WW01 Einsiedel, Erweiterung Filteranlage – Los 2

Zweckverband Fernwasser Südsachsen

Der Zweckverband Fernwasser Südsachsen betreibt im Rahmen der ihm zugewiesenen Aufgaben der Trinkwasserversorgung das Wasserwerk Einsiedel. Das Wasserwerk Einsiedel erhält Rohwasser aus dem Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge mit den Talsperren Saidenbach, Neunzehnhain I und II und der Talsperre Einsiedel. Das Einzugsgebiet der größten Talsperre in diesem System, der Talsperre Saidenbach, besteht zu ca. 68 % aus landwirtschaftlich genutzter Fläche. Das Rohwasser ist insbesondere charakterisiert durch eine höhere Konzentration an natürlichen organischen Inhaltsstoffen.
Unter den sich ändernden Rohwasserbedingungen sind zur stabilen Gewährleistung der Trinkwasserqualität eine neue Aufbereitungsstufe und weitere Umrüstungen an den bestehenden Anlagen einschließl. der zugehörigen EMSR-Technik notwendig. Hierzu sollen folgende Maßnahmen geplant und durchgeführt werden (das „Projekt“):
— Neubau einer ersten Filterstufe als Mehrschichtfilter für eine Aufbereitungsleistung von 77 000 m/d, Umrüstung der vorhandenen Filter zu Kalziumcarbonat-Filtern, Um- bzw. Neubau aller im Zusammenhang mit den beiden Filterstufen stehenden Anlagen zur Filterspülung, zur Erstfiltrat- und Spülwasserspeicherung und zur Spülabwasserbehandlung
— geodätische Einordnung der neuen Filterstufe und der Spülwasserbehälter in das Gesamtsystem unter Beachtung der feststehenden Randbedingungen, hier insbesondere des Stauspiegels der Talsperre Einsiedel und der Zulaufhöhe der vorhandenen Filteranlage
— Neubau von Rohrleitungen vom Übergabepunkt Rohwasser nach der Talsperre (entspricht Grundstücksgrenze zwischen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen und dem Zweckverband Fernwasser Südsachen) unter Einbeziehung der Umgehungsleitung und deren Anbindung bis zu den Filterstufen und dazwischen
— Dimensionierung der Leitungen mit Druckstoßberechnung unter Beachtung der geodätischen und hydraulischen Verhältnisse
— Erweiterung der Chemikalienstation für eine Dosierung von Flockungsmittel bis 3,0 mg Al/l, von Flockungshilfsmittel bis 0,5 mg/l, von Kalkmilch und Kohlendioxid für die Voraufhärtung auf 1 mmol/l und zur Einstellung des Flockungs-pH-Wertes und des Gleichgewichts-pH-Wertes nach der zweiten Filterstufe im Bedarfsfall, sowie optional für die Zugabe von Kaliumpermanganat und Aktivkohlepulver, für eine Aufbereitungsleistung von 77 000 m/d
— Anpassung der Desinfektionsanlage mit Chlor und Chlordioxid an die höhere Aufbereitungsleistung und Einbau einer UV-Anlage
— zur Vorbereitung und Ausführung dieser Maßnahmen der temporäre Umbau des vorhandenen Anlagenbestandes zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung während der Neu- und Umbauleistungen.
