2244/G15 Projektmanagement und Unterstützung des BMDV zur Umset-zung von Förderprojekten im Rahmen des Förderprogramms zum betrieblichen Mobilitätsmanagement

Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Zentralstelle für externe Leistungen, Servicestelle-Vergabe

Die Förderung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) durch das BMDV soll im Rahmen der Klimaschutzpolitik fortgesetzt werden, um damit sowohl weitere innovative Konzepte als auch die Verbreitung bereits bewährter Ansätze weiter zu unterstützen und so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten. Deshalb sieht das BMDV weitere Förderaufrufe vor, um BMM-Konzepte weiter in die Fläche zu tragen. Die Förderung erfolgt über Förderaufrufe mit drei inhaltlichen Schwerpunkten/Modulen:
- Modul 1: Breitenförderung: Förderaufruf zur Förderung der Umsetzung von effektiven Standardmaßnahmen im Rahmen von innovativen Konzepten des Betrieblichen Mobilitätsmanagements, die dazu beitragen BMM in die Fläche zu tragen.
- Modul 2: Initialförderung: Förderung von standortspezifischen BMM-Konzepten durch Berater eines vorausgewählten Erstberaterpools. Die Bearbeitung des BMM-Konzeptes erfolgt auf Grundlage von standardisierten Beratungsleistungen.
- Modul 3: Innovationsförderung: Förderung der Umsetzung von innovativen Konzepten für die Weiterentwicklung des konventionellen betrieblichen Mobilitätsmanagements.
Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) wird als Bewilligungsbehörde für die Umsetzung der Richtlinie eingesetzt. Der Auftragnehmer (AN) unterstützt die Bewilligungsbehörde durch die nachfolgend aufgeführten Leistungen im Auftrag des BMDV. Die Kommunikation mit Zuwendungsempfangenden erfolgt ausschließlich über die Bewilligungsbehörde. Für die erfolgreiche Umsetzung der Richtlinie wird eine enge Zusammenarbeit des AN mit der Bewilligungsbehörde erwartet (s. Zusammenarbeit mit Dritten).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-10-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-09-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-09-09 Auftragsbekanntmachung
2023-01-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-04-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-09-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
Referenznummer: 2244/G15
Kurze Beschreibung:
Die Förderung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) durch das BMDV soll im Rahmen der Klimaschutzpolitik fortgesetzt werden, um damit sowohl weitere innovative Konzepte als auch die Verbreitung bereits bewährter Ansätze weiter zu unterstützen und so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten. Deshalb sieht das BMDV weitere Förderaufrufe vor, um BMM-Konzepte weiter in die Fläche zu tragen. Die Förderung erfolgt über Förderaufrufe mit drei inhaltlichen Schwerpunkten/Modulen: - Modul 1: Breitenförderung: Förderaufruf zur Förderung der Umsetzung von effektiven Standardmaßnahmen im Rahmen von innovativen Konzepten des Betrieblichen Mobilitätsmanagements, die dazu beitragen BMM in die Fläche zu tragen. - Modul 2: Initialförderung: Förderung von standortspezifischen BMM-Konzepten durch Berater eines vorausgewählten Erstberaterpools. Die Bearbeitung des BMM-Konzeptes erfolgt auf Grundlage von standardisierten Beratungsleistungen. - Modul 3: Innovationsförderung: Förderung der Umsetzung von innovativen Konzepten für die Weiterentwicklung des konventionellen betrieblichen Mobilitätsmanagements. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) wird als Bewilligungsbehörde für die Umsetzung der Richtlinie eingesetzt. Der Auftragnehmer (AN) unterstützt die Bewilligungsbehörde durch die nachfolgend aufgeführten Leistungen im Auftrag des BMDV. Die Kommunikation mit Zuwendungsempfangenden erfolgt ausschließlich über die Bewilligungsbehörde. Für die erfolgreiche Umsetzung der Richtlinie wird eine enge Zusammenarbeit des AN mit der Bewilligungsbehörde erwartet (s. Zusammenarbeit mit Dritten).
