Umsetzung der Projekte Konfliktmanagement für Kommunen (Los 1) und Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen (Los 2) im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! in der zweiten Förderperiode
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beabsichtigt, im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gem. § 14 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 VgV die Umsetzung der Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der zweiten Förderperiode wie folgt zu vergeben:
— Los 1: „Konfliktmanagement für Kommunen“,
— Los 2: „Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen“.
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-05-31.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Dienstleistungen im Bereich Unternehmensleitung › Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2021-05-31 | Auftragsbekanntmachung |
| 2021-11-30 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2021-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Referenznummer: BAFzA_2021_005
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Postanschrift: An den Gelenkbogenhallen 2-6
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.bafza.de 🌏
E-Mail: zentrale-beschaffung@bafza.bund.de 📧
Telefon: +49 221-36734259 📞
Fax: +49 221-36734664 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=394869 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=394869 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-31 📅
Einreichungsfrist: 2021-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-04 📅
Datum des Beginns: 2021-11-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 107-280846
ABl. S-Ausgabe: 107
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bezeichnung des Loses: Los 1: Konfliktmanagement für Kommunen
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Verlängerungen: Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr (bis 31. Dezember 2024)
Beschreibung der Optionen: Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr (bis 31. Dezember 2024)
Bezeichnung des Loses: Los 2: Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschlandweit
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=394869 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2021/S 107-280846 (2021-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Referenznummer: BAFzA_2021_005
Kurze Beschreibung:
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beabsichtigt, im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gem. § 14 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 VgV die Umsetzung der Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der zweiten Förderperiode wie folgt zu vergeben:
— Los 1: „Konfliktmanagement für Kommunen“,
— Los 2: „Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen“.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Postanschrift: An den Gelenkbogenhallen 2-6
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.bafza.de 🌏
E-Mail: zentrale-beschaffung@bafza.bund.de 📧
Telefon: +49 221-36734259 📞
Fax: +49 221-36734664 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=394869 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=394869 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-31 📅
Einreichungsfrist: 2021-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-04 📅
Datum des Beginns: 2021-11-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 107-280846
ABl. S-Ausgabe: 107
Zusätzliche Informationen
a) Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes durchgeführt.
b) Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet.
c) Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
d) Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1) bis III.1.3) der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
e) Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt I.3) genannten URL heruntergeladen werden.
f) Fragen sind bis zum 24.6.2021, 12.00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen Bewerbern/Bewerberinnen in anonymisierter Form auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
g) Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes eingestellt.
h) Die Bewerber/Bewerberinnen sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind.
i) Teilnahmeanträge können ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden.
j) Teilnahmeanträge, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
k) Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber/die Bewerberin bzw. den Bieter/die Bieterin führen zum Ausschluss.
l) Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beabsichtigt, im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gem. § 14 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 VgV die Umsetzung der Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der zweiten Förderperiode wie folgt zu vergeben:
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— Los 1: „Konfliktmanagement für Kommunen“,
— Los 2: „Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen“.
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand:
Mindestens 15 ausgewählte Gebietskörperschaften (Kommunen), die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als lokale „Partnerschaften für Demokratie“ gefördert werden, sollen qualifiziert und in der Erarbeitung von Prozessen und nachhaltigen Organisationsformen sowie Verfahren des kommunalen Konfliktmanagements begleitet und beraten werden. Hierbei sollen alle relevanten Akteur/-innen vor Ort und insbesondere die Betroffenen von Konflikten aktiv eingebunden werden.
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Im Fokus des Projekts stehen Konflikte, die von demokratie- und menschenfeindlichen sowie vielfaltablehnenden Positionen geprägt sind. Beispiele hierfür sind lokale, gesellschaftlich polarisierende und öffentlich ausgetragene Konflikte; potentiell radikalisierungsfähige Protestbewegungen; durch intergenerationale Transmission befeuerte demokratiefeindliche lokale Konflikte; Konflikte um Integration und Zuwanderung, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedrohen sowie öffentlich und lokal geführte Konflikte um Identitätsfragen.
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Die Ergebnisse des Modellprojekts sollen so aufbereitet werden, dass sie auch auf andere Kommunen und Regelstrukturen übertragen werden können.
