Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“. Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die Planung und den Entwurf des Gebäudes sowie der dazugehörigen Außenanlagen (Außen-Spielflächen, Erschließung des Gebäudes) plant die Stadt ein Architekturbüro zu beauftragen, das die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI übernimmt.
Für die Einrichtung gibt es ein Raumprogramm inkl. Aussagen zu den Außenanlagen. In das Gebäude soll der bestehende kath. Kindergarten St. Bartholomäus einziehen. Es ist geplant, dass die Einrichtung gruppenübergreifend mit Stammgruppenerhalt arbeitet. Die Gruppenform für die Ü3 Gruppen sind Ganztags- und Verlängerte Öffnungszeiten-Gruppen. Da sich der Bedarf an Kita-Plätzen kontinuierlich ändert, soll aufgezeigt werden, wie eine Erweiterung um eine Ü3-Gruppe bei Bedarf ermöglicht werden kann.
Eine ausführliche Beschreibung zu diesem Vergabeverfahren können Sie dem Verfahrensleitfaden samt Anlagen entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-11-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-10-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Vergabe Architektenleistung „Kindertagesstätte auf den Espen“
OG05-132
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Kurze Beschreibung:
“Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“. Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die...”
Kurze Beschreibung
Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“. Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die Planung und den Entwurf des Gebäudes sowie der dazugehörigen Außenanlagen (Außen-Spielflächen, Erschließung des Gebäudes) plant die Stadt ein Architekturbüro zu beauftragen, das die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI übernimmt.
Für die Einrichtung gibt es ein Raumprogramm inkl. Aussagen zu den Außenanlagen. In das Gebäude soll der bestehende kath. Kindergarten St. Bartholomäus einziehen. Es ist geplant, dass die Einrichtung gruppenübergreifend mit Stammgruppenerhalt arbeitet. Die Gruppenform für die Ü3 Gruppen sind Ganztags- und Verlängerte Öffnungszeiten-Gruppen. Da sich der Bedarf an Kita-Plätzen kontinuierlich ändert, soll aufgezeigt werden, wie eine Erweiterung um eine Ü3-Gruppe bei Bedarf ermöglicht werden kann.
Eine ausführliche Beschreibung zu diesem Vergabeverfahren können Sie dem Verfahrensleitfaden samt Anlagen entnehmen.
Die Stadt plant im direkt an der historischen Altstadt gelegenen Baugebiet „Auf den Espen Süd“ den Neubau einer 6-gruppigen Kita mit Wohnungen im 2. Obergeschoss. Für das Gebäude soll der Anschluss an ein Nahwärmenetz eingeplant werden. In das Gebäude soll der katholische Kindergarten St. Bartholomäus einziehen. Es ist geplant, dass die Einrichtung gruppenübergreifend mit Stammgruppenerhalt arbeitet. Dabei ist kein besonderes pädagogisches Konzept vorgesehen, das sich auf die architektonische Planung des Gebäudes auswirkt. In der Kita sollen insgesamt sechs Gruppen Platz finden, zwei Gruppen im U3 Bereich und vier im Ü3. Zum Außenbereich der Kita (Außen-Spielfläche) bestehen schon Überlegungen, die genauer geplant und umgesetzt werden müssen (vgl. auch Anlage 5 Raumprogramm). Der Stadt ist es dabei wichtig, dass die Arbeit mit und die Aufsicht von den Kindern ermöglicht wird, das pädagogische Konzept umgesetzt werden kann und eine architektonische Atmosphäre geschaffen wird, in der sich Personal und die Kinder wohlfühlen.
Um in Zukunft flexibel auf einen steigenden Bedarf an Kita-Plätzen reagieren zu können, wünscht sich die Stadt in der Planung des Gebäudes eine Erweiterungsoption der Kita um eine Ü3-Gruppe mit den dazugehörigen räumlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Diese soll in der eingereichten Planung dargestellt werden, aber nach Beauftragung zunächst nicht realisiert werden. Die Erweiterung kann entweder als ebenerdiger Anbau geplant werden oder auf der freien Fläche des 2. OG. Die Stadt legt dabei Wert darauf, dass eine spätere Realisierung mit geringem finanziellen Aufwand erfolgen kann.
