Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta. Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutrei-ben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Ab-läufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spie-lerisch" mit der Umgebung sowohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne re-ale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbessert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung. Wir wollen eine Anwendung für Studierende und Assistenzärzte entwickeln, um die Anatomie mittels Virtual Reality näher zu bringen. Gerade um schwer begreifliches in der Anatomie besser verstehen und sich merken zu können, bietet VR die ideale Technologie. Mit unserer Anwen-dung möchten wir 3 Module erstellen. Zum einen möchten wir die in 2D schwer begreiflichen Körperhöhlen mittels eines Modells des Leistenkanals und der Bursa omentalis darstellen. Zum anderen möchten wir für ein besseres Verständnis der Organlage untereinander und im chirurgi-schen Kontext ein Modell der Topografischen Anatomie des Abdomens erstellen. Das Modul soll einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozenten und einer begrenzten Menge an Studie-renden. Nach Absolvieren der Module sollen die Studierenden ein verbessertes Verständnis über die topografische Anatomie haben und Grenzen von anatomischen Räumen erklären kön-nen. Auch sollen die Studierenden OP-Schritte benennen können, die nötig sind, um bestimmte Tumore zu entfernen. Entwicklung und Produktion von drei VR-Modulen für die chirurgische Notfalllehre zur Unterstüt-zung der Verständlichkeit und dem Trainieren notfallmäßiger Maßnahmen (genauere Beschreibung s. Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen). Das zu erstellende VR-Angebot richtet sich an Medizinstudierende und Assistenzärzt*innen der Uniklinik Köln, Bielefeld, Würzburg, Frankfurt und Bern. Die Anwendungen sollen während der Seminare durchgeführt werden. Als Grundlage dienen VR-Brillen, welche allerdings an Computer gebunden sein sollen. DIe Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-11-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-10-15.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-10-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Referenznummer: Ukk vr eu
Kurze Beschreibung:
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta. Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutrei-ben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Ab-läufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spie-lerisch" mit der Umgebung sowohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne re-ale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbessert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung. Wir wollen eine Anwendung für Studierende und Assistenzärzte entwickeln, um die Anatomie mittels Virtual Reality näher zu bringen. Gerade um schwer begreifliches in der Anatomie besser verstehen und sich merken zu können, bietet VR die ideale Technologie. Mit unserer Anwen-dung möchten wir 3 Module erstellen. Zum einen möchten wir die in 2D schwer begreiflichen Körperhöhlen mittels eines Modells des Leistenkanals und der Bursa omentalis darstellen. Zum anderen möchten wir für ein besseres Verständnis der Organlage untereinander und im chirurgi-schen Kontext ein Modell der Topografischen Anatomie des Abdomens erstellen. Das Modul soll einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozenten und einer begrenzten Menge an Studie-renden. Nach Absolvieren der Module sollen die Studierenden ein verbessertes Verständnis über die topografische Anatomie haben und Grenzen von anatomischen Räumen erklären kön-nen. Auch sollen die Studierenden OP-Schritte benennen können, die nötig sind, um bestimmte Tumore zu entfernen.
Entwicklung und Produktion von drei VR-Modulen für die chirurgische Notfalllehre zur Unterstüt-zung der Verständlichkeit und dem Trainieren notfallmäßiger Maßnahmen (genauere Beschreibung s. Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen). Das zu erstellende VR-Angebot richtet sich an Medizinstudierende und Assistenzärzt*innen der Uniklinik Köln, Bielefeld, Würzburg, Frankfurt und Bern. Die Anwendungen sollen während der Seminare durchgeführt werden. Als Grundlage dienen VR-Brillen, welche allerdings an Computer gebunden sein sollen. DIe Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta. Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutrei-ben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Ab-läufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spie-lerisch" mit der Umgebung sowohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne re-ale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbessert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung. Wir wollen eine Anwendung für Studierende und Assistenzärzte entwickeln, um die Anatomie mittels Virtual Reality näher zu bringen. Gerade um schwer begreifliches in der Anatomie besser verstehen und sich merken zu können, bietet VR die ideale Technologie. Mit unserer Anwen-dung möchten wir 3 Module erstellen. Zum einen möchten wir die in 2D schwer begreiflichen Körperhöhlen mittels eines Modells des Leistenkanals und der Bursa omentalis darstellen. Zum anderen möchten wir für ein besseres Verständnis der Organlage untereinander und im chirurgi-schen Kontext ein Modell der Topografischen Anatomie des Abdomens erstellen. Das Modul soll einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozenten und einer begrenzten Menge an Studie-renden. Nach Absolvieren der Module sollen die Studierenden ein verbessertes Verständnis über die topografische Anatomie haben und Grenzen von anatomischen Räumen erklären kön-nen. Auch sollen die Studierenden OP-Schritte benennen können, die nötig sind, um bestimmte Tumore zu entfernen.