Der Auftrag umfasst:
Auswahl teilnehmender Kommunen und Einbindung relevanter Akteur/-innen:
Die Auswahl und Akquise von mindestens 15 teilnehmenden Kommunen, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als lokale „Partnerschaften für Demokratie“ gefördert werden. Die Auswahl erfolgt in enger Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des „Handlungsbereichs Kommune“ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie des BMFSFJ und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Ausgewählt werden sollen Kommunen, die Unterstützung bei der Bearbeitung von Konflikten benötigen, die demokratische Prinzipien sowie das friedliche Zusammenleben in Vielfalt bedrohen und untergraben.
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Die aktive Einbeziehung aller relevanten Akteur/-innen vor Ort (u. a. aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Polizei, Ordnungsbehörden, Stadtplanung etc.) bei der Analyse und Bearbeitung von Konflikten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbeziehung der Betroffenenperspektive in allen Phasen der Projektkonzeption und Durchführung.
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Qualifizierung teilnehmender Kommunen und relevanter Akteur/-innen:
— die Erarbeitung von gemeinsamen Qualitätsstandards für Kommunales Konfliktmanagement unter Berücksichtigung und Einbeziehung bereits vorliegender fachlicher Erkenntnisse und Standards,
— die Konzeption und Durchführung eines Programms zur Weiterbildung von zivilgesellschaftlichen und kommunalen Akteur/-innen zu Konfliktmanagerinnen und -managern. Eine Beschränkung der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen auf die Strukturen der „Partnerschaft für Demokratie“ ist nicht notwendig. Eine Teilnahme kann auch Dritten offenstehen (siehe Punkt 2.3 Zielgruppen).
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Begleitung teilnehmender Kommunen und relevanter Akteur/-innen im Konfliktmanagement,
— die Analyse der zu bearbeitenden lokalen Konflikte und der bereits bestehenden Angebote zum Konfliktmanagement,
— die Erarbeitung und Erprobung von Prozessen und nachhaltigen Strukturen zur schrittweisen Bearbeitung langwieriger und latenter Konflikte,
— die Erarbeitung von Reaktionsplänen für den Fall akuter Krisen und deren Erprobung in Krisentrainings,
— die Begleitung, Beratung und Supervision relevanter Akteur/-innen in den Kommunen bei der Bearbeitung sowohl langwieriger als auch akuter Konflikte.
Vernetzung teilnehmender Kommunen und relevanter Akteur/-innen untereinander:
— die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Vernetzungstreffen der beteiligten Kommunen untereinander und Etablierung eines an den Bedarfen der Kommunen orientierten Systems kollegialer Beratung,
— die enge Zusammenarbeit und systematische Vernetzung mit den Beratungsstrukturen, den Landes-Demokratiezentren im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Sicherheitsbehörden, ggf. dem/der Auftragnehmer/in aus Los 2 und weiteren relevanten Akteur/-innen aus Wissenschaft und Praxis. Hierzu gehört u. a. die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Vernetzungstreffen. Es sollen mindestens 2 Treffen pro Vertragsjahr durchgeführt werden,
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— die Einrichtung eines Beirats mit Vertreter/-innen aus BMFSFJ, ggf. weiteren Ressorts, den Ländern sowie aus Wissenschaft und Praxis wird empfohlen. Die Besetzung eines Beirats soll in Abstimmung mit dem BMFSFJ/BAFzA erfolgen,
— die Teilnahme an regelmäßigen Austauschtreffen (mindestens halbjährlich) mit BMFSFJ, BAFzA und der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsbereichs „Kommune“ zum Stand der Arbeit.
Öffentlichkeitsarbeit, Transfer und Qualitätssicherung:
— die Aufbereitung und Publikation von im Rahmen des Projekts gewonnenen Erkenntnissen, Best-Practice-Beispielen und praxistauglichen Handlungsempfehlungen, u. a. in Form eines Abschlussberichts,
— die Organisation und Durchführung mindestens einer Fachveranstaltung zum Abschluss des Projekts, die sich an Wissenschaft und Praxis im Themenfeld sowie alle „Partnerschaften für Demokratie“ und weitere interessierte Kommunen richtet,
— die Entwicklung einer Strategie zum Transfer in Regelstrukturen und eine erste Umsetzung durch geeignete fachpolitische Maßnahmen unter Einbeziehung der Länder und Kommunen,
— die Teilnahme an der begleitenden Evaluation des Projekts durch die wissenschaftliche Begleitung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Hierfür soll der/die Auftragnehmer/-in an Erhebungen und Befragungen der Programmevaluation bzw. wissenschaftlichen Begleitung teilnehmen. Es steht dem/r Auftragnehmer/-in frei, ergänzend Maßnahmen zur Selbstevaluation durchzuführen.
