enercity Netz GmbH - Generalplanung für den Neubau der Zentralen Leitwarte

enercity Netz GmbH

Die enercity Netz GmbH beabsichtigt den Bau einer zentralen Leitwarte (ZLW) zur Steuerung und Überwachung der Netz-, Produktions- und Energiehandelsprozesse im Stadtgebiet Hannover. Im Vergabeverfahren soll ein Generalplaner beauftragt werden, der die für das Projekt erforderlichen Planungsleistungen aus einer Hand erbringt. Die Bauleistungen sollen auf Basis einer vom Auftragnehmer der ausgeschriebenen Leistungen erarbeiteten funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) an einen Generalunternehmer (GU) beauftragt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-03-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-02-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-02-24 Auftragsbekanntmachung
2022-08-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-02-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 3-2022
Kurze Beschreibung:
Die enercity Netz GmbH beabsichtigt den Bau einer zentralen Leitwarte (ZLW) zur Steuerung und Überwachung der Netz-, Produktions- und Energiehandelsprozesse im Stadtgebiet Hannover. Im Vergabeverfahren soll ein Generalplaner beauftragt werden, der die für das Projekt erforderlichen Planungsleistungen aus einer Hand erbringt. Die Bauleistungen sollen auf Basis einer vom Auftragnehmer der ausgeschriebenen Leistungen erarbeiteten funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) an einen Generalunternehmer (GU) beauftragt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Region Hannover 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: enercity Netz GmbH
Postanschrift: Auf der Papenburg 18
Postleitzahl: 30459
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.enercity-netz.de 🌏
E-Mail: vergabe@kanzlei-dagefoerde.de 📧
Telefon: +49 51159097560 📞
Fax: +49 51159097566 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLRKJZ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLRKJZ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-02-24 📅
Einreichungsfrist: 2022-03-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-03-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 042-110105
ABl. S-Ausgabe: 42
Zusätzliche Informationen
1) Vergabeunterlagen In der Anlage B01 (Machbarkeitsstudie) sind besonders sensible Informationen zu dem Vorhaben enthalten, das eine kritische Infrastruktur der Energieversorgung im Sinne von § 2 Abs. 10 BSIG beinhaltet. Daher stellt der Auftraggeber gemäß § 41 Abs. 4 SektVO dieses Dokument erst in der Angebotsphase und nur nach Abgabe einer gesonderten Vertraulichkeitserklärung (siehe Anlage D05) zur Verfügung. Die Erklärung ist auszufüllen, zu unterzeichnen (im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch den bevollmächtigen Vertreter) und mit dem Teilnahmeantrag über die Vergabeplattform einzureichen. Die Machbarkeitsstudie wird dann über die Vergabeplattform bereitgestellt. 2) Erläuterung zur Angabe der Vertragslaufzeit (Ziffer II.2.7) Die Angabe ist als Schätzung zu verstehen und beruht auf der derzeitigen Planung des Auftraggebers bzgl. des Verlaufs dieses Vergabeverfahrens und des Projekts insgesamt. Der Vertrag beginnt grundsätzlich mit dem Zuschlag und endet mit vollständiger Erbringung der letzten dem Auftragnehmer übertragenen Teilleistung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, die nachfolgenden Planungsleistungen auf Grundlage der HOAI 2021 an einen Auftragnehmer (Generalplaner) zu vergeben. Die für die Leistungserbringung geltenden vertraglichen Regelungen ergeben sich aus dem Generalplanervertrag (Teil C der Vergabeunterlagen).
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- Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10.1
- Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14.1
- Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1
- Geotechnik (Geotechnischer Bericht) gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1
- Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik) gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1
- Freianlagen gemäß § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11.1
- Abbruchplanung
- Zusätzlich beauftragte Leistungen (optional)
Das Nähere ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen).
Dauer: 40 Monate
Beschreibung der Optionen:
Mit Erteilung des Zuschlags beauftragt der Auftraggeber die in der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) beschriebenen Leistungen nicht vollständig, sondern stufenweise wie nachfolgend beschrieben:
Mit Erteilung des Zuschlags wird der Auftragnehmer zunächst nur mit den Leistungen bis einschließlich der Leistungsphase 4 nach HOAI beauftragt (Grundbeauftragung). Über den Abruf weiterer Leistungen (Folgebeauftragungen) wird der Auftraggeber insbesondere auf Grundlage der Ergebnisse des Genehmigungsverfahrens entscheiden. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungen über die Grundbeauftragung hinaus besteht nicht.
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Die Beauftragung mit den Leistungen der zur Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 ff. nach HOAI erfolgt ggf. - nach Wahl des Auftraggebers in bis zu drei weiteren Paketen - durch Abruf des Auftraggebers. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die jeweils abgerufenen Leistungen zu erbringen, wenn der Abruf innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss der jeweils vorangegangenen Leistungen erfolgt.