Während der Neubau- und Umrüstungsmaßnahmen muss die Versorgung aus dem Wasserwerk Einsiedel weiterhin voll gewährleistet werden. Ein- und Umbindearbeiten dürfen die Versorgungssicherheit nicht gefährden und dürfen nicht länger als 24 Stunden dauern. Diese Ein- und Umbindearbeiten sind grundsätzlich mit dem Betreiber abzustimmen, durch Fahrbefehl freizugeben und müssen in jedem Fall auf Basis einer festgelegten Strategie erfolgen, die im Falle von zeitlichen Verzögerungen sicherstellt, wieder in den Ursprungszustand vor dem Beginn der Ein- und Umbindearbeiten zurückzukehren. Die Versorgungssicherheit aus dem Wasserwerk Einsiedel hat immer höchste Priorität.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-06-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-05-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-05-25 Auftragsbekanntmachung
2021-12-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-05-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 380000670_2
Kurze Beschreibung:
Der Zweckverband Fernwasser Südsachsen betreibt im Rahmen der ihm zugewiesenen Aufgaben der Trinkwasserversorgung das Wasserwerk Einsiedel. Das Wasserwerk Einsiedel erhält Rohwasser aus dem Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge mit den Talsperren Saidenbach, Neunzehnhain I und II und der Talsperre Einsiedel. Das Einzugsgebiet der größten Talsperre in diesem System, der Talsperre Saidenbach, besteht zu ca. 68 % aus landwirtschaftlich genutzter Fläche. Das Rohwasser ist insbesondere charakterisiert durch eine höhere Konzentration an natürlichen organischen Inhaltsstoffen. Unter den sich ändernden Rohwasserbedingungen sind zur stabilen Gewährleistung der Trinkwasserqualität eine neue Aufbereitungsstufe und weitere Umrüstungen an den bestehenden Anlagen einschließl. der zugehörigen EMSR-Technik notwendig. Hierzu sollen folgende Maßnahmen geplant und durchgeführt werden (das „Projekt“): — Neubau einer ersten Filterstufe als Mehrschichtfilter für eine Aufbereitungsleistung von 77 000 m — geodätische Einordnung der neuen Filterstufe und der Spülwasserbehälter in das Gesamtsystem unter Beachtung der feststehenden Randbedingungen, hier insbesondere des Stauspiegels der Talsperre Einsiedel und der Zulaufhöhe der vorhandenen Filteranlage — Neubau von Rohrleitungen vom Übergabepunkt Rohwasser nach der Talsperre (entspricht Grundstücksgrenze zwischen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen und dem Zweckverband Fernwasser Südsachen) unter Einbeziehung der Umgehungsleitung und deren Anbindung bis zu den Filterstufen und dazwischen — Dimensionierung der Leitungen mit Druckstoßberechnung unter Beachtung der geodätischen und hydraulischen Verhältnisse — Erweiterung der Chemikalienstation für eine Dosierung von Flockungsmittel bis 3,0 mg Al/l, von Flockungshilfsmittel bis 0,5 mg/l, von Kalkmilch und Kohlendioxid für die Voraufhärtung auf 1 mmol/l und zur Einstellung des Flockungs-pH-Wertes und des Gleichgewichts-pH-Wertes nach der zweiten Filterstufe im Bedarfsfall, sowie optional für die Zugabe von Kaliumpermanganat und Aktivkohlepulver, für eine Aufbereitungsleistung von 77 000 m — Anpassung der Desinfektionsanlage mit Chlor und Chlordioxid an die höhere Aufbereitungsleistung und Einbau einer UV-Anlage — zur Vorbereitung und Ausführung dieser Maßnahmen der temporäre Umbau des vorhandenen Anlagenbestandes zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung während der Neu- und Umbauleistungen. Während der Neubau- und Umrüstungsmaßnahmen muss die Versorgung aus dem Wasserwerk Einsiedel weiterhin voll gewährleistet werden. Ein- und Umbindearbeiten dürfen die Versorgungssicherheit nicht gefährden und dürfen nicht länger als 24 Stunden dauern. Diese Ein- und Umbindearbeiten sind grundsätzlich mit dem Betreiber abzustimmen, durch Fahrbefehl freizugeben und müssen in jedem Fall auf Basis einer festgelegten Strategie erfolgen, die im Falle von zeitlichen Verzögerungen sicherstellt, wieder in den Ursprungszustand vor dem Beginn der Ein- und Umbindearbeiten zurückzukehren. Die Versorgungssicherheit aus dem Wasserwerk Einsiedel hat immer höchste Priorität.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Chemnitz, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Fernwasser Südsachsen
Postanschrift: Theresenstraße 13
Postleitzahl: 09111
Postort: Chemnitz
Kontakt
Internetadresse: http://www.zweckverband-fernwasser-suedsachsen.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@verbandfws.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2392655/zustellweg-auswaehlen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-25 📅
Einreichungsfrist: 2021-06-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 102-269556
ABl. S-Ausgabe: 102

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Zweckverband Fernwasser Südsachsen betreibt im Rahmen der ihm zugewiesenen Aufgaben der Trinkwasserversorgung das Wasserwerk Einsiedel. Das Wasserwerk Einsiedel erhält Rohwasser aus dem Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge mit den Talsperren Saidenbach, Neunzehnhain I und II und der Talsperre Einsiedel. Das Einzugsgebiet der größten Talsperre in diesem System, der Talsperre Saidenbach, besteht zu ca. 68 % aus landwirtschaftlich genutzter Fläche. Das Rohwasser ist insbesondere charakterisiert durch eine höhere Konzentration an natürlichen organischen Inhaltsstoffen.
