Errichtung und Vorhaltung einer Betriebsfeuerwehr auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof

Land Berlin vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen diese vertreten durch die Tempelhof Projekt Gmb

Das Land Berlin beabsichtigt, Dienstleistungen für die Errichtung und Vorhaltung einer Betriebsfeuerwehr auf dem Gelände des Flughafen Temepelshof zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-07-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-07-20 Auftragsbekanntmachung
2023-01-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Diverse Dienstleistungen
Kurze Beschreibung:
Das Land Berlin beabsichtigt, Dienstleistungen für die Errichtung und Vorhaltung einer Betriebsfeuerwehr auf dem Gelände des Flughafen Temepelshof zu vergeben.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Diverse Dienstleistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Diverse Dienstleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen diese vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH
Postanschrift: Columbiadamm 10, A2
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.thf-berlin.de 🌏
E-Mail: rene.kusatz@thf-berlin.de 📧
Telefon: +49 30/2000374-54 📞
Fax: +49 30/2000374-99 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E88897224 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E88897224 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2022-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-25 📅
Datum des Beginns: 2023-01-01 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 141-404004
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag nebst Formularen, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihres Teilnahmeantrages verwenden sollen. Selbstverständlich können die Bewerber als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorlegen. 2) Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein, außer in den Vergabeunterlagen ist etwas anderes bestimmt. 3) Bedient sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er/sie sich auf dessen technische, berufliche, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit (Eignungsleihe, z. B. für Referenzen), so sind die Nachunternehmer entsprechend zu benennen und die in den Ziffern III.1.1) Nrn. 1 bis 5 genannten Nachweise und Erklärungen vollständig und – nur soweit dies für die Eignungsleihe erforderlich ist – die in den Ziffern III.1.2.) Nrn. 1 bis 4 sowie III.1.3) Nrn. 1 bis 4 genannten Nachweise und Erklärungen auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Erfolgt durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Einsatz von Nachunternehmern zur Ausführung des (Teil-) Auftrags, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle die Nachunternehmer zu benennen, welche die oben aufgeführten Teile des Auftrages ausführen werden und die entsprechenden Verpflichtungserklärung(-en) vorzulegen, dass dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft diese Nachunternehmer zur Verfügung stehen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen dem Bewerber/der Bewerbermeinschaft und diesen Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. 4) Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie spätestens auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung). 5) Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung der Teilnahmeunterlagen oder Angebote. 6) Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen. 7) Bewerbungen und Angebote sind in Textform einzureichen. 8) Verspätet eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht gewertet. 9) Die Teilnahme der Bewerber/Bieter bei der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen. 10) Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen, Broschüren o. ä. wird nicht berücksichtigt. 11) Fragen zum Verfahren und zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Angebotsverfahren Errichtung und Vorhaltung einer Betriebsfeuerwehr“ zu stellen und werden über den unter Ziffer I.3) genannten Link zur Beantwortung veröffentlicht. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bewerber an Herrn Ralf Jedecke (E-Mail: ralf.jedecke@subreport.de , Tel.: +49 (0) 221-98578-45) wenden. Auf Fragen, die nach dem 8. August 2022 (Ortszeit: 20.00 Uhr) eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben sich über alle eingestellten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen. 12) Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen. 13) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige und/oder fehlerhafte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen unter angemessener Fristsetzung bei den Bewerbern/Bietern nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Berlin beabsichtigt, zur Gewährleistung der Brandsicherheit, eine ständige Feuerwache auf dem Gelände des Flughafen Tempelhhof vorzuhalten.
Bei dem Gelände des Flughafen Tempelhof handelt es sich um eine der bekanntesten historischen Verkehrsanlagen Berlins. Aufgrund seiner räumlichen Ausdehnung auf einer Fläche von etwa vier Millionen Quadratmetern und der markanten architektonischen Gestaltung seiner baulichen Anlagen, ist das Flughafengelände von großer architekturhistorischer und städtebaulicher Bedeutung. Seit 1994 stehen die Eingangs- und das Empfangsgebäude, die Flugsteighalle mit den seitlichen Hangars, der südliche Teil des Flugfelds sowie der Radarturm am östlichen Ende der Flugzeughalle als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
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Das Gebäude wird für die dauerhafte Vermietung von Gewerberäumen wie auch als Eventlocation für nationale und internationale Veranstaltungsformate genutzt und als Standort profiliert, an dem innovative Ideen und Produkte präsentiert werden.
Als technische und personelle Ausrüstung soll die Betriebsfeuerwehr ständig anwesende Brandschutzkräfte und Fahrzeuge auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof vorhalten.
