Coburg - Neugestaltung von Teilbereichen des ehem. Schlachthof- und Güterbahnhofareals - Umfeld Globe - Objektplanung Freianlagen (LPH 5-9 HOAI)

Stadt Coburg - Personal- und Organisationsamt - Zentrale Beschaffungsstelle

Objektplanung und -überwachung Freianlagen (LPH 5-9 HOAI)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-04-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-03-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-03-11 Auftragsbekanntmachung
2022-03-16 Ergänzende Angaben
2022-08-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-03-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Referenznummer: 1020-0452-2022/000265
Kurze Beschreibung: Objektplanung und -überwachung Freianlagen (LPH 5-9 HOAI)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Coburg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Coburg - Personal- und Organisationsamt - Zentrale Beschaffungsstelle
Postanschrift: Steingasse 18
Postleitzahl: 96450
Postort: Coburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.coburg.de/Vergabeseite 🌏
E-Mail: beschaffungsstelle@coburg.de 📧
Telefon: +49 9561-893155 📞
Fax: +49 9561-8963159 📠
URL der Dokumente: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17f7898e897-559b68f0d31c9145 🌏
URL der Teilnahme: http://www.tender24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-03-11 📅
Einreichungsfrist: 2022-04-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-03-16 📅
Datum des Beginns: 2022-07-01 📅
Datum des Endes: 2023-03-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 053-138327
ABl. S-Ausgabe: 53
Zusätzliche Informationen
Wir bitten um Beachtung: Es werden "NUR" elektronische Teilnahmeanträge zugelassen! Mit dem Teilnahmeantrag sind Angaben zu den bekanntgemachten Auswahlkriterien einzureichen! Der Verfahrensablauf des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb wird aus dem Dokument "Verfahrensbeschreibung und Hinweise" ersichtlich. Frist bis zu der Bewerberfragen als rechtzeitig gestellt gelten: 01.04.2022 Die Gesamtdateigröße aller Unterlagen des Teilnahmeantrags darf 300 MB systembedingt nicht überschreiten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Coburg vergibt die Leistungen der Lph 5-9 nach HOAI 2021 der Objektplanung "Freianlagen" für den Umgriff der zurzeit noch im Bau befindlichen dauerhaften Kulturstätte, bestehend aus dem Globe und seinen 3 Nebengebäuden. Die Leistungen der Lph 1-4 wurden bereits vom Büro Jühling & Köppel erbracht.
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Mit Hilfe dieses Verfahrens soll ein geeignetes Büro gefunden und beauftragt werden, welches die vorliegende Planung ab der Lph 5 bis zur Lph 9 weiterführt und umsetzt. Die Beauftragung erfolgt hierbei stufenweise.
Es muss berücksichtigt werden, dass die Baudurchführung der Freianlagen bei laufendem Betrieb der genannten Gebäude zu erbringen ist.
Die Planung und Durchführung der öffentlichen Verkehrsflächen des zu bearbeitenden Areals sind Aufgabe eines bereits beauftragten Verkehrsanlagenplaners, ebenso wie der Ober- und Unterbau der befestigten Freianlagen. Die dem Verfahren als Anlagen 6 bzw. 6A beiliegenden Pläne geben Auskunft über die Aufteilung der Flächen bzw. Leistungen zwischen Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung.
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Der Baubeginn für die Umsetzung dieser Planung ist für Mitte März 2023 festgelegt. Die Gesamtfläche bestehend aus Verkehrsanlagen und Freianlagen soll bis Frühjahr 2024 fertiggestellt sein.
Honorargrundlage wird die in Bezug auf die aktuellen Baupreise, den Planungsumfang (Flächengröße) und die neue Zuordnung zum Leistungsbild Freianlagen vom AN zu überarbeitende Kostenberechnung aus dem Jahr 2019, sowie die im Vertragsentwurf eingetragenen Honorarparameter bzw. die vom AN angebotenen Parameter.
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Die künstlerische Oberleitung (BL) obliegt dem Freianlagenplaner.
Optionen:
Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.
Beschreibung der Verlängerungen:
Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.
Beschreibung der Optionen:
Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Güterbahnhof- und Schlachthofareal in 96450 Coburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Berufsqualifikation nach §§ 44 und 75 Abs.1 bis 4 VgV
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 44 Abs. 1 und § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): Vorlage eines Auszuges aus dem Berufs- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus einem vergleichbaren Register des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, soweit eine Eintragung nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, vorgesehen ist.
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Der Auszug hat den aktuellen Stand wiederzugeben und darf zum Zeitpunkt des Endes der Abgabefrist nach Ziffer IV.2.2. der Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nicht älter als 12 Monate sein.