Entwicklung und Produktion von drei VR-Modulen für die chirurgische Notfalllehre zur Unterstüt-zung der Verständlichkeit und dem Trainieren notfallmäßiger Maßnahmen (genauere Beschreibung s. Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen). Das zu erstellende VR-Angebot richtet sich an Medizinstudierende und Assistenzärzt*innen der Uniklinik Köln, Bielefeld, Würzburg, Frankfurt und Bern. Die Anwendungen sollen während der Seminare durchgeführt werden. Als Grundlage dienen VR-Brillen, welche allerdings an Computer gebunden sein sollen. DIe Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung📦
Zusätzlicher CPV-Code: Entwicklung von Medizinsoftware📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
A) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die potentiellen Bieter werden hierüber nur gesondert informiert, wenn Sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Anderenfalls obliegt es den Bietern selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
****
B) Die Angebote sind in Textform ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP einzureichen. Auf postalischem Wege oder per E-Mail übermittelte Angebote sind nicht zugelassen.
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C) Die Bieter haben eine Eigenerklärung darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG vorliegen (s. Formblatt 2 F2 Eignung in den Vergabeunterlagen). Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärungen "Mustererklärung Mindestentgelt/Tariftreue/Scientologyschutzerklärung" - sofern jeweils gefordert - einzureichen.
****
D) Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der u. a. ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Das Formblatt Eignung und die weiteren Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
****
E) Das Formblatt Eignung (Anlage F2) ist auch zu verwenden von Nachunternehmen, welche Teile des Auftrags erbringen sollen (Unteraufträge gemäß § 36 VgV), und Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Nachunternehmen müssen lediglich die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2 F2.1) abgeben. Drittunternehmen müssen ebenfalls die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgeben. Darüber hinaus sind Angaben zu denjenigen Eignungskriterien zu machen, die der Bieter/die Bietergemeinschaft im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch nehmen will.
****
F) Fragen zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind im Hinblick auf § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV spätestens bis zum 9. Kalendertag vor Ablauf der Angebotsfrist in Textform über den entsprechenden Projektraum des Vergabeportals zu stellen.
A) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die potentiellen Bieter werden hierüber nur gesondert informiert, wenn Sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Anderenfalls obliegt es den Bietern selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
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B) Die Angebote sind in Textform ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP einzureichen. Auf postalischem Wege oder per E-Mail übermittelte Angebote sind nicht zugelassen.
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C) Die Bieter haben eine Eigenerklärung darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG vorliegen (s. Formblatt 2 F2 Eignung in den Vergabeunterlagen). Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärungen "Mustererklärung Mindestentgelt/Tariftreue/Scientologyschutzerklärung" - sofern jeweils gefordert - einzureichen.
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D) Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der u. a. ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Das Formblatt Eignung und die weiteren Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
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E) Das Formblatt Eignung (Anlage F2) ist auch zu verwenden von Nachunternehmen, welche Teile des Auftrags erbringen sollen (Unteraufträge gemäß § 36 VgV), und Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Nachunternehmen müssen lediglich die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2 F2.1) abgeben. Drittunternehmen müssen ebenfalls die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgeben. Darüber hinaus sind Angaben zu denjenigen Eignungskriterien zu machen, die der Bieter/die Bietergemeinschaft im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch nehmen will.
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F) Fragen zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind im Hinblick auf § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV spätestens bis zum 9. Kalendertag vor Ablauf der Angebotsfrist in Textform über den entsprechenden Projektraum des Vergabeportals zu stellen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta. Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutrei-ben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Ab-läufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spie-lerisch" mit der Umgebung sowohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne re-ale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbessert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung. Wir wollen eine Anwendung für Studierende und Assistenzärzte entwickeln, um die Anatomie mittels Virtual Reality näher zu bringen. Gerade um schwer begreifliches in der Anatomie besser verstehen und sich merken zu können, bietet VR die ideale Technologie. Mit unserer Anwen-dung möchten wir 3 Module erstellen. Zum einen möchten wir die in 2D schwer begreiflichen Körperhöhlen mittels eines Modells des Leistenkanals und der Bursa omentalis darstellen. Zum anderen möchten wir für ein besseres Verständnis der Organlage untereinander und im chirurgi-schen Kontext ein Modell der Topografischen Anatomie des Abdomens erstellen. Das Modul soll einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozenten und einer begrenzten Menge an Studie-renden. Nach Absolvieren der Module sollen die Studierenden ein verbessertes Verständnis über die topografische Anatomie haben und Grenzen von anatomischen Räumen erklären kön-nen. Auch sollen die Studierenden OP-Schritte benennen können, die nötig sind, um bestimmte Tumore zu entfernen.
