Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 - Sanierung und Optimierung des Hauses 84.1 (Tierhaus) des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft auf dem Campus Berlin-Buch.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-12-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-11-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Sanierung und Optimierung Gebäude 84.1 - Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55.
EK-Bau-2021-0016”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 - Sanierung und Optimierung des Hauses 84.1 (Tierhaus) des Max-Delbrück-Centrums für...”
Kurze Beschreibung
Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 - Sanierung und Optimierung des Hauses 84.1 (Tierhaus) des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft auf dem Campus Berlin-Buch.
1️⃣
Ort der Leistung: Berlin🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Deutschland”
Beschreibung der Beschaffung:
“Das 2003 errichtete (Arch.: Eckhard Fröse, Braunschweig) zentrale Tierhaltungsgebäude Hermann von Helmholtz-Haus (HvH) Geb. 84.1 des Max-Delbrück-Centrums...”
Beschreibung der Beschaffung
Das 2003 errichtete (Arch.: Eckhard Fröse, Braunschweig) zentrale Tierhaltungsgebäude Hermann von Helmholtz-Haus (HvH) Geb. 84.1 des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin am Standort Berlin-Buch, welches gemeinsam durch das MDC und das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) im Forschungsverbund Berlin e.V. genutzt wird, soll in zwei Bauabschnitten 2023 und 2024 saniert (Glasdächer über Lichthöfen) und optimiert (Ergänzung Geschossdecken Lichthöfe 1 und 3) werden. Dabei sollten auch Anlagen/Anlagenteile der technischen Ausrüstung erneuert werden.
Das Vorhaben wird zu wesentlichen Teilen aus Zuwendungsmitteln des Bundes (90%) und des Landes (10%) sowie aus Drittmitteln finanziert. Es handelt sich um eine Zuwendungsmaßnahme im Sinne §44 BHO der Bundesrepublik Deutschland nach den Regelungen der RZBau; das BBR ist mit Prüf- bzw. Kontrolltätigkeiten betraut.
Das im "Spezifisch Pathogen frei (SPF) - Status" betriebene Gebäude 84.1 wurde im Jahre 2004 in Betrieb genommen und beinhaltet eine große Hochhygiene Nagerhaltung mit vier voneinander hygienisch getrennten Haltungskompartimenten, in zwei Hygieneabschnitten getrennt in Nord und Süd. Jeweils zwei Haltungskompartimente auf zwei Haltungsgeschossen sind über einen Luftraum im Lichthof zu einem Hygieneabschnitt verbunden. Das Gebäude besitzt drei Lichthöfe mit Galerieumgängen und Glasdachkonstruktionen. Die Lichthöfe Nord und Süd befinden sich im Hochhygienebereich, der mittlere Lichthof, auch Verbindungshalle genannt, befindet sich vor der Barriere.
Die beiden Hygieneabschnitte sind sehr groß und machen das Gebäude sehr unflexibel. Zur Optimierung der Betriebsabläufe sollen nun Geschosse innerhalb der Lichthöfe 1 und 3 getrennt und Lagerflächen gewonnen werden. Zudem sind die Glasdachkonstruktionen der drei Lichthöfe auf Grund von Undichtigkeit und Feuchteanfall zu sanieren: Entfernung Dachverglasung und Sonnenschutz und Erneuerung der Dachabdeckung mit elementierten Sandwichpaneelen [Leichtbaudach] / Einbau Entrauchungsöffnungen. Außerdem soll die Glasfassade Ost mit zusätzlichen Nachströmungs- und Entrauchungsöffnungen sowie mit einer neuen Verglasung (Isolierverglasung) ausgestattet werden. Durch die Maßnahmen kommt es zu Veränderungen im Bereich der Brandabschnittstrennung und Rauchableitung des genehmigten Bestandes (z.B. neue Entrauchungskanäle). Zudem soll i.R. der Baumaßnahme ein neues Zutrittskontrollsystem implementiert werden. Darüber hinaus soll die Tierraumausstattung (Dezentrale Befeuchtung / Entfeuchtung über IVC-Gebläseeinheiten bzw. Lüftungstechnik für den Käfigwechselprozess [Umsetzwerkbänke]) optimiert sowie der Einbau von Chlorierungsanlagen zur Bereitstellung von Tränkewasser für Tiere geplant werden.
