Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Terminalanbindung Schwarzheide – Ruhland Planung LST Lph 1 und 2
21FEI51120
Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen📦
Kurze Beschreibung: Terminalanbindung Schwarzheide – Ruhland Planung LST Lph 1 und 2.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen📦
Ort der Leistung: Oberspreewald-Lausitz🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Streckenabschnitt zwischen Schwarzheide – Ruhland
Beschreibung der Beschaffung:
“Im Rahmen der Strukturstärkung im Lausitzer Revier nach dem Ende der Kohleförderung und -verstromung soll am Standort Schwarzheide/Ruhland ein neues...”
Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen der Strukturstärkung im Lausitzer Revier nach dem Ende der Kohleförderung und -verstromung soll am Standort Schwarzheide/Ruhland ein neues Gateway-Hub-Terminal (GHT) für den kombinierten Verkehr (KV) entstehen. Zur Verbesserung der Anbindung des bestehenden sowie des neuen Terminals an das DB-Netz sind verschiedene Maßnahmen im Knoten Ruhland vorgesehen, die im Entwurf des Strukturstärkungsgesetzes als Maßnahme 15 zusammengefasst sind.
Durch den Ausbau der Infrastruktur sollen zukünftig 740 m lange, elektrisch bespannte KV-Züge direkt in das und aus dem neuen Terminal fahren können. Weiterhin soll mit diesem Projekt der potenzielle Industriestandort Lauchhammer bahnseitig zukunftsfähig erschlossen werden.
Folgende Realisierungsstufen sind in der Vorplanung zu untersuchen:
— Elektrifizierung Gl 50, Ausrüstung als Hgl für Zugfahrten,
— Nutzlängenänderung und Teilelektrifizierung des Übergabebahnhofs BASF (WÜST),
— Anbindung GHT an Übergabebahnhof,
— Neubau Rangierstellwerk Schwarzheide,
— Verlängerung und Elektrifizierung Gl 76 Ruhland, Ausrüstung als Hgl für Zugfahrten,
— Neubau „Nordkurve“ mit Einbindung in Strecke 6253 am Hp Schwarzheide Ost.
Im Zuge der Vorplanung sind für die verschiedenen Projektbestandteile folgende Varianten zu untersuchen:
LST-Anbindung des Übergabebahnhofs/GHT:
1. Rangierstellwerk für Übergabebahnhof und GHT,
2. Rangierstellwerk 1 für Übergabebahnhof, Rangierstellwerk 2 für GHT,
3. Erweiterung ESTW-A BRU (Steuerung UZ BHWX) für Übergabebahnhof und GHT,
4. ESTW-Z für Übergabebahnhof, Rangierstellwerk für GHT.
Nutzlängenänderung im Gleis 76:
1. Einrichtung Zugfahrstraße mit Zielsignal,
2. Signalisierung mit Zs 13 (Einfahrt in Stumpfgleis mit Sh2),
3. Ausfahrt mit Zwischensignal,
4. Ausfahrt nur als Rangierfahrt bis Asig (P 6- 10).
Stellwerkseitigen Anbindung der Verbindungskurve:
1. Nordkurve einschl. Einbindung wird Bahnhofsteil des Bahnhofs Ruhland,
2. Nordkurve einschl. Einbindung wird betrieblich als eigener Bahnhof (Schwarzheide Ost) definiert.
Weitere Leistungen sind entsprechend der Aufgabenstellung zu erbringen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Preis
Dauer
Datum des Beginns: 2021-08-02 📅
Datum des Endes: 2022-04-30 📅
Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Die beschaffende Stelle behält sich vor, ohne weitere Verhandlungen auf eines der eingegangenen Angebote den Zuschlag zu erteilen. Im Falle von...”
Zusätzliche Informationen
Die beschaffende Stelle behält sich vor, ohne weitere Verhandlungen auf eines der eingegangenen Angebote den Zuschlag zu erteilen. Im Falle von Verhandlungen erfolgen diese nur mit Bietern, welche die wirtschaftlichsten Angebote auf Grundlage der Zuschlagskriterien unterbreitet haben.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“— Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist,
— Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
— Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist,
— Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln,
— Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz oder § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Vorstehende Erklärungen/Nachweise können bei erfolgreicher Teilnahme an einem unter III.2.2) benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3).
Für den Nachweis hat der AG ein Formular zur Verfügung gestellt, dass auf dem Vergabeportal der Deutschen Bahn AG: https://bieterportal.noncd.db.de/portal heruntergeladen werden kann.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention,
— Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention,
— Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt im Sinne des § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB,
— Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens:
a) versucht haben, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,
b) versucht haben, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen konnte, oder
c) irreführende Informationen übermittelt haben, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat.
Form der geforderten Erklärungen:
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Vorstehende Erklärungen können bei erfolgreicher Teilnahme an einem unter III.2.2) benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3).
