Bevorratung und Lieferung von Fahrbahnbelag aus sibirischer Fichte für eine professionelle Radrennbahn

Kölner Sportstätten GmbH

Auftragsgegenstand ist die Bevorratung und Lieferung des Fahrbahnbelags aus sibirischer Fichte für die Erneuerung der professionellen Radrennbahn im Rahmen des Umbaus und der Erweiterung des Kölner Radstadions zum internationalen Radsportzentrum.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-06-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-05-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-05-02 Auftragsbekanntmachung
2022-11-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2022-11-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-05-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verschiedene Holzbaustoffe
Referenznummer: KSS-Verg03
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Bevorratung und Lieferung des Fahrbahnbelags aus sibirischer Fichte für die Erneuerung der professionellen Radrennbahn im Rahmen des Umbaus und der Erweiterung des Kölner Radstadions zum internationalen Radsportzentrum.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verschiedene Holzbaustoffe 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Fußbodenbeläge 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kölner Sportstätten GmbH
Postanschrift: Aachener Straße 999
Postleitzahl: 50933
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www.koelnersportstaetten.de/ 🌏
E-Mail: info@koelnersportstaetten.de 📧
Telefon: +49 2211473045 📞
Fax: +49 2211472889 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVCR7LB/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVCR7LB 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-05-02 📅
Einreichungsfrist: 2022-06-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-05-06 📅
Datum des Beginns: 2022-08-01 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 089-240055
ABl. S-Ausgabe: 89
Zusätzliche Informationen
1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer I.3. genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer I.3 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. 2. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/ mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben. 3. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt. 4. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er in dieser Bekanntmachung die wesentlichen Eckpunkte und Besonderheiten der zu erbringenden Leistung skizziert. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren. Vor dem Hintergrund der durch die geopolitische Lage erschwerten Rohstoffbeschaffung stehen insbesondere die Details der vertraglichen Abwicklung derzeit noch nicht fest. 5. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens erhalten die Bieter vor Angebotsabgabe die Möglichkeit, Anmerkungen und Optimierungsvorschläge zu den Vergabeunterlagen in das Verfahren einzubringen und diese mit dem Auftraggeber zu verhandeln. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Angebotsqualität dienen. Im Anschluss daran wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen. 6. Maßgeblich für den Teilnahmeantrag sind allein die Vorgaben dieser Bekanntmachung. Zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Angebot einzureichen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCR7LB
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber plant den Um- und Ausbau des Kölner Radstadions zu einem modernen und zeitgemäßen Radsportzentrum am Olympia- und Bundesstützpunkt für Bahnradsport, das den Anforderungen an den Hochleistungssport genügt. Für die professionelle Radrennbahn, auf der Weltrekorde gefahren werden sollen, benötigt der Auftraggeber einen Fahrbahnbelag aus sibirischer Fichte. Dieses Holz ist in Fachkreisen als optimales Material für Radrennbahnen bekannt, weil es sich durch einen besonders geringen Reibungswiderstand auszeichnet. Der Auftraggeber benötigt - abhängig vom Bauverlauf - voraussichtlich im März 2025 63.000 Meter sibirische Fichte (Picea obovata) für den Fahrbahnbelag in der Spezifikation
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- Rahmenholz aus sibirischer Fichte, scharfkantig 40/40/0,
- 4-seitig gehobelt,
- Holzfeuchte circa 10 bis 12 %,
- Folie,
- us/sf nachsortiert,
- Länge 5,7 bis 6,0 Meter,
- FSC-zertifiziert, mindestens FSC mix oder gleichwertiges Zertifikat.
Die Holzprodukte müssen nachweislich aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Der Nachweis ist vom Bewerber durch Vorlage eines Zertifikats von FSC, eines vergleichbaren Zertifikats oder durch Einzelnachweise zu erbringen. Vergleichbare Zertifikate oder Einzelnachweise werden anerkannt, wenn der Bewerber nachweist, dass die für das jeweilige Herkunftsland geltenden Kriterien des FSC erfüllt werden.