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Beschreibung der Optionen: Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr (bis 31. Dezember 2024)
Bezeichnung des Loses: Los 2: Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Unter Berücksichtigung bestehender Ansätze und Maßnahmen sollen Konzepte zum Schutz zivilgesellschaftlicher und ehrenamtlich Engagierter in lokalen Konflikten erarbeitet und in ausgewählten Kommunen erprobt werden. Die Ergebnisse des Modellprojekts sollen so aufbereitet werden, dass sie auch auf andere Kommunen und Regelstrukturen übertragen werden können.
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Felderhebung und Auswahl beteiligter Kommunen:
Die Sammlung, Sichtung und Aufbereitung bestehender Konzepte und Ansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Akteur/-innen in kommunalen Konflikten,
Die Auswahl und Akquise von mindestens 10 an Bedarfserhebung und Konzepterprobung teilnehmenden Kommunen in enger Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsbereichs „Kommune“ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie des BMFSFJ/BAFzA. Ausgewählt werden sollen Kommunen, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als lokale „Partnerschaften für Demokratie“ gefördert werden, und in denen zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich Engagierte regelmäßig Anfeindungen und Bedrohungen ausgesetzt sind. Die auszuwählenden Kommunen aus den Losen 1 und 2 können, müssen jedoch nicht deckungsgleich sein. Die Auswahl der beteiligten Kommunen kann daher unabhängig voneinander erfolgen.
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Erarbeitung und Erprobung von Schutzkonzepten:
Eine Bedarfserhebung in den teilnehmenden Kommunen unter Einbeziehung von kommunalen bzw. regionalen Beratungsstrukturen, weiteren relevanten zivilgesellschaftlichen Akteur/-innen, den Betroffenen von Bedrohung und Anfeindungen sowie in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung, dem BMFSFJ/BAFzA und den Ländern,
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Die Erarbeitung von an die ermittelten Bedarfe angepassten Schutzkonzepten unter Einbeziehung aller relevanten Akteur/-innen vor Ort. Die Schutzkonzepte sollen dabei sowohl Angebote der Beratung und Unterstützung der Betroffenen als auch kommunale Präventions- und Interventionsmaßnahmen beinhalten. Berücksichtigt werden sollen hier die Angebote der Mobilen Beratung und Betroffenenberatung sowie bewährte Ansätze aus Wissenschaft und Praxis. Betroffene von Bedrohung, Anfeindungen und Gewalt müssen in jeder Phase der Projektkonzeption und Durchführung einbezogen werden. Eingebunden werden sollen außerdem Organisationen (dazu zählen zivilgesellschaftliche Organisationen, kommunale Verwaltungen und/oder Unternehmen), deren Arbeitnehmer/-innen oder ehrenamtlich Engagierte Ziel von Bedrohungen und Anfeindungen werden. Diese Organisationen sollen in der Erfüllung ihrer Schutzverantwortung gegenüber ihren Arbeitnehmer/-innen und ehrenamtlich Engagierten/Mitgliedern gestärkt werden.
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— die Erprobung der Schutzkonzepte in den teilnehmenden Kommunen,
— die Überarbeitung und Anpassung der Schutzkonzepte auf Grundlage der Ergebnisse der Erprobung sowie des Austausches mit anderen relevanten Akteur/-innen im Themenfeld.
Vernetzung:
— die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Vernetzungstreffen der beteiligten Kommunen untereinander und die Etablierung eines an den Bedarfen der Kommunen orientierten Systems kollegialer Beratung,
— die enge Zusammenarbeit und systematische Vernetzung mit den Beratungsstrukturen, den Landes-Demokratiezentren im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Sicherheitsbehörden, ggf. dem/der Auftragnehmer/in aus Los 1 und weiteren relevanten Akteur/-innen aus Wissenschaft und Praxis,
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— die Teilnahme an regelmäßigen Austauschtreffen (mindestens halbjährlich) mit BMFSFJ, BAFzA und der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsbereichs „Kommune“ im Bundesprogramm „Demokratie leben“ zum Stand der Arbeit.
