Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
I. Mindestanforderung an die Bürogröße:
Projektleiter – Fachplaner Technische Ausrüstung – Stellvertretung:
Der Bieter muss hinsichtlich der Person des Planers über die Qualifikation eines abgeschlossenen, wissenschaftlichen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 8 Jahren nach Abschluss des Studiums in diesem Planungsbereich nachweisen. Der Bieter muss darüber hinaus über einen Vertreter von gleicher Qualifikation verfügen, wobei ebenfalls eine Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums von mind. 8 Jahren in o.g. Planungsbereich für den Vertreter nachzuweisen ist.
Die geforderte Eignung muss zum Einreichungstermin für die Angebote vorliegen und ist mit dem Angebot nachzuweisen.
Bauüberwachung – Stellvertretung
Der Bieter muss hinsichtlich der Person des Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen, wissenschaftlichen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums von mind. 8 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Projekte nachweisen.
Der Bewerber muss darüber hinaus über einen Vertreter von gleicher Qualifikation verfügen, wobei eine Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums von mind. 8 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Projekte für die Vertreter nachzuweisen ist.
Die geforderte Eignung muss zum Einreichungstermin für die Angebote vorliegen und ist mit dem Angebot nachzuweisen.
Die Personen sind namentlich zu benennen und deren Qualifikation ist mit dem Angebot nachzuweisen.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Architekten/Ingenieure benennen.
II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers/Bieters:
Der Bieter hat seine besondere Erfahrung mit der Fachplanung Technische Ausrüstung durch mindestens drei geeignete Referenzen für vergleichbare Objekte nachzuweisen, die die nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
Alle Referenzen müssen Planungsaufgaben für den Neubau, die Sanierung oder die Erweiterung von Funktionsräumen mit vergleichbaren hygienischen Anforderungen aus dem Bereich der Gesundheitswesens zum Inhalt haben.
Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 3-6 und 8 erbracht worden sein, wobei der Abschluss der Leistungsphase 8 nach dem 1.1.2012 erfolgt sein muss:
— davon muss mind. eine Referenz den Neubau, die Sanierung oder die Erweiterung einer Großküche (Summe der Kosten der KG 400, alle Anlagengruppen mind. 650 000 EUR netto) beinhalten,
— davon muss mind. eine Referenz den Umbau-, Sanierungs oder Erweiterungsmaßnahmen für vergleichbare Projekte im laufenden Betrieb beinhalten,
— davon muss mind. eine Referenz den Abschluss der Lph 8 nach dem 1.1.2015 beinhalten,
— davon mind. eine Referenz muss die Vergabe der Bauleistungen nach VOB/A zum Inhalt haben.
Insgesamt muss für jede der hier zu planenden Anlagengruppen mindestens eine Referenz vorliegen, diese müssen nicht zwangsläufig mit der gleichen Referenz nachgewiesen werden.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich Ergebnisse der Lph 3, 7 und nach Abschluss der Lph 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden. Die Referenzangaben sind mit dem Angebot einzureichen.