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta. Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutrei-ben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Ab-läufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spie-lerisch" mit der Umgebung sowohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne re-ale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbessert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung. Wir wollen eine Anwendung für Studierende und Assistenzärzte entwickeln, um die Anatomie mittels Virtual Reality näher zu bringen. Gerade um schwer begreifliches in der Anatomie besser verstehen und sich merken zu können, bietet VR die ideale Technologie. Mit unserer Anwen-dung möchten wir 3 Module erstellen. Zum einen möchten wir die in 2D schwer begreiflichen Körperhöhlen mittels eines Modells des Leistenkanals und der Bursa omentalis darstellen. Zum anderen möchten wir für ein besseres Verständnis der Organlage untereinander und im chirurgi-schen Kontext ein Modell der Topografischen Anatomie des Abdomens erstellen. Das Modul soll einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozenten und einer begrenzten Menge an Studie-renden. Nach Absolvieren der Module sollen die Studierenden ein verbessertes Verständnis über die topografische Anatomie haben und Grenzen von anatomischen Räumen erklären kön-nen. Auch sollen die Studierenden OP-Schritte benennen können, die nötig sind, um bestimmte Tumore zu entfernen.
Entwicklung und Produktion von drei VR-Modulen für die chirurgische Notfalllehre zur Unterstüt-zung der Verständlichkeit und dem Trainieren notfallmäßiger Maßnahmen (genauere Beschreibung s. Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen). Das zu erstellende VR-Angebot richtet sich an Medizinstudierende und Assistenzärzt*innen der Uniklinik Köln, Bielefeld, Würzburg, Frankfurt und Bern. Die Anwendungen sollen während der Seminare durchgeführt werden. Als Grundlage dienen VR-Brillen, welche allerdings an Computer gebunden sein sollen. DIe Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Entwicklung und Produktion von drei VR-Modulen für die chirurgische Notfalllehre zur Unterstüt-zung der Verständlichkeit und dem Trainieren notfallmäßiger Maßnahmen (genauere Beschreibung s. Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen). Das zu erstellende VR-Angebot richtet sich an Medizinstudierende und Assistenzärzt*innen der Uniklinik Köln, Bielefeld, Würzburg, Frankfurt und Bern. Die Anwendungen sollen während der Seminare durchgeführt werden. Als Grundlage dienen VR-Brillen, welche allerdings an Computer gebunden sein sollen. DIe Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Geschätzter Gesamtwert: 300 000 EUR 💰
Geschätzter Wert ohne MwSt: 300 000 EUR 💰
Dauer: 18 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Vergabestelle wird sich eine Verlängerung in den Vertragsregelungen nach Vereinbarung mit den Bietern vorbehalten, um einen ordnungsgemäßen Abschluss des Projektes zu gewährleisten.
Beschreibung der Optionen:
Die Vergabestelle behält sich vor, den Auftragnehmer im Anschluss auch mit der Wartung und Pflege der Software zu betrauen.
Zusätzliche Informationen:
A) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die potentiellen Bieter werden hierüber nur gesondert informiert, wenn Sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Anderenfalls obliegt es den Bietern selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
A) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die potentiellen Bieter werden hierüber nur gesondert informiert, wenn Sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Anderenfalls obliegt es den Bietern selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
B) Die Angebote sind in Textform ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP einzureichen. Auf postalischem Wege oder per E-Mail übermittelte Angebote sind nicht zugelassen.
C) Die Bieter haben eine Eigenerklärung darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG vorliegen (s. Formblatt 2 F2 Eignung in den Vergabeunterlagen). Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärungen "Mustererklärung Mindestentgelt/Tariftreue/Scientologyschutzerklärung" - sofern jeweils gefordert - einzureichen.