Es sollen im 2. OG insgesamt 3 Wohnungen errichtet und in den einzureichenden Plänen dargestellt werden. Der Wohnraum umfasst eine 4-Zimmerwohnung und zwei 2-Zimmerwohnungen. Die Wohnungen sollen als sozialgeförderter Wohnraum entsprechend geplant werden. Die Nutzungsfläche nach DIN 277 (NUF) soll für die zwei 2-Zimmerwohnungen jeweils ca. 60 m² umfassen, die NUF der 4-Zimmerwohnung ca. 95 m².
Die Stadt legt beim Bau des Gebäudes Wert auf Nachhaltigkeit und dies in einer umfassenden Perspektive: wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend. Damit behalten nachhaltige Gebäude langfristig ihren hohen Wert- für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen. Dies ist für alle Beteiligten von großer Bedeutung, da sich die Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft künftig stark wandeln. Rund ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland geht allein auf das Konto von Gebäuden; ebenso gilt dies für CO2-Emissionen, Abfallaufkommen etc. Angesichts von Klimaschutzzielen und Ressourcenverknappung werden gesetzliche und normative Vorgaben weltweit deutlich zunehmen.
Da das Gebäude direkt an der historischen Altstadt angrenzen wird, legt die Stadt Wert darauf, dass sich das Gebäude ins Stadtbild einpasst.
Die Stadt setzt bei der Planung und Realisierung des Gebäudes auf eine intensive Betreuung durch den Auftragnehmer. In diesem Zuge legt die Stadt Wert auf die Betreuung des Projektes vor Ort.
Die Stadt ist darauf angewiesen, die neuen Kindergarten- und Kinderkrippenplätze möglichst schnell nutzen zu können und geht nur für die Errichtung der Kita, also ohne Erweiterungsoption und Wohngeschoss im 2. OG, von ungefähren Baukosten von 4,8 Mio. EUR brutto über die Kostengruppen 200 bis 700 ohne 600 nach DIN 276 aus.
Die zu beauftragende Leistung umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI weiter spezifiziert durch die Anlage 10.1 zu § 34 Abs. 4, § 35 Abs. 7 HOAI für die Planung der Kita, der darüber liegenden Wohnungen sowie die Planung der dazugehörigen Außenanlagen (Außen-Spielfläche der Kita und Erschließung des Gebäudes). Für die Erfüllung dieser Leistungen wird eine pauschale Vergütung vorgesehen.
Zudem behält es sich die Stadt vor, im Laufe des Projekts zusätzliche Leistungen zu beauftragen. Für die Erbringung zusätzlicher Leistungen soll die Abrechnung viertelstündlich auf Nachweis erfolgen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umsetzung Raumprogramm und Planung der Außen-Spielflächen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nachhaltigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Funktionalität der Erschließung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einpassung ins Stadtbild
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Planung der Erweiterungsoption
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsenz vor Ort (Projektumsetzung)
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bauzeit (Projektumsetzung)
Kostenkriterium (Name): Geschätzte Baukosten der Kindertagesstätte
Kostenkriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Pauschalhonorar für die Grundleistungen Lph 1-9 nach HOAI
Kostenkriterium (Gewichtung): 12
Kostenkriterium (Name): Vergütung nach Stundensatz für besondere und zusätzliche Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 3
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 12
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften aussagekräftige Beschreibungen von zwei Referenzprojekten vorzulegen. Dabei...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften aussagekräftige Beschreibungen von zwei Referenzprojekten vorzulegen. Dabei muss es sich um ähnliche, d.h. vergleichbar komplexe Projekte handeln. Ebenso werden der städtebauliche Anspruch und die Qualität der Gestaltung der eingereichten Referenzen geprüft. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
1. Sie müssen entweder innerhalb der letzten 10 Jahre ab Auftragsbekanntmachung realisiert worden sein oder es müssen, befindet sich das Referenzprojekt noch in der Realisierung, mindestens die Leistungsphasen eins bis vier nach HOAI abgeschlossen sein. Auf den Beginn der jeweiligen Maßnahme kommt es nicht an.
2. Mindestens eine der Referenzen muss zusätzlich die zu den Leistungsphasen eins bis vier die Leistungsphasen fünf bis acht nach HOAI umfasst haben.
3. Die Projektvolumensumme (Kostengruppen 200 bis 400) der Referenzprojekte muss mindestens 2 Mio. EUR betragen.
3. Die Referenzen müssen vergleichbar zum Vorhaben sein. Dies umfasst Gebäude der Gruppe „Ausbildung/Wissenschaft/Forschung“ sowie „Gesundheit/Betreuung“ der Anlage 10.2 zu § 43 Abs. 4, § 35 Abs. 7 HOAI.