Bei einer Bewerbergemeinschaft ist ein entsprechender Auszug von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Nachweis der Berufsqualifikation muss auch bei juristischen Personen (Vorlage der Berufsqualifikation des bevollmächtigten Geschäftsführers bzw. Inhabers oder einer Führungskraft bzw. eines Angestellten) beigelegt werden.
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2014/24/EU und den Vorgaben über die Anerkennung von Berufsqualifikationen entspricht.
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Mindestanforderung:
- Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnungen "Landschaftsarchitekt" (erfolgreicher Abschluss eines mindestens 3-jährigen Studiums an einer Universität oder Hochschule; Studienabschluss Bachelor, Diplom oder Master in einer einschlägigen Studienrichtung).
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- Eintragung in die Liste der Bayerischen Architektenkammer oder einer anderen Kammer.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV)
Nachweis über eine bestehende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung des Bewerbers mit einer Mindestdeckungssumme bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen.
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Im Falle von geringeren Deckungssummen als vorstehend genannt, ist eine Bestätigung des in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder eines Versicherungsmaklers einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden Anforderungen angepasst werden wird. Sollte diese Bestätigung von einem Versicherungsmakler erstellt werden, muss sich die Bestätigung auf eine Versicherung eines Versicherungsunternehmens beziehen, welches in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.
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Haben sich für die Versicherung mehrere Versicherer zusammengeschlossen, so ist vom Bewerber zusätzlich die Vereinbarung einer Führungsklausel herbeizuführen, durch welche die zusammengeschlossenen Versicherer gegenüber dem Auftraggeber uneingeschränkt durch einen der Versicherer als Gesamtschuldner vertreten werden.
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Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Mindestjahresumsatz (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV)
Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Planungsleistungen der LPH 1-9 HOAI im Leistungsbild Objektplanung und -überwachung Freianlagen), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto.
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Sollte der tätigkeitsbezogene Umsatz nicht genau ermittelt werden können, ist jeweils ein tätigkeitsbezogener Umsatz anzugeben, der in dem betreffenden Geschäftsjahr mindestens erzielt worden ist. Der Wert ist dann entsprechend zu kennzeichnen.
Ist der Bewerber oder ein Bewerbergemeinschaftsmitglied noch keine drei Geschäftsjahre tätig, beschränkt sich sein Nachweiszeitraum in der Jahresumsatzerklärung auf die Geschäftsjahre seiner Tätigkeit. Maßgebend für die Einhaltung des Mindest-Jahresumsatzes ist in diesem Fall der Durchschnittswert aus den Geschäftsjahren seiner Tätigkeit.
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Bei einer Bewerbergemeinschaft sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Sofern ein Mindest-Jahresumsatz gefordert wird, genügt es, wenn der Durchschnittswert der Addition der Jahresumsätze der Mitglieder diesen Mindestumsatz erreicht. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze im Tätigkeitsbereich des Auftrages.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV)
Deckungssumme von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mindestens 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden)
Mindestjahresumsatz (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV)
250.000,00 EUR (netto) als gemittelter Gesamtjahresumsatz (Hauptsitz des Bewerbers inkl. Niederlassungen)
200.000,00 EUR (netto) als gemittelter Gesamtjahresumsatz für entsprechende Dienstleistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Hauptsitz des Bewerbers inkl. Niederlassungen)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen mit vergleichbaren Anforderungen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)
Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten drei Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitraums sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers.
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Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigen werden, die mehr als drei Jahre, jedoch höchstens fünf Jahre zurückliegen (Stichtag: 01.01.2017).
Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Anforderungen mit denen der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und mindestens die geforderten Leistungsphasen (jedoch nicht zwingend alle Grundleistungen) im vorgegebenen Zeitraum (01.01.2017 - Ablauf Bewerbungsfrist) erbracht wurden. Es muss sich hierbei nicht zwingend um Objekte der gleichen Nutzungsart handeln.
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Eine laufende Referenz, bei der die geforderten Leistungsphasen noch nicht abschließend erbracht wurden, kann nicht zur Erfüllung der Mindestanforderungen herangezogen werden. Bei noch laufenden Verträgen muss das vorgenannte Volumen bereits erfolgreich bearbeitet worden sein. Die Erfüllung der Mindestanforderungen ist jedoch kumuliert über mehrere Referenzen möglich.
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Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV)
Angabe der durchschnittlichen jährlichen Anzahl an technische Fachkräfte oder an technischen Stellen, die zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung eingesetzt werden können.