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Hilfs- und Nebentätigkeiten im Bereich Verkehr; Reisebürodienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Zentralstelle für externe Leistungen, Servicestelle-Vergabe
Postanschrift: Invalidenstr.44
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmdv.bund.de 🌏
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmdv.bund.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=477604 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=477604 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-09-09 📅
Einreichungsfrist: 2022-10-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-09-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 177-501537
ABl. S-Ausgabe: 177
Zusätzliche Informationen
Erklärung zum NICHT-Vorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der VO (EU) 2022/576 Der AN ist verpflichtet, - während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe) oder Lieferanten beteiligten Unternehmen einzusetzen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt und die nicht zu dem in Art. 5k der Sanktions-VO (EU) 2022/576 genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören. - geeignete Maßnahmen zu treffen, um auch während der Vertragslaufzeit sicherzustellen, dass die Vorschriften des Art. 5k Absatz 1 der VO eingehalten werden und den Auftraggeber über etwaige später eintretende Änderungen bei meinem/unseren Unternehmen und den am Auftrag beteiligten Unternehmen unverzüglich informieren. Erklärung zu Intressenkonflikten/zur Neutralität Sobald ein Wechsel seitens des Auftragnehmers/Unterauftragnehmers ansteht ist sicherzustellen, dass die bereits gemachten Angaben nicht ihre Wertigkeit verlieren. Entsprechend muss bei einem Wechsel eines Auftragnehmer / Unterauftragnehmers eine erneute Abfrage unter Verwendung des Formblatts F Sanktions VO 2022/576 durchgeführt werden. Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen. Aufgrund der Leistungspflichten des AN sind Interessenkollisionen jedweder Art zu vermeiden. Der AN, einschließlich anderer Unternehmen i.S.d. § 47 VgV, mit ihm oder diesen gesellschaftsrechtlich oder wirtschaftlich verbundene Rechtssubjekte oder seine/deren eingesetzten Unterauftragnehmer darf/dürfen bis zum Ende der Vertragslaufzeit nicht selbst derzeit Antragsteller für das Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement ist oder beabsichtigt zu werden und/ oder Beratungsleistungen gegenüber Antragstellern für das Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement erbringt oder beabsichtigt zu erbringen. Wenn aus Sicht des AG die Neutralität in Frage steht, weil erhebliches Gefährdungspotential für Interessenkonflikte im Zusammenhang mit der Ausführung der Leistung vorliegt bzw. vorliegen wird und ein Interessenkonflikt in der Sphäre des Bieters und ggfls. späteren AN nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bieter von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies dient der Gewährleistung des allgemeinen Wettbewerbsgrundsatzes und des mit dem vergaberechtlichen Gleichbehandlungsgebot in engem Zusammenhang stehenden Neutralitätsgebots.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Förderung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) durch das BMDV soll im Rahmen der Klimaschutzpolitik fortgesetzt werden, um damit sowohl weitere innovative Konzepte als auch die Verbreitung bereits bewährter Ansätze weiter zu unterstützen und so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten. Deshalb sieht das BMDV weitere Förderaufrufe vor, um BMM-Konzepte weiter in die Fläche zu tragen. Die Förderung erfolgt über Förderaufrufe mit drei inhaltlichen Schwerpunkten/Modulen:
Mehr anzeigen
- Modul 1: Breitenförderung: Förderaufruf zur Förderung der Umsetzung von effektiven Standardmaßnahmen im Rahmen von innovativen Konzepten des Betrieblichen Mobilitätsmanagements, die dazu beitragen BMM in die Fläche zu tragen.
- Modul 2: Initialförderung: Förderung von standortspezifischen BMM-Konzepten durch Berater eines vorausgewählten Erstberaterpools. Die Bearbeitung des BMM-Konzeptes erfolgt auf Grundlage von standardisierten Beratungsleistungen.