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Der Auftraggeber wird die benötigte Holzmenge nach Möglichkeit unmittelbar nach der Zuschlagserteilung durch Ankauf vom Auftragnehmer sichern. Der Auftragnehmer hat den Vorrat sodann bis zur Lieferung fachgerecht zu lagern. Etwaige Lager-, Bearbeitungs- und Transportkosten sind einzukalkulieren.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Es wird derzeit von einer Bauzeit von 30 Monaten ausgegangen sowie einer Vor- und Nachlaufphase von insgesamt sechs Monaten. Falls sich die Bauzeit verlängert, verschiebt sich entsprechend die Lieferzeit.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Nachweise vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht,
- dass keine Ausschlussgründe im Sinne des §§123,124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind;
- dass der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera.) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seiner Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge entrichtet hat sowie seinen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist;
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- der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehören, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, und die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören, und bestätigt und sichergestellt wird, dass auch während der Vertragslaufzeit keine Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, welche zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
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b) Formlose Eigenerklärung, in der der Bewerber erklärt, ob und wie (Nachunternehmer / Zusammenschluss als Bietergemeinschaft) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren wird.
c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie Abschluss und Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Bewerbergemeinschaften müssen eine(n) einzige(n) Ansprechpartner(in) benennen.
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Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Nachweise vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied):
Formlose Eigenerklärung mit Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie der Umsätze mit zu dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen.
Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt.
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Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Nachweise vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied):
a) Darstellung der vom Bewerber erbrachten Leistungen (Referenzprojekte), möglichst unter Angabe des Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers, der Leistungsart und der Leistungszeiträume in den letzten 3 Jahren, die mit den hier zu erbringenden Leistungen (Lieferung von Fahrbahnbelag aus sibirischer Fichte für eine professionelle Radrennbahn) vergleichbar sind.
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b) Formlose Angaben zum Lieferkettenmanagement für das hier benötigte Holz, sibirische Fichte und Nachweis, dass der Bewerber tatsächlich Zugriff auf das benötigte Holz in der benötigten Menge und Qualität hat bzw. Erläuterung, wie der Bewerber das Holz bis spätestens zum Lieferzeitpunkt beschaffen will.
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Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt.
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Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber behält sich vor, nur die 3 am besten geeigneten Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern. Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:
1) Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen.
2) Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Dies ist der Fall, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die in Ziffer III.1.) dargestellten Anforderungen erfüllt.
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3) Schließlich wird für den Fall, dass sich mehr als drei geeignete Unternehmen beworben haben, beurteilt, wer unter den geeigneten Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Um dieses Ranking zu ermitteln, wird der Auftraggeber insbesondere die Referenzen des Bewerbers mit dem hiesigen Auftragsgegenstand (Lieferung von Fahrbahnbelag aus sibirischer Fichte für eine professionelle Radrennbahn) vergleichbaren Leistungen, die Angaben zum bisherigen Handel mit vergleichbaren Holz und zur Lieferkette sowie - nachrangig - die Leistungsfähigkeit der Bewerber anhand der Kenngröße Umsatz bewerten.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Rohstoffverfügbarkeit - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Preis (Gewichtung): 85

