Fachplanungsleistungen zur Realisierung des Auf- und Ausbaus von Telekommunikationsinfrastruktur

Laber-Naab Infrastruktur GmbH

Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe einer Rahmenvereinbarung für Fachplanungsleistungen in Anlehnung an die Leistungsbilder der Leistungsphasen 4 ff. zur Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 41 HOAI sowie von technischer Ausrüstung der Anlagengruppe Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 5 HOAI zur Umsetzung der Ausbauvorhaben zum Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur in den Gebieten der öffentlichen Gesellschafter der Laber-Naab Infrastruktur GmbH in drei Clustern (Losen). Die Rahmenvereinbarung soll als sog. Einpartnerrahmenvereinbarung gemäß § 105 Abs. 5 Satz 1 GWB i.V.m. § 21 Abs. 3 VgV zwischen der Laber-Naab Infrastruktur GmbH und deren öffentlichen Gesellschafter als Auftraggeber einerseits und jeweils einem Unternehmen für jedes der drei Cluster (Lose) als Auftragnehmer andererseits geschlossen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-01-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-12-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-12-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2022-12-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe einer Rahmenvereinbarung für Fachplanungsleistungen in Anlehnung an die Leistungsbilder der Leistungsphasen 4 ff. zur Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 41 HOAI sowie von technischer Ausrüstung der Anlagengruppe Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 5 HOAI zur Umsetzung der Ausbauvorhaben zum Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur in den Gebieten der öffentlichen Gesellschafter der Laber-Naab Infrastruktur GmbH in drei Clustern (Losen). Die Rahmenvereinbarung soll als sog. Einpartnerrahmenvereinbarung gemäß § 105 Abs. 5 Satz 1 GWB i.V.m. § 21 Abs. 3 VgV zwischen der Laber-Naab Infrastruktur GmbH und deren öffentlichen Gesellschafter als Auftraggeber einerseits und jeweils einem Unternehmen für jedes der drei Cluster (Lose) als Auftragnehmer andererseits geschlossen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Regensburg, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Laber-Naab Infrastruktur GmbH
Postanschrift: Am Campus 1
Postleitzahl: 92331
Postort: Parsberg
Kontakt
Internetadresse: https://www.laber-naab-infrastruktur.de/#das-netz 🌏
E-Mail: fsiebler@wfw.com 📧
Telefon: +49 89237086-0 📞
Fax: +49 89237086-222 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/2AD54165-5FCF-49CE-9BE1-D6DA66CB2813 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/2AD54165-5FCF-49CE-9BE1-D6DA66CB2813 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-12-19 📅
Einreichungsfrist: 2023-01-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 248-719234
ABl. S-Ausgabe: 248
Zusätzliche Informationen
Das unter Ziff. II.2.9) dargestellte Vorgehen zur Auswahl der Bewerber gilt losübergreifend für alle drei Lose. Vom Auftraggeber ist beabsichtigt, für die drei Lose (Cluster 1 (West), Cluster 2 (Nord), Cluster 3 (Süd) insgesamt bis zu fünf geeignete Unternehmen auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Informationen über Lose:
Die Bieter müssen für sämtliche Lose ein Angebot abgeben, d.h. jeweils für die Lose 1 bis 3. Ein Bieter kann allerdings grundsätzlich nur den Zuschlag auf das Angebot für eines der Lose erhalten (sog. zuschlagsbezogene Loslimitierung). Nähere Bestimmungen für das Vorgehen zur zuschlagsbezogenen Loslimitierung enthält Teil E der Vergabeunterlagen, dort Ziffer V.1.
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Bezeichnung des Loses: Fachplanungsleistungen zur Realisierung des Auf- und Ausbaus von Telekommunikationsinfrastruktur
Losnummer: 1 (Cluster West)
Kurze Beschreibung:
Die Laber-Naab Infrastruktur GmbH ist eine öffentliche Infrastrukturgesellschaft, an der derzeit 47 Kommunen aus den Landkreisen Regensburg und Neumarkt i.d. Oberpfalz sowie der Landkreis Regensburg beteiligt sind.