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Näheres ergibt sich aus dem Generalplanervertrag (Teil C).
Zusätzliche Informationen:
1) Vergabeunterlagen
In der Anlage B01 (Machbarkeitsstudie) sind besonders sensible Informationen zu dem Vorhaben enthalten, das eine kritische Infrastruktur der Energieversorgung im Sinne von § 2 Abs. 10 BSIG beinhaltet. Daher stellt der Auftraggeber gemäß § 41 Abs. 4 SektVO dieses Dokument erst in der Angebotsphase und nur nach Abgabe einer gesonderten Vertraulichkeitserklärung (siehe Anlage D05) zur Verfügung. Die Erklärung ist auszufüllen, zu unterzeichnen (im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch den bevollmächtigen Vertreter) und mit dem Teilnahmeantrag über die Vergabeplattform einzureichen. Die Machbarkeitsstudie wird dann über die Vergabeplattform bereitgestellt.
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2) Erläuterung zur Angabe der Vertragslaufzeit (Ziffer II.2.7)
Die Angabe ist als Schätzung zu verstehen und beruht auf der derzeitigen Planung des Auftraggebers bzgl. des Verlaufs dieses Vergabeverfahrens und des Projekts insgesamt. Der Vertrag beginnt grundsätzlich mit dem Zuschlag und endet mit vollständiger Erbringung der letzten dem Auftragnehmer übertragenen Teilleistung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
30459 Hannover Erbringung der Leistungen in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers und vor Ort in Hannover.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Jahresumsatz
Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den Jahren 2019 bis 2021 (insgesamt und aus Planungsleistungen für mit dem zu planenden Objekt vergleichbare Hochbauten). Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der Richtigkeit der Angaben ergänzende Unterlagen anzufordern, z. B. (testierte) Jahresabschlüsse oder Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters.
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2. Haftpflichtversicherung
Nachweis einer branchenüblichen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung durch Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Bestätigung der Versicherung, im Auftragsfall eine entsprechende Deckung zu gewähren.
Mindeststandards:
Zu 1.: Jahresumsatz aus Planungsleistungen für mit dem zu planenden Objekt vergleichbare Hochbauten mindestens 500.000 EUR im Jahresdurchschnitt in den Jahren 2019-2021.
Zu 2.: Deckungssumme für Vermögensschäden mindestens 5,0 Mio. EUR je Schadensfall. Die Deckungssumme muss pro Jahr mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3. Referenzleistungen
Eigenerklärungen über mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare frühere Aufträge.
4. Personalstand
Eigenerklärung zum Personalstand im Jahresdurchschnitt in den Jahren 2019 bis 2021, gegliedert nach Büroinhabern/Geschäftsführern, Architekten/Ingenieure/innen und kaufmännischen/technischen Mitarbeitern.
5. Projektleitung
Eigenerklärung zum/zur vorgesehenen Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in unter Angabe von Name, beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung in Jahren.
6. Angaben zum Nachunternehmereinsatz
Eigenerklärung dazu, ob und ggf. welche Leistungen an Nachunternehmer übertragen werden sollen sowie ggf. Eigenerklärung zur Verfügung über die Ressourcen des Nachunternehmers und dessen Eignung (im Falle der Eignungsleihe gemäß § 47 SektVO).
Mindeststandards:
Zu 3.: Es sind mindestens drei Referenzleistungen über vergleichbare frühere Aufträge vorzulegen. Vergleichbar sind Aufträge, bei denen alle nachfolgenden Merkmale vorliegen:
- Bauvolumen (Summe aus KG 300-500) mindestens 10 Mio. EUR netto.
- Planungsleistungen der Objektplanung gemäß §§ 33 ff. HOAI.
- Projekte mit mindestens überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (Honorarzonen IV oder V nach HOAI).
- Leistungsbeginn der Referenzleistungen nicht vor dem 01.01.2012.
Es müssen außerdem die nachfolgenden Anforderungen erfüllt sein:
- In der Summe der vorgelegten Referenzleistungen müssen die Leistungsphasen 1 bis 8 gemäß § 34 HOAI jeweils mindestens einmal bearbeitet und abgeschlossen worden sein.
- Mindestens eine Referenzleistung muss ein Projekt betreffen,
das eine kritische Infrastruktur im Sinne von § 2 Abs. 10 BSIG (z. B. eine Leitwarte oder Einsatzleitstelle) beinhaltet.
welches den Abbruch eines Bestandsobjekts und den Neubau an gleicher Stelle umfasst.
