Projektträgerschaft für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Förderprogramm CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien (PT CCU/CCS)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beabsichtigt, voraussichtlich beginnend mit dem 1.4.2021 die Projektträgerschaft für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ zu vergeben.
Im Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung für prozessbedingte Emissionen der Grundstoffindustrien ein neues Förderprogramm zur CO2-Vermeidung und Nutzung beschlossen, welches Unternehmen der Grundstoffindustrie dabei unterstützen soll, Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture Utilization / Storage, CCU/CCS) in Richtung Marktreife zu entwickeln. Die Förderung von CCU/CCS-Technologien soll Synergien mit anderen Förderprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene nutzen und neben der eigentlichen CCU/CCS-Prozesskette auch ein entsprechendes „CCU/CCS -Ökosystem“ stimulieren. Ziel muss es sein, die notwendige technologische und prozesstechnische Kompetenz am Standort Deutschland aufzubauen, zu sichern, zu bündeln und zu vernetzen. Details zum geplanten Förderprogramm sind dem der Ausschreibung beigefügten Entwurf der Förderrichtlinie zu entnehmen.
Das BMWi als Auftraggeber (im Folgenden: AG) beauftragt einen Projektträger für die Vorbereitung, Administration und Umsetzung und Flankierung der Förderung des Förderprogramms „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“, um mit seiner Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche Planung, Administration und Erfolgskontrolle zu erfüllen. Ebenso wird der Projektträger die notwenige Abstimmung auf nationaler und europäischer Ebene begleiten und den AG sowie die Förderinteressenten dabei unterstützen, den Notifizierungsprozess durch die EU-KOM vorzubereiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-03-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-01-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-01-27 Auftragsbekanntmachung
2021-05-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2023-08-23 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2021-01-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
Referenznummer: 13005/008-13#029
Kurze Beschreibung:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beabsichtigt, voraussichtlich beginnend mit dem 1.4.2021 die Projektträgerschaft für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ zu vergeben. Im Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung für prozessbedingte Emissionen der Grundstoffindustrien ein neues Förderprogramm zur CO2-Vermeidung und Nutzung beschlossen, welches Unternehmen der Grundstoffindustrie dabei unterstützen soll, Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture Utilization / Storage, CCU/CCS) in Richtung Marktreife zu entwickeln. Die Förderung von CCU/CCS-Technologien soll Synergien mit anderen Förderprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene nutzen und neben der eigentlichen CCU/CCS-Prozesskette auch ein entsprechendes „CCU/CCS -Ökosystem“ stimulieren. Ziel muss es sein, die notwendige technologische und prozesstechnische Kompetenz am Standort Deutschland aufzubauen, zu sichern, zu bündeln und zu vernetzen. Details zum geplanten Förderprogramm sind dem der Ausschreibung beigefügten Entwurf der Förderrichtlinie zu entnehmen. Das BMWi als Auftraggeber (im Folgenden: AG) beauftragt einen Projektträger für die Vorbereitung, Administration und Umsetzung und Flankierung der Förderung des Förderprogramms „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“, um mit seiner Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche Planung, Administration und Erfolgskontrolle zu erfüllen. Ebenso wird der Projektträger die notwenige Abstimmung auf nationaler und europäischer Ebene begleiten und den AG sowie die Förderinteressenten dabei unterstützen, den Notifizierungsprozess durch die EU-KOM vorzubereiten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bmwi.bund.de 📧
Telefon: +49 30-186157824 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=368365 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=368365 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2021-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-02-01 📅
Datum des Beginns: 2021-05-01 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 021-051042
ABl. S-Ausgabe: 21
Zusätzliche Informationen
Die Grundlaufzeit endet voraussichtlich am 31.12.2024. Es besteht die Option der einmaligen Verlängerung um 12 Monate bis zum 31.12.2025. Der unter Ziffer II.1.5) und II.2.6) angegebene geschätzte Auftragswert ist ein Mittelwert aus der Spanne von 4,0 bis 4,4 Mio. EUR ohne MWSt. für die Grundlaufzeit und den optionalen Verlängerunszeitraum bis zum 31.12.2025.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beabsichtigt, voraussichtlich beginnend mit dem 1.4.2021 die Projektträgerschaft für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ zu vergeben.
Im Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung für prozessbedingte Emissionen der Grundstoffindustrien ein neues Förderprogramm zur CO2-Vermeidung und Nutzung beschlossen, welches Unternehmen der Grundstoffindustrie dabei unterstützen soll, Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture Utilization / Storage, CCU/CCS) in Richtung Marktreife zu entwickeln. Die Förderung von CCU/CCS-Technologien soll Synergien mit anderen Förderprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene nutzen und neben der eigentlichen CCU/CCS-Prozesskette auch ein entsprechendes „CCU/CCS -Ökosystem“ stimulieren. Ziel muss es sein, die notwendige technologische und prozesstechnische Kompetenz am Standort Deutschland aufzubauen, zu sichern, zu bündeln und zu vernetzen. Details zum geplanten Förderprogramm sind dem der Ausschreibung beigefügten Entwurf der Förderrichtlinie zu entnehmen.
