Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
- Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
- Vorlage des Nachweises der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) der ABSt Sachsen-Anhalt (
https://pq-abst.de) bzw. AVPQ (
https://amtliches-verzeichnis.ihk.de) oder Vorlage folgender Einzelnachweise:
- Gewerbeanmeldung und ggf. die Gewerbeummeldung in Kopie oder Handelsregisterauszug in Kopie, nicht älter als 12 Monate (bezogen auf die Angebotsfrist) oder vergleichbare Nachweise nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes, in dem der Bieter ansässig ist,
- gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Zahlung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft in Kopie oder vergleichbare Nachweise nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes, in dem der Bieter ansässig ist Bietergemeinschaftserklärung (sofern zutreffend)
- Erklärung, dass Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen (Bietererklärung)
Darüber hinaus (nicht Bestandteil des AVPQ / ULV) sind folgende Nachweise/Erklärungen mit dem Angebot vorzulegen:
- Eigenerklärung, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen besteht:
Personenschäden: mindestens 2,0 Mio. € (pro Schadensfall)
Sachschäden: mindestens 1,0 Mio. € (pro Schadensfall)
Vermögensschäden: mindestens 500.000 € (pro Schadensfall)
Schlüsselschäden: mindestens 100.000 € (pro Schadensfall)
Bearbeitungsschäden: mindestens 100.000 € (pro Schadensfall)
oder eine Erklärung des Bieters, dass nach Zuschlagserteilung die entsprechende Anpassung der Versicherungsdeckungssummen der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung für die Dauer der Verträge vorgenommen und diese auf Anforderung dem Auftraggeber unverzüglich nachgewiesen werden.
- Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre
- ggf. Bietergemeinschaftserklärung
Bei Bietergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern rechtsverbindliche Erklärung in Textform zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben.
Bevollmächtigter Vertreter der Bietergemeinschaft:
Bereits mit dem Angebot sind vom bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft eine vollumfänglich ausgefüllte „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ und etwaige Nachweise vorzulegen.
Übrige Mitglieder der Bietergemeinschaft:
Erst auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers sind von den übrigen Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils eine „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ mit Erklärungen nur zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 6. Eigenerklärung über die Leistungserbringung und 7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen abzugeben und etwaige Nachweise vorzulegen.
Wichtiger Hinweis bei Inanspruchnahme fremder Ressourcen
Ist der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant, sind unter Ziff. 11 der Bietererklärung Art und Umfang der zu übertragenden Teilleistungen zu beschreiben.
Ist eine Eignungsleihe vorgesehen, sind unter Ziff. 12 der Bietererklärung die Eignungskriterien anzugeben, zu deren Erfüllung auf fremde Kapazitäten zurückgegriffen werden soll.
Erst auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers ist der Bieter verpflichtet die Unternehmen zu benennen, deren Ressourcen zur Auftragsdurchführung in Anspruch genommen werden sollen und es sind Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen (Vordruck Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer Eignungsleihe). Der Bieter hat ferner für jedes der Unternehmen die vorliegende „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ mit den Erklärungen zu den Ziffern 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und etwaige weitere Eigenerklärungen und Nachweise beizubringen.