Stadtwerke Bad Gandersheim – Planungsleistungen für den Neubau des Betriebshofes

Stadt Bad Gandersheim

Erarbeitung von Planungsleistungen für den Neubau des Betriebshofes der Stadtwerke Bad Gandersheim auf Grundlage HOAI §§ 33-35 mit den Leistungsphasen 1-3.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-06-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-05-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-05-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: SWL 02-2021 StW
Kurze Beschreibung:
Erarbeitung von Planungsleistungen für den Neubau des Betriebshofes der Stadtwerke Bad Gandersheim auf Grundlage HOAI §§ 33-35 mit den Leistungsphasen 1-3.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Ingenieur- und Hochbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Northeim 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bad Gandersheim
Postanschrift: Am Markt 10
Postleitzahl: 37581
Postort: Bad Gandersheim
Kontakt
Internetadresse: https://www.bad-gandersheim.de/portal/startseite.html?vs=1 🌏
E-Mail: schelle@bad-gandersheim.de 📧
Telefon: +49 5382955810 📞
Fax: +49 5382955820 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/de893158-5474-4b09-aff5-081800e0f6a7 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/de893158-5474-4b09-aff5-081800e0f6a7 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-22 📅
Einreichungsfrist: 2021-06-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-27 📅
Datum des Beginns: 2021-08-01 📅
Datum des Endes: 2022-01-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 101-265663
ABl. S-Ausgabe: 101

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Bad Gandersheim betreiben auf dem Grundstück „Am Plan 3A“ in 37581 Bad Gandersheim ihren Betriebshof. Dort sind die Betriebsteile Baubetriebshof (Bauhof und Grünpflege), Trinkwasserversorgung (Wasserwerk) sowie die Verwaltung angesiedelt. Die Schmutzwasserbeseitigung und die Niederschlagswasserbeseitigung sind rein räumlich der Kläranlage vor den Toren der Stadt zugehörig.
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Es existieren außerhalb 3 weitere Lagerstätten (2 Scheunen, ein Lagerplatz).
Der Betriebshof, Baujahr 1960, ist bezüglich seiner Bausubstanz in die Jahre gekommen und stößt an seine räumlichen Kapazitätsgrenzen. Eine Ausdehnung auf Nachbargrundstücke ist nicht gegeben. Ursachen für den erhöhten Platzbedarf sind u. a.:
— erhöhter Platzbedarf für das Abstellen der Fahrzeuge,
— beengte Werkstattkapazitäten für die Reparatur und Lagerfläche;
— die Situation für den Mechaniker kann nicht der Norm entsprechend hergestellt werden,
— erhöhter Platzbedarf für Umkleide- und Pausenräume (Aufnahme weiterer Mitarbeiter),
— Umkleidekabinen und Duschen für Mitarbeiterinnen fehlen,
— die Ausstattung der Räume entspricht nicht mehr der Arbeitsstättenverordnung, Denkmalgeschützte Gebäudesubstanz lässt nur begrenzt zweckmäßigen Umbau zu,
— Barrierefreiheit und Fluchtwege können nicht der Gesetzeslage entsprechend hergestellt werden.
Im Rahmen einer Ende 2020/ Anfang 2021 durchgeführten Machbarkeitsstudie wurde dargestellt, dass nur ein Neubau zielführend ist. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die dauerhafte und regelkonforme Sicherstellung qualitativer Betriebsabläufe an diesem Standort nicht realisierbar ist, da es an Fläche / Platz fehlt. Die geschätzten kosten am aktuellen Standort reichten lediglich für wenige gesetzlich notwendige Korrektive Maßnahmen, die überwiegend der Sanierung des Verwaltungsgebäudes dienen. Die Größe des Standortes sowie die räumliche Ausstattung entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Es besteht in jedem Fall dringender Handlungsbedarf. Im Frühjahr 2021 verschärfte sich die Situation erneut, da das stark sanierungsbedürftige Hauptgebäude einen Frost- und Wasserschaden erlitt, der sich über 2 Etagen, hauptsächlich in die Sozialräume der Belegschaft erstreckt.
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Bezugnehmend auf die durchgeführte Machbarkeitsstudie wurde eine Standortbeurteilung für mögliche Grundstücke (auch unter Betrachtung wirtschaftlicher Kriterien) für den Neubau des Betriebshofes erstellt. Im Ergebnis wurde empfohlen, dass der Neubau des Betriebshofes auf dem Grundstück Gemarkung Bad Gandersheim, Flur 5, Flurstück 7/2 in der Lage Lahwiesen unter der Gande durchzuführen ist.
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Der Rat der Stadt Bad Gandersheim ist mit Beschlussfassung dieser Empfehlung gefolgt.
Aufgabenstellung
Aufgabe ist die Erarbeitung von Planungsleistungen für den Neubau des Betriebshofes der Stadtwerke Bad Gandersheim auf Grundlage der HOAI §§ 33-35 mit den Leistungsphasen 1-3.
Die Stadtwerke Bad Gandersheim planen den Neubau der Betriebsstätte an der Holzmindener Straße direkt vor den Toren Bad Gandersheims auf dem Lagerplatz des Baubetriebshofes. Das zu beplanende Gelände befindet sich am Ortsausgang Richtung Kreiensen in der Zuwegung zur Kläranlage. Diese Zufahrtsstraße bildet zugleich die Grenze des Bebauungsplans. Bisher wird das Grundstück (Gemarkung bad Gandersheim, Flur 5, Flurstück 7/2) als Lagerplatz des Bauhofes und Grünland genutzt. Vor einem halben Jahrhundert befanden sich auf diesem Gelände Vererdungs-/Absetzteiche einer einst betriebenen Kläranlage. Altlasten sind nicht bekannt, ein Bodengutachten liegt allerdings nicht vor.
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Die vorläufigen anrechenbaren Kosten werden nach einer überschlägigen Ermittlung des AG nach DIN 276 mit 2 690 000,00 EUR angegeben. Weitere Angaben sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Mitgliedschaft i.d. Architekten- o. Ing.-kammer
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Nachweis Berufs- o. Betriebshaftpflichtversicherung, Eigenerklärung
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Berufliche Qualifikation der Projektleitung, Referenzen (mittels Eigenerklärung vorzulegen)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-07-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-06-16 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00
Zusätzliche Informationen: Elektronische Vergabe

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/de893158-5474-4b09-aff5-081800e0f6a7 🌏
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landkreis Northeim, Rechnungsprüfungsamt, Außenstelle Einbeck
Postanschrift: Hullerser Straße 19
Postort: Einbeck
Postleitzahl: 37574
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 55517088287 📞
E-Mail: cfrank@landkreis-northeim.de 📧
Fax: +49 55517089290 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2021/S 101-265663 (2021-05-22)