C) Die Bieter haben eine Eigenerklärung darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG vorliegen (s. Formblatt 2 F2 Eignung in den Vergabeunterlagen). Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärungen "Mustererklärung Mindestentgelt/Tariftreue/Scientologyschutzerklärung" - sofern jeweils gefordert - einzureichen.
D) Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der u. a. ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Das Formblatt Eignung und die weiteren Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
D) Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der u. a. ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Das Formblatt Eignung und die weiteren Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
E) Das Formblatt Eignung (Anlage F2) ist auch zu verwenden von Nachunternehmen, welche Teile des Auftrags erbringen sollen (Unteraufträge gemäß § 36 VgV), und Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Nachunternehmen müssen lediglich die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2 F2.1) abgeben. Drittunternehmen müssen ebenfalls die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgeben. Darüber hinaus sind Angaben zu denjenigen Eignungskriterien zu machen, die der Bieter/die Bietergemeinschaft im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch nehmen will.
E) Das Formblatt Eignung (Anlage F2) ist auch zu verwenden von Nachunternehmen, welche Teile des Auftrags erbringen sollen (Unteraufträge gemäß § 36 VgV), und Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Nachunternehmen müssen lediglich die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2 F2.1) abgeben. Drittunternehmen müssen ebenfalls die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgeben. Darüber hinaus sind Angaben zu denjenigen Eignungskriterien zu machen, die der Bieter/die Bietergemeinschaft im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch nehmen will.
F) Fragen zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind im Hinblick auf § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV spätestens bis zum 9. Kalendertag vor Ablauf der Angebotsfrist in Textform über den entsprechenden Projektraum des Vergabeportals zu stellen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Universitätsklinikum Köln AöR Kerpener Str. 62 50937 Köln
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens mittels Eigenerklärung die nachfolgenden Unterlagen einzureichen, wobei sich die Vergabestelle auf Nachfrage eine Überprüfung von Eigenerklärungen mittels Vorlage weiterer Unterlagen vorbehält:
[1] Nachweis über den Eintrag ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschrift des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i.V.m. § 44 Abs. 1 VgV)
[2] Auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle: Darstellung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Bewerbers
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens mittels Eigenerklärung die nachfolgenden Unterlagen einzureichen, wobei sich die Vergabestelle auf Nachfrage eine Überprüfung von Eigenerklärungen mittels Vorlage weiterer Unterlagen vorbehält:
[3] Erklärung zum Umsatz bezogen auf die Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV)
[4] Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Personenschäden in Höhe von 1 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 500 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Versicherung muss die Leistungen d. h. einschließlich der Leistungen seiner Nachunternehmer abdecken. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Entsprechender Versicherungsschutz ist durch Eigenerklärung gem. Formular zu bestätigen. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Eigenerklärung des Bewerbers nachgewiesen werden, mit der er den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
[4] Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Personenschäden in Höhe von 1 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 500 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Versicherung muss die Leistungen d. h. einschließlich der Leistungen seiner Nachunternehmer abdecken. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Entsprechender Versicherungsschutz ist durch Eigenerklärung gem. Formular zu bestätigen. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Eigenerklärung des Bewerbers nachgewiesen werden, mit der er den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Auf gesonderte Anforderung: Nachweis durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
[5] Auf gesonderte Anforderung: Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüs-sen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bieter oder Bieter nie-dergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
[5] Auf gesonderte Anforderung: Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüs-sen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bieter oder Bieter nie-dergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
Mindeststandards:
zu [3] Mindestanforderung: Der Umsatz des Bieters muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen mindestens 100.000 Euro betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens mittels Eigenerklärung die nachfolgenden Unterlagen einzureichen, wobei sich die Vergabestelle auf Nachfrage eine Überprüfung von Eigenerklärungen mittels Vorlage weiterer Unterlagen vorbehält:
[6] Erklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i.V.m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- oder Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers über die Lieferung der abgefragten Beschaffungsgegenstände.
[6] Erklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i.V.m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- oder Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers über die Lieferung der abgefragten Beschaffungsgegenstände.
[7] Mindestanforderung: Nachweis von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen.