Hierfür sind insbesondere ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug nebst Besatzung, d.h. sechs Personen (Staffelführer, Maschinist, Angriffstruppführer, Angriffstruppmann, Wassertruppführer und Wassertruppmann) sowie ein PKW mit Sondersignalanlage entsprechend an 24 Stunden, sieben Tage die Woche einsatzbereit vorzuhalten. Weiterhin ist ein Gerätewagen-Licht nebst Besatzung, d.h. zwei Personen (Gerätewagen-Licht Führer und Gerätewagen-Licht Maschinist) einsatzbereit vorzuhalten. Die Betriebsfeuerwehr ist unter anderem für den Erstlöschangriff im Brandfall und die Übergabe sowie die Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr zuständig. Des Weiteren wird die Betriebsfeuerwehr auch für Kompensationsmaßnahmen von baulichen und anlagentechnischen Defiziten am Gebäudeensemble herangezogen (z. B. unzureichender Feuerwiderstand, fehlende Löschanlagen). Durch den Einsatz des Gerätewagen-Licht soll zudem die fehlende Sicherheitsbeleuchtung im luftseitigen Außenbereich bei einer Evakuierung kompensiert werden. Im Evakuierungsfall ist der Staffelführer des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs gegenüber dem Personal des Gerätewagen-Lichts weisungsbefugt.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn nicht spätestens sechs Monate vor Ablauf der jeweils geltenden Vertragslaufzeit der Auftraggeber schriftlich kündigt, bzw. eine Neuregelung des Auftrages durch Neuvergabe oder Ausschreibung erfolgt. Ungeachtet einer solchen Kündigung endet der Vertrag spätestens mit Ablauf des 31.12.2032.
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Beschreibung der Optionen:
- Prüfen, Wartung und Instandsetzung sowie Neubeschaffung von Feuerlöschern
- Prüfung von ortsfesten trockenen Löschwasserleitungen, Wandhydranten und Unterflurhydranten
- Brandsicherheitswachen
- Sanitätsdienst
- Aufgaben im operativen Bereich
- Technische Hilfeleistung
- Kompensationsarbeiten für Arbeiten an der Löschwasserversorgung
- Höhen und Tiefenrettung
- Administrative Tätigkeiten
- Bereitstellung von temporärer Sicherheitsbeleuchtung
- Bereitstellung von temporären Funk Brandmeldeanlagensysteme
- Bereitstellung von temporären Entrauchungsanlagen
- Beschilderung
Dem Auftraggeber steht die einseitige Option zu, die optionalen Leistungen zu beauftragen. Nach erfolgtem schriftlichen Abruf durch den Auftraggeber ist der Auftragnehmer zur Ausführung der abgerufenen optionalen Leistungen verpflichtet. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der optional ausgeschriebenen Leistungen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014.
2) Eigenerklärung, dass in der Person des Bewerbers keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzArbG vorliegen.
4) Kurze Unternehmensdarstellung (insbesondere Gesellschaftsstruktur, evtl. Konzernzugehörigkeit bzw. wirtschaftliche Verflechtung, Geschäftsfelder).
5) Eigenerklärung zum Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 betreffend Sanktionen gegen Russland.
6) Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der:
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— alle Mitglieder aufgeführt sind,
— ein von allen Mitgliedern gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und darüber hinaus uneingeschränkt für jedes Mitglied bevollmächtigter Vertreter bezeichnet und mit Geldempfangsvollmacht ausgestattet ist,
— die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder erklärt wird.
Eine besondere Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und/oder Arbeitsgemeinschaft wird nicht vorgeschrieben. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften eingebunden werden bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind. Zwingende Maßgabe ist hierbei jedoch, dass der Nachunternehmer keine Kenntnis über die Angebotspreise der relevanten Bewerber/Bewerbergemeinschaften hat, bei denen er Nachunternehmer ist. Dies ist nach Aufforderung durch verbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen sind auch Angebote rechtlich unselbständiger Niederlassungen eines Bewerbers.
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7) Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat in Textform (§ 126b BGB) abzugeben, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Bilanzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Kopie.
2) Eigenerklärungen über den Nettogesamtumsatz des Bewerbers/ des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/ des Nachunternehmers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
3) Eigenerklärungen über den Nettojahresumsatz des Bewerbers/ des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/ des Nachunternehmers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind.
4) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung. Die Deckungssummen müssen mindestens betragen:
a) Personenschäden 3.000.000 EUR b) Sach-/Vernögensschäden und sonstige Schäden 3.000.000 EUR.
Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen.
Der Nachweis des Versicherungsschutzes kann durch eine Bestätigung der Versicherung (z. B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) geführt werden. Bei Nichtbestehen oder Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung sind mit dem Angebot eine Erklärung des Versicherers und eine Eigenerklärung des Bewerbers vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssummen abgeschlossen wird.
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5) Geforderte Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat in Textform (§ 1266 b BGB) abzugeben, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmantrag einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzen: Tabellarische Aufstellung der Referenzen im Hinblick auf den ausgeschriebenen Leistungsgegenstand, jeweils unter konkreter Benennung des Auftraggebers nebst Ansprechpartner und dessen Erreichbarkeit, des Auftragsgegenstandes und der Laufzeit. Es werden dabei Referenzen der letzten 3 Jahre zugelassen.
