Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind folgende Unterlagen vorzulegen:
— Anlage E_7 / Mitarbeiterzahlen
Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
— Anlage E_8 / Referenzen
Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für Planungsleistungen nach § 34 HOAI mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe von:
— der Projektbezeichnung,
— der anrechenbaren Kosten netto (Summe der KGR 300+400+600 gem. DIN 276)
— des Werts der eigenen erbrachten Leistung des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 2 MM/JJJJ, Ende bzw. Ende LPH 8 MM/JJJJ)
— der Honorarzone
— der erbrachten Leistungsphasen,
— des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung,
— der Art des Vertragsverhältnisses sowie
— Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen im Bezug auf die ausgeschriebene Projektaufgabe.
Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
— Alle Referenzprojekte mit Zuordnung zu mind. HZ III,
— Bei allen Referenzprojekten muss die LPH 8 im Zeitraum zwischen 5 Jahren vor Ende Teilnahmefrist bis Ende Teilnahmefrist abgeschlossen worden sein,
— dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft zuzurechnende eigene durchgängige Leistungserbringung bei allen Referenzen für folgende Leistungsphasen nach HOAI (2013) pro Referenzprojekt mindestens LPH 2 - 8 (Vorplanung bis einschließlich Objektüberwachung),
— mindestens ein nach BayFAG gefördertes Referenzprojekt mit Mitwirkung bei der Erstellung des Fördermittelantrags, Fachbegleitung im Fördermittelverfahren und Erstellung der Verwendungsnachweise,
— mindestens 2 Referenzprojekte zu Kindertagesstätten mit Objektplanung Gebäude und Innenräume, davon mindestens ein Referenzprojekt als Erweiterungs- und Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb mit Integration von neuen Nutzungen in einen Bestand, Nutzungsoptimierung von Flächenbedarfen sowie kleinteiliger Bauabschnitte.
Weiterhin sind folgende Unterlagen zum eingesetzten Personal vorzulegen:
— Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte
Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen für die Qualitätskontrolle gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV. Dabei sind nur jeweils die Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich verantworten und auch maßgeblich erbringen.
Ergänzend sind die Referenzprofile zum fachlichen Lebenslauf und zu den beruflichen Erfahrungen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters darzustellen und beizufügen:
— Anlage E_9a / Referenzprofile des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters,
Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt:
— Projektleiter mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI und mind. 2 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren Referenzprojekten als Projektleiter,
— Stellvertretender Projektleiter mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI und mind. 2 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren Referenzprojekten als stellv. Projektleiter,
— Insgesamt muss vom Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter (kumulativ) ein persönliches Referenzprojekt inkl. Erstellung. Fördermittelantrag, Mitwirkung im Zuwendungsverfahren nach BayFAG inkl. Erstellung der Verwendungsnachweise nachgewiesen werden.
Alle weiteren für den Einsatz vorgesehenen Mitarbeiter sind lediglich zu benennen und deren berufliche Qualifikation darzustellen.
Die Erläuterungen zum beruflichen Werdegang und zu den beruflichen Erfahrungen des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters sind — soweit nicht bereits auf bereits dargestellte Referenzen Bezug genommen wird - als ergänzende (eigene) Darstellungen beizufügen. Hierbei sollen drei (3) DIN/A4-Seiten pro persönlicher Referenz nicht überschritten werden.
Studien- und Ausbildungsnachweise zur beruflichen Qualifikation dieser Personen i.S.v. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV sind zum Teilnahmeantrag vorzulegen.