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Unter den sich ändernden Rohwasserbedingungen sind zur stabilen Gewährleistung der Trinkwasserqualität eine neue Aufbereitungsstufe und weitere Umrüstungen an den bestehenden Anlagen einschließl. der zugehörigen EMSR-Technik notwendig. Hierzu sollen folgende Maßnahmen geplant und durchgeführt werden (das „Projekt“):
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— Neubau einer ersten Filterstufe als Mehrschichtfilter für eine Aufbereitungsleistung von 77 000 m
— geodätische Einordnung der neuen Filterstufe und der Spülwasserbehälter in das Gesamtsystem unter Beachtung der feststehenden Randbedingungen, hier insbesondere des Stauspiegels der Talsperre Einsiedel und der Zulaufhöhe der vorhandenen Filteranlage
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— Neubau von Rohrleitungen vom Übergabepunkt Rohwasser nach der Talsperre (entspricht Grundstücksgrenze zwischen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen und dem Zweckverband Fernwasser Südsachen) unter Einbeziehung der Umgehungsleitung und deren Anbindung bis zu den Filterstufen und dazwischen
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— Dimensionierung der Leitungen mit Druckstoßberechnung unter Beachtung der geodätischen und hydraulischen Verhältnisse
— Erweiterung der Chemikalienstation für eine Dosierung von Flockungsmittel bis 3,0 mg Al/l, von Flockungshilfsmittel bis 0,5 mg/l, von Kalkmilch und Kohlendioxid für die Voraufhärtung auf 1 mmol/l und zur Einstellung des Flockungs-pH-Wertes und des Gleichgewichts-pH-Wertes nach der zweiten Filterstufe im Bedarfsfall, sowie optional für die Zugabe von Kaliumpermanganat und Aktivkohlepulver, für eine Aufbereitungsleistung von 77 000 m
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— Anpassung der Desinfektionsanlage mit Chlor und Chlordioxid an die höhere Aufbereitungsleistung und Einbau einer UV-Anlage
— zur Vorbereitung und Ausführung dieser Maßnahmen der temporäre Umbau des vorhandenen Anlagenbestandes zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung während der Neu- und Umbauleistungen.
Während der Neubau- und Umrüstungsmaßnahmen muss die Versorgung aus dem Wasserwerk Einsiedel weiterhin voll gewährleistet werden. Ein- und Umbindearbeiten dürfen die Versorgungssicherheit nicht gefährden und dürfen nicht länger als 24 Stunden dauern. Diese Ein- und Umbindearbeiten sind grundsätzlich mit dem Betreiber abzustimmen, durch Fahrbefehl freizugeben und müssen in jedem Fall auf Basis einer festgelegten Strategie erfolgen, die im Falle von zeitlichen Verzögerungen sicherstellt, wieder in den Ursprungszustand vor dem Beginn der Ein- und Umbindearbeiten zurückzukehren. Die Versorgungssicherheit aus dem Wasserwerk Einsiedel hat immer höchste Priorität.
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Vergabe von Planungsleistungen für den Neubau einer Filterstufe und die Erweiterung der Filteranlagen im Wasserwerk WW01 Einsiedel, Umbau im fortlaufenden Betrieb
Die Planungsleistungen werden vergeben in 2 Planungslosen, getrennt in Los 1 Generalplanung Technische Ausrüstung und Los 2 Planung Ingenieurbauwerke und Tragwerk. Gegenstand dieser Bekanntmachung ist nur das Los 2.
Erstellung von Planungsunterlagen mindestens entsprechend den Leistungsbildern der HOAI für die Erweiterung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage.