— die Organisation und Durchführung einer Fachveranstaltung zum Abschluss des Projekts, die sich an Wissenschaft und Praxis im Themenfeld sowie alle „Partnerschaften für Demokratie“ und weitere interessierte Kommunen richtet,
— die Erarbeitung von Strategien zum Transfer in die Regelstrukturen und eine erste Umsetzung durch geeignete fachpolitische Maßnahmen unter Einbeziehung der Länder und Kommunen,
— die Teilnahme an der begleitenden Evaluation des Projekts durch die wissenschaftliche Begleitung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Hierfür soll die/der Auftragnehmer/-in an Erhebungen und Befragungen der Programmevaluation bzw. wissenschaftlichen Begleitung teilnehmen. Es steht dem/r Auftragnehmer/-in frei, ergänzend Maßnahmen zur Selbstevaluation durchzuführen.
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Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschlandweit
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmers beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
Für beide Lose:
a) kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/der sich bewerbenden Institution (max. eine DIN A4 Seite),
b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Personen,
c) Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB. Der Bewerber/die Bewerberin hat nachzuweisen, dass auf ihn/sie keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe zutreffen. Hierzu ist mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu den §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bewerber/die Bewerberin sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen/ihren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage „Eigenerklärung_123_124“ ist hierfür zu nutzen,
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d) Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage Eigenerklärung „MiLoG“ kann genutzt werden.
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Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmers beruft, hat er/sie die unter Punkt a) geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
Für beide Lose:
a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
b) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Für beide Lose:
a) der Bewerber/Die Bewerberin hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer/innen übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen,
b) Angabe bei Bewerbergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert,
c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen,
d) Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber,
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e) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden,
f) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen.
Für Los 1 zusätzlich:
g) Nachweis umfangreiche Kenntnisse der Ansätze des kommunalen Konfliktmanagements, u. a. aus den Bereichen Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention, Politische Bildung sowie aus der Friedens- und Konfliktforschung,
h) Erfahrung in der Beratung, Moderation und Erarbeitung von praxistauglichen Konzepten im Bereich Konfliktmanagement,
i) Kenntnisse und Erfahrungen in der Entwicklung von Qualitätsstandards und Curricula zur Weiterbildung zivilgesellschaftlich und kommunal Engagierter im Themenfeld,
j) Nachweis über pädagogische und thematische Qualifikation des Personals,
k) Erfahrung in der Zusammenarbeit mit und Beratung von Kommunen,
l) Kenntnis der Problemlagen und Herausforderungen von Kommunen,
m) Kenntnis der Aktivitäten im Handlungsbereich Kommune im Bundesprogramm „Demokratie leben!“,
n) Erfahrungen in der Prozessbegleitung von Projekten und dem Coaching von Akteur/-innen aus Zivilgesellschaft und Kommunen,
o) Erfahrungen und Kompetenz, kurzfristig Netzwerke und enge Kontakte zu relevanten Akteur/-innen auf verschiedenen Ebenen auf- und auszubauen
p) Nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung bzw. Projektbegleitung thematisch einschlägiger Förderprogramme des Bundes (bspw. „Zusammenhalt durch Teilhabe“, „Toleranz Fördern Kompetenz Stärken“, „Demokratie leben!“),
q) Erfahrung in der Arbeit mit Landesarbeitsgemeinschaften und regionalen Arbeitsgruppen,
r) Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Vertreter/-innen aus Sicherheitsbehörden sowie aus der Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen,
s) Nachweis breites Netzwerk an Kontakten und Kooperationspartner/-innen in den zu bearbeitenden Themenfeldern sowie genaue Kenntnis des jeweiligen Kreises relevanter Akteur/-innen aus Wissenschaft und Praxis.
