VÖBB RFID-Neuausstattung – Rückgabe- und Sortieranlagen

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

Erneuerung und Erweiterung der RFID-Technik an 28 (+2) Bibliotheksstandorten des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) in Berlin: Systemlieferung von Rückgabe- und Sortieranlagen (Hard- und Software), Überlassung einer Administrationssoftware, Herbeiführung der System-Betriebsbereitschaft (z.B. Aufstellung, Installation, Konfiguration und Integration), Abbau und Entsorgung der Altgeräte, Schulungen sowie anschließende Systemserviceleistungen für einen Zeitraum von bis zu 96 Monaten (Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der System-Betriebsbereitschaft, Instandhaltung und Instandsetzung der Hardware, Überlassung neuer Programmstände, Softwarepflege, erweiterte Serviceleistungen und Softwareentwicklungsleistungen).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-10-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-09-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-09-27 Auftragsbekanntmachung
2023-05-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-09-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Automationsgeräte für Bibliotheken
Referenznummer: ZLB-VOEBB-2021-02
Kurze Beschreibung:
Erneuerung und Erweiterung der RFID-Technik an 28 (+2) Bibliotheksstandorten des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) in Berlin: Systemlieferung von Rückgabe- und Sortieranlagen (Hard- und Software), Überlassung einer Administrationssoftware, Herbeiführung der System-Betriebsbereitschaft (z.B. Aufstellung, Installation, Konfiguration und Integration), Abbau und Entsorgung der Altgeräte, Schulungen sowie anschließende Systemserviceleistungen für einen Zeitraum von bis zu 96 Monaten (Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der System-Betriebsbereitschaft, Instandhaltung und Instandsetzung der Hardware, Überlassung neuer Programmstände, Softwarepflege, erweiterte Serviceleistungen und Softwareentwicklungsleistungen).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Automationsgeräte für Bibliotheken 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sortiermaschinen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Postanschrift: Blücherplatz 1
Postleitzahl: 10961
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.zlb.de/ 🌏
E-Mail: vergabe@langwieser.de 📧
Telefon: +49 30762392624 📞
Fax: +49 30762392620 📠
URL der Dokumente: https://abruf.bi-medien.de/D444696541 🌏
URL der Teilnahme: http://www.bi-medien.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-27 📅
Einreichungsfrist: 2021-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-10-01 📅
Datum des Beginns: 2022-09-12 📅
Datum des Endes: 2027-09-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 191-494263
ABl. S-Ausgabe: 191
Zusätzliche Informationen
Die Einhaltung des Gesamtfertigstellungstermins für die Systemlieferung gemäß Kapitel 1.4.8 der Leistungsbeschreibung (15.09.2023) ist von besonderer Wichtigkeit. Der Auftragnehmer hat seine Leistung so zu planen und einzurichten, dass dieser Termin eingehalten wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Systemlieferungsvertrag über ca. 66 Rückgabeautomaten (46 für Innenrückgabe, 20 für Außenrückgabe) und ca. 77 Sortieranlagen/-module (inkl. Zubehör wie Transportbänder und ca. 153 Sortierziele/Bins sowie ca. 82 Ersatzbins) einschließlich Überlassung einer Administrationsplattform/-software zur Administration der Geräte. Die Anzahl der zu realisierenden Geräte kann sich im Projektverlauf noch um bis zu 10 Prozent verändern.
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Die Projektrealisierung erfolgt in mehreren Teilabschnitten/Teilprojekten an 28 verschiedenen Bibliotheksstandorten der ZLB und aller 12 Berliner Bezirke einschließlich der Einbindung in eine von der Auftraggeberin beigestellte zentrale Bibliotheksmanagementsoftware (LMS) des VÖBB. Im Zuge der Projektrealisierung sind u.a. eine Testinstallation mit kundenspezifischer Konfiguration/Anpassung, ein Pilotbetrieb, projektbegleitende Systemserviceleistungen sowie Schulungen für Administratoren und Mitarbeiter zu erbringen. Die Projektrealisierung schließt den Abbau/Abtransport und die Entsorgung der Bestands-/Altgeräte (ca. 56 Rückgabeautomaten, 71 Sortieranlagen und Zubehör wie Transportbänder und Bins) gemäß Projektfortschritt ein.
