Such- und Aufzeichnungsausstattung EOD

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

Die Leistung besteht darin, ein Gesamtsystem "Such-, Aufzeichnungsausstattung EOD" zu beschaffen, in dem verschiedene Sensoren, Navigationsgeräte, Datenaufnahme- und Datenauswertegeräte vernetzt betrieben werden.
Im Rahmen der Beschaffung dieses Gesamtsystems "Such-, Aufzeichnungsausstattung EOD" sollen folgende Einzelkomponenten beschafft werden:
99 Sätze Such- / Aufzeichnungsgerät
171 Sätze Metallsuchgerät mit Datenaufnahme
49 Sätze Tiefenortungsgerät mit Datenaufnahme
(Mit Ausnahme von 79 Metallsuchgerätesätzen EL 1302D2 können die zuvor für eine "Such-, Aufzeichnungsausstattung EOD" bereits realisierten Geräte nicht mehr beschafft / versorgt werden und befinden sich daher in der Aussonderung.)
Die Such-, Aufzeichnungsgeräteausstattung EOD wird im Bereich der Kampfmittelaufklärung und Kampfmittelbeseitigung eingesetzt und dient der kartographischen Darstellung von durch Detektoren (Magnetometer, die Bestandteil der Ausstattung sind) im Erdboden detektierten, ferromagnetischen Körpern.
Hierzu werden die Messwerte des Metalldetektors / Magnetometers mit der Ortskoordinate verknüpft in einem Datenspeicher zwischengespeichert und können nach Abschluss der Messung in eine Auswertestation übertragen und dort bearbeitet werden. Ergebnis der Auswertung ist eine Objektkarte und eine Objektliste.
Durch Auswertungsverfahren der Detektormesswerte, die auf Grundlage physikalischer Modelle erfolgt, wird eine gesteigerte Ortungsgenauigkeit erreicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-02-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-12-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-12-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-12-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Ausrüstung für Sicherheitszwecke, Brandbekämpfung, Polizei und Verteidigung
Menge oder Umfang:
99 Sätze Such- / Aufzeichnungsgerät220 Sätze Metallsuchgerät/Tiefenortunghsgerät mit Datenaufnahme
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Ausrüstung für Sicherheitszwecke, Brandbekämpfung, Polizei und Verteidigung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: baainbwk2.2@bundeswehr.org 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-12-29 📅
Einreichungsfrist: 2022-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-01-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 001-002023
ABl. S-Ausgabe: 1
Zusätzliche Informationen
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistung besteht darin, ein Gesamtsystem "Such-, Aufzeichnungsausstattung EOD" zu beschaffen, in dem verschiedene Sensoren, Navigationsgeräte, Datenaufnahme- und Datenauswertegeräte vernetzt betrieben werden.
Im Rahmen der Beschaffung dieses Gesamtsystems "Such-, Aufzeichnungsausstattung EOD" sollen folgende Einzelkomponenten beschafft werden:
99 Sätze Such- / Aufzeichnungsgerät
171 Sätze Metallsuchgerät mit Datenaufnahme
49 Sätze Tiefenortungsgerät mit Datenaufnahme
(Mit Ausnahme von 79 Metallsuchgerätesätzen EL 1302D2 können die zuvor für eine "Such-, Aufzeichnungsausstattung EOD" bereits realisierten Geräte nicht mehr beschafft / versorgt werden und befinden sich daher in der Aussonderung.)
Die Such-, Aufzeichnungsgeräteausstattung EOD wird im Bereich der Kampfmittelaufklärung und Kampfmittelbeseitigung eingesetzt und dient der kartographischen Darstellung von durch Detektoren (Magnetometer, die Bestandteil der Ausstattung sind) im Erdboden detektierten, ferromagnetischen Körpern.
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Hierzu werden die Messwerte des Metalldetektors / Magnetometers mit der Ortskoordinate verknüpft in einem Datenspeicher zwischengespeichert und können nach Abschluss der Messung in eine Auswertestation übertragen und dort bearbeitet werden. Ergebnis der Auswertung ist eine Objektkarte und eine Objektliste.
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Durch Auswertungsverfahren der Detektormesswerte, die auf Grundlage physikalischer Modelle erfolgt, wird eine gesteigerte Ortungsgenauigkeit erreicht.
Menge oder Umfang:
99 Sätze Such- / Aufzeichnungsgerät
220 Sätze Metallsuchgerät/Tiefenortunghsgerät mit Datenaufnahme
Referenznummer: Q K2BJ LA090 KA235
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Der Bewerber hat das Bewerber-/Bieterunternehmen mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu bezeichnen.(2) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag Angaben zur Eigentümerstruktur zu machen.(3) Der Bewerber muss einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als ein Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Ziffer IV. 3.4 dieser Bekanntmachung einreichen.(4) Der Bewerber muss eine unterschriebene Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034) vorlegen.(5) Der Bewerber muss eine unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch den Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 031) einreichen.(6) Der Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung muss das Formular BAAINBw-B-V 047, ausgefüllt und von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschrieben, vorlegen. Die Formulare stehen zum Download unter www.baainbw.de/ Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe bereit. Unterlagen in einer anderen als der Deutschen Sprache ist eine Übersetzung beizufügen.Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
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Nachweise nach III.2.1 soweit sich der Bewerber auf die Fähigkeiten des Unterauftragnehmers beruft.Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorzulegenn.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Der Beweber muss durch formlose Eigenerklärung zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit seinen Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre vorlegen.
Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Nachweise nach III.2.2 soweit sich der Bewerber auf die Fähigkeiten des Unterauftragnehmers beruft.
Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorzulegenn.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Der Bewerber muss die Befähigung zur Projektdurchführung durch formlose Eigenerklärung nachweisen. Dazu sind in einem Organigramm, mindestens die Projektleitung, die Konstruktion, die Produktion, die Arbeitssicherheit, den Umweltschutz, die Qualitätssicherung, mit den Personalumfängen und deren Qualifikation darzustellen.
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(2) Durch den Bewerber ist der Nachweis zu erbringen, dass er bereits Beschaffungsleistungen für die Bundeswehr oder für Militär/Polizei anderer NATO-Staaten oder für Militär/Polizei anderer EU-Staaten, oder der Schweiz erbracht hat. Dazu sind mindestens drei Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren aufzuführen. Die Referenzaufträge müssen noch nicht abgeschlossen sein.
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(3) Der Bewerber muss durch formlose Eigenerklärung bestätigen, dass künftige Instandsetzungsarbeiten des zu beschaffenden Bundeswehrgerätes innerhalb Deutschlands erfolgen werden.
Hinweis zur Eignungsleihe:
Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten
anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/ konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (sog.
Eignungsleihe).
Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in in Ziffer III.2.3 dieser Bekanntmachung genannten Angaben/ Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung steht. Hierfür ist eine durch den Dritten unterzeichnete Verpflichtungserklärung vorzulegen.
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Nachweise nach III.2.3 soweit sich der Bewerber auf die Fähigkeiten des Unterauftragnehmers beruft.
Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorzulegenn.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: gesamtschuldnerisch haftend

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BAAINBw K2.2
URL der Teilnahme: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr via: www.evergabe-online.de
URL für weitere Informationen: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).
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Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
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Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht
§ 135 Unwirksamkeit
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 001-002023 (2021-12-29)