Für Los 2 zusätzlich:
g) Umfangreiche Kenntnisse der Herausforderungen von zivilgesellschaftlich Engagierten und von kommunalen Konfliktlagen,
h) Erfahrung in der Erarbeitung von Schutzkonzepten für zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich Engagierten unter Einbeziehung aller für einen wirksamen Schutz relevanten Akteur/-innen,
i) Erfahrung in der Unterstützung, dem Empowerment und der Zusammenarbeit mit Betroffenen von Bedrohungen, Anfeindungen und Gewalt,
o) Erfahrungen und Kompetenz, kurzfristig Netzwerke und enge Kontakte zu relevanten Akteur/-innen auf verschiedenen Ebenen auf- und auszubauen,
s) Nachweis eines breiten Netzwerks an Kontakten und Kooperationspartner/-innen in den zu bearbeitenden Themenfeldern sowie genaue Kenntnis des jeweiligen Kreises relevanter Akteur/-innen aus Wissenschaft und Praxis.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung der Eignung der Bewerber/Bewerberinnen erfolgt anhand der im Bewertungsraster genannten Kriterien. Die Angaben der Bewerber/Bewerberinnen werden differenziert bewertet und eine Rangfolge der Teilnahmeanträge ermittelt. Das Bewertungsraster ist den zum Download bereitgestellten Unterlagen beigefügt.
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=394869 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes durchgeführt.
b) Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet.
c) Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
d) Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1) bis III.1.3) der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
e) Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt I.3) genannten URL heruntergeladen werden.
f) Fragen sind bis zum 24.6.2021, 12.00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen Bewerbern/Bewerberinnen in anonymisierter Form auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
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g) Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes eingestellt.
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h) Die Bewerber/Bewerberinnen sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind.
i) Teilnahmeanträge können ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden.
j) Teilnahmeanträge, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
k) Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber/die Bewerberin bzw. den Bieter/die Bieterin führen zum Ausschluss.
l) Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden.
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Gemäß § 160 Abs. 3 S. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden.
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Gemäß § 160 Abs. 3 S. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden.
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Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union endet die Frist 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 235-619214
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 107-280846
ABl. S-Ausgabe: 235
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: deutschlandweit
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Konzepte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis (Gewichtung): 30
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-11-25 📅
Name: Stiftung SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin Walter May
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2021/S 235-619214 (2021-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beabsichtigt, im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gem. § 14 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 VgV die Umsetzung der Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der zweiten Förderperiode wie folgt zu vergeben:
Los 1: „Konfliktmanagement für Kommunen“
Los 2: „Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen“
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 235-619214
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 107-280846
ABl. S-Ausgabe: 235
Zusätzliche Informationen
a. Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes durchgeführt.
b. Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet.
c. Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
d. Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1 bis III.1.3 der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
e. Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt I.3 genannten URL heruntergeladen werden.
f. Fragen sind bis zum 24.06.2021 12:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen Bewerbern/Bewerberinnen in anonymisierter Form auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
g. Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes eingestellt.
h. Die Bewerber/Bewerberinnen sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind.
i. Teilnahmeanträge können ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden.
j. Teilnahmeanträge, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
k. Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss.
l. Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Los 1: „Konfliktmanagement für Kommunen“
Los 2: „Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur/-innen“
Auftragsgegenstand
Auswahl teilnehmender Kommunen und Einbindung relevanter Akteur/-innen
die Auswahl und Akquise von mindestens 15 teilnehmenden Kommunen, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als lokale „Partnerschaften für Demokratie“ gefördert werden. Die Auswahl erfolgt in enger Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des „Handlungsbereichs Kommune“ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie des BMFSFJ und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Ausgewählt werden sollen Kommunen, die Unterstützung bei der Bearbeitung von Konflikten benötigen, die demokratische Prinzipien sowie das friedliche Zusammenleben in Vielfalt bedrohen und untergraben.
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die aktive Einbeziehung aller relevanten Akteur/-innen vor Ort (u.a. aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Polizei, Ordnungsbehörden, Stadtplanung etc.) bei der Analyse und Bearbeitung von Konflikten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbeziehung der Betroffenenperspektive in allen Phasen der Projektkonzeption und Durchführung.