Los 2: Planung Ingenieurbauwerke und Tragwerk für Filteranlagen, Spülwasseranlagen, Chemikalienanlagen, erdverlegte Rohrleitungen sowie weitere besondere Leistungen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
— Leistungsstufe I: Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung),
— Leistungsstufe II als Option: Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe),
Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 4 (Leistungsstufe I) beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 und 6 (Leistungsstufe II) nach Erbringung der Leistungsphase 4 im Wege der Optionsausübung oder in sonstiger Weise besteht nicht.
Dauer: 13 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Bei Ausübung der Option für die Leistungsstufe II: weitere 11 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
— Leistungsstufe I: Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4,
— Leistungsstufe II als Option: Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6.
Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 4 (Leistungsstufe I) beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 und 6 (Leistungsstufe II) nach Erbringung der Leistungsphase 4 im Wege der Optionsausübung oder in sonstiger Weise besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Chemnitz
Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen fristgerecht und vollständig einreichen:
— Nachweis der Berufsqualifikation gemäß III.2.1),
— insoweit zutreffend: Nachweis Handelsregistereintrag (Nummer der Firma, Amtsgericht),
— nur bei Bewerbergemeinschaften: Erklärung Bewerbergemeinschaft unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung,
— Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe i. S. v. § 123 Abs. 1-4 GWB vorliegen,
— Eigenerklärung, dass keine fakultativen Ausschlussgründe i. S. v. § 124 Abs. 1 GWB, § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegen
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Der Auftraggeber wird von den ausgewählten Bewerbern die Einreichung von geeigneten Belegen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen verlangen, mindestens aber Gewerbezentralregisterauszug, Auszug aus dem Bundeszentralregister für alle geschäftsleitenden Personen der ausgewählten Bewerber / Mitglieder ausgewählter Bewerbergemeinschaften, steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung für alle ausgewählten Bewerber / Mitglieder ausgewählter Bewerbergemeinschaften, Nachweis der Erfüllung der sozialversicherungsrechtlichen Abgabepflichten durch alle ausgewählten Bewerber / Mitglieder ausgewählter Bewerbergemeinschaften.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:
— Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto) in den Jahren 2018-2020.
Mindeststandards:
Gefordert wird ein Mindestumsatz von 2 500 000 EUR/a (netto) in den Geschäftsjahren 2018, 2019 und 2020.
Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied den Mindestumsatz von 2 500 000 EUR/a (netto) in den Geschäftsjahren 2018, 2019 und 2020 erzielt haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgaben:
1. Berufliche Leistungsfähigkeit / Personal
Personalbestand des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft in den Jahren 2018, 2019 und 2020, die im Leistungsbereich tätig sind.
2. Leistungsfähigkeit des Unternehmens Bereich Ingenieurbauwerk einschl. Tragwerk
Nachweis der Leistungsfähigkeit durch projekt- und leistungsspezifische Angaben zu Referenzprojekten, die der Wettbewerbsteilnehmer innerhalb des Zeitraums 1.1. 2011 bis 31.12.2020 in den wesentlichen Leistungsteilen bearbeitet hat.
3. Leistungsfähigkeit des Unternehmens Bereich Außenrohrleitung
Unabhängig von der Anzahl eingereichter Referenzen werden nur diejenigen Referenzen gewertet, die die nachfolgend genannten Mindeststandards erfüllen.
Je Bewerber / Bewerbergemeinschaft und Leistungsbereich werden nur die 3 Referenzen mit den jeweiligen Höchstpunktzahlen gewertet.
Referenzen, die beide Leistungsbereiche abdecken (und die Mindestanforderungen erfüllen), werden in beiden Leistungsbereichen einzeln gewertet. Die Leistungsfähigkeit in den Bereichen Ingenieurbauwerk einschl. Tragwerk (2) und Außenrohrleitung (3) können auch in getrennten Referenzen nachgewiesen werden.
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Maximal erreichbare Punktzahl von 291 in den Auswahlkriterien:
1. Berufliche Leistungsfähigkeit/Personal, maximal 72 Punkte erreichbar,
2. Nachweis der Leistungsfähigkeit des Unternehmens Bereich Ingenieurbauwerk einschl. Tragwerk anhand von Referenzprojekten, maximal 3 x 41 Punkte erreichbar,
3. Nachweis der Leistungsfähigkeit des Unternehmens Bereich Außenrohrleitung anhand von Referenzprojekten, maximal 3 x 32 Punkte erreichbar.