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Das BMWi als Auftraggeber (im Folgenden: AG) beauftragt einen Projektträger für die Vorbereitung, Administration und Umsetzung und Flankierung der Förderung des Förderprogramms „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“, um mit seiner Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche Planung, Administration und Erfolgskontrolle zu erfüllen. Ebenso wird der Projektträger die notwenige Abstimmung auf nationaler und europäischer Ebene begleiten und den AG sowie die Förderinteressenten dabei unterstützen, den Notifizierungsprozess durch die EU-KOM vorzubereiten.
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Geschätzter Gesamtwert: 4 200 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das BMWi beauftragt einen Projektträger für die Vorbereitung, Administration und Umsetzung und Flankierung der Förderung des Förderprogramms „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“, um mit seiner Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche Planung, Administration und Erfolgskontrolle zu erfüllen. Ebenso wird der Projektträger die notwenige Abstimmung auf nationaler und europäischer Ebene begleiten und den AG sowie die Förderinteressenten dabei unterstützen, den Notifizierungsprozess durch die EU-KOM vorzubereiten.
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Die Aufgaben des Auftragnehmers beinhalten dabei insbesondere:
— Analytische und konzeptionelle Vorarbeiten durch ständige Beobachtung und Analyse von Marktentwicklungen, wissenschaftlichem Fortschritt und von Forschung und Entwicklung in allen für CCU/CCS-Technologien relevanten Bereichen. Die Ergebnisse und Daten dienen der Steuerung des Förderprogramms sowie der Ableitung von Handlungsoptionen und Handlungsempfehlungen,
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— Projektträgeraufgaben für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ durch Unterstützung des AN bei fachlichen und administrativen Fragen der Förderung, Aufbau und Pflege einer Förderstatistik,
— Berichtspflichten und Erfolgskontrolle auf Projektebene und Unterstützung der Erfolgskontrolle auf Programmebene. Unterstützung des AN bei der Entwicklung eines Konzepts für die Erfolgskontrolle mit Ziel- und Indikatorensystems,
— Begleitende Aufgaben wie Multiplikation der Erkenntnisse aus den Projekten, Gesamtkoordination sowie Unterstützung bei der Vernetzung der Projekte
Der Projektträger könnte zu einer späteren Phase gemäß § 44 Abs. 2 BHO mit der treuhänderischen Verwaltung der ihm vom AG zur Verfügung gestellten Mittel beauftragt und gemäß § 44 Abs. 3 BHO beliehen werden. Auch im Falle einer späteren Beleihung untersteht der AN der Rechts- und Fachaufsicht des BMWi.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 4 200 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Die Grundlaufzeit endet voraussichtlich am 31.12.2024. Es besteht die Option der einmaligen Verlängerung um 12 Monate bis zum 31.12.2025.
Der unter Ziffer II.1.5) und II.2.6) angegebene geschätzte Auftragswert ist ein Mittelwert aus der Spanne von 4,0 bis 4,4 Mio. EUR ohne MWSt. für die Grundlaufzeit und den optionalen Verlängerunszeitraum bis zum 31.12.2025.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geschäftssitz des Auftragnehmers

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=368365&criteriaId=10606
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Eigenerklärungen zu Ausführungsbedingungen:
1. Eigenerklärung, dass die im Angebot benannte Projektleitung und das benannte Projektteam bei Vertragsbeginn tatsächlich im angegebenen Umfang zur Erbringung der Leistung zur Verfügung stehen werden und die Projektträgertätigkeit ab dem Tag der Beauftragung in vollem Umfang aufgenommen werden kann.
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2. Eigenerklärung, dass der Bieter im Zusammenhang mit der zu vergebenden Leistung keine auftragsfremden wirtschaftlichen Interessen gegenüber Dritten verfolgt und dass potenzielle Interessenkollisionen mit anderen Aufträgen und Auftraggebern durch strukturelle/personelle Separierungen ausgeschlossen werden.
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3. Eigenerklärung zur Neutralität am Forschungsmarkt. Der zu beauftragende Projektträger darf kein Antragsteller von Fördermitteln oder Auftragnehmer von Begleit-forschungsaufträgen für die betreuten Programme des BMWi sein.
4. Eigenerklärung bezüglich des Vorhandenseins einer leistungsfähigen IT-Ausstattung und der technischen Voraussetzungen für einen Zugang zum Projektförder-Informationssystem (profi) des BMWi.
5. Eigenerklärung über das Vorhandensein eines angemessenen unternehmensinternen Qualitätsmanagement- und Informationssicherheitsmanagementsystems.