- Modul 3: Innovationsförderung: Förderung der Umsetzung von innovativen Konzepten für die Weiterentwicklung des konventionellen betrieblichen Mobilitätsmanagements.
Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) wird als Bewilligungsbehörde für die Umsetzung der Richtlinie eingesetzt. Der Auftragnehmer (AN) unterstützt die Bewilligungsbehörde durch die nachfolgend aufgeführten Leistungen im Auftrag des BMDV. Die Kommunikation mit Zuwendungsempfangenden erfolgt ausschließlich über die Bewilligungsbehörde. Für die erfolgreiche Umsetzung der Richtlinie wird eine enge Zusammenarbeit des AN mit der Bewilligungsbehörde erwartet (s. Zusammenarbeit mit Dritten).
Mehr anzeigen
Zur Umsetzung und anschließenden Evaluation des Förderungsprogramms sowie zur Verbreitung der Ergebnisse ist die Unterstützung durch ein externes Projektmanagement (PM) nötig.
Hierfür sucht das BMDV (AG) einen Auftragnehmer zur fachlichen Unterstützung der Bewilligungsbehörde in den unten beschriebenen Arbeitspaketen. Es ist beabsichtigt, dass die Aufgaben der AP 2 (Monitoring) und AP 4 (Verbreitung der Projektergebnisse und Vernetzung) perspektivisch durch die Bewilligungsbehörde übernommen werden. Die Bekanntgabe der Übernahme erfolgt durch den AG mind. 3 Monate vor Übernahme durch die Bewilligungsbehörde.
Mehr anzeigen
Im Rahmen der Förderung wird mit folgender Anzahl an förderfähigen Projekten gerechnet:
- Modul 1; Breitenförderung: 50 Projekte (Laufzeitzeit eines Vorhabens ca. 6-12 Monate, durchschnittliche Zuwendung pro Projekt 30 T. €)
- Modul 2; Initialförderung; 150 Projekte (Laufzeit eines Vorhabens ca. 3 Monate, Zuwendung pro Projekt ca. 5 T. €)
- Modul 3; Innovationsförderung; 12 Projekte (Laufzeitzeit eines Vorhabens 24 Monate+, durchschnittliche Zuwendung pro Projekt 375 T. €)
Weitere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Leistungszeitraum beginnt mit Zuschlagserteilung und endet am 31.12.2025 und kann einmal um 12 Monate verlängert werden.
Beschreibung der Optionen:
Der AG ist berechtigt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens eine neue Vergütungsobergrenze festzusetzen oder den Leistungsumfang zu ändern:
1. Bei Bedarf kann der AG den Auftrag nach den Regelungen des § 19 kündigen, wenn und soweit die Voraussetzungen geschaffen wurden, dass die Bewilligungsbehörde die Aufga-ben übernehmen kann. Es gelten die Regelungen des § 18 (Regelungen zur Vertragsbeendigung).
Mehr anzeigen
2. Bei Bedarf kann der AG, insbesondere im Interesse einer Optimierung/Erweiterung oder aber auch Kürzung des Fördervolumens/ der Maßnahmen zur Förderung des betrieblichen Mobilitätsmanagements oder des Förderverfahrens, Auftragsänderungen auf der Grundlage dieses Vertrages und einer konkretisierten Leistungsbeschreibung/Aufgabenstellung gesondert beauftragen
Mehr anzeigen
Zusätzliche Informationen:
Erklärung zum NICHT-Vorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der VO (EU) 2022/576
Der AN ist verpflichtet,
- während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe) oder Lieferanten beteiligten Unternehmen einzusetzen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt und die nicht zu dem in Art. 5k der Sanktions-VO (EU) 2022/576 genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
Mehr anzeigen
- geeignete Maßnahmen zu treffen, um auch während der Vertragslaufzeit sicherzustellen, dass die Vorschriften des Art. 5k Absatz 1 der VO eingehalten werden und den Auftraggeber über etwaige später eintretende Änderungen bei meinem/unseren Unternehmen und den am Auftrag beteiligten Unternehmen unverzüglich informieren.