Im Rahmen der Entwurfsplanung soll außerdem geprüft werden, ob bei der Sanierung weitere sinnvolle und wirtschaftliche Maßnahmen zur CO2-Reduzierung durchgeführt werden können.
Grundlage der geplanten Maßnahmen bildet insb. eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung und Betriebsoptimierung im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung aus dem Jahr 2021 (Verf.: BLS Energieplan GmbH, Berlin), die auf einer Machbarkeitsstudie im Bereich Objektplanung Gebäude (Verf.: Doranth Post Architekten GmbH, München 2020/2021) basiert. Zudem erfolgten ergänzende Untersuchungen für die Bereiche Tragwerk und Brandschutz.
Da das Öffnen der Dächer nur in der Sommerperiode erfolgen kann, soll die Sanierung in zwei Bauabschnitten erfolgen: Dächer Halle 1 und 2 in 2023, Dach Halle 3 in 2024.
Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (partielle Sanierung / partieller Umbau); 2. Größenordnung (BGF) Haus 84.1 insg.: rd. 11.460 qm; 3. Bauwerkskosten netto (Summe KGr 400 nach DIN 276) vorläufig (entsprechend Abstimmung mit den Zuwendungsgebern 06/2020): 0,627 Mio. EUR.
Ggf. könnten im Zuge der Baumaßnahmen noch weitere Anlagen/Anlagenteile umgesetzt werden (Größenordnung: bis zu 2,307 Mio. € netto [inkl. Anlagen/Anlagenteile der AGr 7]), für die optional weitere Dienstleistungen erbracht werden müssten (s.a. II.2.11).
Die Planung muss in enger Zusammenarbeit mit der Objektplanung sowie weiteren Fachplanungen erfolgen. Die Schnittstellen sind gemeinsam abzustimmen.
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 HOAI §53: Grundleistungen LPh 1-9 (teilweise, soweit in Ergänzung der vorliegenden Unterlagen erforderlich, bzw. soweit die Leistungen nicht durch den AG erbracht werden [s.a. Vergabeunterlagen, hier: Vertragsentwurf, Anlage Leistungsbild]) sowie ausgewählte Besondere Leistungen, sofern erforderlich. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11.
Im Ergebnis sollen funktional und technisch sowie energetisch optimierte Gebäudeteile zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.
Folgende Unterlagen liegen vor und sind im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3): Machbarkeitsstudie (Mai 2021) inkl. Anlagen, Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (insb. Leistungsbild).
Eine Kenntnis ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 04/2022; 2. Realisierung: 04/2023 bis 06/2025; 3. Projektabschluss: im Nachgang (Hinweis zu Ziffer II.2.7: Angaben ohne LPh 9 / Gewährleistungszeit, Verwendungsnachweis).
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“1. Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink siehe I.3], hier: Dokument "Zuschlagskriterien")”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 26,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise (siehe oben)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Lösungsansätze für konkrete Aufgabenstellung (siehe oben)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 24,00
Preis (Gewichtung): 30,00
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 39
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen: Alle Projektverzögerungen, die zu Vertragsverlängerungen führen.
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3.
(2) Die Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung gemachten Angaben, vorgelegten Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 650 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,0 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 80,0 %).
Wertung im Einzelnen (max. Punktzahl bei): 1.1 Nettojahres-Gesamtumsatz im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre: größer 280.000 € netto; Nettojahresumsatz für vgl. Dienstleistungen: größer 200.000 € netto; 2.1.1 Anzahl (Vollzeitäquivalent) der Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Technische Ausrüstung i.S. HOAI 2021 §55 insgesamt im Mittel der letzten 3 Jahre (2020, 2019, 2018): größer 8; 2.1.2 Anzahl (Vollzeitäquivalent) der Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Technische Ausrüstung i.S. HOAI 2021 §55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Mittel der letzten 3 Jahre (2020, 2019, 2018): größer/gleich 6; 2.2.1-2.2.5 Referenzprojekte übergeordnet (Referenzprojekte 5.2.1-5.2.3: 2.2.1 öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103; 2.2.2: Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 410-450 und 480 nach DIN 276) in EURO netto: größer/gleich 0,41 Mio. €; 2.2.3 Bruttogrundfläche BGF: größer/gleich 8.000 qm; 2.2.4 Art der Baumaßnahme i.S. HOAI §2: Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme; 2.2.5 Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2021 §53 / Anlagengruppen im Sinne HOAI 2021 §55: 54 LPh/AGr; 2.2.6-2.2.12 Zusätzliche Angaben (je Leistung/Projektmerkmal geht max. ein Referenzprojekt positiv in die Wertung ein): 2.2.6 Gebäude für Forschung / Institutsgebäude o.vgl; 2.2.7 Laborgebäude mit Tierhaltung; 2.2.8 Planung/Realisierung unter Berücksichtigung erhöhter Hygieneanforderungen; 2.2.9 Planung/Realisierung Lüftungsanlage Tierhaltung; 2.2.10 Planung/Realisierung von Energiekonzepten (zur Verringerung des Energieverbrauchs so wieder Schadstoff- und CO2-Emissionen / Nutzung erneuerbarer Energien); 2.2.11 abschnittsweise Realisierung; 2.2.12 Realisierung bei laufendem Betrieb.
