Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV sind folgende Unterlagen vorzulegen:
— Anlage E_8 / Referenzen.
Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für die Planung von Maßnahmen des Ingenieur- und Anlagenbaus mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe
— der Projektbezeichnung,
— der Projektkosten (brutto KGR 200-700),
— des Werts der eigenen erbrachten Leistung,
— des Leistungszeitraumes (Benennung des Zeitpunkts des Beginns der Leistung (Beginn LPH 2 MM/JJJJ, Abschluss LPH 8 MM/JJJJ),
— der Honorarzone,
— der erbrachten Leistungsphasen,
— des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung, der Art des Vertragsverhältnisses sowie Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen.
Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
— Bei allen Referenzen wurden mindestens LPH 2 bis LPH 8 erbracht,
— Alle Referenzprojekte mit Zuordnung mit mind. HZ III / Ingenieurbau und mind. HZ II / EMSR Technik,
— Die LPH 8 muss bei allen Referenzen im Zeitraum zwischen 08/2013 bis Ende Bewerbungsfrist abgeschlossen worden sein,
— Nachweis von mind. 1 Referenzprojekt für den Neubau eines Pumpwerks inkl. Druckleitung,
— Nachweis von mind. 1 Referenzprojekt für den Neubau einer Kläranlage mit einem Projektumfang von mind. 4,0 Mio. Projektkosten (brutto KGR 200-700),
— Nachweis von 1 weiteren Referenzprojekt (unabhängig von o.g. Referenzzeitraum) mit Abwasserbeseitigungsanlagen vergleichbaren Maßnahmen des Ingenieur- und Anlagenbaus, das mindestens seit 6 Jahren in Betrieb ist und einen einwandfreien technischen Betrieb und eine dauerhafte Vermeidung von Geruchsbelästigungen aufweist,
— Nachweis von 2 Referenzprojekten inkl. Erstellung Fördermittelantrag, Mitwirkung im Zuwendungsverfahren nach RZWas sowie inkl. Erstellung der Verwendungsnachweise,
— Nachweis von 1 Referenzprojekt inkl. erbrachter Kostenvergleichsrechnung (KVR) nach LAWA-Leitlinien (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser – LAWA).
Es ist pro Referenz ein Ansprechpartner des jeweiligen Auftraggebers mit Telefonnummer und e-mail-Adresse zu benennen, der in der Lage ist, detaillierte Auskünfte über die benannte Referenz zu geben.
— Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte
Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen für die Qualitätskontrolle gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV. Dabei sind nur jeweils die Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich verantworten und auch maßgeblich erbringen.
Ergänzend sind die Referenzprofile zum fachlichen Lebenslauf und zu den beruflichen Erfahrungen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters darzustellen und beizufügen:
— Anlage E_9a / Referenzprofile des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt:
— Projektleiter mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke bzw. technischer Ausrüstung (Maschinen- und Anlagentechnik) und mind. 2 x Projektleitung vergleichbarer Aufgabenstellung und einer Größenordnung von mind. 2,0 Mio. EUR Baukosten (brutto, ohne Baunebenkosten),
— Stellvertretender Projektleiter mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke bzw. technischer Ausrüstung (Maschinen- und Anlagentechnik) und mind. 2 x stellv. Projektleitung vergleichbarer Aufgabenstellung und einer Größenordnung von mind. 2,0 Mio. EUR Baukosten (brutto, ohne Baunebenkosten),
— Insgesamt müssen vom Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter (kumulativ) 1 persönliches Referenzprojekt inkl. Erstellung Fördermittelantrag, Mitwirkung im Zuwendungsverfahren nach RZWas und Erstellung der Verwendungsnachweise sowie 1 persönliches Referenzprojekt inkl. Kostenvergleichsrechnung (KVR) nach LAWA-Leitlinien (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser – LAWA) erbracht worden sein.