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Qualifizierung teilnehmender Kommunen und relevanter Akteur/-innen
die Erarbeitung von gemeinsamen Qualitätsstandards für Kommunales Konfliktmanagement unter Berücksichtigung und Einbeziehung bereits vorliegender fachlicher Erkenntnisse und Standards,
die Konzeption und Durchführung eines Programms zur Weiterbildung von zivilgesellschaftlichen und kommunalen Akteur/-innen zu Konfliktmanagerinnen und -managern. Eine Beschränkung der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen auf die Strukturen der „Partnerschaft für Demokratie“ ist nicht notwendig. Eine Teilnahme kann auch Dritten offenstehen (siehe Punkt 2.3 Zielgruppen).
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Begleitung teilnehmender Kommunen und relevanter Akteur/-innen im Konfliktmanagement
die Analyse der zu bearbeitenden lokalen Konflikte und der bereits bestehenden Angebote zum Konfliktmanagement,
die Erarbeitung und Erprobung von Prozessen und nachhaltigen Strukturen zur schrittweisen Bearbeitung langwieriger und latenter Konflikte,
die Erarbeitung von Reaktionsplänen für den Fall akuter Krisen und deren Erprobung in Krisentrainings,
die Begleitung, Beratung und Supervision relevanter Akteur/-innen in den Kommunen bei der Bearbeitung sowohl langwieriger als auch akuter Konflikte.
Vernetzung teilnehmender Kommunen und relevanter Akteur/-innen untereinander
die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Vernetzungstreffen der beteiligten Kommunen untereinander und Etablierung eines an den Bedarfen der Kommunen orientierten Systems kollegialer Beratung,
die enge Zusammenarbeit und systematische Vernetzung mit den Beratungsstrukturen, den Landes-Demokratiezentren im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Sicherheitsbehörden, ggf. dem/der Auftragnehmer/in aus Los 2 und weiteren relevanten Akteur/-innen aus Wissenschaft und Praxis. Hierzu gehört u.a. die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Vernetzungstreffen. Es sollen mindestens zwei Treffen pro Vertragsjahr durchgeführt werden.
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die Einrichtung eines Beirats mit Vertreter/-innen aus BMFSFJ, ggf. weiteren Ressorts, den Ländern sowie aus Wissenschaft und Praxis wird empfohlen. Die Besetzung eines Beirats soll in Abstimmung mit dem BMFSFJ/BAFzA erfolgen.
die Teilnahme an regelmäßigen Austauschtreffen (mindestens halbjährlich) mit BMFSFJ, BAFzA und der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsbereichs „Kommune“ zum Stand der Arbeit.
Öffentlichkeitsarbeit, Transfer und Qualitätssicherung
die Aufbereitung und Publikation von im Rahmen des Projekts gewonnenen Erkenntnissen, Best-Practice-Beispielen und praxistauglichen Handlungsempfehlungen, u.a. in Form eines Abschlussberichts.
die Organisation und Durchführung mindestens einer Fachveranstaltung zum Abschluss des Projekts, die sich an Wissenschaft und Praxis im Themenfeld sowie alle „Partnerschaften für Demokratie“ und weitere interessierte Kommunen richtet,
die Entwicklung einer Strategie zum Transfer in Regelstrukturen und eine erste Umsetzung durch geeignete fachpolitische Maßnahmen unter Einbeziehung der Länder und Kommunen,
die Teilnahme an der begleitenden Evaluation des Projekts durch die wissenschaftliche Begleitung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Hierfür soll der/die Auftragnehmer/-in an Erhebungen und Befragungen der Programmevaluation bzw. wissenschaftlichen Begleitung teilnehmen. Es steht dem/r Auftragnehmer/-in frei, ergänzend Maßnahmen zur Selbstevaluation durchzuführen.
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Felderhebung und Auswahl beteiligter Kommunen
die Sammlung, Sichtung und Aufbereitung bestehender Konzepte und Ansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Akteur/-innen in kommunalen Konflikten,
die Auswahl und Akquise von mindestens 10 an Bedarfserhebung und Konzepterprobung teilnehmenden Kommunen in enger Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsbereichs „Kommune“ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie des BMFSFJ/BAFzA. Ausgewählt werden sollen Kommunen, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als lokale „Partnerschaften für Demokratie“ gefördert werden, und in denen zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich Engagierte regelmäßig Anfeindungen und Bedrohungen ausgesetzt sind. Die auszuwählenden Kommunen aus den Losen 1 und 2 können, müssen jedoch nicht deckungsgleich sein. Die Auswahl der beteiligten Kommunen kann daher unabhängig voneinander erfolgen.