[8] Nachweis zu den in den letzten 3 Jahren Beschäf-tigten und der Führungskräfte des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft gemäß § 46 Abs. (3) Nr. 8 VgV. Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich hervorgehen. Der Bieter sichert zu, über hinreichende personelle Ressourcen zu verfügen, so dass unmittelbar nach einer Beauftragung mit der Bearbeitung begonnen werden kann und zügig eine Übermittlung der Ergebnisse erfolgt. Mindestanforderung: 5 Beschäftige
[8] Nachweis zu den in den letzten 3 Jahren Beschäf-tigten und der Führungskräfte des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft gemäß § 46 Abs. (3) Nr. 8 VgV. Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich hervorgehen. Der Bieter sichert zu, über hinreichende personelle Ressourcen zu verfügen, so dass unmittelbar nach einer Beauftragung mit der Bearbeitung begonnen werden kann und zügig eine Übermittlung der Ergebnisse erfolgt. Mindestanforderung: 5 Beschäftige
[9] Falls Leistungen nicht vom Auftragnehmer selbst, sondern von Drittem (sog. Nachunternehmer oder Subunternehmer) ausgeführt werden sollen: Erklärung zum Einsatz von Nachunternehmern nebst Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers
[10] Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (sog. Eignungsleihe), so muss er nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen (für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit muss der Eignungsleihende Nachunternehmer sein, nimmt der Bieter für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der "Verpflichtungserklärung" abzugeben).
[10] Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (sog. Eignungsleihe), so muss er nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen (für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit muss der Eignungsleihende Nachunternehmer sein, nimmt der Bieter für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der "Verpflichtungserklärung" abzugeben).
Der Bewerber/Bieter muss aufgrund seiner technischen und personellen Voraussetzungen grundsätzlich in der Lage sein, die geforderten Leistungen zu erbringen. Die Abgabe eines Teilnahmeantrages/Angebotes ist durch Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften zulässig. Die Einschaltung von Nachunternehmern ist grundsätzlich zulässig. Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den geheimen Wettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter, die sich mehrfach an diesem Vergabeverfahren beteiligen, müssen der Vergabestelle mit Abgabe ihres Antrags/Angebotes nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den geheimen Wettbewerb ausgeschlossen ist. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der geheime Wettbewerb verletzt ist.
Der Bewerber/Bieter muss aufgrund seiner technischen und personellen Voraussetzungen grundsätzlich in der Lage sein, die geforderten Leistungen zu erbringen. Die Abgabe eines Teilnahmeantrages/Angebotes ist durch Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften zulässig. Die Einschaltung von Nachunternehmern ist grundsätzlich zulässig. Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den geheimen Wettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter, die sich mehrfach an diesem Vergabeverfahren beteiligen, müssen der Vergabestelle mit Abgabe ihres Antrags/Angebotes nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den geheimen Wettbewerb ausgeschlossen ist. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der geheime Wettbewerb verletzt ist.
Mindeststandards:
zu [7] Mindestanforderung: Nachweis von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen.
zu [8] Mindestanforderung: 5 Beschäftige
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Bieter hat mit seinem Teilnahmeantrag/Angebot mindestens mittels Eigenerklärung die nachfolgenden Unterlagen einzureichen, wobei sich die Vergabestelle auf Nachfrage eine Überprüfung von Eigenerklärungen mittels Vorlage weiterer Unterlagen vorbehält:
Der Bieter hat mit seinem Teilnahmeantrag/Angebot mindestens mittels Eigenerklärung die nachfolgenden Unterlagen einzureichen, wobei sich die Vergabestelle auf Nachfrage eine Überprüfung von Eigenerklärungen mittels Vorlage weiterer Unterlagen vorbehält:
[11] Erklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 GWB)
[12] Erklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 124 GWB)
[13] Erklärung zur Einhaltung des MiLoG
[14] Auszug aus dem Gewerbezentralregister (falls vorliegend)
[15] Eigenerklärung zur Anerkennung der Antikorruptionserklärung
Die Einreichung zusätzlicher Nachweise und Erklärungen durch den Bieter ist zulässig. Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der Auftraggeber die Nachforderung gemäß § 56 VgV vor.
Die Einreichung zusätzlicher Nachweise und Erklärungen durch den Bieter ist zulässig. Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der Auftraggeber die Nachforderung gemäß § 56 VgV vor.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2021-11-16 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:01
Ort des Eröffnungstermins: Digital über die Vergabeplattform
Zusätzliche Informationen:
Es handelt sich um eine Ausschreibung nach der VgV. Gemäß § 55 VgV sind Bieter zur Submission nicht zugelassen.