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Die Anlagen sind an den verschiedenen Bibliotheksstandorten individuell an die höchst unterschiedlichen örtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere an die baulichen Gegebenheiten (z.B. Platzverhältnisse, Grundrisse, Wandausschnitte, Einhausungen) und vorhandenen Anschlüsse, anzupassen. Die örtlichen Rahmenbedingungen können nicht oder nur in minimalem Umfang verändert werden. Zum Teil sind Denkmalschutzauflagen zu beachten. Bei 7 Außenrückgabeanlagen sind bauseits vorinstallierte elektrische Fensteranlagen (Vertikal-Schiebefenster, Fabrikat BAIER) vom Auftragnehmer in die eigene Leistung (Systemservice) zu übernehmen. Darüber hinaus sind bis zu 4 Außenrückgabeanlagen mit einem vergleichbaren Vandalismusschutz (Fensteranlage) und 13 Außenrückgabeanlagen mit Sicherheitsklappen auszustatten.
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An weiteren Bibliotheksstandorten sind gegebenenfalls neue Rückgabeanlagen auszuführen. Die örtlichen Rahmenbedingungen sind für diese neuen Anlagen noch nicht abschließend festgelegt. Die Machbarkeit und Umsetzung der neu zu planenden Rückgabeanlagen sollen im Zuge der Verhandlungen mit den Bietern erörtert und konkretisiert werden.
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Die ca. 235 Sortierziele (Bins) sind parallel für Federbodenbins (Grundposition) und elektrische Bins (Alternativposition) anzubieten. Die (ggf. kombiniert) zur Ausführung kommenden Alternativen sollen im Zuge der Verhandlungen festgelegt werden.
Nach Herstellung der Systembetriebsbereitschaft sind Systemserviceleistungen für die Hard- und Software für einen Zeitraum von mindestens 48 Monaten (Grundgewährleistungszeit + 12 Monate) und bis zu 96 Monaten zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft inklusive Support (Hotline und Ticketsystem), Überlassung von neuen Programmständen und Softwarepflege sowie Vor-Ort-Instandsetzung der Hardware an den verschiedenen Bibliotheksstandorten binnen vorgegebenen Reaktions- und Wiederherstellungszeiten zur Sicherstellung einer Mindestverfügbarkeit des Systems zu erbringen.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Nach Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems (s. Gesamtfertigstellung Ziffer II.2.14) sind Systemserviceleistungen zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Systems für einen Zeitraum von bis zu 96 Monaten (bis voraussichtlich 15.09.2031) zu erbringen.
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Beschreibung der Optionen:
Zusätzliche Rückgabeautomaten (für Innenrückgabe und Außenrückgabe) sowie Erweiterungen der Sortieranlagen um zusätzliche Sortiermodule und Sortierziele (inkl. Federboden-, Elektro- bzw. Stapelbins). Erweiterte Systemserviceleistungen zur Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Systems. Softwareentwicklungsleistungen zur Anpassung des Systems (Change-Request).
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Zusätzliche Informationen:
Die Einhaltung des Gesamtfertigstellungstermins für die Systemlieferung gemäß Kapitel 1.4.8 der Leistungsbeschreibung (15.09.2023) ist von besonderer Wichtigkeit. Der Auftragnehmer hat seine Leistung so zu planen und einzurichten, dass dieser Termin eingehalten wird.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
10961 Berlin
Bis zu 30 verschiedene Bibliotheksstandorte in Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Als Eigenerklärung vorzulegen:
- Teilnahmeantrag (Formular)
- Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular)
Als Einzelnachweis vorzulegen:
- Auszug Handels-/Berufsregister
Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag allgemeine Unternehmensdaten (u.a. Bezeichnung, Rechtsform, Sitz, ggf. verantwortliche Niederlassung, Ansprechpartner, Kontaktdaten) anzugeben. Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber zu erklären, dass sie die rechtlichen Voraussetzungen zur Ausführung der zu vergebenden Leistungen erfüllen, insbesondere die notwendige Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung besitzen (s. Formblatt Teilnahmeantrag).
