Befragung zu Religiosität, Vorurteilen und Integration unter Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund in Deutschland

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Eine Befragung unter Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund in Deutschland wird vom Exzellenzcluster "Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation" an der WWU im Rahmen des Projektes B3-30 "Bedrohungswahrnehmungen, Zugehörigkeitsgefühle, Akzeptanz demokratischer Herrschaft" und vom Institut für Soziologie im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes "Gefühlskultur in der Einwanderungsgesellschaft zwischen Verweigerung und Teilhabe" an der WWU durchgeführt. Diese Befragung soll Aufschluss über die Zusammenhänge zwischen den drei im Projekttitel angesprochenen theoretischen Konzepten bieten. Gegenstand dieser Vergabe ist die Durchführung dieser Befragung unter Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund in Deutschland. Vom Anbieter wird erwartet, dass er die Durchführung der Interviews in deutscher, türkischer, arabischer und französischer Sprache gewährleisten kann.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-06-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-05-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-05-16 Auftragsbekanntmachung
2022-06-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-05-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Durchführung von Umfragen
Referenznummer: 2022_063_CS
Kurze Beschreibung:
Eine Befragung unter Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund in Deutschland wird vom Exzellenzcluster "Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation" an der WWU im Rahmen des Projektes B3-30 "Bedrohungswahrnehmungen, Zugehörigkeitsgefühle, Akzeptanz demokratischer Herrschaft" und vom Institut für Soziologie im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes "Gefühlskultur in der Einwanderungsgesellschaft zwischen Verweigerung und Teilhabe" an der WWU durchgeführt. Diese Befragung soll Aufschluss über die Zusammenhänge zwischen den drei im Projekttitel angesprochenen theoretischen Konzepten bieten. Gegenstand dieser Vergabe ist die Durchführung dieser Befragung unter Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund in Deutschland. Vom Anbieter wird erwartet, dass er die Durchführung der Interviews in deutscher, türkischer, arabischer und französischer Sprache gewährleisten kann.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Durchführung von Umfragen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Markt- und Wirtschaftsforschung; Umfragen und Statistiken 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Münster, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Postanschrift: Schlossplatz 2
Postleitzahl: 48149
Postort: Münster
Kontakt
Internetadresse: http://www.uni-muenster.de 🌏
E-Mail: zentraler.einkauf@uni-muenster.de 📧
Telefon: +49 251/83-0 📞
Fax: +49 251/83-22052 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YRDYYUH/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YRDYYUH 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-05-16 📅
Einreichungsfrist: 2022-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-05-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 098-270079
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Für die Nutzung der Vergabeplattform https://www.evergabe.nrw.de gelten die Nutzungsbedingungen VMP NRW (https://www.vergabe.nrw.de/wirtschaft/nutzungsbedingungen-vmp-nrw). Bieter, welche ohne eine vorherige Registrierung auf www.evergabe.nrw.de auf die Vergabeunterlagen zugegriffen haben, müssen sich selbstständig informieren, ob Vergabeunterlagen zwischenzeitlich geändert wurden oder ob die öffentlichen Auftraggeber Fragen zum Vergabeverfahren beantwortet haben (Holschuld). Sie tragen das Risiko, einen Teilnahmeantrag, eine Interessensbestätigung oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden. Für Vergaben von Liefer- und Dienstleistungen unter Einbeziehung der VOL/B als Vertragsbedingungen gelten die Vertragsstrafen nach §11 Nr.2 VOL/B für in den Auschreibungsunterlagen enthaltenen Ausführungsfristen als vereinbart. Geschäftsbedingungen des Bieters in den Angebotsunterlagen werden nicht zum Vertragsbestandteil. Stellt ein Bieter mit seinem Angebot abweichende Bedingungen, entfalten diese im Falle der Auftragserteilung keine rechtliche Wirkung. Bekanntmachungs-ID: CXS0YRDYYUH
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Durchführung erfolgt in Deutschland als CATI-Umfrage auf der Grundlage eines 20minütigen standardisierten Fragebogens mit einer Stichprobengröße von mind. 2.000 Befragten auf Basis der entsprechenden Bevölkerungsgruppe ab 18 Jahren. Insgesamt soll das zu beauftragende Unternehmen die Übersetzung des (deutschsprachigen) Masterfragebogens ins Türkische, Arabische und Französische, die Befragung selbst sowie die Qualitätssicherung und Bereinigung der Befragungsdaten durchführen. Die durch die Befragung erhobenen Daten sind anschließend den Auftraggebern als Rohdaten in einem gelabelten Datensatz zur Verfügung zu stellen.