Angaben zur Struktur und Organisationsform für die Leistungserbringung in Form eines Organigramms (max. 2 DIN A4 Seite). Es sollen hierbei Geschäftsleitung, Projektleitung, Team, Planer, Ausschreiber und Objektüberwacher in Bezug gesetzt werden. Bitte eventuelle Unterauftragnehmer und ARGE Partner kennzeichnen.
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Angabe der Ausstattung, der Geräte und techn. Ausrüstung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV)
Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Ausführung des Auftrags verfügt.
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)
Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten des Bewerbers und die Zahl der Führungskräfte des Bewerbers jeweils in den letzten drei Jahren ersichtlich wird. Bei einer Bewerbergemeinschaft sind je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten und die Zahl der Führungskräfte jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren. Sollte die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten und der Führungskräfte nicht genau ermittelt werden können, ist jeweils eine durchschnittliche Zahl der Beschäftigten und der Führungskräfte anzugeben, die in dem betreffenden Jahr mindestens beschäftigt waren. Der Wert ist dann entsprechend zu kennzeichnen. Als Beschäftigte gelten die sozialversicherungspflichtig angestellten Arbeitnehmer.
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Qualitätssicherung (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV)
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung muss als gesonderte Anlage dem Bewerbungsbogen beigefügt werden.
Vergabe von Unteraufträgen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV)
Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, muss als gesonderte Anlage (siehe Formblatt 235 "Verzeichnis der Leistungen Unterauftragnehmer / anderer Unternehmen" gemäß Vergabeunterlagen) dem Bewerbungsbogen beigefügt werden.
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Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern
Eigenerklärung über die Erfahrungen des Bewerbers mit öffentlichen Auftraggebern und geförderten Maßnahmen (Förderantragsstellung, Vergabeverfahren, Rechnungs- und Nachtragsbearbeitung, etc.) muss als gesonderte Anlage dem Bewerbungsbogen beigefügt werden.
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Mindeststandards:
Referenzen mit vergleichbaren Anforderungen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)
Nachweis von mindestens einer Referenz mit mindestens den LPH 3-4 HOAI und mindestens einer Referenz mit mindestens den LPH 5-8 HOAI (Variante A) oder Nachweis von mindestens zwei Referenzen mit mindestens den LPH 3-8 HOAI (Variante B) im zu vergebenden Leistungsbild jeweils mit folgenden Mindestinhalten:
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- Planung, Ausschreibung und Überwachung von Freianlagen mit Bauwerksbezug und öffentlicher Nutzung, die hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche (insb. hohe Ausstattungsintensität und anspruchsvolle Anforderungen an die Gestaltungsqualität) vergleichbar sind. Vergleichbar sind insbesondere Planungsleistungen des zu vergebenden Leistungsbilds für Objekte der Honorarzone III oder höher.
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- Bearbeitung einer Brutto-Grundfläche (BGF gem. DIN 277-1) von mindestens 10.000 m² oder Bearbeitung von Herstellkosten gemäß KG 500 nach DIN 276 (befestigte Fläche inkl. dazugehöriger Grünflächen) in Höhe von mindestens 1,0 Mio. EUR (netto).
Die vergleichbaren Referenzen müssen den sicheren Rückschluss zulassen, dass die für eine ordnungsgemäße Auftragsdurchführung erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit des Bewerbers vorhanden ist.
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV)
Drei technische Fachkräfte oder technische Stellen des ausgeschriebenen Fachbereichs.