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Städtische Tochtergesellschaft
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVCR7LB/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer I.3. genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer I.3 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen.
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2. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/ mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.
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3. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.
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4. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er in dieser Bekanntmachung die wesentlichen Eckpunkte und Besonderheiten der zu erbringenden Leistung skizziert. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren. Vor dem Hintergrund der durch die geopolitische Lage erschwerten Rohstoffbeschaffung stehen insbesondere die Details der vertraglichen Abwicklung derzeit noch nicht fest.
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5. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens erhalten die Bieter vor Angebotsabgabe die Möglichkeit, Anmerkungen und Optimierungsvorschläge zu den Vergabeunterlagen in das Verfahren einzubringen und diese mit dem Auftraggeber zu verhandeln. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Angebotsqualität dienen. Im Anschluss daran wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.
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6. Maßgeblich für den Teilnahmeantrag sind allein die Vorgaben dieser Bekanntmachung. Zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Angebot einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCR7LB

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473045 📞
E-Mail: vkrheinland@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472889 📠
Internetadresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzesgegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen, nach dem der Bewerber den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind darüber hinaus gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.2.2) bei dem Auftraggeber zu rügen.
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Quelle: OJS 2022/S 089-240055 (2022-05-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-11-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Ex post: KSS-Verg03
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-11-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-11-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 214-614223
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 089-240055
ABl. S-Ausgabe: 214
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVC6MB1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf §§ 160 ff. GWB verwiesen.
Quelle: OJS 2022/S 214-614223 (2022-11-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-11-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Erzeugnisse der Forst- und Holzwirtschaft
Referenznummer: KSS-Verg04
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Bevorratung, Lagerung und Lieferung von Fahrbahnbelag aus sibirischer (russischer) Fichte für eine professionelle Radrennbahn.
Gesamtwert des Auftrags: 207 900 EUR 💰
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Erzeugnisse der Forst- und Holzwirtschaft 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-11-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-11-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 225-648185
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 214-614223
ABl. S-Ausgabe: 225
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVC64ZD

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die professionelle Radrennbahn, auf der Weltrekorde gefahren werden sollen, be-nötigt der Auftraggeber einen Fahrbahnbelag aus sibirischer (russischer) Fichte. Die-ses Holz ist in Fachkreisen als optimales Material für Radrennbahnen bekannt, weil es sich durch einen besonders geringen Reibungswiderstand auszeichnet.
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Der Auftraggeber benötigt - abhängig vom Bauverlauf - voraussichtlich im vierten Quartal 2025 63.000 Meter sibirische bzw. russische Fichte (Picea obovata) für den Fahrbahnbelag nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung.
Die Holzprodukte müssen nachweislich aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaf-tung stammen. Der Nachweis ist vom Bieter durch Vorlage eines Zertifikats von FSC, eines vergleichbaren Zertifikats oder durch Einzelnachweise zu erbringen. Vergleich-bare Zertifikate oder Einzelnachweise werden anerkannt, wenn der Bieter nachweist, dass die für das jeweilige Herkunftsland geltenden Kriterien des FSC erfüllt werden.
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Der Auftraggeber wird die benötigte Holzmenge nach Möglichkeit unmittelbar nach der Zuschlagserteilung durch Ankauf vom Auftragnehmer sichern. Der Auftragneh-mer hat den Vorrat sodann bis zur Lieferung fachgerecht zu lagern. Etwaige Lager-, Bearbeitungs- und Transportkosten sind einzukalkulieren.
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Der Auftraggeber wird die Lagerung über den 31.12.2025 hinaus optional beauftragen. Dazu geben die Bieter die Lagerkosten für den Zeitraum nach dem 31.12.2025 quar-talsweise als Einheitspreis an.
Die Leistungserbringung beginnt schnellstmöglich nach Zuschlag und endet voraus-sichtlich im November 2025.
Weitere Einzelheiten der Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anla-ge 1 zum Vertrag, Anlage 2).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber wird die Lagerung über den 31.12.2025 hinaus optional beauftragen. Dazu geben die Bieter die Lagerkosten für den Zeitraum nach dem 31.12.2025 quar-talsweise als Einheitspreis an.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Rohstoffverfügbarkeit

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-11-17 📅
Name: OSMO Holz und Color GmbH & Co. KG
Postanschrift: Affhüppen Esch 12
Postort: Warendorf
Postleitzahl: 48231
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 02581922253 📞
E-Mail: kai.asthalter@osmo.de 📧
Land: Warendorf 🏙️
Internetadresse: www.osmo.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 207 900 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland mit Sitz bei der Bezirksregierung Köln
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Verfahren zur Nachprüfung behaupteter Verstöße im Rahmen dieser Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf § 160 ff. GWB verwiesen.
Quelle: OJS 2022/S 225-648185 (2022-11-17)