Sanierung des Freibades Göppingen

Stadtwerke Göppingen

Das Freibad (Baujahr 1937, Generalsanierung 1986) der Stadt Göppingen soll saniert werden.
Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:
— Sanierung des Schwimmer- und Sprungbeckens durch Edelstahlauskleidung,
— Sanierung des Nichtschwimmerbeckens durch Edelstahlauskleidung,
— Erneuerung der Beckenverrohrung,
— Erneuerung der Beckenumgangsbeläge,
— Erneuerung der bestehenden Wasserrutsche,
— Neubau Technikgebäude mit Liegedeck,
— Neuinstallation der Badewassertechnik,
— Wiederherstellung der Außenanlage,
— Solarthermie als Unterstützung der Badewasserheizung.
Eine Machbarkeitsstudie wurde im Vorfeld durchgeführt. Die Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 zur Verfügung gestellt.
Voraussichtliche Gesamtbaukosten inkl. KG 700:
Ca. 7,0 Mio. EUR netto Voraussichtliche Termine:
Planungsbeginn: September 2021 Fertigstellung: 30.6.2023.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-06-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-06-14 Auftragsbekanntmachung
2021-07-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-06-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Das Freibad (Baujahr 1937, Generalsanierung 1986) der Stadt Göppingen soll saniert werden. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen: — Sanierung des Schwimmer- und Sprungbeckens durch Edelstahlauskleidung, — Sanierung des Nichtschwimmerbeckens durch Edelstahlauskleidung, — Erneuerung der Beckenverrohrung, — Erneuerung der Beckenumgangsbeläge, — Erneuerung der bestehenden Wasserrutsche, — Neubau Technikgebäude mit Liegedeck, — Neuinstallation der Badewassertechnik, — Wiederherstellung der Außenanlage, — Solarthermie als Unterstützung der Badewasserheizung. Eine Machbarkeitsstudie wurde im Vorfeld durchgeführt. Die Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 zur Verfügung gestellt. Voraussichtliche Gesamtbaukosten inkl. KG 700: Ca. 7,0 Mio. EUR netto Voraussichtliche Termine: Planungsbeginn: September 2021 Fertigstellung: 30.6.2023.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göppingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Göppingen
Postanschrift: Großeislinger Str. 30
Postleitzahl: 73033
Postort: Göppingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.goeppingen.de 🌏
E-Mail: klotz@klotzundpartner.de 📧
Telefon: +49 711/1874416 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E94711927 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E94711927 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-14 📅
Einreichungsfrist: 2021-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 117-306802
ABl. S-Ausgabe: 117
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform nach § 126b BGB abzugeben. Die Bewerbungsunterlagen, die von Ihnen zu erstellenden Anlagen sowie alle Bescheinigungen etc. sind elektronisch über die Einreichungsfunktion für Teilnahmeanträge bei subreport ELViS einzureichen. Rückfragen sind über die Vergabeplattform subreport ELViS zu stellen. Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Eine Bewerbung in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Einzelbewerbung aus und umgekehrt. Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus. Mehrfachbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Freibad (Baujahr 1937, Generalsanierung 1986) der Stadt Göppingen soll saniert werden.
Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:
— Sanierung des Schwimmer- und Sprungbeckens durch Edelstahlauskleidung,
— Sanierung des Nichtschwimmerbeckens durch Edelstahlauskleidung,
— Erneuerung der Beckenverrohrung,
— Erneuerung der Beckenumgangsbeläge,
— Erneuerung der bestehenden Wasserrutsche,
— Neubau Technikgebäude mit Liegedeck,
— Neuinstallation der Badewassertechnik,
— Wiederherstellung der Außenanlage,
— Solarthermie als Unterstützung der Badewasserheizung.
Eine Machbarkeitsstudie wurde im Vorfeld durchgeführt. Die Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 zur Verfügung gestellt.
Voraussichtliche Gesamtbaukosten inkl. KG 700:
Ca. 7,0 Mio. EUR netto Voraussichtliche Termine:
Planungsbeginn: September 2021 Fertigstellung: 30.6.2023.
Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI – Leistungsphasen 1-9,
Planung Freianlagen gemäß § 39 HOAI – Leistungsphasen 1-9,
Planung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI – Leistungsphasen 1-9 + örtl. BÜ,
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI – Leistungsphasen 1-6,
Planung Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 55 HOAI Anlagengruppen
4 und 5 (Elektro) – Leistungsphasen 1-9,
7 (Badewassertechnik + sonstige TGA) und 8 (MSR) – Leistungsphasen 1-9.
Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Im Leistungsumfang sind alle Planungsleistungen und alle erforderlichen Nebenleistungen enthalten, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Dauer: 28 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 73011 Göppingen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) § 44 VgV i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV: Nachweis mindestens von einem Inhaber oder Führungskraft des Unternehmens über die Mitgliedschaft in der Architekten- /Ingenieurkammer oder der Besitz der Bauvorlageberechtigung (Ausschlusskriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
b) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium),
c) § 47 VgV: Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Ausschlusskriterium).
Mindeststandards:
Zu b) Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 2 500 000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 2 500 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
d) § 122 Abs. 2 Nr.3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Zahl der technischen Beschäftigten als Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre,
e) § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Referenzprojekte siehe Abschnitt II.2.9.
Mindeststandards: Siehe Abschnitt II.2.9
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Bauvorlageberechtigt
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
f) § 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen,
g) § 6 Abs. 2 VgV: Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten,
h) § 73 Abs. 3 VgV: Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen,
i) § 43 Abs. 2 + 3 VgV: Bieter- und Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischen Haftung tätig. Im Teilnahmeantrag sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
Maximal erreichbare Gesamtpunktzahl: 7 000 Punkte.
Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
1. Anzahl Beschäftigte:
— 10 und mehr Beschäftigte: 500 Punkte,
— weniger als 10 und mehr als 5 Beschäftigte: 250 Punkte.
2. Referenzen Unternehmen Gebäudeplanung (Technikgebäude):
Zwei Referenzprojekte mit folgenden Mindestbedingungen:
Einordnung in mindestens Honorarzone II, Neubauprojekt, Inbetriebnahme ab dem 1.1.2016 und vor Einreichung dieses Teilnahmeantrags, Erbringung von mindestens 60 Leistungspunkten.
— Kosten KG 300 netto >= 700 000 EUR: 150 Punkte,
— Kosten KG 300 netto < 700 000 EUR und >= 350 000 EUR: 75 Punkte,
— Gebäude für technische Anlagen bzw. mit hoher technischer Ausstattung: 50 Punkte,
— Öffentlicher Auftraggeber gemäß § 99 GWB: 100 Punkte,
— erbrachte Leistungsphasen 1-9: 100 Punkte.
3. Referenzen Unternehmen Freianlagenplanung:
Einordnung in mindestens Honorarzone III, Inbetriebnahme ab dem 1.1.2016 und vor Einreichung dieses Teilnahmeantrags, Erbringung von mindestens 60 Leistungspunkten.
— Projekttyp Freibad mit mindestens 1 000 qm Freifläche: 100 Punkte,
4. Referenzen Unternehmen Planung Ingenieurbauwerke:
Einordnung in mindestens Honorarzone III, Inbetriebnahme ab dem 1.1.2016 und vor Einreichung dieses Teilnahmeantrags, Erbringung von mindestens 70 Leistungspunkten.
— anrechenbare Kosten Edelstahlbecken netto >= 1 000 000 EUR: 225 Punkte,
— anrechenbare Kosten Edelstahlbecken netto < 1 000 000 EUR und >= 500 000 EUR: 100 Punkte,
— Wasserfläche >= 750 m
— Wasserfläche < 750 m
— Projekttyp: Edelstahlbecken im Außenbereich: 200 Punkte,
— Öffentlicher Auftraggeber gemäß § 99 GWB: 200 Punkte,
— erbrachte Leistungsphasen 1-9: 100 Punkte,
— örtliche Bauüberwachung: 25 Punkte.
5. Referenzen Unternehmen Tragwerksplanung:
5a) Ein Referenzprojekt Beckenanlage mit folgenden Mindestbedingungen:
Einordnung in mindestens Honorarzone II, Inbetriebnahme ab dem 1.1.2016 und vor Einreichung dieses Teilnahmeantrags, Erbringung von mindestens 60 Leistungspunkten.
— Projekttyp: Edelstahlbecken im Außenbereich: 100 Punkte,
— erbrachte Leistungsphasen 1-6: 100 Punkte.
5b) Ein Referenzprojekt Hochbau mit folgenden Mindestbedingungen:
Einordnung in mindestens Honorarzone II, Inbetriebnahme ab dem 1.1.2016 und vor Einreichung dieses Teilnahmeantrags, Erbringung von mindestens 60 Leistungspunkten, Neubauprojekt.
— Projekttyp: Gebäude für technische Anlagen bzw. mit hoher technischer Ausstattung: 200 Punkte,
6. Referenzen Unternehmen Planung Technische Ausrüstung AG4+5:
Ein Referenzprojekt mit folgenden Mindestbedingungen:
— anrechenbare Kosten AG4+5 netto >= 350 000 EUR: 200 Punkte,
— anrechenbare Kosten AG4+5 netto < 350 000 EUR und >= 150 000 EUR: 100 Punkte,
7. Referenzen Unternehmen Planung Technische Ausrüstung AG 7 (Badewassertechnik):
Einordnung in mindestens Honorarzone II, Inbetriebnahme ab dem 1.1.2016 und vor Einreichung dieses Teilnahmeantrags, Erbringung von mindestens 60 Leistungspunkten, Sanierungsprojekte.
— anrechenbare Kosten AG 7 (Badewassertechnik) netto
>= 1 000 000 EUR: 300 Punkte,
< 1 000 000 EUR und >= 500 000 EUR: 150 Punkte,
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-07-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam (Erfahrung und Qualifikation)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation, Projektabwicklung und Verfügbarkeit
Fragen des Auftraggebers
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Klotz und Partner GmbH, Hr. Klotz
Internetadresse: www.goeppingen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E94711927 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform nach § 126b BGB abzugeben.
Die Bewerbungsunterlagen, die von Ihnen zu erstellenden Anlagen sowie alle Bescheinigungen etc. sind elektronisch über die Einreichungsfunktion für Teilnahmeanträge bei subreport ELViS einzureichen.
Rückfragen sind über die Vergabeplattform subreport ELViS zu stellen. Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen.
Eine Bewerbung in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Einzelbewerbung aus und umgekehrt. Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus.
Mehrfachbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-8730 📞
E-Mail: vergabekammer@rp.bwl.de 📧
Fax: +49 721926-8730 📠
Internetadresse: www.rp-karlsruhe.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: OJS 2021/S 117-306802 (2021-06-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 138-367767
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 117-306802
ABl. S-Ausgabe: 138

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 138-367767 (2021-07-15)