Die Referenzen sind unter Angabe des Auftraggebers, eines Ansprechpartners (inkl. Kontaktdaten), der Projektvolumensumme (Kostengruppen 200 bis 400), des Leistungszeitraums, des Leistungsumfangs und der Art der Baumaßnahme näher darzustellen.
Die Referenzbeschreibungen müssen Aussagen enthalten über Ansprechpartner der Auftraggeber der Referenzprojekte sowie Aussagen über folgende Punkte, die wie folgt bewertet werden:
- Nutzfläche: hier wird die Abweichung der Nutzfläche des eingereichten Referenzprojekts von der voraussichtlichen Nutzfläche der zu bauenden Kindertagesstätte (ohne Wohnungen), ca. 1.464 m², bewertet (max. 5 Punkte).
- Städtebaulicher Anspruch (max. 10 Punkte).
- Qualität der Gestaltung (max. 10 Punkte).
Anhand der so ermittelten Punktzahl werden die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in eine Rangfolge gebracht. Die besten drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden dann zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erreichen mehrere Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die gleiche Punktzahl entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Für das Baugebiet „Auf den Espen Süd“ ist ein Bebauungsplan vorhanden, der kurz vor Offenlage steht und den Vergabeunterlagen beigefügt ist. An diesem ist...”
Zusätzliche Informationen
Für das Baugebiet „Auf den Espen Süd“ ist ein Bebauungsplan vorhanden, der kurz vor Offenlage steht und den Vergabeunterlagen beigefügt ist. An diesem ist generell festzuhalten. Einzelne Ausnahmen sind unten aufgeführt. Die Offenlage des Bebauungsplanes soll vom Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 26.10.2021 beschlossen werden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und nach der...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „Architekt“ oder „Ingenieur“ tätig werden dürfen. Bei juristischen Personen muss mindestens einer der Gesellschafter, der verantwortliche Projektbearbeiter und der stellvertretende verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Juristische Personen sind somit grundsätzlich teilnahmeberechtigt, wenn sie mit dem Teilnahmeantrag die Personen benennen, §§ 43 Abs. 1, 75 Abs. 1, 3 VgV.
Für Bewerbergemeinschaften gilt dieses entsprechend. Welche Nachweise im Fall einer Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft oder einer Eignungsleihe einzureichen sind, sind unter VI.3) aufgeführt.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden folgende Erklärungen und Unterlagen verlangt:
Nachweis einer für die Dauer des...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden folgende Erklärungen und Unterlagen verlangt:
Nachweis einer für die Dauer des Vertrages und bis zur vollständigen Erfüllung bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme
- für Sachschäden und Vermögensschäden i.H.v. mindestens 2 Mio. EUR
- für Personenschäden i.H.v. mindestens 2 Mio. EUR
durch Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice oder Vorlage einer Versicherungsbestätigung, dass im Falle der Zuschlagserteilung ein entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Eigenerklärung über den Gesamtnettoumsatz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die Darstellung muss für jedes Jahr erfolgen. Der durchschnittliche Mindestumsatz muss 500.000 EUR pro Jahr betragen. Bewerber, die ihren Sitz nicht innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben, haben vergleichbare Nachweise zu erbringen. Die Nachweise sind als amtliche Übersetzungen in deutscher Sprache vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben die Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
siehe oben (III.1.2)
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden folgende Erklärungen und Unterlagen verlangt:
Eigenerklärung mit Angaben zur Anzahl...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden folgende Erklärungen und Unterlagen verlangt:
Eigenerklärung mit Angaben zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2018 bis 2020) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Mitarbeiter mit beruflicher Qualifikation Dr.-Ing., Dipl.-Ing., Master (oder vergleichbar) und Anzahl Mitarbeiter gesamt. Soweit die Leistung durch eine Niederlassung erbracht werden soll, wird die entsprechende Angabe über die Anzahl der dort jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gefordert. Die aktuelle Mitarbeiterzahl (ohne Praktikanten, Azubi, fachfremde Mitarbeiter) (Jahr 2021) muss mindestens drei betragen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung für jeden Bewerber gesondert vorzulegen und die Angaben zusammengefügt darzustellen.
Eigenerklärung zu Angaben zu Mitarbeitern (verantwortlicher Projektbearbeiter und stellvertretender verantwortlicher Projektbearbeiter) mit den Angaben zur Person, Ausbildungsabschluss, Berufserfahrung als Architekt/Ingenieur/Fachingenieur (oder vergleichbar).