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2) Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte; gegliedert nach Berufsgruppen unter Angabe der Qualifikation.
3) Eigenerklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen.
4) Eigenerklärung zur Einhaltung der Frauenförderverordnung.
5) Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat in Textform (§ 126b BGB) abzugeben, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Mindeststandards:
Mindestens eine Referenz über die Bereitstellung eines Brandsicherheitswachdienstes im Rahmen von baulichen und anlagentechnischen Kompensationsmaßnahmen mit folgenden Mindesanforderungen:
- in einem vergleichbaren Objekt [insbesondere in Bezug auf eine gewisse Größe (Gebäudeausdehnung und Komplexität) und die Art des Objekts (Sonderbau mit verschiedenen Mischnutzungen insbesondere auch Veranstaltungsbetrieb)],
- über einen mind. zweimal jährlich zusammenhängenden Zeiraum von jeweils einem Monat in einem 24h/7 Betrieb,
- mind. sechs Einsatzkräfte,
- mind. ein Einsatzfahrzeug zur Brandbekämpfung.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber ist auf 3 bis 6 Teilnehmer begrenzt. Objektive Kriterien für die Auswahl der Bewerber sind: Referenzen (Einschlägigkeit, Anzahl) (45%), Personalausstattung (Anzahl, Qualifikation) (25%), Nettoumsatz für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergeichbar sind (20%) sowie Nettogesamtumsatz (10 %).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-09-05 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Privatrechtlich organisiertes Unternehmen der öffentlichen Hand
Kontakt
Kontaktperson: Rene Kusatz
Internetadresse: www.thf-berlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E88897224 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag nebst Formularen, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihres Teilnahmeantrages verwenden sollen. Selbstverständlich können die Bewerber als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorlegen.
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2) Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein, außer in den Vergabeunterlagen ist etwas anderes bestimmt.
3) Bedient sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er/sie sich auf dessen technische, berufliche, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit (Eignungsleihe, z. B. für Referenzen), so sind die Nachunternehmer entsprechend zu benennen und die in den Ziffern III.1.1) Nrn. 1 bis 5 genannten Nachweise und Erklärungen vollständig und – nur soweit dies für die Eignungsleihe erforderlich ist – die in den Ziffern III.1.2.) Nrn. 1 bis 4 sowie III.1.3) Nrn. 1 bis 4 genannten Nachweise und Erklärungen auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Erfolgt durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Einsatz von Nachunternehmern zur Ausführung des (Teil-) Auftrags, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle die Nachunternehmer zu benennen, welche die oben aufgeführten Teile des Auftrages ausführen werden und die entsprechenden Verpflichtungserklärung(-en) vorzulegen, dass dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft diese Nachunternehmer zur Verfügung stehen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen dem Bewerber/der Bewerbermeinschaft und diesen Nachunternehmern bestehenden Verbindungen.
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4) Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie spätestens auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung).
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5) Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung der Teilnahmeunterlagen oder Angebote.
6) Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.
7) Bewerbungen und Angebote sind in Textform einzureichen.
8) Verspätet eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht gewertet.
9) Die Teilnahme der Bewerber/Bieter bei der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen.
10) Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen, Broschüren o. ä. wird nicht berücksichtigt.
11) Fragen zum Verfahren und zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Angebotsverfahren Errichtung und Vorhaltung einer Betriebsfeuerwehr“ zu stellen und werden über den unter Ziffer I.3) genannten Link zur Beantwortung veröffentlicht. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bewerber an Herrn Ralf Jedecke (E-Mail: ralf.jedecke@subreport.de , Tel.: +49 (0) 221-98578-45) wenden. Auf Fragen, die nach dem 8. August 2022 (Ortszeit: 20.00 Uhr) eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben sich über alle eingestellten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen.
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12) Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen.
13) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige und/oder fehlerhafte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen unter angemessener Fristsetzung bei den Bewerbern/Bietern nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus,
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dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in §135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 141-404004 (2022-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-01-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen für die Errichtung und Vorhaltung einer Betriebsfeuerwehr auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof
Gesamtwert des Auftrags: 12 920 550 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-01-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-01-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 012-031114
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 141-404004
ABl. S-Ausgabe: 12

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Gewährleistung der Brandsicherheit ist eine ständige Feuerwache auf dem Gelände des Flughafen Tempelhhof vorzuhalten.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einsatzkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Teamorganisation und Vorhaltung von Einsatzmitteln
Projektleitungserfahrung des Projekt-/Teamleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einsätze des Projekt-/Teamleiters in der Bereitstellung einer Betriefbsfeuerwehr
Preis (Gewichtung): 60 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-13 📅
Name: GPDS GERMAN PROTECT & DEFENSE SERVICE GmbH
Postanschrift: Päwesiner Weg 20
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13581
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 12 920 550 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2023/S 012-031114 (2023-01-12)