Mehr anzeigen
Erklärung zu Intressenkonflikten/zur Neutralität Sobald ein Wechsel seitens des Auftragnehmers/Unterauftragnehmers ansteht ist sicherzustellen, dass die bereits gemachten Angaben nicht ihre Wertigkeit verlieren. Entsprechend muss bei einem Wechsel eines Auftragnehmer / Unterauftragnehmers eine erneute Abfrage unter Verwendung des Formblatts F Sanktions VO 2022/576 durchgeführt werden.
Mehr anzeigen
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Aufgrund der Leistungspflichten des AN sind Interessenkollisionen jedweder Art zu vermeiden. Der AN, einschließlich anderer Unternehmen i.S.d. § 47 VgV, mit ihm oder diesen gesellschaftsrechtlich oder wirtschaftlich verbundene Rechtssubjekte oder seine/deren eingesetzten Unterauftragnehmer darf/dürfen bis zum Ende der Vertragslaufzeit nicht selbst derzeit Antragsteller für das Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement ist oder beabsichtigt zu werden und/ oder Beratungsleistungen gegenüber Antragstellern für das Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement erbringt oder beabsichtigt zu erbringen.
Mehr anzeigen
Wenn aus Sicht des AG die Neutralität in Frage steht, weil erhebliches Gefährdungspotential für Interessenkonflikte im Zusammenhang mit der Ausführung der Leistung vorliegt bzw. vorliegen wird und ein Interessenkonflikt in der Sphäre des Bieters und ggfls. späteren AN nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bieter von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies dient der Gewährleistung des allgemeinen Wettbewerbsgrundsatzes und des mit dem vergaberechtlichen Gleichbehandlungsgebot in engem Zusammenhang stehenden Neutralitätsgebots.
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen/ zu entnehmen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) vorzulegen:
a) Der Bieter hat mittels des Formblattes F1 - „Erklärung zum Unternehmen“ (Eigenerklärung) zu versichern, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (siehe z.B. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html und https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html) vorliegen
Mehr anzeigen
sowie die Abgabe einer Eigenerklärung in Hinblick auf das Vorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der VO (EU) 2022/576 mit Formblatt BesB2 - Sanktion VO 2022/576
b) Ist beabsichtigt, die Leistung gemeinschaftlich in Form einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu erbringen, so hat jedes Mitglied die vorgenannten Unterlagen vorzulegen; darüber hinaus sind im Formblatt F-BS auch Angaben zur Bieterstruktur zu machen.
c) Verpflichtet der Bieter für die Leistungserbringung Unterauftragnehmer, so hat auch jeder benannte Unterauftragnehmer die unter a) genannten Unterlagen sowie eine entsprechende Verpflichtungserklärung (Eigenerklärung) vorzulegen. Die Unterauftragnehmer sind namentlich
Mehr anzeigen
mit ihren zu leistenden Aufgaben im Formblatt F-UA „Verzeichnis der benannten Unternehmen/Unterauftragnehmer" anzuführen.
Erklärung zum NICHT-Vorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der VO (EU) 2022/576
Abgabe der Eigenerklärung des Bieters/Bewerbers in Hinblick auf Art. 5k der Sanktions-VO (EU) 2022/576.
Es ist sicherzustellen, das während der gesamten Vertragslaufzeit bis zum Vertragsende die in der Eigenerklärung gemachten Angaben unter Verwendung des Formblatts F Sanktion VO 2022/576 der Wahrheit entsprechen. Sobald ein Wechsel seitens des Auftragnehmers/Unterauftragnehmers ansteht ist sicherzustellen, dass die bereits gemachten Angaben nicht ihre Wertigkeit verlieren. Entsprechend muss bei einem Wechsel eines Auftragnehmer / Unterauftragnehmers eine erneute Abfrage unter Verwendung des Formblatts F Sanktions VO 2022/576 durchgeführt werden.