Eigenerklärung zur vorhandenen technischen Ausstattung einschließlich Benennung:
- der verwendeten Planungssoftware (einschließlich Version),
- der verwendeten Datenaustauschschnittstelle (einschließlich Version).
- sonstige technische, für die Leistungsausführung notwendige technische Ausstattung.
Es wird vorausgesetzt, dass branchenübliche Hard- und Software (z.B. CAD- und AVA-Software, dxf, dwg, GAEB etc.) verwendet werden.
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung wird die Vorlage folgender aktueller Unterlagen verlangt:
- Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Name, Firma, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen, Kommunikationsdaten) und Angabe der Umsatzsteueridentifikationsnummer,
- Registerauszug (z.B. HRA, HRB, GnR, PR, VR),
- Nachweis der Eintragung im Berufsregister,
- Nachweis der Eintragung in der Architekten-/Ingenieurkammer,
- Nachweis der Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer oder vergleichbaren berufsständischen Organisationen.
Die Unterlagen dürfen nicht älter als drei Monate - gerechnet ab Abgabe des Angebots - sein. Bewerber, die ihren Sitz nicht innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben, haben vergleichbare Nachweise zu erbringen. Die Nachweise sind als amtliche Übersetzungen in deutscher Sprache vorzulegen. Bewerber, die aus Rechtsgründen nicht über vorgenannte Unterlagen bzw. Erklärungen verfügen (z.B. mangels Eintragungspflicht), haben vergleichbare Nachweise zur Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben die Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten): siehe oben (III.1.3)
Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Für die Leistungserbringung wird die Berufsqualifikation eines Architekten/Ingenieurs gefordert, § 75 Abs. 1 VgV.” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-11-23
15:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2021-12-13 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2022-08-19 📅
“Der Auftraggeber behält sich gemäß § 63 VgV die Aufhebung des Vergabeverfahrens vor,
- wenn keine Teilnahmeanträge eingegangen sind, die den...”
Der Auftraggeber behält sich gemäß § 63 VgV die Aufhebung des Vergabeverfahrens vor,
- wenn keine Teilnahmeanträge eingegangen sind, die den Ausschreibungsbedingungen entsprechen,
- wenn weniger als drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden können,
- wenn keine Angebote eingegangen sind, die den Ausschreibungsbedingungen entsprechen,
- wenn nur unannehmbare Angebote eingegangen sind,
- wenn weniger als drei Angebote eingegangen sind,
- bei Aufgabe der Beschaffungsabsicht,
- bei wesentlichen Änderungen der wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse,
- bei rechtskräftiger Versagung zugeteilter oder beantragter Fördermittel vor Ende des Vergabeverfahrens,
- bei anderen schwerwiegenden Gründen, insbesondere Wegfall der Förderfähigkeit.
Weitere Informationen zu Bewerbergemeinschaften:
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften sind im Rahmen des kartellrechtlich Erlaubten zugelassen und stehen in diesem Verfahren den Einzelbewerbern bzw. -bietern gleich. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften haben sich durch eine von allen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft abzugebenden Erklärung zu folgenden Punkten zu erklären:
• Benennung eines bevollmächtigten und alleinvertretungsberechtigten Vertreters der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft
• Aufgabenteilung innerhalb der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft
• Bildung einer Arbeitsgemeinschaft (GbR) für den Auftragsfall
• Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im gesamten Vergabeverfahren
• Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. späteren Bietergemeinschaft für die Auftragsdurchführung
Der Bewerber bzw. Bieter hat sich zu ihm bekannten Beteiligungsverhältnissen an anderen Bieter oder Bewerbern zu erklären.
Im Falle einer Eignungsleihe muss der Bewerber vorlegen:
• Art und Umfang der durch den Nachunternehmer auszuführenden Leistungen sowie Namen, gesetzlicher Vertreter und Kontaktdaten.
• Nachweise, dass auf diese kein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB zutrifft.
• Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen.
Stützt der Bewerber sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen haftet der Bewerber gemeinsam mit dem Unternehmen, auf das er sich stützt, für die Auftragsausführung im Umfang der Eignungsleihe, § 47 Abs. 3 VgV.
Die Haftungserklärung ist gemeinsam mit dem Angebot vorzulegen.
