Allgemeines: Der Landkreis Oberhavel beabsichtigt einen Erweiterungsbau zum Bestandsgebäude der Oberschule Lehnitz zu errichten. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Erweiterungsbau an ein viergeschossiges Schulgebäude. In allen Etagen werden jeweils zwei Übergänge zum Bestandsbau geschaffen. Hierdurch werden die vorhandenen Fluchttreppenräume und der Aufzug an den Neubau angeschlossen. Zusätzliche Treppenräume im Neubau sind nicht erforderlich. Die Errichtung des Erweiterungsbaus erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Der Anbau wird in Massivbauweise mit Massivdach ausgeführt und ist nicht unterkellert. Abmessungen des Erweiterungsbaus: Grundfläche: ca. 50 x 16 m Höhe: ca. 10m über Gelände Die tragenden Bauteile bestehen aus Stahlbeton. Die Gründung erfolgt über eine Bodenplatte mit unbewehrten Frostschürzen. Die Geschoss- und Dachdecken werden aus Stahlbeton ausgeführt. Die nicht-tragenden Innenwände werden als Trockenbauwände (GK) errichtet. Das Dach wird als Flachdach, Stahlbetonkonstruktion, mit Gefälledämmung erstellt und erhält Oberlichter. Leistung dieser Auschreibung: siehe Beschreibung der Beschaffung/ Bekanntmachungstext
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-10-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-09-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-09-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Referenznummer: OSLM.07.302.01.OV036.22
Kurze Beschreibung:
Allgemeines:
Der Landkreis Oberhavel beabsichtigt einen Erweiterungsbau zum Bestandsgebäude der Oberschule Lehnitz zu errichten.
Es handelt sich um einen dreigeschossigen Erweiterungsbau an ein viergeschossiges Schulgebäude.
In allen Etagen werden jeweils zwei Übergänge zum Bestandsbau geschaffen. Hierdurch werden die vorhandenen Fluchttreppenräume und der Aufzug an den Neubau angeschlossen. Zusätzliche Treppenräume im Neubau sind nicht erforderlich.
Die Errichtung des Erweiterungsbaus erfolgt im laufenden Schulbetrieb.
Der Anbau wird in Massivbauweise mit Massivdach ausgeführt und ist nicht unterkellert.
Abmessungen des Erweiterungsbaus:
Grundfläche: ca. 50 x 16 m
Höhe: ca. 10m über Gelände
Die tragenden Bauteile bestehen aus Stahlbeton. Die Gründung erfolgt über eine Bodenplatte mit unbewehrten Frostschürzen.
Die Geschoss- und Dachdecken werden aus Stahlbeton ausgeführt. Die nicht-tragenden Innenwände werden als Trockenbauwände (GK) errichtet.
Das Dach wird als Flachdach, Stahlbetonkonstruktion, mit Gefälledämmung erstellt und erhält Oberlichter.
Leistung dieser Auschreibung: siehe Beschreibung der Beschaffung/ Bekanntmachungstext
Der Landkreis Oberhavel beabsichtigt einen Erweiterungsbau zum Bestandsgebäude der Oberschule Lehnitz zu errichten.
Es handelt sich um einen dreigeschossigen Erweiterungsbau an ein viergeschossiges Schulgebäude.
In allen Etagen werden jeweils zwei Übergänge zum Bestandsbau geschaffen. Hierdurch werden die vorhandenen Fluchttreppenräume und der Aufzug an den Neubau angeschlossen. Zusätzliche Treppenräume im Neubau sind nicht erforderlich.
Die Errichtung des Erweiterungsbaus erfolgt im laufenden Schulbetrieb.
Der Anbau wird in Massivbauweise mit Massivdach ausgeführt und ist nicht unterkellert.
Abmessungen des Erweiterungsbaus:
Grundfläche: ca. 50 x 16 m
Höhe: ca. 10m über Gelände
Die tragenden Bauteile bestehen aus Stahlbeton. Die Gründung erfolgt über eine Bodenplatte mit unbewehrten Frostschürzen.
Die Geschoss- und Dachdecken werden aus Stahlbeton ausgeführt. Die nicht-tragenden Innenwände werden als Trockenbauwände (GK) errichtet.
Das Dach wird als Flachdach, Stahlbetonkonstruktion, mit Gefälledämmung erstellt und erhält Oberlichter.
