Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet. Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig. Die Vorzugsvariante beinhaltet die Sprengung des Überbaus und anschließende mechanischer Rückbau der Wiederlager. Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-03-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsschutz
Referenznummer: 21/N/0095/HB
Kurze Beschreibung:
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig.
Die Vorzugsvariante beinhaltet die Sprengung des Überbaus und anschließende mechanischer Rückbau der Wiederlager.
Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig.
Die Vorzugsvariante beinhaltet die Sprengung des Überbaus und anschließende mechanischer Rückbau der Wiederlager.
Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsschutz📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Harz🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2021-03-24 📅
Einreichungsfrist: 2021-04-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-29 📅
Datum des Beginns: 2021-06-01 📅
Datum des Endes: 2022-06-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 061-154912
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
Bieter und ihre Bevollmächtigten sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig.
Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig.
Die Vorzugsvariante beinhaltet die Sprengung des Überbaus und anschließende mechanischer Rückbau der Wiederlager.
Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
1. naturschutzfachliche Bewertung der Vorzugsvariante.
2. FFH- Verträglichkeitsprüfung.
3. Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP).
4. Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SAP).
5. Unterstützung des Auftraggebers bei der Abstimmung mit den zuständigen Umweltbehörden und Dritten.
6. Erwirken der notwendigen naturschutzbehördlichen Entscheidungen.
7. Begleiten des gesamten Rückbaus und damit verbundener Arbeiten als ökologische Bauüberwachung (Für den Rückbau werden 5 Monate Bauzeit veranschlagt, in denen wöchentlich eine Bauberatung mit Baustellenkontrolle stattfinden soll).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Altenbraak
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eintragung in das Berufsregister (IHK, Handwerkskammer),
— Handelsregistereintragung bzw. Nachweis, dass keine Eintragungsverpflichtung besteht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bescheinigung in Steuersachen,
— Nachweis einer gültigen Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit Deckungssummen.
Mindeststandards: — Es bestehen keine schwerwiegenden Verfehlungen gegen die Zahlungspflichten.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise zur Eignung (Qualifikation und Referenzen):
Ökologische Baubegleitung
— Fachausbildung an einer Technischen Universität, Technischen Hochschule, Fachhochschule oder gleichwertig (z. B. Urkunde).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Gemäß § 75 Abs. 2 und 3 VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
— der erfolgreiche Bieter muss den Vertragsbedingungen § 10 Abs. 1 und 3, § 12 und § 13 Abs. 2 und 4 LVG LSA zustimmen,
— für den erfolgreichen Bieter dürfen keine schwerwiegenden Vergehen gegen die §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-04-27 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Vergabestelle, siehe I.1).
Zusätzliche Informationen: Bieter und ihre Bevollmächtigten sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. + 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Land Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens ist entsprechend Rechtsbehelfsbelehrung gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2; § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2021/S 061-154912 (2021-03-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzran-des bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig.
Die Vorzugsvariante beinhaltet die Sprengung des Überbaus und anschließende mechanischer Rückbau der Wiederlager.
Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzran-des bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Im Jahr 2019 wurde die Bauwerksprüfung und Arbeiten zu deren Vorbereitung naturschutzfachlich mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung begleitet. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem Umweltamt, SG Fachnaturschutz des Landkreises Harz. Für die geplanten Rückbauarbeiten ist nun die naturschutzfachliche Bewertung und Begleitung der Rückbauaktivitäten und dem damit verbundenen Eingriff in die streng geschützten Gebiete durch einen Fachplaner notwendig.
Die Vorzugsvariante beinhaltet die Sprengung des Überbaus und anschließende mechanischer Rückbau der Wiederlager.
Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Abfrage gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Naturschutzfachlichen Begleitung zur Umsetzung der Maßnahme. Die beschriebenen Leistungsinhalte basieren auf einer Einschätzung des Auftraggebers (AG) auf Grundlage von Erfahrungswerten und einschlägiger Fachliteratur sowie Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB). Ergeben sich im Zuge der Bearbeitung neue Erkenntnisse und Sachverhalte die den notwendigen Leistungsumfang gegenüber der Leistungsbeschreibung erweitern, erfolgt eine Angebotsabfrage für diese zusätzlichen oder erweiterten Leistungen.
Gesamtwert des Auftrags: 26 670 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzran-des bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
Das Aquädukt Altenbrak liegt im FFH-Gebiet DE 4231-303 „Bodetal und Laubwälder des Harzran-des bei Thale“ sowie im SPA-Gebiet DE 4232-401 „Nordöstlicher Unterharz“. Nach mehr als 130 Jahren Standzeit befindet sich das Aquädukt Altenbrak in einem desolaten, als einsturzgefährdet einzustufenden Zustand. Nach Auswertung der Erkenntnisse der Anfang 2019 durchgeführten Bauwerksprüfung mussten bauliche Notsicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, die das Herabstürzen des gesamten Brückenüberbaus oder auch von Einzelteilen auf den darunter verlaufenden Weg verhindern. Da diese Maßnahmen den weiteren Schädigungsprozess am Aquädukt nicht aufhalten können, ist dessen schnellstmöglicher Rückbau zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit unabdingbar. Die dafür notwendigen Planungsaktivitäten wurden bereits beauftragt und bis zum Entwurfsstand mit einer Vorzugsvariante für den Rückbau bearbeitet.
7. Begleiten des gesamten Rückbaus und damit verbundener Arbeiten als ökologische Bauüberwachung (Für den Rückbau werden fünf Monate Bauzeit veranschlagt, in denen wöchentlich eine Bauberatung mit Baustellenkontrolle stattfinden soll).
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-31 📅
Name: IHU Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie mbH
Postanschrift: Am Sportplatz 1
Postort: Nordhausen
Postleitzahl: 99734
Land: Deutschland 🇩🇪 Nordhausen🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 26 670 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2; § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt
Quelle: OJS 2021/S 107-281627 (2021-05-31)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-12-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 21/N/0095/HB-N1
Gesamtwert des Auftrags: 26 670 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Verfahren Vergabekriterien
Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Kontakt
Fax: +49 391-581226 📠
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Altenbrak
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle Nord
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Land Sachsen-Anhalt
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens ist entsprechend Rechtsbehelfbelehrung gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.