Unternehmensgegenstand der Laber-Naab Infrastruktur GmbH ist es, gesamtheitlich Leistungen für den Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur für die Gesellschafter der öffentlichen Hand zu übernehmen und damit die Kommunen auch angesichts des zunehmenden (politischen) Handlungsdrucks im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung zu entlasten. Dazu bindet die Laber-Naab Infrastruktur GmbH externe Unterstützungsleistungen zur Koordination, Planung und Realisierung der Ausbauvorhaben ein.
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Nachdem die Markterkundungen zur Bestimmung der förderfähigen Adressen, die Ermittlung planerischer Grundlagen und die Ausarbeitung einer Grobplanung mittlerweile (weitestgehend) abgeschlossen sind, sollen mit dem gegenständlichen Vergabeverfahren nunmehr Fachplanungsleistungen in Anlehnung an die Leistungsbilder der Leistungsphasen 4 ff. zur Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 41 HOAI sowie von technischer Ausrüstung der Anlagengruppe Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 5 HOAI für die einzelnen Cluster (Lose) vergeben werden. Der Abruf der Leistungen erfolgt dann auf Grundlage von Einzelabrufen in der Regel durch die Laber-Naab Infrastruktur GmbH und betrifft u.a. folgende Bereiche, nämlich
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- Detailplanung der leitungsgebundenen Netzinfrastruktur,
- Abstimmung mit Trägern öffentlicher Belange,
- Wirtschaftliche Optimierung der Trassenplanung,
- Erarbeitung von Leistungsverzeichnissen für die Vergabe von Bauleistungen,
- Fachliche Mitwirkung bei den Vergaben,
- Bauüberwachung,
- Dokumentation der leitungsgebundenen Netzinfrastruktur,
- Mitwirkung bei Abrechnung von Leistungen sowie
- Erstellung von Verwendungsnachweisen.
Die Details zum Leistungsumfang ergeben sich aus Teil F der („Angebotsunterlagen (Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“). Dem zukünftigen Auftragnehmer werden sämtliche vorhandenen Informationen, Planungen, Daten etc. aus den Vorarbeiten für die Leistungserbringung zur Verfügung gestellt.
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Dauer: 48 Monate
Zusätzliche Informationen:
Das unter Ziff. II.2.9) dargestellte Vorgehen zur Auswahl der Bewerber gilt losübergreifend für alle drei Lose. Vom Auftraggeber ist beabsichtigt, für die drei Lose (Cluster 1 (West), Cluster 2 (Nord), Cluster 3 (Süd) insgesamt bis zu fünf geeignete Unternehmen auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern.
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Losnummer: 2 (Cluster Nord)
3 (Cluster Süd)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Am Campus 1
92331 Parsberg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Angaben/Nachweise/Erklärungen sind vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Angabe von vollständigem Firmennamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners nebst Kontaktdaten (Telefon, Telefax und E-Mail);
(2) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und haben sich bereits als solche zu bewerben. Mit dem Teilnahmeantrag muss eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß § 53 Abs. 9 VgV vorgelegt werden:
(a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
(b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
(c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
(d) in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften; und
(e) in der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaften zwingend ausgeschlossen.