6. Eigenerklärung über die Bereitschaft, mit entsprechendem Fachpersona auch kurzfristig dem Fachreferat im BMWi in Berlin auftragsbezogen zur Verfügung zu stehen.
7. Eigenerklärung über die Erfüllung der Voraussetzungen für eine spätere treuhänderische Verwaltung von Bundesmitteln gem. § 44 Abs. 2 BHO sowie eine Beleihung gem. § 44 Abs. 3 BHO. Mindestanforderung: Gewähr für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung, getrennte Buchführung und Rechnungslegung für die Mittel und Vermögensgegenstände des Bundes, gute Kenntnisse des Verwaltungs- und Zuwendungsrechts.
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8. Nachweis des Vorliegens bzw. formfreie Eigenerklärung über die Bereitschaft zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Haftungsabsicherung. Mindestanforderung: Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit.
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Die Eigenerklärungen können in einem Dokument, unterteilt nach den vorstehenden neun Bestandteilen, zusammengefasst werden.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Hauptmerkmale des Vergabeverfahrens:
Der Projektträger übernimmt die Kernaufgaben und weitere begleitende Aufgaben zur Umsetzung der Förderbekanntmachung. Der Projektträger könnte zu einer späteren Phase gemäß § 44 Abs. 2 BHO mit der treuhänderischen Verwaltung der ihm vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Mittel beauftragt und gemäß § 44 Abs. 3 BHO beliehen werden. Hauptmerkmale sind daher die Erfüllung der Voraussetzungen für eine spätere treuhänderische Verwaltung von Bundesmitteln gem. § 44 Abs. 2 BHO sowie die Etablierung und Verwaltung eines geeigneten Datenbank- bzw. Datenverarbeitungssystems, das den Anforderungen der BHO und des Förderprogramms (Kapazität, Sicherheit, Kompatibilität) entspricht. Auch im Falle einer späteren Beleihung untersteht der AN der Rechts- und Fachaufsicht des BMWi
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Z-FV-Vg-Vergabestelle

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf „www.evergabe-online.de“ zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen die eVergabeApp, der Angebots-Assistent (AnA-Web) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
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Hinweis:
Bewerber/Teilnehmer müssen im Rahmen der elektronisch geführten Vergabeverfahren unter Berücksichtigung aller Sorgfaltspflichten das Zumutbare tun, um eine rechtzeitige Übermittlung von Teilnahmeanträgen und Angebotsdateien zu gewährleisten. Dazu gehört insbesondere ein ausreichender zeitlicher Puffer für typische Übermittlungsrisiken!
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Bei größerem Datenumfang ist daher darauf zu achten, dass die Angebotsabgabe bzw. die Übermittlung des Teilnahmeantrages rechtzeitig begonnen wird.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
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Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Vergabestelle des BMWi zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
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Teilt das BMWi dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Referat IB6 (Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle)
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Telefon: +49 30-186150 📞
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de 📧
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
Quelle: OJS 2021/S 021-051042 (2021-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beabsichtigt, voraussichtlich beginnend mit dem 1.4.2021 die Projektträgerschaft für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ zu vergeben. Im Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung für prozessbedingte Emissionen der Grundstoffindustrien ein neues Förderprogramm zur CO2-Vermeidung und Nutzung beschlossen, welches Unternehmen der Grundstoffindustrie dabei unterstützen soll, Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture Utilization / Storage, CCU/CCS) in Richtung Marktreife zu entwickeln. Die Förderung von CCU/CCS-Technologien soll Synergien mit anderen Förderprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene nutzen und neben der eigentlichen CCU/CCS-Prozesskette auch ein entsprechendes „CCU/CCS -Ökosystem“ stimulieren. Ziel muss es sein, die notwendige technologische und prozesstechnische Kompetenz am Standort Deutschland aufzubauen, zu sichern, zu bündeln und zu vernetzen. Details zum geplanten Förderprogramm sind dem der Ausschreibung beigefügten Entwurf der Förderrichtlinie zu entnehmen. Das BMWi als Auftraggeber (im Folgenden: AG) beauftragt einen Projektträger für die Vorbereitung, Administration und Umsetzung und Flankierung der Förderung des Förderprogramms „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“, um mit seiner Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche Planung, Administration und Erfolgskontrolle zu erfüllen. Ebenso wird der Projektträger die notwendige Abstimmung auf nationaler und europäischer Ebene begleiten und den AG sowie die Förderinteressenten dabei unterstützen, den Notifizierungsprozess durch die EU-KOM vorzubereiten.