Mehr anzeigen
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Abgabe einer Eigenerklärung des Bieters (im Falle der Eignungsleihe des hierfür benannten anderen Unternehmens), dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht erhalten wird (Formblatt F-EK 2.1).
Mehr anzeigen
Sofern der Bieter dem haushaltsrechtlichen Grundsatz der Selbstversicherung unterliegt und der Abschluss einer entsprechenden Versicherung nicht erforderlich ist.
ist eine entsprechende Erklärung abzugeben und ein Nachweis dem Angebot beizufügen.
Mindeststandards:
Die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung hat mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Mindestversicherungssummen abzudecken:
- Für Personen- und Sachschäden mindestens 3.000.000 € pauschal je Schadensfall,
- Für Vermögensschäden mindestens 1 Mio. € je Schadensfall,
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterium 3.1: Bereich/ Themenschwerpunkt: nachhaltige Mobilität und Eignungskriterium 3.2: Bereich/ Themenschwerpunkt: Projektträgerschaft
Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen, Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben. Der AG berücksichtigt Referenzen, aus den letzten 5 Jahren.
Mehr anzeigen
Zu jeder Referenz (Referenzprojekt) sind folgende Angaben zu machen (Formblatt F-EK3.1 und EK3.2):
- Kurztitel des Referenzprojektes
- Name des Unternehmens, das die Refernz vorlegt
- Auftraggeber (AG), mit Angabe der Organisationseinheit/ Fachbereich
- Leistungszeitraum (Jahr)
- Gesamtvolumen-/Teilvolumen des Referenzprojektes (in Euro/ Anz. Personentagen)
- Anzahl der Zuwendungsempfänger
- 1. Beschreibung des Referenzprojektes (Beschreiben Sie bitte kurz und prägnant den Projektinhalt, die Projektziele, die durchgeführten Leistungen und die erzielten Ergebnisse)
- Aus Sicht des Bieters/ Bewerbers sind/ ist folgende/r Bereich/e betroffen:
Schwerpunkt / Teilbereich
2.Vergleichbarkeit des Referenzprojektes/Projektinhaltes mit dem Ausschreibungsgegenstand gemäß Leistungsbeschreibung (Bitte erläutern Sie, warum dieses Referenzprojekt aus Ihrer Sicht mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar ist. Gehen Sie dabei auf die unter 1. beschriebenen Leistungen/ Tätigkeiten ein)
Mehr anzeigen
Eignungskriterium 3.3 - Erklärung zu Intressenkonflikten/zur Neutralität: Der Bieter hat eine Eigenerklärung abzugeben,
a) ob und auf welche Weise er ggf. mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren im Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement beteiligen werden
b) ob er beabsichtigt, selbst Antragsteller oder als Berater für Antragsteller zukünftiger Förderverfahren im Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement zu sein.
Im Falle einer Verflechtung oder Beteiligung hat er darzustellen, wie eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden soll. Es ist schlüssig und nachvollziehbar darzustellen, mit welchen Maßnahmen (organisatorische, personenbezogene, qualitätssichernde und IT-gestützte Maßnahmen) eine mögliche Interessenkollision ausgeschlossen wird.
Mehr anzeigen
Eignungskrterium 3.4 Maßnahmen zur Qualitätssicherung: Abgabe eines Nachweises, dass das Unternehmen des Bieters nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert ist
Mindeststandards:
zu Eignungskriterium 3.1: Bereich/ Themenschwerpunkt: nachhaltige Mobilität
Gefordert werden vergleichbare Referenzen, d.h. Leistungen, die dem Auftragsgegenstand nahekommen oder ähneln und in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Schwierigkeitsgrad den ausgeschriebenen Leistungen entsprechen.