Die Leistungskriterien und deren Punktebewertung sind in der Bewertungsmatrix Stufe 1 – Auswahlkriterien, die den Vergabeunterlagen beiliegt, enthalten.
Mindeststandards:
1. Der Personalbestand des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, die im Leistungsbereich tätig sind, muss in den Jahren 2018, 2019 und 2020 mindestens 8 Vollzeitäquivalent pro Jahr betragen.
2. Vorlage mindestens einer geeigneten Referenz für den Nachweis der Leistungsfähigkeit im Bereich Ingenieurbauwerk einschl. Tragwerk
Eine Referenz im Bereich Ingenieurbauwerk einschl. Tragwerk wird nur gewertet, wenn das Referenzprojekt die 2 Mindestbedingungen kumulativ erfüllt:
— Bearbeitung der Lph 3-4 (HOAI) für Trink- oder Abwasseranlagen mit anrechenbaren Kosten für ausschließlich Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung >2 000 TEUR netto,
— Planung für eine Trink- oder Abwasseranlage, deren Realisierung während des laufenden Betriebes durchgeführt wurde/wird.
3. Vorlage mindestens einer geeigneten Referenz für den Nachweis der Leistungsfähigkeit im Bereich Außenrohrleitung
Eine Referenz Bereich Außenrohrleitung wird nur gewertet, wenn das Referenzprojekt die 2 Mindestbedingungen kumulativ erfüllt:
— Bearbeitung der Lph 3-4 (HOAI) für Trink- oder Abwasseranlagen mit anrechenbaren Kosten für ausschließlich Außenrohrleitung > 750 TEUR netto,
— Planung für eine Trink- oder Abwasseranlage, deren Realisierung während des laufenden Betriebes durchgeführt wird/wurde.
Referenzprojekte, die beide Leistungsbereiche abdecken (und die Mindestanforderungen erfüllen), werden in beiden Leistungsbereichen einzeln gewertet.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Siehe II.2.9)
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Bauvorlageberechtigter Ingenieur oder beratender Ingenieur oder Architekt
Nachweis der Berufsqualifikation „Bauvorlageberechtigter Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „Architekt“ oder vergleichbar durch Vorlage der Qualifikation durch die zuständige Berufskammer oder innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit gleichartiger Funktion ausgestattete Einrichtungen. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe jeweils mindestens einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannten Berufsqualifikationen erfüllt.
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Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Bauvorlageberechtigter Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „Architekt“ oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG. Juristische Personen haben für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen zu benennen, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder einer vergleichbaren Bezeichnung berechtigt ist. Die Berechtigung ist nachzuweisen durch Vorlage einer Kopie der Eintragung im einschlägigen Berufsregister.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer wird zur Zuschlagserteilung den Nachweis des Abschlusses einer Haftpflichtversicherung zu erbringen haben mit folgenden Mindestdeckungssummen:
— Für Personenschäden 10 000 0000 EUR,
— Für Sachschäden 5 000 000 EUR,
— Für sonstige, insbesondere Vermögensschäden 15 000 000 EUR.
2-fach maximiert, nachzuweisen spätestens 2 Wochen nach Zuschlagserteilung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung der Planungsleistung erfolgt gemäß der mit dem Bieter abgeschlossenen Ingenieurverträge. Vorgesehen ist die Vergütung eines Gesamtpauschalhonorars je Leistungsstufe, auf das nach zeitlichem und inhaltlichem Leistungsfortschritt angemessene Abschlagszahlungen geleistet werden.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Fristgerecht und vollständig eingegangene Teilnahmeanträge werden formal und inhaltlich anhand der angegebenen Kriterien bewertet. Eine Nachforderung fehlender Dokumente, Erklärungen oder Angaben erfolgt nicht.
Die Auswahl erfolgt unter den formal ordnungsgemäßen und vollständigen Teilnahmeanträgen anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie unter III.1.3) aufgeführt bewertet werden.