Die Vergabestelle stellt diese Vergabeunterlagen für die Durchführung des Verfahrens sowie die Erstellung des Teilnahmeantrages auf einer Vergabeplattform zur Verfügung. Die Vergabeunterlagen können über das Vergabeportal DTVP cosinex bezogen werden. Die Registrierung auf der Plattform und die Vergabeunterlagen sind für interessierte Unternehmen kostenfrei. Interessierte Unternehmen können auch ohne Registrierung die Vergabeunterlagen unter vergabe.nrw herunterladen. Weitere Einzelheiten können dem Leitfaden zur Vergabeplattform entnommen werden. Sofern sich ein Bewerber nicht auf der Plattform registriert, müssen sich die Bewerber stets über den aktuellen Stand des Vergabeverfahrens informieren. Eventuelle Fristverlängerungen, Bewerberfragen mit den entsprechenden Antworten oder sonstige Aktualisierungen und Änderungen zu diesem Vergabeverfahren können insofern ausschließlich über das e-Vergabeportal abgerufen werden. Nachrichten an die Vergabestelle sind ausschließlich über die Vergabeplattform unter dem Bereich "Kommunikation" zu stellen. Anonymisierte Antworten zu rechtzeitig gestellten Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen, können unter Beachtung der dort genannten Nutzungsbedingungen heruntergeladen werden. Soweit sich interessierte Unternehmen nicht registrieren lassen, obliegt ihnen die Verpflichtung, diesen Link regelmäßig einzusehen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen sind ungültig.
Die Vergabestelle stellt diese Vergabeunterlagen für die Durchführung des Verfahrens sowie die Erstellung des Teilnahmeantrages auf einer Vergabeplattform zur Verfügung. Die Vergabeunterlagen können über das Vergabeportal DTVP cosinex bezogen werden. Die Registrierung auf der Plattform und die Vergabeunterlagen sind für interessierte Unternehmen kostenfrei. Interessierte Unternehmen können auch ohne Registrierung die Vergabeunterlagen unter vergabe.nrw herunterladen. Weitere Einzelheiten können dem Leitfaden zur Vergabeplattform entnommen werden. Sofern sich ein Bewerber nicht auf der Plattform registriert, müssen sich die Bewerber stets über den aktuellen Stand des Vergabeverfahrens informieren. Eventuelle Fristverlängerungen, Bewerberfragen mit den entsprechenden Antworten oder sonstige Aktualisierungen und Änderungen zu diesem Vergabeverfahren können insofern ausschließlich über das e-Vergabeportal abgerufen werden. Nachrichten an die Vergabestelle sind ausschließlich über die Vergabeplattform unter dem Bereich "Kommunikation" zu stellen. Anonymisierte Antworten zu rechtzeitig gestellten Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen, können unter Beachtung der dort genannten Nutzungsbedingungen heruntergeladen werden. Soweit sich interessierte Unternehmen nicht registrieren lassen, obliegt ihnen die Verpflichtung, diesen Link regelmäßig einzusehen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen sind ungültig.
B. Keine losweise Vergabe
Gemäß § 97 GWB sind mittelständische Interessen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge vornehmlich zu berücksichtigen. Leistungen sind in der Menge aufgeteilt (Teillose) und getrennt nach Art oder Fachgebiet (Fachlose) zu vergeben. Mehrere Teil- oder Fachlose dürfen zusammen vergeben werden, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern. Die Module greifen allesamt ineinander und verweisen in sich selbst auf entsprechende Trainings. Dieses Erfordernis ist hier damit gegeben.
Gemäß § 97 GWB sind mittelständische Interessen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge vornehmlich zu berücksichtigen. Leistungen sind in der Menge aufgeteilt (Teillose) und getrennt nach Art oder Fachgebiet (Fachlose) zu vergeben. Mehrere Teil- oder Fachlose dürfen zusammen vergeben werden, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern. Die Module greifen allesamt ineinander und verweisen in sich selbst auf entsprechende Trainings. Dieses Erfordernis ist hier damit gegeben.
C. Rügeerfordernis
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in diesen Teilnahmeunterlagen für diesen Teilnahmewettbewerb oder den Vergabeunterlagen zur Abforderung sogenannter Erster Lösungsvorschläge erkennbar sind, von den Bewerbern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Abgabe erster Lösungsvorschläge gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 2 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens an den Rügenden diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in diesen Teilnahmeunterlagen für diesen Teilnahmewettbewerb oder den Vergabeunterlagen zur Abforderung sogenannter Erster Lösungsvorschläge erkennbar sind, von den Bewerbern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Abgabe erster Lösungsvorschläge gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 2 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens an den Rügenden diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bekanntmachungs-ID: CXP4YEMR95K
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland - Spruchkörper Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,vergangen sind.
2) Insbesondere § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, Nr. 2 und 3 GWB sowie § 134 Abs. 2 GWB sind zu beachten.
3) Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertragsschlusses nach § 135 GWB endet spätestens 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt derEuropäischen Union, vgl. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2021/S 204-533582 (2021-10-15)
Ergänzende Angaben (2021-10-25) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von Unterrichtssoftware📦
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-02-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Trans-plantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta.
Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutreiben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spielerisch" mit der Umgebung so-wohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne reale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbes-sert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung.
Ziel der Anwendung ist das Studierende in der klinischen Ausbildung und Ärzt*innen in Weiterbildung die Algorithmen im Schockraum erlernen und den Patienten in der akuten Notfallsituation stabilisieren. Zudem sollen Studierende und Ärzt*innen in Weiterbildung in der interdisziplinären Teamarbeit im Schockraum und weiteren Notfallsituationen ihre Kommunikation schulen und verbessern.
Durch ein virtuelles Debriefing aller Anwendungen sollen Fehler angesprochen werden, Fehler-quellen eruiert werden und Positives herausgestellt werden, um so eine Verbesserung der Arbeitsweise des Einzelnen und im Team zu erreichen.
Um die drei Projekte möglichst effektiv umsetzen zu können, wünschen wir, dass möglichst viele Komponenten wieder verwendet werden. Außerdem möchten wir, dass zur Vermeidung von Fehlerquellen, die drei Anwendungen in folgender Reihenfolge erarbeitet werden und erst nach Abnahme der einen, die nächste begonnen werden darf: 1. Schockraum, 2. der instabile Patient auf Normalstation, 3. Fahrstuhl.
Die Module sollen einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozierenden und einer begrenzten Menge an Studierenden.
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Trans-plantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta.
Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutreiben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spielerisch" mit der Umgebung so-wohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne reale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbes-sert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung.
Ziel der Anwendung ist das Studierende in der klinischen Ausbildung und Ärzt*innen in Weiterbildung die Algorithmen im Schockraum erlernen und den Patienten in der akuten Notfallsituation stabilisieren. Zudem sollen Studierende und Ärzt*innen in Weiterbildung in der interdisziplinären Teamarbeit im Schockraum und weiteren Notfallsituationen ihre Kommunikation schulen und verbessern.
Durch ein virtuelles Debriefing aller Anwendungen sollen Fehler angesprochen werden, Fehler-quellen eruiert werden und Positives herausgestellt werden, um so eine Verbesserung der Arbeitsweise des Einzelnen und im Team zu erreichen.
Um die drei Projekte möglichst effektiv umsetzen zu können, wünschen wir, dass möglichst viele Komponenten wieder verwendet werden. Außerdem möchten wir, dass zur Vermeidung von Fehlerquellen, die drei Anwendungen in folgender Reihenfolge erarbeitet werden und erst nach Abnahme der einen, die nächste begonnen werden darf: 1. Schockraum, 2. der instabile Patient auf Normalstation, 3. Fahrstuhl.
Die Module sollen einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozierenden und einer begrenzten Menge an Studierenden.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Gesamtwert der Beschaffung unter II.1.7) und der Gesamtwert des Auftrages unter V.2.4) werden zur Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des vorgesehenen Auftragnehmers nicht bekannt gegeben. Daher fiktiv der Wert 0,01 EUR.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YEMRSGD
Der Gesamtwert der Beschaffung unter II.1.7) und der Gesamtwert des Auftrages unter V.2.4) werden zur Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des vorgesehenen Auftragnehmers nicht bekannt gegeben. Daher fiktiv der Wert 0,01 EUR.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YEMRSGD
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftraggeberin ist die AG Lehre der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Trans-plantationschirurgie der Uniklinik Köln vertreten durch ihren Leiter Dr. med. Rabi Raj Datta.
Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutreiben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spielerisch" mit der Umgebung so-wohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne reale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbes-sert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung.