(3) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124 GWB vorliegen;
(4) Erklärung zu fehlendem Russlandbezug;
(5) Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt zudem, dass:
(a) er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder durch Dritte, wobei er dies auf einem Beiblatt erläutert, falls er diese Voraussetzungen nicht selbst erfüllt;
(b) er Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers und der Vergabestelle keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat;
(c) er unverzüglich weitere gewünschte Angaben machen bzw. Nachweise vorlegen wird, falls der Auftraggeber Rückfragen oder weiteren Klärungsbedarf insbesondere zur Eignung äußert oder Erläuterungen oder Nachweise wünscht (z. B. die Bescheinigung eines Sozialversicherungsträgers, einen Gewerbezentral- oder Handelsregisterauszug oder eine Bankerklärung);
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(d) er nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist oder er in einem solchen eingetragen ist, und zwar unter der Nummer [Nr.] beim Register (Bezeichnung, Ort); und
(e) er den Auftraggeber unverzüglich informiere(n) und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise abgeben werde(n), falls sich während des weiteren Verfahrens (vor oder nach Angebotsabgabe) Änderungen an den von ihm vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen für ihn erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung ergeben;
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(6) Einverständniserklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten für das Vergabeverfahren;
(7) Falls sich der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) für dieses Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, die Angabe von Leistungsbereich, Name und Adresse des Dritten, Art und Weise der Einbindung des Dritten (z. B. Unterauftragnehmer) und eine Bestätigung, dass auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung(en) für wesentliche Teilleistungen auf der Vorlage des Formblatts Verpflichtungserklärung des Dritten dazu vorgelegt werden, dass ihm die erforderlichen Mittel dieser Unternehmen zur Verfügung stehen, und für Unternehmen, die nach ihrem Umfang und/oder ihrer Bedeutung wesentliche Leistungsteile erbringen sollen, entsprechende Erklärungen und auf Anforderung Nachweise zur Eignung; sofern eine Berufung auf die Eignung des vorgesehenen Unternehmens beabsichtigt ist, sind die Verpflichtungserklärung sowie die Nachweise der Eignung unmittelbar mit dem Teilnahmeantrag einzureichen;
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(8) Erklärung zur Mehrfachbeteiligung (falls einschlägig); sowie
(9) Vertraulichkeitserklärung des Bewerbers bzw. jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) einzureichen:
(1) Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Bewerbers in den Jahren 2020, 2021 und 2022 und Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2020);
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(2) Erklärung zum Umsatz in EUR (netto) mit vergleichbaren Leistungen des Bewerbers, d.h. mit Leistungen im Zusammenhang mit der Beratung und Planung zur Realisierung von Breitbandinfrastrukturprojekten in den Jahren 2020, 2021 und 2022; sowie
(3) Nachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Nachweis des Versicherungsgebers) – nicht älter als 12 Monate – einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Haftpflichtversicherers ist den Bewerbungsunterlagen als Anlage beizufügen. Die Mindestdeckungssummen je Schadensfall müssen jeweils 2.500.000,00 EUR für Personenschäden und 2.500.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden betragen (Mindestanforderung). Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt, dass die Betriebshaftpflichtversicherung für den Fall der Liquidation des Versicherungsnehmers eine Nachhaftungsfrist von mindestens zwei Jahren aufweist (Mindestanforderung).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Erklärung, dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(2) Angabe von Referenzen über mindestens drei abgeschlossene Referenzprojekte, die mit den zu vergebenden Leistungen nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Anzugeben sind jeweils der Referenzauftraggeber nebst Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Anschrift, Name, Telefon und E-Mail), der Projektleiter beim Auftragnehmer (Name, Vorname), eine Beschreibung der erbrachten Leistungen und die Gesamtbaukosten in EUR (netto) nach KG 200 bis 700 der DIN 276:2018-12. Die Referenzen müssen aktuell sein, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis einschließlich 31. Dezember 2022 oder aktueller erbracht worden sein. Maßgeblich hierfür ist, dass in dem jeweiligen Referenzprojekt mindestens die Leistungen in Anlehnung an die Leistungsphase 8 (Objektüberwachung) gemäß HOAI erbracht und abgeschlossen sind. Hierfür muss zwischen dem Referenzauftraggeber und dem Unternehmen in diesem Zeitraum ein wirksamer Vertrag bestanden haben und es müssen auch tatsächlich Leistungen erbracht worden sein.