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Dauer: 7 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 48149 Münster

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Einzureichende Unterlagen:
- 01 Eigenerklärung Ausschlussgründe (521 bzw. 521 EU) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Ausgefüllte Erklärung (Formular 521 EU)
(auch von bereits bekannten Nachunternehmern und allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen)
1. Ich/Wir erkläre(n), dass
- keine Person, deren Verhalten meinem/unserem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt oder gegen mein/unser Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer Straftat nach2:
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1. § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
2. § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen,
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3. § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
4. § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
5. § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
6. § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr),
7. § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern),
8. den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete),
9. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
10. den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel) oder § 233a des Strafgesetzbuchs (Förderung des Menschenhandels),
? mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist und diesbezüglich keine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung vorliegt bzw. mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass ich/wir mich/uns zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen Säumnis- und Strafzuschläge verpflichtet habe(n).
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2. Ich/wir erkläre(n), dass mein/unser Unternehmen nicht
- bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat,
- zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
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- im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird.
3. Mir/Uns ist bekannt, dass seitens der Vergabestelle noch keine Informationen hinsichtlich etwaiger früherer Ausschlüsse meines/unseres Unternehmens von Vergabeverfahren oder Verfehlungen, die zu Eintragungen in das Vergaberegister des Landes NRW führen können, eingeholt wurden.
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Ich/Wir versichere/versichern hiermit, dass keine Verfehlungen vorliegen, die meinen/unseren Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen könnten3 oder zu einem Eintrag in das Vergaberegister4 führen könnten.
Mir/Uns ist bekannt, dass die Unrichtigkeit vorstehender Erklärung zu 3. zu meinem/unserem Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrages wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grunde führen und eine Meldung des Ausschlusses und der Ausschlussdauer an die Informationsstelle/das Vergaberegister nach sich ziehen kann.
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- 03 Liquiditätserklärung (mit dem Angebot mittels Dritterklärung vorzulegen): Vorlage einer Liquiditätserklärung / Kreditwürdigkeitserklärung durch die Hausbank / Kreditinstitut auf Geschäftsbogen des Instituts, nicht älter als 6 Monate; es werden ausdrücklich keine konkreten Kontoinformationen (wie z. B. Kontostände, Kreditlinien usw. gefordert), sondern das Institut bestätigt die Bankverbindung und geht allgemein auf diese ein (seit wann besteht die Bankverbindung, werden Verbindlichkeiten bedient usw.). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist auch eine E-Mail o. Ä. des Kreditinstituts ausreichend.
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- 02 Nachweis Betriebs- / Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Dritterklärung vorzulegen): Aktueller und gültiger Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate) mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall und -Jahr i. H. v. mind. 500.000 Euro pauschal für Personen- und Sachschäden (eine Begrenzung der Summe aller Versicherungsfälle eines Jahres darf maximal auf das 2fache der Deckungssumme für Sach- und Personenschäden erfolgen). Aus dem Nachweis müssen die versicherten Schadensarten und vereinbarten Deckungssummen hervorgehen.
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Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Deckungssumme als gefordert oder falls noch gar keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde, ist (zusätzlich) eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft beizufügen, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen erhöht werden können bzw. eine entsprechende Versicherung mit dem Auftragnehmer abgeschlossen wird (eine Eigenerklärung vom Auftragnehmer ist in diesen Fällen nicht ausreichend!). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist auch eine E-Mail o. Ä. des Versicherers ausreichend.
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(Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Haftpflichtversicherung nachweist (aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung). Bei dem Einsatz von Nachunternehmen muss der Nachweis vom Anbietenden selbst stammen (Ausnahme: Eignungsleihe, wenn gesamtschuldnerische Haftung vereinbart und in Formular 533 entsprechend angekreuzt wurde)).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichende Unterlagen:
- 07 Referenzen (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Benennen Sie mind. 5 Referenzen aus dem gesamten Zeitraum des laufenden und der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bei denen CATI-Aufträge in vergleichbarer Größenordnung und bei vergleichbaren Auftraggebern aus dem wissenschaftlichen Bereich abgewickelt wurden. Dabei verstehen wir unter vergleichbar einerseits, dass mindestens 3 Referenzen für sozialwissenschaftliche Studien nachgewiesen werden müssen. Und andererseits verstehen wir unter vergleichbar, dass mindestens 3 Referenzen für Befragung von ethnischen/religiösen Minderheiten, insbes. Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund, nachgewiesen werden müssen.
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Einschlägige Erfahrungen, die mehr als 3 Jahre (maximal 5 Jahre) zurückliegen, werden im Bedarfsfall berücksichtigt, soweit dies zur Sicherstellung des Wettbewerbs erforderlich ist. Halten Sie sich bei der Nennung von Referenzen bitte an folgende Struktur:
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- Auftragszeitraum
- Kurz-Beschreibung des Auftrags
- Auftragsvolumen
(Bei Bietergemeinschaften kann der Nachweis der geforderten Referenzen von der Bietergemeinschaft gemeinsam beigebracht werden. Bei dem Einsatz von Nachunternehmen muss der Nachweis über die geforderten Referenzen vom Auftragnehmer stammen (Ausnahme: Eignungsleihe, siehe Formular 533)).