Die detaillierten Angaben zur Bewertungsmatrix Stufe 1 können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden (Vergabeunterlagen, Dokument "Teilnahmeantrag").
(3) Eine Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden erfolgt nur, wenn mehr als fünf Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen. In diesem Fall ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los. (§75 [6] VgV).
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit dem Abschluss des Vertrages soll die Leistungsstufe...”
Beschreibung der Optionen
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit dem Abschluss des Vertrages soll die Leistungsstufe 1 (Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI 2021 §55), soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich, beauftragt werden. Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme / Zurverfügungstellung der Finanzmittel einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt.
Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind insb. die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
(2) Vergabe Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
(3) Vergabe von Planungsleistungen für zusätzliche Anlagen/Anlagenteile, vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel.
(4) In der 2. Stufe des Verfahrens werden den zur Teilnahme an der Stufe 2 des Verfahrens ausgewählten Unternehmen weitere Unterlagen zur Verfügung gestellt, insb.: Formblatt für Honorarangebote.
(5) Im Falle der Angebotsaufforderung/ Einladung zur Verhandlung sind neben einem Honorarangebot und einem Konzept zu den nichtpreislichen Zuschlagskriterien weitere Unterlagen/Erklärungen vorzulegen (u.a. ggf. - soweit nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag erklärt - Erklärungen für Unterauftragnehmer).
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Zusätzliche Informationen:
“Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen.”
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:
(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2), dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen (Eigenerklärung zur Eignung - Formular VHB 124 LD).
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1.
f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV (Formular VHB 236) sowie Erklärungen gemäß §§123 und 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Formular VHB 124 LD) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (Erklärung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft Formular VHB 234) abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters / einer Bietergemeinschaft, führen - wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
(3) Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2018, 2019, 2020) sowie zum Netto-Jahresumsatz...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2018, 2019, 2020) sowie zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2021 §55, Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 im Sinne HOAI 2021 §53.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat [Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten].
(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache der Deckungssumme betragen. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu o.g. Bedingungen nachzuweisen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
keine
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Abschnitt 4.2) der Anzahl (Vollzeitäquivalent) der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2020, 2019, 2018)...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Abschnitt 4.2) der Anzahl (Vollzeitäquivalent) der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2020, 2019, 2018) jahresdurchschnittlich beschäftigten Ingenieuren (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) aufgeschlüsselt in
- Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2021 §55 insgesamt;
- Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2021 §55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre sowie in den Anlagengruppen 1-3 und 8 und den Anlagengruppen 4-5 im Sinne HOAI 2021 §53.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Für das in Ziffer II.1.4 und II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) mindestens 2 und maximal 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Abschnitt 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
Für die Wertungsfähigkeit müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
- Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens;
- Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen);
- Auftragnehmer;
- Datum Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2021 §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);
- Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 410-450 und 480 nach DIN 276) in Euro netto;
- Bruttogrundfläche BGF in qm;
- Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2021 §2 (Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme / Andere).
- Bearbeitete Anlagengruppen / Leistungsphasen im Sinne HOAI 2021 §§53 und 55.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/ Projektmerkmalen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten (siehe Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 - 5.2.3) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Die Referenzen müssen auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Pkt. 5) sind von der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1) Anzahl (Vollzeitäquivalent) der jahresdurchschnittlich beschäftigten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2021 §55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 4 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 2 in den AGr 1-3 und 8 sowie mind. 2 in den AGr 4-5 im Sinne HOAI 2021 §53 pro Jahr im Durchschnitt.
