Beschreibung der Beschaffung
Für das Projekt werden für das Gewerk Raumlufttechnik nachfolgende Leistungen benötigt:
Mehrere, betriebsfertige RLT-Anlagen für die verschiedenen Nutzungsbereiche des Gebäudes (z.B. Laborbereich, Gewächshaus, Halle für Pflanzenversuchskammern (Raum in Raum Systeme)), u.a.
- 5 Teilklimaanlagen, teilweise als kombiniert Zu-/Abluftgeräte mit zugehörigen WRG-Hydraulik-Modul mit einem Volumenstrom von ca. 3.800 - 7.800 m3/h
- 5 Kompaktlfütunganlagen mit einem Volumenstrom von ca. 280 - 500 m3/h
- 3 Rohr- und einem Kanalventilator mit einem Volumenstrom von ca. 60 - 1.500 m3/h und ca. 7.000 m3/h
Luftverteilsysteme für Zu- und Abluft
- ca. 1.230-1160 m2 in eckiger Bauform in Stahl, verzinkt und ca. 445-705 m in runder Bauform, einschließlich Form- und Verbindungstücke
- ca.80 m Rohre, Form- und Verbindungstücke aus PPs-Kunststoff
- einschließlich Brandschutztechnischer Verkleidung
Luftauslässe für Zu- und Abluft
- Diverse Tellerventile, Lüftunngsgitter zum Einbau in eckigen Kanälen und Rohren
- ca.34 Drallauslässe mit Anschlusskasten und ca. 16 Bodengitter
Außen- und Fortluftdurchlässe
- Diverse Wetterschutzgitter
- 2 Fortlufttürme für Aufstellung auf dem Dach mit einer Gesamthöhe von ca. 9,0 m
Absperr- / Regeleinrichtungen und Schalldämpfer für die verschieden Nutzungsbereiche des Gebäudes
- Diverse Konstant-Volumenstromregler in eckiger und runder Bauweise, teilweise in PPs-Ausführung.
- Diverse Variable-Volumenstromregler in eckiger und runder Bauweise, teilweise in PPs-Ausführung.
Sicherheitstechnische Einbauten
- ca. 105 Brand- und ca. 11 Rauchschutzklappen in eckiger und runder Bauweise
- 2 Entrauchungsanlagen mit einem Volumenstrom von ca. 15.200 m3/h und ca. 295 m2 zugehörigem Entrauchungskanalsystem
Bei dem Projekt handelt es sich um einen Neubau auf dem Gelände der Heinrich-Heine-Universität.
Die Objektüberwachung obliegt der vom Bauherrn beauftragten örtlichen Bauleitung, sowie den beteiligten Fachplanern.
Die Inbetriebnahme der Sanitärtechnik erfolgt ebenfalls unter Beteiligung der Fachgewerke unter organisatorischer Federführung eines vom Bauherrn beauftragten Inbetriebnahme-Management.
Die Oberbauleitung wird im Projekt vollständig vom BLB als Bauherrn und Auftraggeber wahrgenommen.