Für den Nachweis hat der AG ein Formular zur Verfügung gestellt, dass auf dem Vergabeportal der Deutschen Bahn AG: https://bieterportal.noncd.db/portal heruntergeladen werden kann.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Benennung Planungsleiter aus dem Fachgebiet Verkehrsanlagen oder Ingenieurbau:
Mindestens 3 Referenzprojekte welche die Erstellung von...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Benennung Planungsleiter aus dem Fachgebiet Verkehrsanlagen oder Ingenieurbau:
Mindestens 3 Referenzprojekte welche die Erstellung von Gesamtgewerkeplanungen in Generalplanerverantwortung mit mindestens folgenden Leistungsbildern enthalten:
— Technische Streckenausrüstung für LST-Anlagen:
Weiterhin sind folgende Bedingungen für die Anerkennung der Referenzen jeweils zwingend zu erfüllen: Projektbearbeitung in den Lph 1 bis mindestens Lph 4 der HOAI bei Projekten für Eisenbahninfrastrukturmaßnahmen die als Leistung des Bewerbers Planung, Organisation und Koordination beinhalten. Als Referenz werden zudem nur Projekte mit einem Gesamtwertumfang von mindestens 0,3 Mio. EUR netto die in den in den letzten 3 Jahren abgeschlossen worden sind und die zuvor genannten Leistungsphasen, zum Inhalt hatten anerkannt. Der benannte Gesamtwertumfang bezieht sich auf die Gesamtmaßnahme.
Als Planungsleiter gelten Mitarbeiter mit einem Hochschulabschluss. Durch den Bewerber ist zu bestätigen, dass die für die Ausführung vorgesehenen Personale die geforderte Qualifikation sowie Berufserfahrung erfüllen. Nachweise in Tabellenform: Projektbezeichnung, AG/Ansprechpartner/Telefon, Leistungsbilder, Zeitraum, Gesamtwertumfang. Jede Referenz muss die im o. g. Text benannten Leistungsphasen lückenlos enthalten
2. Benennung Planer/Fachplaner LST:
Ingenieur mit mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Fachgebiet sowie Auflistung von mindestens 3 durch den Mitarbeiter aufgestellte PT1 Planungen für ESTW (Nachweis durch Bezeichnung der Betriebsanlage, Freigabe-Nr. und Datum) in den letzten 3 Jahren, Wertumfang je Leistungsbild je Projekt mind. 0,3 Mio. EUR netto.
(Nachweis durch Bezeichnung der Betriebsanlage, Freigabe-Nr. und Datum).
Als Ingenieure gelten Mitarbeiter mit einem Hochschulabschluss im entsprechenden Fachgebiet. Durch den Bewerber ist zu bestätigen, dass die für die Ausführung vorgesehenen Personale die geforderte Qualifikation sowie Berufserfahrung erfüllen. Nachweise in Tabellenform: Bezeichnung der Betriebsanlage, Freigabe-Nr. Freigabedatum, Zeitraum, Bauvolumen. Jede Referenz muss die im o. g. Text benannten Leistungsphasen lückenlos enthalten (PT1 für ESTW).
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Für folgende Leistungen muss das ausführende Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn präqualifiziert sein: siehe III.2.2)...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Für folgende Leistungen muss das ausführende Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn präqualifiziert sein: siehe III.2.2) sowie unter Allgemeine Präqualifikationsanforderungen (PQ-Anforderungen) für Arch./Ing.-Leistungen. Die Allgemeinen PQ-Anforderungen für Arch./Ing.-Leistungen sind zu berücksichtigen und über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG: https://bieterportal.noncd.db.de/portal unter der unter II.1.1) Bezeichnung des Auftrags dieser Bekanntmachung benannten Vergabenummer herunterzuladen.
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Geforderte Kautionen und Garantien: Sicherheitseinbehalt in Höhe von 8 v. H. der geprüften Brutto-Abrechnungssumme
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Für folgende Leistungen muss das für die Ausführung vorgesehene Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG präqualifiziert...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Für folgende Leistungen muss das für die Ausführung vorgesehene Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG präqualifiziert sein. Form und Zeitpunkt der Vorlage der Nachweise sowie Angaben zu den Teilnahmebedingungen und zum Präqualifikationsverfahren sind III.1.1) bis III.1.4) sowie den Allgemeinen PQ-Anforderungen für Arch.-/Ing.-Leistungen zu entnehmen:
Planung Leit- und Sicherungstechnik:
— Planung von Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-05-25
10:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2021-08-02 📅
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen
“Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen Einschränkungen aufgrund der...”
Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie den Zuschlag nicht zu erteilen/das Vergabeverfahren aufzuheben bzw. einzustellen.
