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- Abkofferung:
Die zusätzlichen Positionen beinhalten die Abkofferungen für TGA Leitungen, die zusätzlich nötig
geworden sind. Zudem wird die Wand in einem Geräteraum mit Sperrholz verstärkt, da sich in
dieser Wand ein Durchbruch für die Heizungsunterverteilung befindet.
- Vordach:
Abhangdecke im Außenbereich, die ursprünglich als Metalldecke ausgeführt werden sollte. Aufgrund der höheren Robustheit wird die Decke nun in Trockenbau ausgeführt.
- GK-Aufkantung:
Im Flur vor den Umkleiden hängen Ventile der HLS Installation niedriger als vorab abgestimmt. Dadurch muss die Decke weiter abgehängt werden. Die Abkantung dient dazu, den Anschluss zur Fassade sauber herzustellen, da der Riegel der Fassade bereits auf Höhe der ursprünglich geplanten Decke ausgeführt ist.
- Gerüst:
Für die Deckenmontagen in der Halle sind Rollgerüste erforderlich. Die Leistung war ursprünglich im LV Gerüstbau enthalten. Durch Bauverzögerung und da das Rollgerüst noch länger benötigt wird soll diese Leistung direkt über die ausführende Firma erbracht werden.
Das Schließen von Wanddurchführungen der haustechnischen Gewerke im Bereich der Fluchtwege ist gemäß Brandschutzbestimmungen erforderlich und im TGA-Gewerk nicht berücksichtigt.
- Ballwurfprüfung:
Die Ballwurfprüfung durch einen externen Gutachter ist nicht Gegenstand der Leistungsbeschreibung. Da die Abhangdeckenkonstruktion der Sporthalle nicht mit den haustechnischen Einbauten sowie den geplanten Versprüngen im Sportgerätebereich als ballwurfsicher geprüft ist, muss dafür eine externe Prüfung im Einzelfall erfolgen.
- Musterdecke und Änderung der Dämmung:
Für die Ballwurfprüfung ist eine Musterdecke zu erstellen.
Die Deckenstrahlplatten sind nach produktneutraler Ausschreibung schmaler als in der Planung. Dadurch entsteht eine größere Fuge zwischen Deckenstrahlplatte und Decke. Damit die Faserdämmung nicht rieselt muss die Dämmung in Folie eingepackt werden.
- Einbauten /Revisionsklappen:
In Vorwänden, die mit Fliesen belegt werden, müssen überfliesbare Revisionsöffnungen vorgesehen werden, die ursprünglich durch den Fliesenleger erstellt werden sollten.
Für die Vorleistungen der Haustechnik muss die Decke in Abschnitten erstellt werden.
In einem Flur wird die Decke als F30 Glattdecke anstatt einer HWL ausgeführt, da die Verortung der Revisionsklappen so einfacher ist. Für ein Lüftungsgerät wird eine sehr große Revisionsöffnung benötigt.