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Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber einen aktuellen Auszug aus dem für sie einschlägigen Handels- oder Berufsregister (nicht älter als 3 Monate) sowie im Falle von Personengesellschaften (z.B. KG, GbR) auch für die persönlich haftenden Gesellschafter (jeweils soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform vorhanden) oder (bei fehlender Registerpflicht) eine Unternehmensdarstellung mit Angaben zur Rechtsform, den Inhabern/Gesellschaftern und den gesetzlichen Vertretern vorzulegen.
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Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber als vorläufigen Eignungsnachweis eine ausgefüllte Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formblatt) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen. Darin sind Angaben zu machen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne von §§ 123 und 124 GWB, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzArbG (u.a. zu Insolvenz/Liquidation, schweren Verfehlungen oder Verurteilungen, Nichtzahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung sowie zum Nichtvorliegen von Eintragungen im Korruptions-, Wettbewerbs-, Gewerbe- und Bundeszentralregister). Die Auftraggeberin behält sich vor, Nachweise zur Bestätigung der Eigenerklärung zu verlangen (z. B. Führungszeugnisse für Personen mit Vertretungs-, Entscheidungs- oder Kontrollbefugnissen, Bescheinigungen der zuständigen Stellen wie Finanzamt, Sozialversicherungsträger, Berufsgenossenschaft, behördliche und gerichtliche Entscheidungen über Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren, öffentliche Auftraggeber früher ausgeführter öffentlicher Aufträge/Konzessionen). Die Auftraggeberin behält sich zudem vor, Auszüge aus einschlägigen Registern und Sanktionslisten (u.a. Gewerbezentralregister, Wettbewerbsregister, Korruptionsregister, EU-Finanz-Sanktionsliste) einzuholen.
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Für die Ausführung der Leistung müssen ausländische Unternehmen, soweit sie auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland tätig werden, bei der für die Arbeiten zuständigen deutschen Berufsgenossenschaft angemeldet sein, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Ist das Unternehmen aufgrund internationaler Vereinbarungen von dieser Verpflichtung befreit, so hat es dies mit dem Teilnahmeantrag anzugeben und auf gesondertes Verlangen durch eine Bescheinigung der deutschen Berufsgenossenschaft zu belegen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3), der Aufforderung zur Teilnahme, den Teilnahmebedingungen und dem Teilnahmeantrag (Formblatt).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Eigenerklärung vorzulegen
- Teilnahmeantrag (Formular).
Die Bewerber müssen die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zur Auftragsausführung besitzen und nachweisen. Die nachgewiesene Leistungsfähigkeit der Bewerber darf nach der Einschätzung der Auftraggeberin keine Zweifel zulassen, dass sie über die erforderlichen Kapazitäten/Ressourcen und Mittel verfügen, um ihre laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hier zu vergebenden Auftrag (inkl. Vor- und Anlaufkosten) zu erfüllen.
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Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag als vorläufigen Nachweis ihrer Eignung Eigenerklärungen zum Umsatz des Unternehmens und zu einer Betriebshaftpflichtversicherung zu machen. Die Auftraggeberin behält sich vor, geeignete Nachweise zur Bestätigung der Eigenerklärungen (z. B. Jahresabschlüsse, Versicherungsnachweise) zu verlangen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3), der Aufforderung zur Teilnahme und dem Teilnahmeantrag (Formblatt).
Mindeststandards:
Die folgenden Anforderungen müssen mindestens erfüllt sein:
Der Gesamtumsatz der Bewerber muss in jedem der vergangenen 3 Geschäftsjahre jeweils mindestens 2,5 Millionen EUR pro Geschäftsjahr betragen haben. Maßgeblich ist der Gesamtumsatz des Unternehmens unabhängig davon, mit welchen Leistungen dieser Gesamtumsatz erzielt wurde.
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Im Falle einer kürzeren Geschäftstätigkeit (Gründung vor weniger als 3 Jahren) ist die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auf andere geeignete Weise (z.B. Eigenkapital, Eignungsleihe, Patronatserklärung der Muttergesellschaft o.ä.) nachzuweisen. Im Falle einer Eignungsleihe sind § 47 VgV sowie die Hinweise in Ziffer IV.3) dieser Bekanntmachung und Ziffer 7 der Teilnahmebedingungen zu beachten.