Leistung dieser Auschreibung: siehe Beschreibung der Beschaffung/ Bekanntmachungstext
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten📦
Zusätzlicher CPV-Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Oberhavel
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-09-22 📅
Einreichungsfrist: 2022-10-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-09-27 📅
Datum des Beginns: 2023-01-23 📅
Datum des Endes: 2023-03-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 186-525506
ABl. S-Ausgabe: 186
Zusätzliche Informationen
- keine Teilnahme von Bietern (vgl. § 14 EU Abs. 1 VOB/A)
- die Niederschrift über die Öffnung der Angebote wird den Bietern elektronisch zur Verfügung gestellt
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Allgemeines:
Der Landkreis Oberhavel beabsichtigt einen Erweiterungsbau zum Bestandsgebäude der Oberschule Lehnitz zu errichten.
Es handelt sich um einen dreigeschossigen Erweiterungsbau an ein viergeschossiges Schulgebäude.
In allen Etagen werden jeweils zwei Übergänge zum Bestandsbau geschaffen. Hierdurch werden die vorhandenen Fluchttreppenräume und der Aufzug an den Neubau angeschlossen. Zusätzliche Treppenräume im Neubau sind nicht erforderlich.
Die Errichtung des Erweiterungsbaus erfolgt im laufenden Schulbetrieb.
Der Anbau wird in Massivbauweise mit Massivdach ausgeführt und ist nicht unterkellert.
Abmessungen des Erweiterungsbaus:
Grundfläche: ca. 50 x 16 m
Höhe: ca. 10m über Gelände
Die tragenden Bauteile bestehen aus Stahlbeton. Die Gründung erfolgt über eine Bodenplatte mit unbewehrten Frostschürzen.
Die Geschoss- und Dachdecken werden aus Stahlbeton ausgeführt. Die nicht-tragenden Innenwände werden als Trockenbauwände (GK) errichtet.
Das Dach wird als Flachdach, Stahlbetonkonstruktion, mit Gefälledämmung erstellt und erhält Oberlichter.
Leistung dieser Auschreibung: siehe Beschreibung der Beschaffung/ Bekanntmachungstext
Leistung dieser Ausschreibung: Erdbauarbeiten
- Baugrundverbesserung, Düsenstrahlkörper als Unterfangung, unter Bestandsfundamenten: 10Stk
- Baugrubenaushub, bis 2,1m tiefe: ca. 2.250m³
- LAGA-Kontrollprüfungen
- Entsorgung Erdaushub
- Verfüllung (tlw. mit Lieferung von Füllboden)
- Suchschachtungen und Leitungsgräben
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Oberschule Lehnitz / Erweiterungsbau Mühlenbecker Weg 9L 16515 Oranienburg OT Lehnitz
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" der Vergabeunterlagen:
- Erklärung, dass die Befähigung zur Berufsausübung vorliegt
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist, je nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen niedergelassen ist, die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister vorzulegen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist, je nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen niedergelassen ist, die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister vorzulegen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" der Vergabeunterlagen:
- Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren netto, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, mit einem Umsatz von mindestens 250.000 EUR netto je abgeschlossenes Geschäftsjahr.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren netto, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, mit einem Umsatz von mindestens 250.000 EUR netto je abgeschlossenes Geschäftsjahr.
Bei einer Bietergemeinschaft sind die o.g. Angaben von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d.h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.
- Erklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung;
Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft
- Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung
Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben,
geben die o.g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen
ansässig ist, ab.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung einzelner Erklärungen Nachweise vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" der Vergabeunterlagen:
Mindestens drei (3) mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare abgeschlossene Referenzen der letzten sieben (7) abgeschlossenen Kalenderjahre, mit Angabe des Auftraggebers inklusive Ansprechpartner und Telefonnummer oder E-Mail sowie Bezeichnung des Bauvorhabens / Referenzobjektes einschließlich Leistungsinhalt, Ausführungszeitraum und Auftragswert.
Mindestens drei (3) mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare abgeschlossene Referenzen der letzten sieben (7) abgeschlossenen Kalenderjahre, mit Angabe des Auftraggebers inklusive Ansprechpartner und Telefonnummer oder E-Mail sowie Bezeichnung des Bauvorhabens / Referenzobjektes einschließlich Leistungsinhalt, Ausführungszeitraum und Auftragswert.
