Beschreibung der Beschaffung
Geplant ist der Neubau eines Hallenbades auf dem Grundstück des Parkbades in Schwabach. Das Hallenbad besteht aus einem hohen (Badehalle) und einem niedrigen Gebäudeteil (Umkleide/Eingangsbereich). Die Leistungen des Gewerks können grob in drei Bereiche eingeteilt werden:
Elementglasfassade, Pfosten-Riegel-Fassade und Innenraumverglasungen.
Die Pfosten Riegelfassade soll dabei im Eingangsbereich, und allseitig an der Badehalle
zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei an den Stirnseiten der Badehalle um eine hohe PR-Fassade, bei der zwei übereinanderliegende Gläserreihen zum Einsatz kommen. Die Süd- und Ostfassade wird nachträglich (anderes Gewerk) mit
einer textilen Sonnenschutzanlage ausgestattet, für die entsprechende Befestigungspunkte in der PR-Konstruktion integriert sein müssen.
Die PR-Fassade auf Nord- und Südseite sind niedrige Fassadenelemente bei der die Südfassade drei Fluchtwegstüren und die Nordfassade gedämmte Fassadenpaneele beinhaltet.
Die PR-Fassade im Eingangsbereich/Foyer beschreibt eine raumhohe Glasfassade die rechts und links an den Windfang anschließt. Außerdem geht diese mittels Ganzglasecke in die Badehallenfassade über. Die zweite Ganzglasecke
im Bereich des Foyers befindet sich in der Nord- Ostecke.
Die Elementglasfassade ist im UG, sowie dem EG im Bereich der Nord- und Westfassade des niedrigen Gebäudeteils geplant. Das Fensterband der Nordfassade EG besteht ausschließlich aus Festverglasungen, bei der auf die Zwischenpfostenprofile verzichtet wird und die Glashöhenkanten stattdessen dauerelastisch verklebt werden.
Die Glasfassade der Westfassade besteht aus Festverglasungen, Dreh-Kipp-Fensterflügeln und einer Türe. Außerdem wird dieser Fassadenabschnitt nachträglich (anderes Gewerk) mit einer textilen Sonnenschutzanlage ausgestattet,
für die entsprechende Befestigungspunkte in der Elementverglasungs-Konstruktion integriert sein müssen.
Im UG setzt sich die Elementglasfassade aus einem zusammenhängenden Oberlicht-
Fensterband, bestehend aus Dreh-Kipp-Fensterflügeln, Festverglasungen, und in den
Technikräumen aus einzelnen Dreh-Kipp-Fensterflügeln, zusammen.
Die Innenglasfassade gliedert sich in Oberlichtbänder, Glastrennwände und
Ganzglastüren. Die Oberlichter bilden die Verbindung zwischen den oberen Wandenden und der STB-Decke. Dabei ist der Teil oberhalb der Abhangdecke als
Deckenschott (gedämmt und ungedämmt) auszuführen. Diese Deckenschotts bilden
gleichzeitig die Unterkonstruktion der darunterliegenden Verglasung.
Gleiches gilt für die Ganzglastüren und auch die Trennwand im Bereich des Schwimmmeisterraums.
Die Glastrennwand zwischen Badehalle und Foyer reicht dagegen bis an die STB-Geschossdecke und bedarf daher keines Deckenschotts.