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Es wird eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensfall in Höhe von 10 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden gefordert. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist eine entsprechende Projektversicherung oder eine entsprechende Versicherung für alle Mitglieder nachzuweisen. Im Falle einer Unterauftragsvergabe muss sich die Versicherung auch auf die Unterauftragnehmer erstrecken, andernfalls ist eine entsprechende Versicherung der Unterauftragnehmer nachzuweisen. Entsprechende Versicherungsnachweise (Versicherungspolice bzw. -urkunde oder Bestätigung des Versicherers, nicht des Maklers) sind auf Verlangen vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Als Eigenerklärung vorzulegen:
- Beschreibung Lieferkettenmanagement
- Beschreibung Qualitätssicherungsmanagement
Als Eigenerklärung vorzulegen
- Teilnahmeantrag (Formular).
Die Bewerber müssen die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit zur Auftragsausführung besitzen und nachweisen. Die nachgewiesene Leistungsfähigkeit der Bewerber darf nach Einschätzung der Auftraggeberin keine Zweifel zulassen, dass sie über die erforderlichen Mittel (z.B. Personal/Technik) und Fähigkeiten (Kenntnisse/Erfahrungen) verfügen, um den Auftrag vertrags-, ordnungs- und zeitgemäß sowie in der vereinbarten Qualität auszuführen.
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Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag als vorläufigen Eignungsnachweis Angaben zu Referenzen sowie zur personellen Ausstattung vorzulegen. Die Bewerber haben fundierte Erfahrungen durch vergleichbare erbrachte Leistungen (Referenzen) nachzuweisen. Berücksichtigt werden nur solche Referenz-(Teil-)Leistungen, die im nachstehend angegebenen Zeitraum ausgeführt und bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden. Die Vergleichbarkeit der Referenzen beurteilt die Auftraggeberin nach pflichtgemäßem Ermessen und nachstehenden Mindestanforderungen. Im Falle einer Eignungsleihe sind die Hinweise in Ziffer IV.3) dieser Bekanntmachung sowie Ziffer 5 und 7 der Teilnahmebedingungen zu beachten.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, nähere Angaben zu Referenzen (z. B. Auftraggeber, ausführende Unternehmen, Details der Leistungsausführung), zur Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Kalenderjahren sowie zu verfügbaren Führungskräften, technischen Fachkräften und der technischen Ausrüstung zu verlangen. Für die zur Ausführung vorgesehenen Leitungs- und Ansprechpersonen sind (s. Teilnahmeantrag) sind auf Verlangen persönliche Daten (Name, Kontaktdaten, Lebensläufe) und Qualifikationsnachweise vorzulegen.
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Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag die im Unternehmen allgemein verfügbaren Ressourcen und die generell angewandten Organisations-, Management- und Überwachungsmaßnahmen zur Sicherstellung einer zeitgerechten, vertrags- und ordnungsgemäßen Leistungserbringung mit besonderem Augenmerk auf eine durchgehende, schnelle und nachhaltige Verfügbarkeit aller Ersatzteile und Komponenten zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft von IT-Systemen (Lieferkettenmanagement) zu beschreiben. Die Bewerber haben darüber hinaus mit dem Teilnahmeantrag die im Unternehmen generell angewandten Organisations-, Management- und Überwachungsmaßnahmen zur Qualitätssicherung (Qualitätssicherungsmanagement) zu beschreiben. Auf Verlangen sind die Beschreibungen näher zu erläutern und hierzu Daten aus den vergangenen 3 Kalenderjahren (z.B. Ersatzteilbestelllisten) vorzulegen.