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(a) Folgende Anforderungen müssen durch jede einzelne Referenz erfüllt werden (Mindestanforderungen):
Fachplanungsleistungen in Anlehnung an die Leistungsbilder der Leistungsphasen 4 bis 8 zur Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 41 HOAI sowie von technischer Ausrüstung der Anlagengruppe Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 5 HOAI zum Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur insbesondere mit folgenden Leistungsinhalten, nämlich
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- Detailplanung der leitungsgebundenen Netzinfrastruktur,
- Abstimmung mit Trägern öffentlicher Belange,
- Wirtschaftliche Optimierung der Trassenplanung,
- Erarbeitung von Leistungsverzeichnissen für die Vergabe von Bauleistungen,
- Fachliche Mitwirkung bei den Vergaben,
- Bauüberwachung,
- Dokumentation der leitungsgebundenen Netzinfrastruktur,
- Mitwirkung bei Abrechnung von Leistungen sowie
- Erstellung von Verwendungsnachweisen.
(b) Folgende Anforderungen müssen durch die Referenzen insgesamt erfüllt werden (Mindestanforderungen):
- Erschließung von mindestens 3.000 Gebäuden sowie
- Nachweis von Gesamtbaukosten von mindestens EUR 5.000.000,00 (netto) nach KG 200 bis 700.
(c) Mindestens eine Referenz muss die Planung von Glasfasernetzen (FttB/FttH) zum Gegenstand haben.
(3) Angaben zum vorgesehenen (stellvertretenen) Projektleiter mit Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung, Dauer der Zugehörigkeit zum Bewerber bzw. Mitglied der Bewerbergemeinschaft und zur branchenspezifischen Berufserfahrung in Jahren. Dabei muss der Projektleiter über mindestens 5 Jahre und der stellvertretende Projektleiter über mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen (Mindestanforderung);
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(4) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (2020, 2021, 2022) unterteilt nach Geschäftsführer, Angestellte und freie Mitarbeiter (keine Unterauftragnehmer); sowie
(5) Erklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft verpflichtet sich für den Fall der Zuschlagserteilung zur Einhaltung der (gesetzlichen) Bestimmungen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Öffentliche Aufträge sind gemäß § 122 GWB i.V.m. § 42 VgV an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen geeignet ist, hat der Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Bestimmungen auf der Grundlage der ihm zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung verfügbaren Informationen eine in die Zukunft auf die mögliche Auftragsausführung gerichtete Prognose vorzunehmen. Daraus ergeben sich für das Vergabeverfahren die folgende Prüfreihenfolge und der dargestellte Umfang der Prüfung bzw. Wertung durch den Auftraggeber. Dieser Prüf- und Wertungsvorgang erfolgt anhand der vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft abgegebenen Erklärungen und Nachweis im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs, kann aber in begründeten Einzelfällen auch zu einem späteren Zeitpunkt der Vergabeverfahrens wiederholt werden. Vom Auftraggeber ist beabsichtigt, clusterübergreifend gemäß § 51 VgV für die drei Lose insgesamt bis zu fünf geeignete Unternehmen auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern.
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Im Einzelnen:
(1) Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
Im ersten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB einschlägig sind bzw. – falls dies der Fall sein sollte –, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen nach Maßgabe von § 125 GWB durchgeführt und nachgewiesen sind oder ob die Höchstfristen für einen Ausschluss nach § 126 GWB überschritten sind.
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(2) Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung
Im zweiten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren – die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung. Solche Anforderungen sind in der Bekanntmachung des Auftraggebers im elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union ausdrücklich als „Mindestanforderung“ gekennzeichnet. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren.
