Umzug und Einrichtung Humboldtforum Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst – Transportkampagne 2 Ostteil

Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Umzug und Einrichtung Humboldtforum Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst – Transportkampagne 2 Ostteil.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-06-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-05-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-05-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-05-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Transportagenturdienste
Referenznummer: 2020-I-045
Kurze Beschreibung:
Umzug und Einrichtung Humboldtforum Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst – Transportkampagne 2 Ostteil.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Transportagenturdienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Transportagenturdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Postanschrift: Von-der-Heydt-Straße 16-18
Postleitzahl: 10785
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.preussischer-kulturbesitz.de/ 🌏
E-Mail: verdingung@pd-g.de 📧
URL der Dokumente: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/?tid=e973224f33fcbb446c7efba0871aea2a 🌏
URL der Teilnahme: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/?tid=e973224f33fcbb446c7efba0871aea2a 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-18 📅
Einreichungsfrist: 2021-06-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 098-256886
ABl. S-Ausgabe: 98

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Kunsttransport Modulobjekte EM und AKU – Ostteil 2. und 3.OG
Mit der Errichtung des Humboldt Forums soll die städtebauliche Wiederherstellung der historischen Mitte Berlins im Bereich der Museumsinsel und Unter den Linden erreicht werden. Eine besondere Faszination des Humboldt Forums sind die einzigartigen Sammlungen des Ethnologischen Museums (EM) und des Museums für Asiatische Kunst (AKU) der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Gemeinsam mit ihren Schwestersammlungen auf der Museumsinsel werden sie sich ab 2021 zu einem großen Universalmuseum ergänzen.
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Auf mehr als 23 000 qm werden die Museen in der ersten, zweiten und dritten Etage des Humboldt Forums ihre archäologischen, ethnologischen und kunstgeschichtlichen Sammlungsobjekte präsentieren. Insgesamt werden ca. 10 000 sog. Modul- und Schausammlungsobjekte des EM und AKU in mehreren Phasen in Abhängigkeit des Baufortschritts in das HUF verbracht. Die Schausammlungsobjekte werden ebenfalls in den Dauerausstellungsbereichen ausgestellt.
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In einer ersten Transportkampagne wurden bereits Leistungen für die Module im Westteil des HUF Ausgeschrieben und beauftragt. Die vorliegende Ausschreibung umfasst nun die in einer zweiten Transportkampagne (TK2 Ost) zusammengefassten Objekte für die Module und Archivräume im Ostteil des HUF. Zusätzlich sind ca. 30 000 Phonogramm-Walzen und weitere 18 500 Audiovisuelle Medien aus den Beständen des EM in eigens hierfür eingerichtete Archivräume zu transportieren.
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Nach heutigem Planungsstand werden die einzelnen Module und ihre Ausstellungsgestaltung im 2. und 3.
OG des Ostteiles sukzessive fertiggestellt und ab 05/2021 übergeben. Die Eröffnung erfolgt ab 03/2022.
Der Transport der Objekte erfolgt in Abhängigkeit der Abläufe der Übergabe der Ausstellungsarchitektur im HUF, der Arthandlingabläufe sowohl in Dahlem (Vorbereitung) als auch im HUF (Einrichtung/ Montage) sowie den vorbereitenden Maßnahmen in Dahlem (Restaurierung, Verpackung, Anoxia-Behandlung). Daher ist mit abschnittsweisen Transporten und einem umfangreichen Koordinierungsaufwand zu rechnen.
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Ziel der Maßnahmen ist die Verpackung und der schadensfreie Transport der sensiblen Sammlungsobjekte aus dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst in Dahlem in das Humboldt Forum in Berlin Mitte.
Die Leistung umfasst grundsätzlich sämtliche Aufgaben der Kunsttransportlogistik, d.h. die Planung, Herstellung und Lieferung von adäquaten Transportkisten und -containern, das Verpacken der Objekte, den Transport vom Ist- zum Zielstandort, das Entpacken und die Übergabe der Objekte sowie die notwendige Objektverfolgung für die Dauer der Transporte. Zusätzlich ist für Wandmalereien aus dem AKU die Mithilfe bei der Montage von Objekten sowie die Unterstützung bei der Einlagerung von Objekten in den Vorlagen- und Archivräumen Bestandteil der Leistung.