2) Referenzprojekte: Mindestanforderungen, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mindestens 2 und maximal 3), welche die folgenden Bedingungen erfüllen:
1. Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2021 §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) in den letzten 6 Jahren (im Zeitraum 12/2015 bis 11/2021);
2. Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 410-450 und 480 nach DIN 276) mindestens 210.000,00 Euro netto pro Projekt;
Mit diesen Referenzprojekten (mindestens 2 und maximal 3) sind zusätzlich folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung "Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103";
b) mindestens ein Referenzprojekt mit Zuordnung Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2021 §2;
c) mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 410-450 und 480 nach DIN 276) größer/gleich 420.000,00 Euro netto;
d) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 im Sinne HOAI 2021 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 5 im Sinne HOAI 2021 §53 mindestens je einmal abgedeckt sein;
Alle Mindestanforderungen müssen in einem oder mehreren (maximal 3) Referenzprojekten erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche und/oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehenden Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (s. Pkt. 6).
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“(1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort.
(2)...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
(1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort.
(2) Gesetze/Verordnungen/Verwaltungsvorschriften sowie ergänzende Vorschriften und Regeln des Bundes und des Landes Berlin (u.a. RBBau, LHO / VV-BHO, RZBau, VHB, BauO Bln).
(3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(4) Vertrag inkl. Anlagen.
(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung vorzulegende Erklärungen (s. Ziffer II.2.11).
(6) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2.
(7) Einschätzung AG bzgl. Honorarzone (HOAI 2021 §56): HZ II Basissatz (AGr 1, 2) bzw. III Basissatz (AGr 3, 4,
(8) Zuschlag für Instandhaltung/-setzung gem. HOAI §12: entfällt; Zuschlag für Umbauten und Modernisierungen gem. HOAI 2021 §56: max. 30%; Stundensätze größer 120/80/65 € (AN/Mitarbeiter/techn. MA) bedürfen einer Begründung.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-12-22
13:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2022-01-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3
“(1) Die insb. in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag...”
(1) Die insb. in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag [interaktive PDF-Datei] sowie Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen [Formular VHB 124 LD] sowie - sofern zutreffend - Bewerbergemeinschaftserklärung [VHB 234], Erklärungen für Nachunternehmer [VHB 236]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Name des Unternehmens ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s.o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung u.ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 [3], Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3).
(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 250 Punkte erreicht werden.
Bewertung Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 - niedrigster Preis).
(6) Der Bauherr beabsichtigt, i.R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
(7) Mit Teilnahme an dem Vergabeverfahren erklärt sich der Bewerber einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, vom Bewerber zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Er erklärt ferner, dass die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz bitte an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle wenden.
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Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
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Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§160 (3) Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 (1) Nr. 2 GWB. §134 (1) S. 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2021/S 230-604771 (2021-11-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-03-14) Objekt Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das 2003 errichtete (Arch.: Eckhard Fröse, Braunschweig) zentrale Tierhaltungsgebäude Hermann von Helmholtz-Haus (HvH) Geb. 84.1 des Max-Delbrück-Centrums...”