Angabe der Ausstattung, der Geräte und techn. Ausrüstung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV)
CAD 3D, Ausschreibungssoftware mit GAEB-Schnittstelle, E-Mail, Standardbürosoftware, Internetanbindung

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
- Nachweis des gemittelten Gesamt-jahresumsatzes (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) (5 %)
- Nachweis des gemittelten Jahres-umsatzes (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) (5 %)
- Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten fünf Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitraums sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) (50 %)
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- Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) (5 %)
- Anzahl der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die zur Erfüllung der Leistung eingesetzt werden können (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV) (5 %)
- Beschreibung der technischen Ausrüstung (Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung des Unter-nehmens für die Ausführung des Auftrags) (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 und Nr. 9 VgV) (5 %)
- Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) (10 %)
- Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) (5 %)
- Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und geförderten Maßnahmen (10 %)
Bei Punktegleichstand bei mehreren Bewerbern entscheidet die im Kriterium "Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge der letzten fünf Jahre" erzielte Punktzahl. Bei einem auch danach ermittelten Punktegleichstand entscheidet die im Kriterium "Anzahl der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen" erzielte Punktzahl. Bei einem auch danach ermittelten Punktegleichstand entscheidet die im Kriterium "Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und geförderten Maßnahmen" erzielte Punktzahl. Bei einem auch danach ermittelten Punktegleichstand entscheidet das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-04-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aufgabenstellung und Projektanforderungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam - Zusammensetzung, Organisation, Vertretungsregelung, Projektleitung, Besetzung der einzelnen Planungsbereiche
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam - Verfügbarkeit, sofortiger Arbeitsbeginn, Personaleinsatzplan
Terminplan zur vorgesehenen Projektabwicklung
Organisation der Bauleitung / Präsenz vor Ort / Erreichbarkeit für den Bauherrn
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden zur Qualitätssicherung der Planung, Ausschreibung, Bauüberwachung
Methoden zur Kostensicherheit
Methoden zur Terminsicherheit
Kostenkriterium (Name): Honorar für Grundleistungen aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen nach HOAI
Kostenkriterium (Gewichtung): 20,00
Kostenkriterium (Name): Honorar für Besondere Leistungen und Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.coburg.de/Vergabeseite 🌏
Dokumente URL: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17f7898e897-559b68f0d31c9145 🌏
URL der Teilnahme: www.tender24.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Wir bitten um Beachtung:
Es werden "NUR" elektronische Teilnahmeanträge zugelassen!
Mit dem Teilnahmeantrag sind Angaben zu den bekanntgemachten Auswahlkriterien einzureichen!
Der Verfahrensablauf des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb wird aus dem Dokument "Verfahrensbeschreibung und Hinweise" ersichtlich.
Frist bis zu der Bewerberfragen als rechtzeitig gestellt gelten: 01.04.2022
Die Gesamtdateigröße aller Unterlagen des Teilnahmeantrags darf 300 MB systembedingt nicht überschreiten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981/53-1277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981/53-1837 📠
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/ 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 053-138327 (2022-03-11)
Ergänzende Angaben (2022-03-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-03-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 056-147547
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 053-138327
ABl. S-Ausgabe: 56
Quelle: OJS 2022/S 056-147547 (2022-03-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 164-466211
ABl. S-Ausgabe: 164

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Coburg vergibt die Leistungen der Lph 5-9 nach HOAI 2021 der Objektplanung "Freianlagen" für den Umgriff der zurzeit noch im Bau befindlichen dauerhaften Kulturstätte, bestehend aus dem Globe und seinen 3 Nebengebäuden. Die Leistungen der Lph 1-4 wurden bereits vom Büro Jühling & Köppel erbracht. Mit Hilfe dieses Verfahrens soll ein geeignetes Büro gefunden und beauftragt werden, welches die vorliegende Planung ab der Lph 5 bis zur Lph 9 weiterführt und umsetzt. Die Beauftragung erfolgt hierbei stufenweise. Es muss berücksichtigt werden, dass die Baudurchführung der Freianlagen bei laufendem Betrieb der genannten Gebäude zu erbringen ist. Die Planung und Durchführung der öffentlichen Verkehrsflächen des zu bearbeitenden Areals sind Aufgabe eines bereits beauftragten Verkehrsanlagenplaners, ebenso wie der Ober- und Unterbau der befestigten Freianlagen. Die dem Verfahren als Anlagen 6 bzw. 6A beiliegenden Pläne geben Auskunft über die Aufteilung der Flächen bzw. Leistungen zwischen Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung. Der Baubeginn für die Umsetzung dieser Planung ist für Mitte März 2023 festgelegt. Die Gesamtfläche bestehend aus Verkehrsanlagen und Freianlagen soll bis Frühjahr 2024 fertiggestellt sein. Honorargrundlage wird die in Bezug auf die aktuellen Baupreise, den Planungsumfang (Flächengröße) und die neue Zuordnung zum Leistungsbild Freianlagen vom AN zu überarbeitende Kostenberechnung aus dem Jahr 2019, sowie die im Vertragsentwurf eingetragenen Honorarparameter bzw. die vom AN angebotenen Parameter. Die künstlerische Oberleitung (BL) obliegt dem Freianlagenplaner. Optionen: Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-08-22 📅
Name: Jühling & Partner Landschaftsarchitekten bdla mbB
Postanschrift: Bauerstraße 19
Postort: München
Postleitzahl: 80796
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: koeppel@juehling.net 📧
Land: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
-der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftrag eben nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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-Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
-Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
-mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die Betroffenen Bieter ergangen ist.
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Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertagen nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim Betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der Betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2022/S 164-466211 (2022-08-22)