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Erarbeitung und Erprobung von Schutzkonzepten
eine Bedarfserhebung in den teilnehmenden Kommunen unter Einbeziehung von kommunalen bzw. regionalen Beratungsstrukturen, weiteren relevanten zivilgesellschaftlichen Akteur/-innen, den Betroffenen von Bedrohung und Anfeindungen sowie in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung, dem BMFSFJ/BAFzA und den Ländern,
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die Erarbeitung von an die ermittelten Bedarfe angepassten Schutzkonzepten unter Einbeziehung aller relevanten Akteur/-innen vor Ort. Die Schutzkonzepte sollen dabei sowohl Angebote der Beratung und Unterstützung der Betroffenen als auch kommunale Präventions- und Interventionsmaßnahmen beinhalten. Berücksichtigt werden sollen hier die Angebote der Mobilen Beratung und Betroffenenberatung sowie bewährte Ansätze aus Wissenschaft und Praxis. Betroffene von Bedrohung, Anfeindungen und Gewalt müssen in jeder Phase der Projektkonzeption und Durchführung einbezogen werden. Eingebunden werden sollen außerdem Organisationen (dazu zählen zivilgesellschaftliche Organisationen, kommunale Verwaltungen und/oder Unternehmen), deren Arbeitnehmer/-innen oder ehrenamtlich Engagierte Ziel von Bedrohungen und Anfeindungen werden. Diese Organisationen sollen in der Erfüllung ihrer Schutzverantwortung gegenüber ihren Arbeitnehmer/-innen und ehrenamtlich Engagierten/Mitgliedern gestärkt werden.
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die Erprobung der Schutzkonzepte in den teilnehmenden Kommunen,
die Überarbeitung und Anpassung der Schutzkonzepte auf Grundlage der Ergebnisse der Erprobung sowie des Austausches mit anderen relevanten Akteur/-innen im Themenfeld.
Vernetzung
die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Vernetzungstreffen der beteiligten Kommunen untereinander und die Etablierung eines an den Bedarfen der Kommunen orientierten Systems kollegialer Beratung,
die enge Zusammenarbeit und systematische Vernetzung mit den Beratungsstrukturen, den Landes-Demokratiezentren im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Sicherheitsbehörden, ggf. dem/der Auftragnehmer/in aus Los 1 und weiteren relevanten Akteur/-innen aus Wissenschaft und Praxis,
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die Teilnahme an regelmäßigen Austauschtreffen (mindestens halbjährlich) mit BMFSFJ, BAFzA und der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsbereichs „Kommune“ im Bundesprogramm „Demokratie leben“ zum Stand der Arbeit.
die Organisation und Durchführung einer Fachveranstaltung zum Abschluss des Projekts, die sich an Wissenschaft und Praxis im Themenfeld sowie alle „Partnerschaften für Demokratie“ und weitere interessierte Kommunen richtet,
die Erarbeitung von Strategien zum Transfer in die Regelstrukturen und eine erste Umsetzung durch geeignete fachpolitische Maßnahmen unter Einbeziehung der Länder und Kommunen,
die Teilnahme an der begleitenden Evaluation des Projekts durch die wissenschaftliche Begleitung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Hierfür soll die/der Auftragnehmer/-in an Erhebungen und Befragungen der Programmevaluation bzw. wissenschaftlichen Begleitung teilnehmen. Es steht dem/r Auftragnehmer/-in frei, ergänzend Maßnahmen zur Selbstevaluation durchzuführen.
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Hauptstandort oder Erfüllungsort: deutschlandweit
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Konzepte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis (Gewichtung): 30
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-11-25 📅
Name: Stiftung SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin Walter May
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Referenz
Zusätzliche Informationen
a. Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes durchgeführt.
b. Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet.
c. Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
d. Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1 bis III.1.3 der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
e. Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt I.3 genannten URL heruntergeladen werden.
f. Fragen sind bis zum 24.06.2021 12:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen Bewerbern/Bewerberinnen in anonymisierter Form auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
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g. Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes eingestellt.
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h. Die Bewerber/Bewerberinnen sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind.
i. Teilnahmeanträge können ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden.
j. Teilnahmeanträge, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
k. Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss.
l. Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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