Unsere Arbeitsgruppe strebt bereits seit Jahren an, die Digitalisierung in der Lehre voranzutreiben. Hierzu zählt die Entwicklung der Plattform ALICE (Artificial Learning Interface For Clinical Education), die das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht. ALICE ist ein web basierter Simulator ("Serious Game"), der das Training von prozeduralen Abläufen in Diagnostik und Therapie ermöglicht und mit dessen Hilfe die Studierenden sich "spielerisch" mit der Umgebung so-wohl identifizieren ("Immersion") als auch interagieren und ohne reale Konsequenzen einen virtuellen Patienten behandeln können. Diese Plattform wurde in vielen Studien getestet und verifiziert sowie der Einfluss auf das Lernergebnis validiert. Durch weitere Studien konnten wir die Wichtigkeit von Serious Games mit Hilfe anderer Universitätskliniken zusätzlich verifizieren. Da Immersion ein wichtiger Faktor für die Motivation und Lernergebnisse ist, haben wir einen Teilbereich unseres Simulators so verbes-sert, um mittels VR-Simulationen MANV- (Massenanfall an Verletzten) sowie Reanimationsszenarien durch Studierende zu testen. Die Studie hierzu ist aktuell in der Prüfung vor der Veröffentlichung.
Ziel der Anwendung ist das Studierende in der klinischen Ausbildung und Ärzt*innen in Weiterbildung die Algorithmen im Schockraum erlernen und den Patienten in der akuten Notfallsituation stabilisieren. Zudem sollen Studierende und Ärzt*innen in Weiterbildung in der interdisziplinären Teamarbeit im Schockraum und weiteren Notfallsituationen ihre Kommunikation schulen und verbessern.
Ziel der Anwendung ist das Studierende in der klinischen Ausbildung und Ärzt*innen in Weiterbildung die Algorithmen im Schockraum erlernen und den Patienten in der akuten Notfallsituation stabilisieren. Zudem sollen Studierende und Ärzt*innen in Weiterbildung in der interdisziplinären Teamarbeit im Schockraum und weiteren Notfallsituationen ihre Kommunikation schulen und verbessern.
Durch ein virtuelles Debriefing aller Anwendungen sollen Fehler angesprochen werden, Fehler-quellen eruiert werden und Positives herausgestellt werden, um so eine Verbesserung der Arbeitsweise des Einzelnen und im Team zu erreichen.
Um die drei Projekte möglichst effektiv umsetzen zu können, wünschen wir, dass möglichst viele Komponenten wieder verwendet werden. Außerdem möchten wir, dass zur Vermeidung von Fehlerquellen, die drei Anwendungen in folgender Reihenfolge erarbeitet werden und erst nach Abnahme der einen, die nächste begonnen werden darf: 1. Schockraum, 2. der instabile Patient auf Normalstation, 3. Fahrstuhl.
Um die drei Projekte möglichst effektiv umsetzen zu können, wünschen wir, dass möglichst viele Komponenten wieder verwendet werden. Außerdem möchten wir, dass zur Vermeidung von Fehlerquellen, die drei Anwendungen in folgender Reihenfolge erarbeitet werden und erst nach Abnahme der einen, die nächste begonnen werden darf: 1. Schockraum, 2. der instabile Patient auf Normalstation, 3. Fahrstuhl.
Die Module sollen einerseits zur freien Anwendung von Studierenden und Assistenzärzt*innen genutzt werden können, andererseits als Seminar mit einem Dozierenden und einer begrenzten Menge an Studierenden.
Um die drei Projekte möglichst effektiv umsetzen zu können, wünschen wir, dass möglichst viele Komponenten wieder verwendet werden. Außerdem möchten wir, dass zur Vermeidung von Fehler-quellen, die drei Anwendungen in folgender Reihenfolge erarbeitet werden und erst nach Abnahme der einen, die nächste begonnen werden darf: 1. Schockraum, 2. der instabile Patient auf Normalstation, 3. Fahrstuhl.
Um die drei Projekte möglichst effektiv umsetzen zu können, wünschen wir, dass möglichst viele Komponenten wieder verwendet werden. Außerdem möchten wir, dass zur Vermeidung von Fehler-quellen, die drei Anwendungen in folgender Reihenfolge erarbeitet werden und erst nach Abnahme der einen, die nächste begonnen werden darf: 1. Schockraum, 2. der instabile Patient auf Normalstation, 3. Fahrstuhl.
Beschreibung der Optionen:
Die Vergabestelle behielt sich vor, den Auftragnehmer im Anschluss auch mit der Wartung und Pflege der Software zu betrauen.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-12-27 📅
Name: Northdocks GmbH
Postanschrift: Niederstr. 18
Postort: Monheim
Postleitzahl: 40789
Land: Deutschland 🇩🇪 Mettmann
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Referenz Zusätzliche Informationen
Der Gesamtwert der Beschaffung unter II.1.7) und der Gesamtwert des Auftrages unter V.2.4) werden zur Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des vorgesehenen Auftragnehmers nicht bekannt gegeben. Daher fiktiv der Wert 0,01 EUR.