Hinweise des Auftraggebers zu Corona:
1. Die mit Erlass des BMI vom 23.3.2020, Ziff. II (BW I 7 – 70406/21#1, abrufbar unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/erlass-bauwesen-corona-20200323.pdf?__blob=publicationFile&v=1 herausgegebenen Hinweise zur Handhabung von Bauablaufstörungen werden auf den abzuschließenden Vertrag entsprechend angewendet. Die dortigen Aussagen zum Umgang mit und Nachweis von Höherer Gewalt macht der Auftraggeber sich zu eigen.
2. Angebote müssen weiterhin verbindlich sein und den Vergabeunterlagen entsprechen. Von den Vergabeunterlagen abweichende Angebote oder Angebote mit Vorbehalten, z. B. bei Terminen, müssen ausgeschlossen werden. Von entsprechenden Erklärungen bitten wir daher abzusehen.
Ab dem 19.4.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50 000 EUR nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1) bis III.1.3) genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
Bei einer bestehenden Verbundenheit bitte wir gleichzeitig mit dem Angebot mitzuteilen, ob und inwieweit bzw. durch welche Maßnahmen in diesem Vergabeverfahren die Sicherstellung des Geheimwettbewerbes nach GWB sichergestellt ist. Wir weisen darauf hin, dass eine fehlende oder fehlerhafte Erklärung zum Ausschluss der betroffenen Angebote führen kann.
Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/compliance/geschaeftspartner/verhaltenskodex-1191674)
Oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/initiativen/compliance/bme-compliance-initiative/) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Alle unter III.1.1) bis II.1.3) und VI.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebotes, in Form einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist nicht zulässig.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Quelle: OJS 2021/S 081-209859 (2021-04-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-15) Objekt Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Im Rahmen der Strukturstärkung im Lausitzer Revier nach dem Ende der Kohleförderung und -verstromung soll am Standort Schwarzheide/Ruhland ein neues...”
Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen der Strukturstärkung im Lausitzer Revier nach dem Ende der Kohleförderung und -verstromung soll am Standort Schwarzheide/Ruhland ein neues Gateway-Hub-Terminal (GHT) für den kombinierten Verkehr (KV) entstehen. Zur Verbesserung der Anbindung des bestehenden sowie des neuen Terminals an das DB-Netz sind verschiedene Maßnahmen im Knoten Ruhland vorgesehen, die im Entwurf des Strukturstärkungsgesetzes als Maßnahme 15 zusammengefasst sind.
Durch den Ausbau der Infrastruktur sollen zukünftig 740 m lange, elektrisch bespannte KV-Züge direkt in das und aus dem neuen Terminal fahren können. Weiterhin soll mit diesem Projekt der potenzielle Industriestandort Lauchhammer bahnseitig zukunftsfähig erschlossen werden.
Folgende Realisierungsstufen sind in der Vorplanung zu untersuchen:
— Elektrifizierung Gl 50, Ausrüstung als Hgl für Zugfahrten,
— Nutzlängenänderung und Teilelektrifizierung des Übergabebahnhofs BASF (WÜST),
— Anbindung GHT an Übergabebahnhof,
— Neubau Rangierstellwerk Schwarzheide,
— Verlängerung und Elektrifizierung Gl 76 Ruhland, Ausrüstung als Hgl für Zugfahrten,
— Neubau „Nordkurve“ mit Einbindung in Strecke 6253 am Hp Schwarzheide Ost.
Im Zuge der Vorplanung sind für die verschiedenen Projektbestandteile folgende Varianten zu untersuchen:
LST-Anbindung des Übergabebahnhofs/GHT
1. Rangierstellwerk für Übergabebahnhof und GHT,
2. Rangierstellwerk 1 für Übergabebahnhof, Rangierstellwerk 2 für GHT,
3. Erweiterung ESTW-A BRU (Steuerung UZ BHWX) für Übergabebahnhof und GHT,
4. ESTW-Z für Übergabebahnhof, Rangierstellwerk für GHT
Nutzlängenänderung im Gleis 76
1. Einrichtung Zugfahrstraße mit Zielsignal,
2. Signalisierung mit Zs 13 (Einfahrt in Stumpfgleis mit Sh2),
3. Ausfahrt mit Zwischensignal,
4. Ausfahrt nur als Rangierfahrt bis Asig (P 6- 10),
Stellwerkseitigen Anbindung der Verbindungskurve
1. Nordkurve einschl. Einbindung wird Bahnhofsteil des Bahnhofs Ruhland,
2. Nordkurve einschl. Einbindung wird betrieblich als eigener Bahnhof (Schwarzheide Ost) definiert,
Weitere Leistungen sind entsprechend der Aufgabenstellung zu erbringen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 081-209859
Auftragsvergabe
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Titel: Terminalanbindung Schwarzheide – Ruhland Planung LST Lph 1 und 2
Informationen über nicht gewährte Zuschüsse
Andere Gründe (Abbruch des Verfahrens)
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
2. die Grundlage des Vergabeverfahrens hat sich wesentlich geändert
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
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Quelle: OJS 2021/S 117-308703 (2021-06-15)