Es sind mindestens 2 Referenzprojekte nachzuweisen, die Erfahrungen im Bereich eines Mobilitätsmanagements im betrieblichen Umfeld, bei dem das intellegiente Zusammenspiel von Maßnahmen der Nachhaltigkeit berücksichtigt wurde, belegen.
zu Eignungskriterium 3.2: Bereich/ Themenschwerpunkt: Projektträgerschaft
Es ist mindestens eine Referenz nachzuweisen, die folgende inhaltliche Mindestanforderungen kumulativ erfüllt:
- die Leistungen müssen Projektträgertätigkeiten für Förderprojekte nach deutschem Zuwendungsrecht zum Gegenstand gehabt haben und alle Phasen der Begleitung von Förderprojekten, insbesondere die Prüfung von Skizzen, von Verwendungsnachweisen und die Verwertung beinhalten
Mehr anzeigen
- die Leistungen müssen ununterbrochen für die Dauer von mindestens zwei Jahren erbracht worden sein,
- die Leistungen müssen eine Mindestanzahl von 10 Zuwendungsempfänger umfasst haben
- die Leistungen müssen Projektförderung zum Gegenstand gehabt haben
zu Eignungskriterium3.3:
Aufgrund der Leistungspflichten des AN sind Interessenkollisionen jedweder Art zu vermeiden. Der AN, einschließlich anderer Unternehmen i.S.d. § 47 VgV, mit ihm oder diesen gesellschaftsrechtlich oder wirtschaftlich verbundene Rechtssubjekte oder seine/deren eingesetzten Unterauftragnehmer darf/dürfen bis zum Ende der Vertragslaufzeit nicht selbst derzeit Antragsteller für das Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement ist oder beabsichtigt zu werden und/ oder Beratungsleistungen gegenüber Antragstellern für das Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement erbringt oder beabsichtigt zu erbringen.
Mehr anzeigen
Wenn aus Sicht des AG die Neutralität in Frage steht, weil erhebliches Gefährdungspotential für Interessenkonflikte im Zusammenhang mit der Ausführung der Leistung vorliegt bzw. vorliegen wird und ein Interessenkonflikt in der Sphäre des Bieters und ggfls. späteren AN nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bieter von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies dient der Gewährleistung des allgemeinen Wettbewerbsgrundsatzes und des mit dem vergaberechtlichen Gleichbehandlungsgebot in engem Zusammenhang stehenden Neutralitätsgebots.
Mehr anzeigen
zu Eignungskrterium 3.4: Die Zertifizierung des Unternehmens nach DIN EN ISO 9001 muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein. Im Falle der Angebotsabgabe durch eine Bietergemeinschaft ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Erklärung zum NICHT-Vorliegen des Sanktionstatbestandes des Artikel 5k der VO (EU) 2022/576
Abgabe der Eigenerklärung des Bieters/Bewerbers in Hinblick auf Art. 5k der Sanktions-VO (EU) 2022/576.
Es ist sicherzustellen, das während der gesamten Vertragslaufzeit bis zum Vertragsende die in der Eigenerklärung gemachten Angaben unter Verwendung des Formblatts F Sanktion VO 2022/576 der Wahrheit entsprechen. Sobald ein Wechsel seitens des Auftragnehmers/Unterauftragnehmers ansteht ist sicherzustellen, dass die bereits gemachten Angaben nicht ihre Wertigkeit verlieren. Entsprechend muss bei einem Wechsel eines Auftragnehmer / Unterauftragnehmers eine erneute Abfrage unter Verwendung des Formblatts F Sanktions VO 2022/576 durchgeführt werden.
Mehr anzeigen
Erklärung zu Intressenkonflikten/zur Neutralität
Der Bieter hat eine Eigenerklärung abzugeben,
a) ob und auf welche Weise er ggf. mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren im Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement beteiligen werden
b) ob er beabsichtigt, selbst Antragsteller oder als Berater für Antragsteller zukünftiger Förderverfahren im Förderprogramm betriebliches Mobilitätsmanagement zu sein.