Vergleichbar sind Bauleistungen betreffend Erdarbeiten mit einem Mindestauftragsvolumen von 100.000 EUR netto je Referenz
- Angaben zu Arbeitskräften: Erklärung, dass für die Ausführung der Leistungen die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind Angaben zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.
- Angaben zu Arbeitskräften: Erklärung, dass für die Ausführung der Leistungen die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind Angaben zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.
Bei einer Bietergemeinschaft sind die o.g. Angaben von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d.h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.
- Erklärung zu § 123 Abs. 1 GWB / § 6e EU Abs. 1 VOB/A
- Erklärung zu § 124 Abs. 1 GWB / § 6e EU Abs. 6 VOB/A
Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben,
geben die o.g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung einzelner Erklärungen Nachweise vorzulegen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Geschäftssprache: deutsch
Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG):
Der Bieter verpflichtet sich mit Angebotsabgabe zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem
BbgVergG. Bestehen keine anderen Mindestentgelt-Regelungen z. B. nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz
oder liegt das danach zu zahlende Arbeitsentgelt unter dem Mindestarbeitsentgelt je Stunde auf Grundlage des
§ 6 Absatz 2 BbgVergG von zzt. 13 Euro brutto, so wird allen bei der Ausführung der Leistungen Beschäftigten
für den Einsatz im Rahmen dieses Auftrages mindestens ein Bruttoentgelt von 13 Euro gerechnet auf die
Arbeitsstunde bezahlt. Das Mindestentgelt entspricht dabei dem regelmäßig gezahlten Grundentgelt für eine
Zeitstunde, ohne Sonderzahlungen, Zulagen oder Zuschlägen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-12-23 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-10-25 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 08:00
Ort des Eröffnungstermins: Landkreis Oberhavel
Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg
Zusätzliche Informationen:
- keine Teilnahme von Bietern (vgl. § 14 EU Abs. 1 VOB/A)
- die Niederschrift über die Öffnung der Angebote wird den Bietern elektronisch zur Verfügung gestellt
Es gilt der maßgebliche Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung
der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren.
Auftragsvergaben an russische Personen / Unternehmen im Sinne der Vorschrift sind verboten sowie auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises (soweit auf diese mehr als 10% des Auftragswertes entfallen).
Auftragsvergaben an russische Personen / Unternehmen im Sinne der Vorschrift sind verboten sowie auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises (soweit auf diese mehr als 10% des Auftragswertes entfallen).
Mit Angebotsabgabe ist daher eine Eigenerklärung bzgl. der o.g. Verordnung abzugeben. Diese ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
2.) Bieterfragen:
Fragen oder Hinweise sind bis spätestens zum 14.10.2022 über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatz Brandenburg mitzuteilen.
3.) Hinweis zu bietereigenen AGB:
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot weder beigefügt werden noch darf
sich darauf bezogen werden. Der Einbezug von eigenen AGB des Bieters führt zum Angebotsausschluss.
4.) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot mittels Formblatt 234 die Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter
bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YB5R14A
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 26.06.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung
des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.02.2016 (BGBl. I S.203) geändert worden ist, Anwendung.
§ 160 GWB lautet auszugsweise:
"(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern
ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle
gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung
der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines
Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten
bei der Vergabekammer eingesehen wird.
Daher liegt es in im Interesse des Bieters, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach §
165 Abs. 3 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu
machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikats-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung
seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.
Die Vergabestelle weist schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene
Partei kostenpflichtig ist.
Quelle: OJS 2022/S 186-525506 (2022-09-22)
Ergänzende Angaben (2022-09-26) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 127158.70 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-16 📅
Name: LULA Bau GmbH
Postanschrift: Pfarrer-Heß-Weg 102
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12355
Land: Deutschland 🇩🇪 Berlin
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 127158.70 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung
des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.2.2016 (BGBl. I S.203) geändert worden ist, Anwendung.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag bei der Vergabekammer unzulässig ist, sofern ein Verstoß gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt wird. Darüber hinaus gehende Verstöße gegen Vergabevorschriften müssen innerhalb von
10 Kalendertagen nach deren Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 3
GWB). Nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3 GWB sind zwingend
zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Oberhavel
Postanschrift: Adolf-Dechert-Str. 1
Postort: Oranienburg
Postleitzahl: 16515
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2022/S 246-711412 (2022-12-16)