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Sofern ein Bewerber beabsichtigt, Auftragsteile an Unterauftragnehmer weiter zu vergeben, sind die hierfür vorgesehenen Teilleistungen im Teilnahmeantrag anzugeben. Auf gesondertes Verlangen sind die Namen, gesetzlichen Vertreter und Kontaktdaten der Unterauftragnehmer anzugeben und es ist nachzuweisen, dass die Unterauftragnehmer zur Erbringung der Teilleistungen zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). Zugleich ist nachzuweisen, dass die Unterauftragnehmer die Anforderungen an das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und die Eignungsanforderungen für die von ihnen zu übernehmenden Teilleistungen erfüllen. Im Falle einer Eignungsleihe von Unterauftragnehmern sind die Hinweise in Ziffer IV.3) dieser Bekanntmachung und Ziffer 7 der Teilnahmebedingungen (insbesondere die abweichenden Vorlagezeitpunkte für Erklärungen und Unterlagen) zu beachten.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3), der Aufforderung zur Teilnahme und dem Teilnahmeantrag (Formblatt).
Mindeststandards:
(Mindest-)Referenzanforderungen für Rückgabeanlagen mit RFID-Technik:
– Mindestens zwei seit dem 01.01.2015 erbrachte Referenzen zur Systemrealisierung mit folgenden Mindesterfahrungen in jeweils einheitlichen (mind. 2) Referenzaufträgen: betriebsbereite Systemlieferung (inkl. Montage/Installation) und Implementierung (Einbindung in zentrales LMS) sowie Überlassung einer zentralen Administrationssoftware (inkl. Einrichtung/Konfiguration) von (jeweils) mindestens 2 Rückgabeanlagen, beide mit Rückgabeautomaten und (davon) eine mit Sortieranlage, für verschiedene, an ein zentrales Bibliotheksmanagementsystem (LMS) angebundene Bibliotheksstandorte. Maßgeblich ist die Komplexität der Erfahrung mit der Einbindung von Anlagen an verschiedenen Standorten in ein gemeinsames LMS;
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– Eine (oben mitenthaltene oder zusätzliche) seit dem 01.01.2018 erbrachte Referenz zur betriebsbereiten Systemlieferung (inkl. Montage/Installation) und Überlassung einer zentralen Administrationssoftware (inkl. Einrichtung/Konfiguration) von einer Rückgabeanlage mit
mindestens 2 Rückgabeautomaten und einer gemeinsamen Sortieranlage mit mindestens 5 Sortierzielen;
einem Außenrückgabeautomaten mit einem RFID-gesteuerten Vandalismusschutz (z.B. elektrisch betriebene/s Sicherheitsklappe/Fenster) und einer Sortieranlage mit mindestens 2 Sortierzielen
– Eine seit dem 01.01.2018 erbrachte Referenz zum Systemservice mit folgenden Mindesterfahrungen in einem einheitlichen Referenzauftrag für eine Großbibliothek oder einen Bibliotheksverbund mit zahlreichen (mindestens 15) verschiedenen, zentral verwalteten Zweigstellen/Standorten: umfangreiche Systemserviceleistungen (Support, Pflege, Wartung, Instandhaltung) für die Hard- und Software an verschiedenen Standorten, darunter mindestens eine Anlage mit mindestens 2 Rückgabeautomaten und einer gemeinsamen Sortieranlage mit mindestens 5 Sortierzielen sowie eine Anlage mit mindestens einem Rückgabeautomaten und einer Sortieranlage mit mindestens 2 Sortierzielen. Maßgeblich ist der Umfang der Erfahrung mit Serviceleistungen für zahlreiche Standorte.
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Personelle (Mindest-)Ausstattung:
– Projektleiter/in und Stellvertretung für Systemrealisierung, jeweils: sozialversicherungspflichtig angestellt, mit Projektmanagement-Zertifizierung (z.B. PMI, IPMA oder vergleichbar), mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung (IT-Projektrealisierung) und mit deutschen Sprachfähigkeiten auf mindestens annähernd muttersprachlichem Niveau (Level C2 GER oder vergleichbar). Der/die Projektleiter/in muss Leitungs-/Führungserfahrung aufweisen.
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– zentrale/r Ansprechpartner/in und Stellvertretung für Systemservice, jeweils: sozialversicherungspflichtig angestellt, mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung (IT-Systemservice/-support) und mit deutschen Sprachfähigkeiten auf mindestens fachkundigem Niveau (Level C1 GER oder vergleichbar). Der/die zentrale Ansprechpartner/in muss Leitungs-/Führungserfahrung aufweisen.