Im Falle einer Verflechtung oder Beteiligung hat er darzustellen, wie eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden soll. Es ist schlüssig und nachvollziehbar darzustellen, mit welchen Maßnahmen (organisatorische, personenbezogene, qualitätssichernde und IT-gestützte Maßnahmen) eine mögliche Interessenkollision ausgeschlossen wird.
Mehr anzeigen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-12-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-10-11 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungskonzept Vorgehensweise zu AP 1 und AP 2
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungskonzept Vorgehensweise zu AP 3
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation Personaleinsatz sowie Zeit- und Leistungsplan
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=477604 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabe erfolgt als Offenes Verfahren. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
2) Die Vergabeunterlagen stehen uneingeschränkt und kostenfrei zur Verfügung. Die Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes. Informationen über die e-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unterwww.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur e-Vergabe-Plattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.
Mehr anzeigen
3) Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für die Abgabe des Angebotes notwendigen Informationen in der Bekanntmachung und in den Vergabeunterlagen veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zur Abgabe des Angebotes bestehen, sind Fragen der Bieter schriftlich und in deutscher Sprache über die e-Vergabe-Plattform (als registrierter Nutzer der e-Vergabe) rechtzeitig zu stellen. Die Fragen der Bieter werden gesammelt, sortiert und in angemessener Frist beantwortet. Sofern Fragen nicht bieterspezifische Sachverhalte betreffen, werden die Fragen und Antworten in anonymisierter Form allen Bietern über die e-Vergabe-Plattform zur Verfügung gestellt. Die Bieter, die von der Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der e-Vergabe-Plattform keinen Gebrauch machen, müssen sich selbstständig informieren, ob Bieterfragen beantwortet oder Vergabeunterlagen geändert wurden.
Mehr anzeigen
4) Sollte sich aus den Bieterfragen und deren Beantwortung für das Vergabeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Angebotsfrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren.
Mehr anzeigen
5) Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
Mehr anzeigen
6) Die Verwendung der vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter der Eigenerklärungen ist zwingend. Änderungen an diesen Formblättern sind - soweit nicht durch den Auftraggeber zugelassen - unzulässig und können zum Ausschluss des Angebotes führen.
7) Im Übrigen gelten die Anforderungen in den Vergabeunterlagen.
Bei der Erarbeitung und Übersendung des Angebotes ist zudem Folgendes zu beachten:
a) Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebot elektronisch über die e-Vergabe-Plattform einzureichen,
b) Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot als Datei beigefügt werden. Der Auftraggeber kann bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen verlangen,
c) Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z.B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Mehr anzeigen
§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Mehr anzeigen
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z.B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des §134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2022/S 177-501537 (2022-09-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-01-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 070 418 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-01-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-01-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 006-012730
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 177-501537
ABl. S-Ausgabe: 6

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-07 📅
Name: TÜV Rheinland Consulting GmbH
Postort: Köln
Land: Deutschland 🇩🇪
Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 070 418 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben gegenüber dem Auftraggeber einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren. Der Auftraggeber weist insbesondere auf die Regelungen des § 160 (Einleitung, Antrag) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), einzusehen z.B. unter: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html sowie die Regelungen des § 135 (Unwirksamkeit) GWB, einzusehen z.B. unter: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html und § 134 (Informations- und Wartepflicht) GWB, einzusehen z.B. unter: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html hin.