Beschreibung der Beschaffung
Das 2003 errichtete (Arch.: Eckhard Fröse, Braunschweig) zentrale Tierhaltungsgebäude Hermann von Helmholtz-Haus (HvH) Geb. 84.1 des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin am Standort Berlin-Buch, welches gemeinsam durch das MDC und das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) im Forschungsverbund Berlin e.V. genutzt wird, soll in zwei Bauabschnitten 2023 und 2024 saniert (Glasdächer über Lichthöfen) und optimiert (Ergänzung Geschossdecken Lichthöfe 1 und 3) werden. Dabei sollten auch Anlagen/Anlagenteile der technischen Ausrüstung erneuert werden. Das Vorhaben wird zu wesentlichen Teilen aus Zuwendungsmitteln des Bundes (90%) und des Landes (10%) sowie aus Drittmitteln finanziert. Es handelt sich um eine Zuwendungsmaßnahme im Sinne §44 BHO der Bundesrepublik Deutschland nach den Regelungen der RZBau; das BBR ist mit Prüf- bzw. Kontrolltätigkeiten betraut. Das im "Spezifisch Pathogen frei (SPF) - Status" betriebene Gebäude 84.1 wurde im Jahre 2004 in Betrieb genommen und beinhaltet eine große Hochhygiene Nagerhaltung mit vier voneinander hygienisch getrennten Haltungskompartimenten, in zwei Hygieneabschnitten getrennt in Nord und Süd. Jeweils zwei Haltungskompartimente auf zwei Haltungsgeschossen sind über einen Luftraum im Lichthof zu einem Hygieneabschnitt verbunden. Das Gebäude besitzt drei Lichthöfe mit Galerieumgängen und Glasdachkonstruktionen. Die Lichthöfe Nord und Süd befinden sich im Hochhygienebereich, der mittlere Lichthof, auch Verbindungshalle genannt, befindet sich vor der Barriere. Die beiden Hygieneabschnitte sind sehr groß und machen das Gebäude sehr unflexibel. Zur Optimierung der Betriebsabläufe sollen nun Geschosse innerhalb der Lichthöfe 1 und 3 getrennt und Lagerflächen gewonnen werden. Zudem sind die Glasdachkonstruktionen der drei Lichthöfe auf Grund von Undichtigkeit und Feuchteanfall zu sanieren: Entfernung Dachverglasung und Sonnenschutz und Erneuerung der Dachabdeckung mit elementierten Sandwichpaneelen [Leichtbaudach] / Einbau Entrauchungsöffnungen. Außerdem soll die Glasfassade Ost mit zusätzlichen Nachströmungs- und Entrauchungsöffnungen sowie mit einer neuen Verglasung (Isolierverglasung) ausgestattet werden. Durch die Maßnahmen kommt es zu Veränderungen im Bereich der Brandabschnittstrennung und Rauchableitung des genehmigten Bestandes (z.B. neue Entrauchungskanäle). Zudem soll i.R. der Baumaßnahme ein neues Zutrittskontrollsystem implementiert werden. Darüber hinaus soll die Tierraumausstattung (Dezentrale Befeuchtung / Entfeuchtung über IVC-Gebläseeinheiten bzw. Lüftungstechnik für den Käfigwechselprozess [Umsetzwerkbänke]) optimiert sowie der Einbau von Chlorierungsanlagen zur Bereitstellung von Tränkewasser für Tiere geplant werden. Im Rahmen der Entwurfsplanung soll außerdem geprüft werden, ob bei der Sanierung weitere sinnvolle und wirtschaftliche Maßnahmen zur CO2-Reduzierung durchgeführt werden können. Grundlage der geplanten Maßnahmen bildet insb. eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung und Betriebsoptimierung im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung aus dem Jahr 2021 (Verf.: BLS Energieplan GmbH, Berlin), die auf einer Machbarkeitsstudie im Bereich Objektplanung Gebäude (Verf.: Doranth Post Architekten GmbH, München 2020/2021) basiert. Zudem erfolgten ergänzende Untersuchungen für die Bereiche Tragwerk und Brandschutz. Da das Öffnen der Dächer nur in der Sommerperiode erfolgen kann, soll die Sanierung in zwei Bauabschnitten erfolgen: Dächer Halle 1 und 2 in 2023, Dach Halle 3 in 2024. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (partielle Sanierung / partieller Umbau); 2. Größenordnung (BGF) Haus 84.1 insg.: rd. 11.460 qm; 3. Bauwerkskosten netto (Summe KGr 400 nach DIN 276) vorläufig (entsprechend Abstimmung mit den Zuwendungsgebern 06/2020): 0,627 Mio. EUR. Ggf. könnten im Zuge der Baumaßnahmen noch weitere Anlagen/Anlagenteile umgesetzt werden (Größenordnung: bis zu 2,307 Mio. € netto [inkl. Anlagen/Anlagenteile der AGr 7]), für die optional weitere Dienstleistungen erbracht werden müssten (s.a. II.2.11). Die Planung muss in enger Zusammenarbeit mit der Objektplanung sowie weiteren Fachplanungen erfolgen. Die Schnittstellen sind gemeinsam abzustimmen. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 HOAI §53: Grundleistungen LPh 1-9 (teilweise, soweit in Ergänzung der vorliegenden Unterlagen erforderlich, bzw. soweit die Leistungen nicht durch den AG erbracht werden [s.a. Vergabeunterlagen, hier: Vertragsentwurf, Anlage Leistungsbild]) sowie ausgewählte Besondere Leistungen, sofern erforderlich. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11. Im Ergebnis sollen funktional und technisch sowie energetisch optimierte Gebäudeteile zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Folgende Unterlagen liegen vor und sind im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3): Machbarkeitsstudie (Mai 2021) inkl. Anlagen, Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (insb. Leistungsbild). Eine Kenntnis ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 04/2022; 2. Realisierung: 04/2023 bis 06/2025; 3. Projektabschluss: im Nachgang (Hinweis zu Ziffer II.2.7: Angaben ohne LPh 9 / Gewährleistungszeit, Verwendungsnachweis).
