Beschreibung der Beschaffung
In den nachfolgenden Abschnitten werden die einzelnen Trassenabschnitte analog zu den angefertigten Plänen beschrieben.
Die Trasse wird komplett mit dem Rohrsystem KMR-DN 300/500 als erdverlegte Leitung hergestellt. Hinzu kom-men Begleitkabel und Leerrohre. Die Wärmedehnung aus der KMR-Leitung wird in Dehnpolstern mit einer Dicke von bis zu 120 mm kompensiert. Eine Vorspannung der KMR-Leitung ist nicht vorgesehen.
Die folgenden Detailbeschreibungen beziehen sich auf die Trassenpläne und die in diesen definierten Trassen-punkten. Die Beschreibung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und entbindet den Bieter in keiner Weise sich selbst umfassend über die Situation und die Gegebenheiten vor Ort zu informieren.
Der geplante Trassenverlauf ist den beigefügten Trassenplänen zu entnehmen.
Heizwerk Fort Albeck, Heidenheimer Straße Die Trasse beginnt auf dem Gelände des Heizwerkes Fort Albeck mit einem senkrecht nach oben gestellten KMR-Bogen. Von dort verläuft die Trasse mit Gefälle ca. 25 m bis zur Heidenheimer Straße (TP 11.15) durch einen be-waldeten Grünstreifen. Der weitere Leitungsverlauf auf dem Gelände des Heizwerkes ist nicht Teil dieser Aus-schreibung.
Die Trasse folgt anschließend der Heidenheimer Straße für ca. 340 m Richtung Süden bis zum Beginenweg (TP 10.1). Die Leitung liegt auf der westlichen Straßenseite am Bordstein. Auf der Strecke sind zwei U-Dehner zur Aufnahme der Längenausdehnung der Leitung notwendig. Die U-Dehner bauchen auf den Gehweg aus. Um dem Kurvenradius der Heidenheimer Straße zu folgen, ist auf dem Großteil dieses Abschnittes (TP 10.1 – TP 11.6) die Herstellung von Trassenknicken im Abstand von 6 m notwendig.
Werdenbergweg Auf Höhe des Beginenwegs (TP 10.1) biegt die Trasse nach Osten in diesen ab und quert dabei die Heidenheimer Straße. Nach wenigen Metern im Beginenweg biegt die Leitung nach Süden in den Werdenbergweg ab. Am Über-gang zum Werdenbergweg wird ein senkrechter Z-Versprung in einer Böschung hergestellt (9.11). Nach dem senk-rechten Versprung wird eine Trassenabsperrung hergestellt. Anschließend folgt die Trasse dem Werdenbergweg für ca. 360 m weiter Richtung Süden.
Insbesondere im Norden und Süden des Werdenbergweges ist eine seitliche Andienung der Baugrube nicht oder nur eingeschränkt möglich. Hier sind die Arbeiten Vor-Kopf auszuführen. Der Werdenbergweg weist zudem eine ausgeprägte Steigung auf, welche von Süden nach Norden zunimmt (maximal ca. 10%). Mehrkosten welche aus den vorgenannten Punkten entstehen sind zwingend in die entsprechenden Positionen mit einzurechnen. Es sind geeignete Maßnahmen vorzusehen, um Baustoffe, Maschinen, Geräte etc. zu sichern sowie Ausschwemmen des Grabens bei z.B. Starkregen zu verhindern.
Aufgrund der engen Platzverhältnisse werden die rohrstatisch notwendigen Kompensationselemente im nördli-chen Teil mit senkrechten U-Dehnern realisiert (z.B. TP 9.6 – TP 9.7).
Im Süden des Werdenbergweges biegt die Trasse nach Südosten in die Heidemheimer Straße ein (TP 8.4). Die Abbiegung erfolgt einige Meter vor dem Einmündungsbereich durch die östliche Grünfläche (Hangbereich). In der Heidenheimer Straße liegt die Leitung im Gehweg. Das Bauabschnittsende befindet sich hinter der Einfahrt zum Gebäude Heidenheimerstraße 88. Vor dem vorläufigen Ausbauende wird eine Abzweigleitung DN 300/DN 125 zur weiteren Erschließung der Heidenheimer Straße hergestellt (TP 8.1). Diese Abzweigleitung quert die Heidenhei-mer Straße und endet auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Gehweg mit einer Trassenabsperrung.