Mehr anzeigen
§ 135 GWB Abs. 1 und 2 GWB lauten:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2023/S 006-012730 (2023-01-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-04-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement und Unterstützung des BMV zur Umsetzung von Förderprojekten im Rahmen des Förderprogramms zum betrieblichen Mobilitätsmanagement
Kurze Beschreibung:
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hatte im Rahmen des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ die Förderung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Berufs‑, Ausbildungs- und dienstlich veranlassten Verkehr umgesetzt. Durch die modellhafte Einführung technischer, organisatorischer, infrastruktureller und informatorischer Maßnahmen wurden insbesondere Pkw‑Arbeitswege reduziert, umweltfreundliche Verkehrsmittel gefördert, Dienstwagenflotten auf nachhaltige Antriebe umgestellt und Fuhrparkmanagementstrukturen optimiert. Im Rahmen des Auftrags erbringt der Auftragnehmer (AN) für das BMV Projektmanagementleistungen für das Förderprogramm BMM. Der AN flankiert die Arbeiteten des BALM, das als Projektträger mitwirkt. Der Vertrag des AN läuft Ende 2026 aus. Der bisherige Auftrag deckt die Arbeiten am Förderaufruf Innovationsförderung 2023 und Aufrufe der Breitenförderung und Initialförderung, die vor 2025 bewilligt worden sind ab. Anstehende Leistungen, die im Zusammenhang mit den Projekten der Förderauf-rufe der Innovationsförderung 2024 und 2025 und neuen Projekte in der Breiten- und Initialförderung, deren Förderaufrufe im Jahr 2025 veröffentlicht wurden, sind nicht abgedeckt und sollen in Rahmen einer Auftragsänderung beauftragt werden. Der Vertrag wird zudem bis zum 31.12.2027 verlängert.
Mehr anzeigen
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 6#0001/0001-2244/G15
Titel: Verlängerung des Vertrages und Erhöhung der Vergütungsobergrenze
Land: Deutschland 🇩🇪
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 2244/G15
Datum des Vertragsabschlusses: 2026-04-08 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1070418.3 EUR 💰
Kennung des Angebots: Angebot von TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH
Nationale Registrierungsnummer: UStID. DE811319510
Postleitzahl: 51105
Postort: Köln
Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesministerium für Verkehr
Nationale Registrierungsnummer: USt-ID: DE235213079
Postanschrift: Invalidenstr. 44
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: H14/Servicestelle-Vergabe
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmv.bund.de 📧
Telefon: 000 📞
Fax: +4930183008071490 📠
URL: http://bmv.de 🌏
Kommunikation
ID des Steuergesetzgebungsdokuments: unused-id
ID des Umweltgesetzgebungsdokuments: unused-id
ID des Arbeitsgesetzgebungsdokuments: unused-id

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: +49 228 9499 0
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postleitzahl: 53113
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 49228-9499163 📠
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-04-14+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Die Verlängerung des Vertrags ist notwendig, weil der aktuelle Vertragsumfang weder zeit-lich noch finanziell ausreicht, um alle relevanten Förderprojekte angemessen und qualitativ hochwertig zu evaluieren und kommunikativ zu begleiten. Eine vollständige Evaluation ist jedoch notwendig, um belastbare Aussagen zur Wirksamkeit, Effizienz und Zielerreichung der Fördermaßnahmen treffen zu können. Eine erneute Ausschreibung samt Vergabe der Leistungen an einen neuen Auftragnehmer ist nicht sinnvoll, da dies mit erheblichem zeitli-chem, organisatorischem und fachlichem Mehraufwand verbunden wäre, ohne einen ent-sprechenden Mehrwert zu erzeugen. Hierbei hat der AN mit der Betreuung der laufenden Projekte einen wesentlichen Vorteil an Erfahrung mit den Projekten und dem gesamten Programm, wdas ihn in besonderem Maße für die zu erledigenden Leistungen qualifiziert. Durch einen anderen Auftragnehmer könnten diese Synergien bei der Durchführung der betreffenden Leistungen nicht gehoben werden, so dass sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus technischen Gründen ein zusätzlicher Auftragnehmer oder gar ein Wechsel des Auftragnehmers nicht möglich wäre.
Mehr anzeigen
Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Verlängerung der Vertragslaufzeit bis zum 31.12.2027 und Erhöhung der Vergütungsobergrenze um höchstens 1.070.418,30 Euro (o. Ust.)
Quelle: OJS 2026/S 074-258768 (2026-04-14)