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Beschreibung der Optionen:
“(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit dem Abschluss des Vertrages soll die Leistungsstufe...”
Beschreibung der Optionen
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit dem Abschluss des Vertrages soll die Leistungsstufe 1 (Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI 2021 §55), soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich, beauftragt werden. Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme / Zurverfügungstellung der Finanzmittel einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind insb. die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen. (2) Vergabe Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden. (3) Vergabe von Planungsleistungen für zusätzliche Anlagen/Anlagenteile, vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel. (4) In der 2. Stufe des Verfahrens werden den zur Teilnahme an der Stufe 2 des Verfahrens ausgewählten Unternehmen weitere Unterlagen zur Verfügung gestellt, insb.: Formblatt für Honorarangebote. (5) Im Falle der Angebotsaufforderung/ Einladung zur Verhandlung sind neben einem Honorarangebot und einem Konzept zu den nichtpreislichen Zuschlagskriterien weitere Unterlagen/Erklärungen vorzulegen (u.a. ggf. - soweit nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag erklärt - Erklärungen für Unterauftragnehmer).
“Da keine Angebote eingegangen sind, findet nun ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 Vergabeverordnung (VgV) statt.”
Quelle: OJS 2022/S 055-143528 (2022-03-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-04-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Fachplanung - TGA Leistungsbereich 1 RLT
EK-Bau-2022-0003
Kurze Beschreibung:
“Das Gebäude 84.1 ist in einer Kammstruktur angeordnet. In die neue Situation der Hallen muss eine Entrauchung sowie eine Be- und Entlüftung der...”
Kurze Beschreibung
Das Gebäude 84.1 ist in einer Kammstruktur angeordnet. In die neue Situation der Hallen muss eine Entrauchung sowie eine Be- und Entlüftung der Nutzbereiche
integriert werden, hier zusammengefasst als Leistungsbereich 1 (LB 1).
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 0.01 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, ein Forschungsinstitut der...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, ein Forschungsinstitut der Helmholtz-Gemeinschaft und wird zu 90 % durch den Bund und zu 10 % durch das Land Berlin finanziert. Drei große Forschungsprogramme bestimmen das Profil des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch: • Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen • Krebsforschung • Funktion und Dysfunktion des Nervensystems In ihren Forschungsprojekten suchen die Wissenschaftler des MDC nach Genen, die bei Krankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und erblich bedingten Herzvergrößerungen, Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle spielen. Maßnahme Das Hermann von Helmholtz Haus (Geb. 84.1) wurde 2005 in Betrieb genommen und wird seither als kombiniertes Labor- und Tierhaltungsgebäude genutzt. Das Gebäude ist mit einer BGF von 477 m2 teilunterkellert, im Erdgeschoss (BGF 2.830 m2) ist die gesamte Tierhaltungsinfrastruktur, Umkleiden, Lager, Büros untergebracht. Im 1. und 2. Obergeschoss (jeweils BGF 2.719 m2) befinden sich die Haltungs- und Laborräume, das Dachgeschoss (BGF 2.719 m2) dient als Technikgeschoss. Dem Geb. 84.1 vorgelagert ist das Verwaltungsgebäude des MDC (Geb. 84), dieses ist nicht Teil der Maßnahme. Im Geb. 84.1 werden ausschließlich Kleinnagetiere wie z.B. Mäuse und Ratten gehalten. Um eine Maßnahme in diesem Umfang bei laufendem Betrieb durchzuführen, bedarf es besonderen hygienischer Schutzmaßnahmen, besondere