Zu 5.: Für die als Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in vorgesehenen Personen ist ein Nachweis der Berufszulassung als Architekt/in bzw. Ingenieur/in durch Mitgliedschaftsbestätigung einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
7. Gesetzliche Ausschlussgründe
Eigenerklärung über das Vorliegen oder Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne von §§ 123, 124 GWB sowie ggf. Maßnahmen der Selbstreinigung im Sinne von § 125 GWB.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Für die als Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in vorgesehenen Personen ist ein Nachweis der Berufszulassung als Architekt/in bzw. Ingenieur/in durch Mitgliedschaftsbestätigung einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Generalplanervertrag (Teil C).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Generalplanervertrag (Teil C).
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Generalplanervertrag (Teil C).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens drei Bewerber zur Abgabe von Erstangeboten aufzufordern. Voraussetzung hierfür ist, dass die Eignungskriterien einschließlich der Mindestanforderungen erfüllt sind. Sofern die Anzahl der Bewerber, welche die Eignungskriterien erfüllen, weniger als drei beträgt, kann der Auftraggeber das Verfahren fortführen, indem er den oder die Bewerber zur Abgabe von Erstangeboten auffordert, welche die Kriterien erfüllen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-04-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-06-30 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Internetadresse: www.enercity-netz.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLRKJZ/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Nachunternehmer, Eignungsleihe
Bewerber haben in dem Nachunternehmerverzeichnis (Teil D, Anlage D02) anzugeben, ob und ggf. welche Teile der Leistung sie an Nachunternehmer weitergeben wollen. Das Nachunternehmerverzeichnis ist auch dann auszufüllen und abzugeben, wenn kein Nachunternehmereinsatz vorgesehen ist.
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Sollte ein Bewerber die Eignungskriterien nur dadurch erfüllen können, dass er einen Nachunternehmer einbezieht (Eignungsleihe), so hat er zusätzlich bei Abgabe des Teilnahmeantrags seine Verfügung über die Ressourcen des Nachunternehmers und dessen Eignung sowie das Nichtvorliegen gesetzlicher Ausschlussgründe beim Nachunternehmer mittels einer Nachunternehmererklärung (Teil D, Anlage D03) nachzuweisen.
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2) Bewerber-/Bietergemeinschaften
Für Bewerbergemeinschaften muss ein gemeinsamer Teilnahmeantrag abgegeben werden. Der Name der Bewerbergemeinschaft sowie ein bevollmächtigter Vertreter sind anzugeben (siehe Teil D der Vergabeunterlagen). Der Auftraggeber weist darauf hin, dass von einer (späteren) Bietergemeinschaft eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt wird. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Bewerbergemeinschaftserklärung (Teil D, Anlage D04) in von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichneter Form abzugeben.
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Mit Abgabe eines Erstangebots wird die Bewerbergemeinschaft zur Bietergemeinschaft. Für Bietergemeinschaften muss ein gemeinsames Angebot abgegeben werden. Änderungen an der Zusammensetzung einer Bietergemeinschaft gegenüber der Zusammensetzung als Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und können zum Ausschluss des Angebots vom Vergabeverfahren führen.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YBLRKJZ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 413115-3306 📞
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 413115-2943 📠
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag an (§ 160 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2022/S 042-110105 (2022-02-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2459183.52 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 164-467552
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 042-110105
ABl. S-Ausgabe: 164
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YBL6YQF

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, Planungsleistungen u. a. auf Grundlage der HOAI 2021 an einen Auftragnehmer (Generalplaner) zu vergeben. Das Nähere ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen). Die für die Leistungserbringung geltenden vertraglichen Regelungen ergeben sich aus dem Generalplanervertrag (Teil C der Vergabeunterlagen).
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Beschreibung der Optionen:
Mit Erteilung des Zuschlags wird der Auftragnehmer zunächst nur mit den Leistungen bis einschließlich der Leistungsphase 2 nach HOAI beauftragt (Grundbeauftragung). Über den Abruf weiterer Leistungen (Folgebeauftragungen) wird der Auftraggeber insbesondere auf Grundlage der Ergebnisse des Genehmigungsverfahrens entscheiden. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungen über die Grundbeauftragung hinaus besteht nicht.
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Die Beauftragung mit den Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 ff. nach HOAI erfolgt ggf. - nach Wahl des Auftraggebers in bis zu drei weiteren Paketen - durch Abruf des Auftraggebers. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die jeweils abgerufenen Leistungen zu erbringen, wenn der Abruf innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss der jeweils vorangegangenen Leistungen erfolgt.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektumsetzungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Preis (Gewichtung): 40

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-08-11 📅
Name: Ingenieurgesellschaft Nordwest mbH
Postanschrift: Frieslandstraße 2
Postort: Oldenburg
Postleitzahl: 26125
Land: Deutschland 🇩🇪
Oldenburg (Oldenburg), Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 2459183.52 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
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Quelle: OJS 2022/S 164-467552 (2022-08-22)