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– zertifizierte/r BSI-IT-Grundschutz-Berater/in.
– ausreichend geeignete und zuverlässige, für die jeweils vorgesehene Funktion hinreichend qualifizierte und geschulte sowie deutschsprachige Arbeitskräfte im Support (deutschsprachig Level C1 GER o.glw.) und im Vor-Ort-Service (deutschsprachig Level B1 GER o.glw.).
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Die Bewerber müssen spätestens zum Ausführungsbeginn über ein Ersatzteil- und Komponentenlager in der Region Berlin/Brandenburg verfügen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gelten Besondere Vertragsbedingungen u.a. zum Mindeststundenentgelt, zur Frauenförderung, zur Verhinderung von Benachteiligungen sowie über Kontrollen und Sanktionen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Für den Fall, dass eine ausreichende Anzahl an wertbaren Bewerbungen vorliegt, wird die Auftraggeberin aus dem Kreis der geeigneten Bewerber mindestens 3 bis maximal 5 Bieter auswählen, die am weiteren Verfahren beteiligt und zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die Auswahl der Bieter erfolgt nach dem Grad der Vergleichbarkeit der wertbaren Referenzen zur Systemrealisierung von Rückgabeanlagen (s. Ziffer III.1.3). Die Vergleichbarkeit der Referenzleistungen beurteilt die Auftraggeberin nach pflichtgemäßem Ermessen insbesondere mit Blick auf die folgenden Kriterien:
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– Vergleichbarkeit der Erfahrung mit der Einbindung von Rückgabeautomaten in ein Bibliotheksmanagementsystem (LMS), insbesondere Erfahrung mit NCIP-Schnittstellen;
– Vergleichbarkeit der Erfahrung mit der Realisierung von Sortieranlagen, insbesondere solchen mit zahlreichen Sortierzielen (pro Anlage).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-11-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-09-12 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitative Kriterien (s. Vergabeunterlagen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Kostenkriterium (Name): Angebotspreis (s. Vergabeunterlagen)
Kostenkriterium (Gewichtung): 60 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Finanzen/Beschaffung
Dokumente URL: https://abruf.bi-medien.de/D444696541 🌏
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Einreichung des Teilnahmeantrags ist die Registrierung im B_I eVergabeSystem auf der Vergabeplattform (s. Ziffer I.3) erforderlich. Informationen zur Registrierung sind zu finden unter: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste (B_I IdentCode D444696541).
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Es obliegt den Unternehmen, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme dieser Bekanntmachung als Bewerber zu registrieren. Zusätzliche Informationen sowie etwaige Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen wird die Auftraggeberin nur registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform mitteilen. Im Übrigen obliegt es den (auch registrierten) Bewerbern, die Vergabeunterlagen (s. Ziffer I.3) vor der Abgabe ihres Teilnahmeantrages auf Aktualisierungen hin zu prüfen. Fragen und Auskunftsersuchen sind bis spätestens 18.10.2021, 16:00 Uhr, elektronisch über die Vergabeplattform (www.bi-medien.de) an die Auftraggeberin zu richten. Der Zugang zur elektronischen Kommunikation und zur Bewerbung in elektronischer Form erfolgt als registrierter Nutzer der B_I eVergabe über den Menüpunkt "Meine Vergaben" unter dem B_I IdentCode D444696541 im Bereich "Mitteilungen" bzw. "Bewerbung".
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Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, in der u.a. alle Mitglieder und ihre jeweils vorgesehenen Leistungsanteile aufgeführt sind, ein bevollmächtigter Vertreter benannt ist und erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Ziffer III.1.1) gilt für jedes Mitglied gesondert. Die Eignung gemäß Ziffer III.1.2) ist für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen und wird für die Bewerbergemeinschaft insgesamt beurteilt, soweit nicht anders angegeben. Die Eignung gemäß Ziffer III.1.3) ist für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen und wird nach den jeweils vorgesehenen Leistungsanteilen der Mitglieder beurteilt. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen, insbesondere Ziffer 4 und 7 der Teilnahmebedingungen zu entnehmen.