terminlicher Sorgfalt bei der Durchführung und eine detaillierte Koordination mit dem MDC. Das Gebäude 84.1 ist in einer Kammstruktur angeordnet. Die Zwischenbereiche werden mit drei Lichthöfen zu einer geschlossenen Kubatur ergänzt. Diese drei Lichthöfe sind jeweils mit einer Stahl-Glas-Dachkonstruktion versehen, teilweise mit Dachfenstern zur Entrauchung der Halle im Brandfall. Diese Dachkonstruktion weist Undichtigkeiten auf, die in einem Hochhygienebereich nicht zu tolerieren sind. In Halle 1 und Halle 3 liegen die sog. Weißbereiche mit dem höchsten Hygienestatus im Gebäude, Halle 2 ist als Graubereich definiert. Die Sanierung umfass alle drei Glasdächer, geplant sind zwei Bauabschnitte in 2023/2024, jeweils in den Sommermonaten. Ebenfalls Teil der Maßnahme ist der Einbau von Geschossdecken in den Hallen 1 und 3, jeweils als Decke über dem 1. OG. Hintergrund ist hierbei die Abtrennung der bestehenden lufttechnischen Verbindung zwischen dem 1. und 2. OG um eine echte Aufteilung in 4 separate Hygieneeinheiten zu erhalten. Aktuell gibt es zwar 4 Barrieren im Gebäude, durch die Hallen besteht keine konsequente Trennung der Bereiche. Die neuen Flächen sollen zukünftig als Lagerflächen genutzt werden. Um eine hygienische Abtrennung der Reinbereiche hin zur Halle 2 zu erreichen, soll jeweils in den Geschossen eine Trennwand im Bereich der Umläufe hergestellt werden. In die neue Situation der Hallen muss eine Entrauchung sowie eine Be- und Entlüftung der Nutzbereiche integriert werden, hier zusammengefasst als Leistungsbereich 1 (LB 1). Weitere Sanierungen bzw. Optimierungen sind im Bereich der Technischen Gebäudeausstattung geplant. Diese haben nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentlichen Schnittstellen zu der vor beschriebenen Maßnahmen und werden in einem separaten Vergabeverfahren vergeben, zusammengefasst als Leistungsbereich 2 (LB 2).
Verfahren Art des Verfahrens
Keine Angebote oder keine geeigneten Angebote/Aufforderungen zur Teilnahme an einem offenen Verfahren
Vergabe eines Auftrags ohne vorherige Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union in den nachstehend aufgeführten Fällen
Äußerste Dringlichkeit aufgrund von Ereignissen, die für den öffentlichen Auftraggeber nicht vorhersehbar waren, unter Einhaltung der in der Richtlinie festgelegten strengen Bedingungen
Art des Verfahrens
Vergabe eines Auftrags ohne vorherige Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (Erläuterung):
“Begründung der Dringlichkeit
Eine erneute öffentliche Ausschreibung der Leistung hätte erhebliche Auswirkungen.
1) Da die Architekten, diverse Angaben etc....”
Vergabe eines Auftrags ohne vorherige Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (Erläuterung)
Begründung der Dringlichkeit
Eine erneute öffentliche Ausschreibung der Leistung hätte erhebliche Auswirkungen.
1) Da die Architekten, diverse Angaben etc. vom Planungsbüro für die TGA benötigen, sind sie in der Erfüllung ihrer Leistung behindert.
2) Auch wenn sich aus dem Vergabeverfahren eine Verschiebung der Leistungsaufnahme von "nur" 3 Monaten ergeben würde, müsste die Baumaßnahme um ein ganzes Jahr verschoben werden. Resultierend daraus drohen hohe Verluste bei den Zuwendungsmitteln.
Auftragsvergabe
Vertragsnummer: 1
Titel: Fachplanung - TGA Leistungsbereich 1 RLT
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-04-19 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: H+S ingenieure GmbH
Postanschrift: Äußere Bayreuther Straße 230
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90411
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 911/56267-0📞
E-Mail: info@hs-nbg.de📧
Fax: +49 911/56267-20 📠
Region: Nürnberg, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 0.01 💰
Quelle: OJS 2022/S 079-213324 (2022-04-19)