Ein Nachunternehmer kann nur dann für mehrere Bewerber tätig sein, wenn sichergestellt ist, dass durch die Mehrfachbeteiligung des Nachunternehmers keine Einschränkung des Wettbewerbs erfolgt.
Der Nachunternehmer hat dies gegenüber dem Auftraggeber zu versichern. Die Versicherung ist im Fall der Eignungsleihe mit dem Angebot vorzulegen.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/)”
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268730📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Fax: +49 7219263985 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2021/S 206-538090 (2021-10-19)
Ergänzende Angaben (2021-11-16) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Adresse des Käuferprofils: https://www.ettenheim.de/🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“. Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die...”
Kurze Beschreibung
Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“. Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die Planung und den Entwurf des Gebäudes sowie der dazugehörigen Außenanlagen (Außen-Spielflächen, Erschließung des Gebäudes) plant die Stadt ein Architekturbüro zu beauftragen, das die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI übernimmt.
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2021/S 206-538090
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: II_2_9
Ort des zu ändernden Textes: II.2.9. Beschränkung der Zahl der Bewerber
Alter Wert
Text:
“Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften aussagekräftige Beschreibungen von zwei Referenzprojekten vorzulegen. Dabei...”
Text
Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften aussagekräftige Beschreibungen von zwei Referenzprojekten vorzulegen. Dabei muss es sich um ähnliche, d.h. vergleichbar komplexe Projekte handeln. Ebenso werden der städtebauliche Anspruch und die Qualität der Gestaltung der eingereichten Referenzen geprüft. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:1. Sie müssen entweder innerhalb der letzten 10 Jahre ab Auftragsbekanntmachung realisiert worden sein oder es müssen, befindet sich das Referenzprojekt noch in der Realisierung, mindestens die Leistungsphasen eins bis vier nach HOAI abgeschlossen sein. Auf den Beginn der jeweiligen Maßnahme kommt es nicht an.2. Mindestens eine der Referenzen muss zusätzlich die zu den Leistungsphasen eins bis vier die Leistungsphasen fünf bis acht nach HOAI umfasst haben.3. Die Projektvolumensumme (Kostengruppen 200 bis 400) der Referenzprojekte muss mindestens 2 Mio. EUR betragen.3. Die Referenzen müssen vergleichbar zum Vorhaben sein. Dies umfasst Gebäude der Gruppe „Ausbildung/Wissenschaft/Forschung“ sowie „Gesundheit/Betreuung“ der Anlage 10.2 zu § 43 Abs. 4, § 35 Abs. 7 HOAI.Die Referenzen sind unter Angabe des Auftraggebers, eines Ansprechpartners (inkl. Kontaktdaten), der Projektvolumensumme (Kostengruppen 200 bis 400), des Leistungszeitraums, des Leistungsumfangs und der Art der Baumaßnahme näher darzustellen.Die Referenzbeschreibungen müssen Aussagen enthalten über Ansprechpartner der Auftraggeber der Referenzprojekte sowie Aussagen über folgende Punkte, die wie folgt bewertet werden:- Nutzfläche: hier wird die Abweichung der Nutzfläche des eingereichten Referenzprojekts von der voraussichtlichen Nutzfläche der zu bauenden Kindertagesstätte (ohne Wohnungen), ca. 1.464 m², bewertet (max. 5 Punkte).- Städtebaulicher Anspruch (max. 10 Punkte).- Qualität der Gestaltung (max. 10 Punkte).Anhand der so ermittelten Punktzahl werden die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in eine Rangfolge gebracht. Die besten drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden dann zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erreichen mehrere Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die gleiche Punktzahl entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Neuer Wert
Text:
“Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften aussagekräftige Beschreibungen von zwei Referenzprojekten vorzulegen. Dabei...”