Zugelassen für die Angebotsabgabe werden die 3 Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit der höchsten ermittelten Gesamtpunktzahl. Wird die Höchstzahl der Bewerber durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, so wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-07-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.zweckverband-fernwasser-suedsachsen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2392655/zustellweg-auswaehlen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Informationen zum Verfahren und der Vorgehensweise bei EU-Ausschreibungen mit Verhandlungsverfahren:
Mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgefordert, Ihren Teilnahmeantrag innerhalb der unter Punkt IV 2.2 der Bekanntmachung gesetzten Frist beim Auftraggeber einzureichen.
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3) angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Der vertrauliche Teil der Vergabeunterlagen wird nach Abgabe einer Vertraulichkeitserklärung nur denjenigen 3 Wirtschaftsteilnehmern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Dort ist auch die Matrix mit den Kriterien für die Zuschlagserteilung enthalten.
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Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge oder Angebote stattdessen unmittelbar an die unter I.1) angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die anonymisierten Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Vergabeunterlagen werden nur auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst auf der Vergabeplattform informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote zu beachten sind.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustrasse 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de 📧
Internetadresse: www.ldl.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Freistaates Sachsen gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2021/S 102-269556 (2021-05-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-12-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Zweckverband Fernwasser Südsachsen betreibt im Rahmen der ihm zugewiesenen Aufgaben der Trinkwasserversorgung das Wasserwerk Einsiedel. Das Wasserwerk Einsiedel erhält Rohwasser aus dem Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge mit den Talsperren Saidenbach, Neunzehnhain I und II und der Talsperre Einsiedel. Das Einzugsgebiet der größten Talsperre in diesem System, der Talsperre Saidenbach, besteht zu ca. 68 % aus landwirtschaftlich genutzter Fläche. Das Rohwasser ist insbesondere charakterisiert durch eine höhere Konzentration an natürlichen organischen Inhaltsstoffen. Unter den sich ändernden Rohwasserbedingungen sind zur stabilen Gewährleistung der Trinkwasserqualität eine neue Aufbereitungsstufe und weitere Umrüstungen an den bestehenden Anlagen einschließl. der zugehörigen EMSR-Technik notwendig. Hierzu sollen folgende Maßnahmen geplant und durchgeführt werden (das “Projekt“): - Neubau einer ersten Filterstufe als Mehrschichtfilter für eine Aufbereitungsleistung von 77.000 m³/d, Umrüstung der vorhandenen Filter zu Kalziumcarbonat-Filtern, Um- bzw. Neubau aller im Zusammenhang mit den beiden Filterstufen stehenden Anlagen zur Filterspülung, zur Erstfiltrat- und Spülwasserspeicherung und zur Spülabwasserbehandlung - geodätische Einordnung der neuen Filterstufe und der Spülwasserbehälter in das Gesamtsystem unter Beachtung der feststehenden Randbedingungen, hier insbesondere des Stauspiegels der Talsperre Einsiedel und der Zulaufhöhe der vorhandenen Filteranlage - Neubau von Rohrleitungen vom Übergabepunkt Rohwasser nach der Talsperre (entspricht Grundstücksgrenze zwischen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen und dem Zweckverband Fernwasser Südsachen) unter Einbeziehung der Umgehungsleitung und deren Anbindung bis zu den Filterstufen und dazwischen - Dimensionierung der Leitungen mit Druckstoßberechnung unter Beachtung der geodätischen und hydraulischen Verhältnisse - Erweiterung der Chemikalienstation für eine Dosierung von Flockungsmittel bis 3,0 mg Al/l, von Flockungshilfsmittel bis 0,5 mg/l, von Kalkmilch und Kohlendioxid für die Voraufhärtung auf 1 mmol/l und zur Einstellung des Flockungs-pH-Wertes und des Gleichgewichts-pH-Wertes nach der zweiten Filterstufe im Bedarfsfall, sowie optional für die Zugabe von Kaliumpermanganat und Aktivkohlepulver, für eine Aufbereitungsleistung von 77.000 m³/d - Anpassung der Desinfektionsanlage mit Chlor und Chlordioxid an die höhere Aufbereitungsleistung und Einbau einer UV-Anlage - zur Vorbereitung