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Sofern ein Bewerber beabsichtigt, im Hinblick auf die erforderliche Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen ("Eignungsleihe"), sind bereits mit dem Teilnahmeantrag die Namen, die gesetzlichen Vertreter und die Kontaktdaten der anderen Unternehmen anzugeben und die in Ziffer III.1.1) geforderten Unterlagen für die anderen Unternehmen vorzulegen. Zugleich mit dem Teilnahmeantrag ist nachzuweisen, dass dem Bewerber die Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen (z.B. durch Verpflichtungserklärung). Bei Inanspruchnahme der in Ziffer III.1.2) geforderten wirtschaftlichen und/oder finanziellen Kapazitäten eines anderen Unternehmens ist außerdem nachzuweisen, dass das andere Unternehmen gemeinsam mit dem Bewerber für die Auftragsausführung haftet (Haftungserklärung oder Patronatserklärung). Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen, insbesondere Ziffer 7 der Teilnahmebedingungen und Formblatt B.1 (Teilnahmeantrag), zu entnehmen.
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Der Teilnahmeantrag und alle Anlagen sowie nachträglich angeforderte Angaben und Unterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen bzw. vorzulegen. Anderssprachigen Unterlagen ist stets zugleich eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Die Auftraggeberin behält sich vor, eine amtlich beglaubigte Übersetzung bzw. eine Übersetzung durch einen staatlich beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer zu verlangen bzw. nachzufordern.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (s. Ziffer I.3), insbesondere der Aufforderung zur Teilnahme samt Teilnahmebedingungen und dem Teilnahmeantrag (Formblatt B.1).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 160 Abs. 3, 135 Abs. 2, 168 Abs. 2 GWB:
Die Vergabekammer (Ziffer VI.4.1) leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn der Antragsteller den zur Nachprüfung beantragten Vergaberechtsverstoß zuvor rechtzeitig gegenüber der Auftraggeberin (s.o. Ziffer I.1) gerügt hat. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der Eingang der Rüge bei der Auftraggeberin. Eine Rüge ist nicht rechtzeitig, wenn sie nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen erfolgt, nachdem der Antragsteller den Vergaberechtsverstoß erkannt oder sich dieser Kenntnis mutwillig verschlossen hat. Eine Rüge ist außerdem nicht rechtzeitig, wenn der Vergaberechtsverstoß aufgrund einer Bekanntmachung oder aufgrund der damit zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziffer IV.2.2) erfolgt ist. Eine Rüge ist darüber hinaus nicht rechtzeitig, wenn der Vergaberechtsverstoß aufgrund einer Aufforderung zur Angebotsabgabe oder der damit zur Verfügung gestellten weiteren oder geänderten Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist erfolgt ist.
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Ein Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn nach dem Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin beim Antragsteller, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem dann unzulässig, wenn der Zuschlag wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Der Vertrag darf (bei elektronischer Vergabe) 10 Kalendertage nach Absendung der Information über den Abschluss des Vertrages durch die Auftraggeberin an die betroffenen Bieter geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Auftraggeberin. Die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der vorgenannten Information, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2021/S 191-494263 (2021-09-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erneuerung und Erweiterung der RFID-Technik: Systemlieferung von Rückgabe- und Sortieranlagen (Hard- und Software) und damit zusammenhängende Leistungen (s. ABl. EU Nr. 2021/S 191-494263).
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 092-280685
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 191-494263
ABl. S-Ausgabe: 92

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Rückgabeautomaten und Sortieranlagen ... (s. ABl. EU Nr. 2021/S 191-494263).
Beschreibung der Optionen: (s. ABl. EU Nr. 2021/S 191-494263).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 10961 Berlin

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-03-28 📅
Name: Bietergemeinschaft Nexbib GmbH & Mikro-Väylä Oy
Postanschrift: c/o Nexbib GmbH, Ziegelweg 1/1, 72764 Reutlingen
Postort: Reutlingen
Postleitzahl: 72764
Land: Deutschland 🇩🇪
Reutlingen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe ABl. EU Nr. 2021/S 191-494263, Ziffer VI.4.3): ... Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Zuschlag wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend gemacht worden ist.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2023/S 092-280685 (2023-05-08)