Text
Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften aussagekräftige Beschreibungen von zwei Referenzprojekten vorzulegen. Dabei muss es sich um ähnliche, d.h. vergleichbar komplexe Projekte handeln. Ebenso werden der städtebauliche Anspruch und die Qualität der Gestaltung der eingereichten Referenzen geprüft. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:1. Sie müssen entweder innerhalb der letzten 10 Jahre ab Auftragsbekanntmachung realisiert worden sein oder es müssen, befindet sich das Referenzprojekt noch in der Realisierung, mindestens die Leistungsphasen zwei bis vier nach HOAI abgeschlossen sein. Auf den Beginn der jeweiligen Maßnahme kommt es nicht an.2. Mindestens eine der Referenzen muss zusätzlich die zu den Leistungsphasen zwei bis vier die Leistungsphasen fünf bis acht nach HOAI umfasst haben.3. Die Projektvolumensumme (Kostengruppen 200 bis 400) der Referenzprojekte muss mindestens 2 Mio. EUR betragen.3. Die Referenzen müssen vergleichbar zum Vorhaben sein. Dies umfasst Gebäude der Gruppe „Ausbildung/Wissenschaft/Forschung“ sowie „Gesundheit/Betreuung“ der Anlage 10.2 zu § 43 Abs. 4, § 35 Abs. 7 HOAI.Die Referenzen sind unter Angabe des Auftraggebers, eines Ansprechpartners (inkl. Kontaktdaten), der Projektvolumensumme (Kostengruppen 200 bis 400), des Leistungszeitraums, des Leistungsumfangs und der Art der Baumaßnahme näher darzustellen.Die Referenzbeschreibungen müssen Aussagen enthalten über Ansprechpartner der Auftraggeber der Referenzprojekte sowie Aussagen über folgende Punkte, die wie folgt bewertet werden:- Nutzfläche: hier wird die Abweichung der Nutzfläche des eingereichten Referenzprojekts von der voraussichtlichen Nutzfläche der zu bauenden Kindertagesstätte (ohne Wohnungen), ca. 1.464 m², bewertet (max. 5 Punkte).- Städtebaulicher Anspruch (max. 10 Punkte).- Qualität der Gestaltung (max. 10 Punkte).Anhand der so ermittelten Punktzahl werden die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in eine Rangfolge gebracht. Die besten drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden dann zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erreichen mehrere Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die gleiche Punktzahl entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV_2_2
Ort des zu ändernden Textes: IV.2.2. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Alter Wert
Datum: 2021-11-23 📅
Zeit: 15:00
Neuer Wert
Datum: 2021-12-06 📅
Zeit: 10:00
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV_2_3
Ort des zu ändernden Textes: IV.2.3. Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe/Teilnahme
Alter Wert
Datum: 2021-12-13 📅
Neuer Wert
Datum: 2021-12-21 📅
Quelle: OJS 2021/S 225-592875 (2021-11-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Vergabe Architektenleistung „Kindertagesstätte auf den Espen“
Kurze Beschreibung:
“Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“.
Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die...”
Kurze Beschreibung
Die Stadt Ettenheim plant den Neubau einer 6-gruppigen Kita im Neubaugebiet „Auf den Espen Süd“.
Zusätzlich sollen 3 Wohnungen im 2. OG entstehen. Für die Planung und den Entwurf des Gebäudes sowie
der dazugehörigen Außenanlagen (Außen-Spielflächen, Erschließung des Gebäudes) plant die Stadt ein
Architekturbüro zu beauftragen, das die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI übernimmt.
Für die Einrichtung gibt es ein Raumprogramm inkl. Aussagen zu den Außenanlagen. In das Gebäude
soll der bestehende kath. Kindergarten St. Bartholomäus einziehen. Es ist geplant, dass die Einrichtung
gruppenübergreifend mit Stammgruppenerhalt arbeitet. Die Gruppenform für die Ü3 Gruppen sind Ganztags- und
Verlängerte Öffnungszeiten-Gruppen. Da sich der Bedarf an Kita-Plätzen kontinuierlich ändert, soll
aufgezeigt werden, wie eine Erweiterung um eine Ü3-Gruppe bei Bedarf ermöglicht werden kann.
Eine ausführliche Beschreibung zu diesem Vergabeverfahren können Sie dem Verfahrensleitfaden samt
Anlagen entnehmen.
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 497 000 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Stadt plant im direkt an der historischen Altstadt gelegenen Baugebiet „Auf den Espen Süd“ den Neubau
einer 6-gruppigen Kita mit Wohnungen im 2....”
