Tragwerksplanung für die Erweiterung und Modernisierung des Gebäudes 76.02 (Zahnmedizin) der Universität des Saarlandes auf dem Campus des Universitätsklinikums Homburg
Die Universität des Saarlandes plant die Erweiterung und Modernisierung des Gebäudes 76.02 auf dem Campus des Universitätsklinikums Homburg. Hierfür werden die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI vergeben.
Das Gebäude 76.02 und die ehemalige Garage (Gebäude 76.03) sind von großer Bedeutung für die Lehre der Zahnmedizin. Die Gebäude beherbergen einen Hörsaal sowie Praktikumsflächen. Die Praktikumsflächen sind unterteilt in drei unterschiedliche Arten technischer Labore: Labore mit Phantomarbeitsplätzen, Labore mit technischen Arbeitsplätzen, Labore mit Behandlungsboxen. Zur sinnvollen Nutzung der technischen Labore sind an diese jeweils ein Lagerraum und ein Vorbereitungsraum angegliedert.
Nach Ertüchtigung des ehemaligen Garagengebäudes vor dem Gebäude 76 zur Nutzung durch die Zahnmedizin sind dort 9 Phantomarbeitsplätze für die Studierenden der Zahnmedizin verfügbar. Zur Aufrechterhaltung der Lehre müssen den Studierenden in der Zukunft 21 weitere Phantomarbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden, so dass insgesamt 30 Phantomarbeitsplätze vorhanden sein werden.
(...) Darüber hinaus sind Lagerräume, Vorbereitungsräume, Büroflächen, Sozialräume und eine Teeküche für Mitarbeiter/innen notwendig. Ferner besteht der Bedarf, Räumlichkeiten für Umkleiden mit Spinden für den Kleidungswechsel der Studierenden und entsprechende Sanitärräume bereitzustellen. Für eine zukunftsfähige Nutzung des Gebäudes muss eine barrierefreie Zugänglichkeit aller Geschosse und Räume des Gebäudes hergestellt werden.
Da das Gebäude 76.02/76.03 auch in der Zukunft für die Zahnmedizin zentrale Bedeutung haben wird, soll der oben umrissene Flächenbedarf durch einen Anbau als Erweiterung des Gebäudes befriedigt werden. Dieser Erweiterungsbau soll die notwendigen Flächen für die zusätzlichen Phantom- und Büroarbeitsplätze, die Umkleiden und die erforderlichen Technik- und Funktionsflächen enthalten.
Im Zuge dieser Maßnahme sind Eingriffe in das Bestandsgebäude unumgänglich. Daher ist es sinnvoll, die Erweiterungsbaumaßnahme auf notwendige Modernisierungen im Bestandsgebäude zu erweitern. Hierdurch erfolgen auch Instandsetzungen und brandschutztechnische Ertüchtigungen des Gebäudes. Das Baufeld ist nicht erschlossen. Für den gesamten Gebäudekomplex sind neue Räume für die Gebäudetechnik und für die Hausanschlüsse zu erstellen, wodurch sich die Notwendigkeit einer Unterkellerung des Erweiterungsbaus ergibt.
Im Bereich der Tragwerksplanung sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Neben der Gründung, in Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheiten, und der Abdichtungskonzepte sind Fragestellungen in Bezug auf eventuell notwendige WU-Konzepte zu beachten. Der Bereich des Neu bzw. Erweiterungsbaus ist mit klassischem Massivbau zu rechnen. Es ist im Bereich der Anschlusspunkte des Erweiterungsbaus an die Bauteile der Bestandsgebäude auf deren Gründungsebenen und die dort vorhandenen Tragwerke zu achten. Auch im Bestand verbleibende Ausbaubauteile und Fassaden sind in der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. An den Anschlusspunkten sind eventuell Überlegungen zum Abbruch und Teilabbruch von Bauteilen durchzuführen, die die Standsicherheit der verbleibenden Gebäudeteile reflektieren. Je nach Entwurf der Objektplanung sind im Gebäude Bauteile (z. B. Aufzugsschacht, Treppen) zu integrieren. Jedenfalls ist also eine Einarbeitung in die bestehenden Tragwerke unumgänglich und eine wirtschaftliche Tragwerksplanung des Erweiterungsbaus erforderlich.
Eine detailliertere Projektbeschreibung ist der Anlage "Projektskizze-Aufgabenstellung" zu entnehmen.
Hinsichtlich des Zeitplans ist davon auszugehen, dass unmittelbar nach Auftragsvergabe mit den Planungsarbeiten begonnen werden soll. Baubeginn soll Ende des 2. Quartals/Anfang des 3. Quartals 2022 sein, die Fertigstellung der Baumaßnahme muss bis Ende des 3. Quartals 2023 erfolgen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-09-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-08-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-08-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
“Die Universität des Saarlandes plant die Erweiterung und Modernisierung des Gebäudes 76.02 auf dem Campus des Universitätsklinikums Homburg. Hierfür werden...”
Kurze Beschreibung
Die Universität des Saarlandes plant die Erweiterung und Modernisierung des Gebäudes 76.02 auf dem Campus des Universitätsklinikums Homburg. Hierfür werden die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI vergeben.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universität des Saarlandes, Campus A2 3
Postleitzahl: 66123
Postort: Saarbrücken
Kontakt
Internetadresse: http://www.agsta.de🌏
E-Mail: vergabe@agsta.de📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E31672481🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E31672481🌏