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Die zu transportierenden Objekte bestehen grob eingeteilt aus organischen und anorganischen Materialien. Insbesondere die aus organischen Materialien bestehenden Objekte reagieren entsprechend sensibel auf Schwankungen der relativen Luftfeuchte sowie Erschütterungen. Alle Maßnahmen sind unter der Prämisse des maximalen Schutzes und der größtmöglichen Schonung der Objekte auszuführen.
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Dauer: 8 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Belrin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eintragung in Berufs- oder Handelsregister – Aktueller Handelsregisterauszug oder aktueller Nachweis der Eintragung in das Berufsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie),
2. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB sowie § 125 GWB – Vorlage des Formblatts,
3. Einhaltung der DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement – schriftl. Nachweis / formlose Eigenerklärung,
4. Einhaltung der DIN EN 15946:2011 (Erhaltung des kulturellen Erbes – Verpackungsverfahren für den Transport – schriftl. Nachweis / formlose Eigenerklärung,
5. Einhaltung der DIN EN 16648:2013 (Erhaltung des kulturellen Erbes – Transportmethoden) – schriftl. Nachweis / formlose Eigenerklärung,
6. Einhaltung ICOM – Standard – schriftl. Nachweis / formlose Eigenerklärung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7. Versicherungsnachweis,
8. Umsatz.
Mindeststandards:
Zu Eignungskriterium 7: Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Haftungssummen i. H. v. mind. je 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie für Sach- und sonstige Vermögenschäden oder Bestätigung des Versicherungsunternehmens über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall,
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Zu Eignungskriterium 8: Umsatz mit Kunstlogistik im deutschsprachigen Raum in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von mind. 1,5 Mio. EUR pro Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
9. Stammpersonal,
10. Projektleitung,
11. Furhpark,
12. Transport- und Klimakisten gem. Vorgaben,
13. Schreinerei,
14. Referenzen über Efahrungen in Handling, Verpackung, Transport von musealen Objekten im Materialmix (organisch/ anorganisch) Materialmix,
15. Referenzen über Erfahrungen im Handling, der Verpackung, dem Trans-port und der Montage von großformatigen, farbig ge-fassten Wandmalereiobjekten (Gewicht mind. 150 kg, H x B mind. 2 x 1,5 m),
16. Referenzen über Erfahrungen im Handling, der Verpackung und dem Transport von musealen großformatigen Steinobjekten (mind. 500 kg Gewicht).
Mindeststandards:
Zu Eignungskriterium 9: Anzahl des Stammpersonals von mind. 20 Mitarbeitern, mit der Qualifikation eines Kunstpackers,
Zu Eignungskriterium 10: Einsatz und Benennung eines deutschsprachigen Projektleiters,
Zu Eignungskriterium 11: Fuhrpark mit mind. 5 LKW mit folgender Ausstattung: klimatisiert, luftgefedert („air ride suspension“) mit Alarmanlage, elektron. Weg-fahrsperre, ABS, GPS-Überwachung, voll isoliertem Kofferaufbau, Laderaum mit Verriegelung, Temperaturregulierung, Mobiltelefon (Liste mit entsprechenden Telefonnummern ist nach Auftragsvergabe vorzulegen),
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Zu Eignungskriterium 12: Transport- und Klimakisten gem. Vorgaben,
Zu Eignungskriterium 13: Nachweis über die Verfügbarkeit einer Schreinerei (im eigenen Unternehmen oder bei einem Nachunternehmer mit entsprechenden Erfahrungen) für die Anfertigung und Anpassung von Spezialverpackungen.
Sofern für die Verfügbarkeit ein Nachunternehmer eingebunden wird, ist dieser zu benennen und Referenzen über die Zusammenarbeit einzureichen.
Zu Eignungskriterium 14: Nachweis durch mind. 2 mit der hier ausgeschriebenen Aufgabe im Wesentlichen vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (nach dem 1.5.2016).
Zu Eignungskriterium 15: Nachweis durch mind. 2 mit der hier ausgeschriebenen Aufgabe im Wesentlichen vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (nach dem 1.5.2016).
Zu Eignungskriterium 16: Nachweis durch mind. 2 mit der hier ausgeschriebenen Aufgabe im Wesentlichen vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (nach dem 1.5.2016).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-07-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-06-14 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Adresse des Käuferprofils: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/ 🌏
Dokumente URL: https://www.ausschreibungen.pd-g.de/?tid=e973224f33fcbb446c7efba0871aea2a 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Postanschrift: Friedrichstr. 149
Postleitzahl: 10117
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.pd-g.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.
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Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 098-256886 (2021-05-18)