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt plant im direkt an der historischen Altstadt gelegenen Baugebiet „Auf den Espen Süd“ den Neubau
einer 6-gruppigen Kita mit Wohnungen im 2. Obergeschoss. Für das Gebäude soll der Anschluss an ein
Nahwärmenetz eingeplant werden. In das Gebäude soll der katholische Kindergarten St. Bartholomäus
einziehen. Es ist geplant, dass die Einrichtung gruppenübergreifend mit Stammgruppenerhalt arbeitet. Dabei ist
kein besonderes pädagogisches Konzept vorgesehen, das sich auf die architektonische Planung des Gebäudes
auswirkt. In der Kita sollen insgesamt sechs Gruppen Platz finden, zwei Gruppen im U3 Bereich und vier im
Ü3. Zum Außenbereich der Kita (Außen-Spielfläche) bestehen schon Überlegungen, die genauer geplant und
umgesetzt werden müssen (vgl. auch Anlage 5 Raumprogramm). Der Stadt ist es dabei wichtig, dass die Arbeit
mit und die Aufsicht von den Kindern ermöglicht wird, das pädagogische Konzept umgesetzt werden kann und eine architektonische Atmosphäre geschaffen wird, in der sich Personal und die Kinder wohlfühlen.
Um in Zukunft flexibel auf einen steigenden Bedarf an Kita-Plätzen reagieren zu können, wünscht sich die Stadt in der Planung des Gebäudes eine Erweiterungsoption der Kita um eine Ü3-Gruppe mit den dazugehörigen räumlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Diese soll in der eingereichten Planung dargestellt werden, aber nach Beauftragung zunächst nicht realisiert werden. Die Erweiterung kann entweder als ebenerdiger Anbau geplant werden oder auf der freien Fläche des 2. OG. Die Stadt legt dabei Wert darauf, dass eine spätere Realisierung mit geringem finanziellen Aufwand erfolgen kann.
Es sollen im 2. OG insgesamt 3 Wohnungen errichtet und in den einzureichenden Plänen dargestellt werden. Der Wohnraum umfasst eine 4-Zimmerwohnung und zwei 2-Zimmerwohnungen. Die Wohnungen sollen als sozialgeförderter Wohnraum entsprechend geplant werden. Die Nutzungsfläche nach DIN 277 (NUF) soll für die zwei 2-Zimmerwohnungen jeweils ca. 60 m² umfassen, die NUF der 4-Zimmerwohnung ca. 95 m².
Die Stadt legt beim Bau des Gebäudes Wert auf Nachhaltigkeit und dies in einer umfassenden Perspektive: wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend. Damit behalten nachhaltige Gebäude langfristig ihren hohen Wert- für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen. Dies ist für alle Beteiligten von großer Bedeutung, da sich die Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft künftig stark wandeln. Rund ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland geht allein auf das Konto von Gebäuden; ebenso gilt dies für CO2-Emissionen, Abfallaufkommen etc. Angesichts von Klimaschutzzielen und Ressourcenverknappung werden gesetzliche und normative Vorgaben weltweit deutlich zunehmen.
Da das Gebäude direkt an der historischen Altstadt angrenzen wird, legt die Stadt Wert darauf, dass sich das Gebäude ins Stadtbild einpasst.
Die Stadt setzt bei der Planung und Realisierung des Gebäudes auf eine intensive Betreuung durch den Auftragnehmer. In diesem Zuge legt die Stadt Wert auf die Betreuung des Projektes vor Ort.
Die Stadt ist darauf angewiesen, die neuen Kindergarten- und Kinderkrippenplätze möglichst schnell nutzen zu können und geht nur für die Errichtung der Kita, also ohne Erweiterungsoption und Wohngeschoss im 2. OG, von ungefähren Baukosten von 4,8 Mio. EUR brutto über die Kostengruppen 200 bis 700 ohne 600 nach DIN 276 aus.
Die zu beauftragende Leistung umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI weiter spezifiziert durch die Anlage 10.1 zu § 34 Abs. 4, § 35 Abs. 7 HOAI für die Planung der Kita, der darüber liegenden Wohnungen sowie die Planung der dazugehörigen Außenanlagen (Außen-Spielfläche der Kita und Erschließung des Gebäudes). Für die Erfüllung dieser Leistungen wird eine pauschale Vergütung vorgesehen.
Zudem behält es sich die Stadt vor, im Laufe des Projekts zusätzliche Leistungen zu beauftragen. Für die Erbringung zusätzlicher Leistungen soll die Abrechnung viertelstündlich auf Nachweis erfolgen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 206-538090
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-07-15 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: FRANKHEINZ Freier Architekt BDA
Postort: Waldkirch
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Emmendingen🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 497 000 💰
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Der Auftraggeber weist ferner ausdrücklich darauf hin, dass im Fall der Nichtabhilfe einer von einem Bieter erhobenen Rüge ein entsprechender bei der Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
§ 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2022/S 150-429258 (2022-08-01)