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- 08 Nachweis der Qualitätssicherung, insebes. im Bereich des Datenschutzes (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Anbieter muss nachweisen, dass er sich dem ESOMAR-Kodex zur Durchführung von Befragungen anschließt (Nachweis: durch ESOMAR-Mitgliedschaft) und dass er den internationalen Qualitätsstandards der Meinungsforschung überprüfbar genügt (Nachweis: über die Zertifizierung durch ISO 20252).
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(Bei Bietergemeinschaften muss mind. ein Mitglied diesen Nachweis führen)
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einzureichende Unterlagen:
- Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (531 bzw. 531 EU) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Erklärung Bieter Unteraufträge / Eignungsleihe (532 bzw. 532 EU) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Verpflichtungserklärung Dritter Unteraufträge / Eignungsleihe (533 bzw. 533 EU) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Von jedem Nachunternehmer auszufüllen
- 10 Eigenerklärung zur Umsetzung von Art. 5k Abs. 3 der VO (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 (Russland-Sanktionspaket) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Ausgefüllte Erklärung (Formular 523 EU)
(auch von bereits bekannten Nachunternehmern und allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen).
1. Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir nicht zu den genannten Personen oder Unternehmen gehören, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers/Bieters oder die Niederlassung des Bewerbers/Bieters in Russland,
b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber/Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50%,
c) durch das Handeln der Bewerber/Bieter im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutrifft.
2. Ich/wir erkläre(n), dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
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3. Ich/Wir bestätigen und stellen sicher, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-08-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-06-20 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dez. 2.2 - Zentraler Einkauf
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YRDYYUH/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Nutzung der Vergabeplattform https://www.evergabe.nrw.de gelten die Nutzungsbedingungen VMP NRW (https://www.vergabe.nrw.de/wirtschaft/nutzungsbedingungen-vmp-nrw).
Bieter, welche ohne eine vorherige Registrierung auf www.evergabe.nrw.de auf die Vergabeunterlagen zugegriffen haben, müssen sich selbstständig informieren, ob Vergabeunterlagen zwischenzeitlich geändert wurden oder ob die öffentlichen Auftraggeber Fragen zum Vergabeverfahren beantwortet haben (Holschuld). Sie tragen das Risiko, einen Teilnahmeantrag, eine Interessensbestätigung oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden.
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Für Vergaben von Liefer- und Dienstleistungen unter Einbeziehung der VOL/B als Vertragsbedingungen gelten die Vertragsstrafen nach §11 Nr.2 VOL/B für in den Auschreibungsunterlagen enthaltenen Ausführungsfristen als vereinbart.
Geschäftsbedingungen des Bieters in den Angebotsunterlagen werden nicht zum Vertragsbestandteil. Stellt ein Bieter mit seinem Angebot abweichende Bedingungen, entfalten diese im Falle der Auftragserteilung keine rechtliche Wirkung.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YRDYYUH

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Alberecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251/4111691 📞
Fax: +49 251/4112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 135 Absatz 2 GWB
Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von
30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den
Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.
Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union.
§ 160 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 GWB
Der Antrag zur Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf
der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Alberecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251/4111691 📞
Fax: +49 251/4112165 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Postanschrift: Schlossplatz 2
Postort: Münster
Postleitzahl: 48149
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251/83-0 📞
E-Mail: zentraler.einkauf@uni-muenster.de 📧
Fax: +49 251/83-22052 📠
Internetadresse: http://www.uni-muenster.de 🌏
Quelle: OJS 2022/S 098-270079 (2022-05-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-06-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2022/S 098-270079
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: WWU Münster
Kontakt
E-Mail: zentraler.einkauf@uni-muenster.de 📧
Telefon: +49 2518330333 📞
Fax: +49 2518322052 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 127-362165
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 098-270079
ABl. S-Ausgabe: 127
Zusätzliche Informationen
Ein öffentlicher Auftraggeber ist berechtigt, das Verfahren nach §63 VgV u. a. dann aufzuheben, wenn kein Angebot eingegangen ist, das den Bedingungen entspricht (Nr. 1).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 75%
Preis (Gewichtung): 25%

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentraler Einkauf, Dez. 2.2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Der Antrag zur Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 2518330333 📞
E-Mail: zentraler.einkauf@uni-muenster.de 📧
Fax: +49 2518322052 📠
Quelle: OJS 2022/S 127-362165 (2022-06-30)