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Gesamtwert des Auftrags: 4 200 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 094-248313
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 021-051042
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Die Grundlaufzeit endet voraussichtlich am 31.12.2024. Es besteht die Option der einmaligen Verlängerung um 12 Monate bis zum 31.12.2025. Der unter Ziffer II.1.5 und II.2.6 angegebene geschätzte Auftragswert ist ein Mittelwert aus der Spanne von 4,0 bis 4,4 Mio. EUR ohne MWSt. für die Grundlaufzeit und den optionalen Verlängerunszeitraum bis zum 31.12.2025.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das BMWi als Auftraggeber (im Folgenden: AG) beauftragt einen Projektträger für die Vorbereitung, Administration und Umsetzung und Flankierung der Förderung des Förderprogramms „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“, um mit seiner Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche Planung, Administration und Erfolgskontrolle zu erfüllen. Ebenso wird der Projektträger die notwendige Abstimmung auf nationaler und europäischer Ebene begleiten und den AG sowie die Förderinteressenten dabei unterstützen, den Notifizierungsprozess durch die EU-KOM vorzubereiten.
Mehr anzeigen
— Projektträgeraufgaben für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ durch Unterstützung des AN bei fachlichen und administrativen Fragen der Förderung, Aufbau und Pflege einer Förderstatistik
Zusätzliche Informationen:
Der unter Ziffer II.1.5 und II.2.6 angegebene geschätzte Auftragswert ist ein Mittelwert aus der Spanne von 4,0 bis 4,4 Mio. EUR ohne MWSt. für die Grundlaufzeit und den optionalen Verlängerunszeitraum bis zum 31.12.2025.

Verfahren
Hauptmerkmale des Vergabeverfahrens:
Der Projektträger übernimmt die Kernaufgaben und weitere begleitende Aufgaben zur Umsetzung der Förderbekanntmachung. Der Projektträger könnte zu einer späteren Phase gemäß § 44 Abs. 2 BHO mit der treuhänderischen Verwaltung der ihm vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Mittel beauftragt und gemäß § 44 Abs. 3 BHO beliehen werden. Hauptmerkmale sind daher die Erfüllung der Voraussetzungen für eine spätere treuhänderische Verwaltung von Bundesmitteln gem. § 44 Abs. 2 BHO sowie die Etablierung und Verwaltung eines geeigneten Datenbank- bzw. Datenverarbeitungssystems, das den Anforderungen der BHO und des Förderprogramms (Kapazität, Sicherheit, Kompatibilität) entspricht. Auch im Falle einer späteren Beleihung untersteht der AN der Rechts- und Fachaufsicht des BMWi.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-12 📅
Name: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich PTJ
Postanschrift: Wilhelm-Johnen-Straße
Postort: Jülich
Postleitzahl: 52428
Land: Deutschland 🇩🇪
Düren 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 3726242.87 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2021/S 094-248313 (2021-05-12)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-08-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3726242.87 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Postanschrift: 11019 Berlin
Postleitzahl: DE300
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwk.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bmwk.bund.de 📧
Telefon: +49 3018615-7163 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-08-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-08-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 164-517773
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 094-248313
ABl. S-Ausgabe: 164

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Projektträgerschaft für das Förderprogramms CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien (PT CCU/CCS)
Kurze Beschreibung:
- Analytische und konzeptionelle Vorarbeiten durch ständige Beobachtung und Analyse von Marktentwicklungen, wissenschaftlichem Fortschritt und von Forschung und Entwicklung in allen für CCU/CCS-Technologien relevanten Bereichen. Die Ergebnisse und Daten dienen der Steuerung des Förderprogramms sowie der Ableitung von Handlungsoptionen und Handlungsempfehlungen.
Mehr anzeigen
- Projektträgeraufgaben für das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ durch Unterstützung des AN bei fachlichen und administrativen Fragen der Förderung, Aufbau und Pflege einer Förderstatistik
- Berichtspflichten und Erfolgskontrolle auf Projektebene und Unterstützung der Erfolgskontrolle auf Programmebene. Unterstützung des AN bei der Entwicklung eines Konzepts für die Erfolgskontrolle mit Ziel- und Indikatorensystems.
- Begleitende Aufgaben wie Multiplikation der Erkenntnisse aus den Projekten, Gesamtkoordination sowie Unterstützung bei der Vernetzung der Projekte

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-01 📅
Name: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Z-FV-Vg - Vergabestelle
Internetadresse: www.bmwk.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung kann schriftlich an die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt gerichtet werden. Die Einreichung eines Nachprüfungsantrags per E-Mail an vk@bundeskartellamt.bund.de ist nach Angaben des Bundeskartellamts nur mit qualifizierter elektronischer Signatur möglich. Die Unwirksamkeit des Vertrages gemäß § 135 GWB kann innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union geltend gemacht werden.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Referat I B 3
Postanschrift: 11019 Berlin
E-Mail: buero-ib3@bmwk.bund.de 📧
Internetadresse: http://www.bmwk.de 🌏
Quelle: OJS 2023/S 164-517773 (2023-08-23)