und Ausführung dieser Maßnahmen der temporäre Umbau des vorhandenen Anlagenbestandes zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung während der Neu- und Umbauleistungen. Während der Neubau- und Umrüstungsmaßnahmen muss die Versorgung aus dem Wasserwerk Einsiedel weiterhin voll gewährleistet werden. Ein- und Umbindearbeiten dürfen die Versorgungssicherheit nicht gefährden und dürfen nicht länger als 24 Stunden dauern. Diese Ein- und Umbindearbeiten sind grundsätzlich mit dem Betreiber abzustimmen, durch Fahrbefehl freizugeben und müssen in jedem Fall auf Basis einer festgelegten Strategie erfolgen, die im Falle von zeitlichen Verzögerungen sicherstellt, wieder in den Ursprungszustand vor dem Beginn der Ein- und Umbindearbeiten zurückzukehren. Die Versorgungssicherheit aus dem Wasserwerk Einsiedel hat immer höchste Priorität.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-12-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 238-628622
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 102-269556
ABl. S-Ausgabe: 238

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Unter den sich ändernden Rohwasserbedingungen sind zur stabilen Gewährleistung der Trinkwasserqualität eine neue Aufbereitungsstufe und weitere Umrüstungen an den bestehenden Anlagen einschließl. der zugehörigen EMSR-Technik notwendig. Hierzu sollen folgende Maßnahmen geplant und durchgeführt werden (das “Projekt“):
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- Neubau einer ersten Filterstufe als Mehrschichtfilter für eine Aufbereitungsleistung von 77.000 m³/d, Umrüstung der vorhandenen Filter zu Kalziumcarbonat-Filtern, Um- bzw. Neubau aller im Zusammenhang mit den beiden Filterstufen stehenden Anlagen zur Filterspülung, zur Erstfiltrat- und Spülwasserspeicherung und zur Spülabwasserbehandlung
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- geodätische Einordnung der neuen Filterstufe und der Spülwasserbehälter in das Gesamtsystem unter Beachtung der feststehenden Randbedingungen, hier insbesondere des Stauspiegels der Talsperre Einsiedel und der Zulaufhöhe der vorhandenen Filteranlage
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- Neubau von Rohrleitungen vom Übergabepunkt Rohwasser nach der Talsperre (entspricht Grundstücksgrenze zwischen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen und dem Zweckverband Fernwasser Südsachen) unter Einbeziehung der Umgehungsleitung und deren Anbindung bis zu den Filterstufen und dazwischen
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- Dimensionierung der Leitungen mit Druckstoßberechnung unter Beachtung der geodätischen und hydraulischen Verhältnisse
- Erweiterung der Chemikalienstation für eine Dosierung von Flockungsmittel bis 3,0 mg Al/l, von Flockungshilfsmittel bis 0,5 mg/l, von Kalkmilch und Kohlendioxid für die Voraufhärtung auf 1 mmol/l und zur Einstellung des Flockungs-pH-Wertes und des Gleichgewichts-pH-Wertes nach der zweiten Filterstufe im Bedarfsfall, sowie optional für die Zugabe von Kaliumpermanganat und Aktivkohlepulver, für eine Aufbereitungsleistung von 77.000 m³/d
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- Anpassung der Desinfektionsanlage mit Chlor und Chlordioxid an die höhere Aufbereitungsleistung und Einbau einer UV-Anlage
- zur Vorbereitung und Ausführung dieser Maßnahmen der temporäre Umbau des vorhandenen Anlagenbestandes zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung während der Neu- und Umbauleistungen.
Die Planungsleistungen werden vergeben in zwei Planungslosen, getrennt in Los 1 Generalplanung Technische Ausrüstung und Los 2 Planung Ingenieurbauwerke und Tragwerk. Gegenstand dieser Bekanntmachung ist nur das Los 2.
- Leistungsstufe I: Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung)
- Leistungsstufe II als Option: Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe)
Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 und 6 (Leistungsstufe II) nach Erbringung der Leistungsphase 4 im Wege der Optionsausübung oder in sonstiger Weise besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
- Leistungsstufe I: Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4
- Leistungsstufe II als Option: Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6
Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 und 6 (Leistungsstufe II) nach Erbringung der Leistungsphase 4 im Wege der Optionsausübung oder in sonstiger Weise besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Chemnitz, DE

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-11-08 📅
Quelle: OJS 2021/S 238-628622 (2021-12-03)