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(3) Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen
Im dritten Schritt prüfen die Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren – den Grad der Vergleichbarkeit der mindestens drei eingereichten und den Mindestanforderungen entsprechenden Referenzen. Bei diesem Wertungsvorgang werden die Grundsätze zur Wertung von Referenzen im Rahmen der Eignungsprüfung nach aktuellen Entscheidungen in der vergaberechtlichen Rechtsprechung berücksichtigt (vgl. z.B. VK Bund, Beschluss vom 30. Oktober 2017 – VK 2-114/17). Wesentliche Kriterien für diese qualitative Bewertung der Referenzangaben der einzelnen Bewerber sind die nachfolgenden Festlegungen anhand derer eine Rangfolge ermittelt wird. Dabei können maximal 18 Punkte erreicht werden. Die Punkte werden nach folgenden Maßgaben vergeben, nämlich
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(1) Anzahl an Referenzen
(a) 1 Punkt für 3 bis 5 Referenzen
(b) 3 Punkte für 6 bis 10 Referenzen
(c) 6 Punkte für >10 Referenzen
(2) Anzahl der erschlossenen Gebäude (Addition der Angaben aus allen eingereichten Referenzen)
(a) 1 Punkt für 3.000 bis 5.000 Gebäude
(b) 3 Punkte für 5.001 bis 10.000 Gebäude
(c) 6 Punkte für > 10.000 Gebäude
(3) Gesamtbaukosten (Addition der Angaben aus allen eingereichten Referenzen)
(a) 1 Punkt für EUR 5.000.000,00 (netto) bis EUR 8.500.000,00 (netto)
(b) 3 Punkte für > EUR 8.500.001,00 (netto) bis EUR > 16.500.000,00 (netto)
(c) 6 Punkte für > 16.500.001,00 (netto)
Anzahl der in Betracht zu ziehenden Teilnehmer: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-05-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Brunn
Postanschrift: Jakobstraße 9
Postort: Laaber
Postleitzahl: 93164
Land: Regensburg, Landkreis 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Deuerling
Gemeinde Duggendorf
Postanschrift: Keltenweg 1
Postort: Kallmünz
Postleitzahl: 93183
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Hemau
Postanschrift: Propsteigaßl 2
Postort: Hemau
Postleitzahl: 93155
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Hohenfels
Postanschrift: Pfarrer-Ertl-Platz 3
Postort: Hohenfels
Postleitzahl: 92366
Land: Neumarkt i. d. OPf. 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Holzheim am Forst
Markt Kallmünz
Markt Laaber
Markt Lupburg
Postanschrift: Burgstraße 14
Postort: Lupburg
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Nittendorf
Postanschrift: Am Marktplatz 3
Postort: Nittendorf
Postleitzahl: 93512
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Velburg
Postanschrift: Hinterer Markt 1
Postort: Velburg
Postleitzahl: 92355
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Alteglofsheim
Postanschrift: Bahnhofstraße 10
Postort: Alteglofsheim
Postleitzahl: 93087
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Altenhann
Postanschrift: Wörther Straße 5
Postort: Donaustauf
Postleitzahl: 93093
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Aufhausen
Postanschrift: Schulstraße 26
Postort: Sünching
Postleitzahl: 93104
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Bach an der Donau
Gemeinde Barbing
Postanschrift: Kirchstraße 1
Postort: Barbing
Postleitzahl: 93092
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Bernhardswald
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postort: Bernhardswald
Postleitzahl: 93170
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Brennberg
Postort: Wörth a.d. Donau
Postleitzahl: 93086
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Donaustauf
Gemeinde Hagelstadt
Postanschrift: Bahnhofstraße 4
Postort: Hagelstadt
Postleitzahl: 93095
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Köfering
Postanschrift: Am Dorfplatz 1
Postort: Köfering
Postleitzahl: 93096
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Lappersdorf
Postanschrift: Rathausstraße 3
Postort: Lappersdorf
Postleitzahl: 93138
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Mintraching
Postanschrift: Friedenstraße 2
Postort: Mintraching
Postleitzahl: 93098
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Mötzing
Stadt Neutraubling
Postanschrift: Regensburger Straße 9
Postort: Neutraubling
Postleitzahl: 93073
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Obertraubling
Postanschrift: Josef-Bäumel-Platz 1
Postort: Obertraubling
Postleitzahl: 93083
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Pentling
Postanschrift: Am Rathaus 5
Postort: Pentling
Postleitzahl: 93080
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Pettendorf
Postanschrift: Margarethenstraße 4
Postort: Pettendorf
Postleitzahl: 93186
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Pfakofen
Gemeinde Pfatter
Postanschrift: Haidauer Straße 40
Postort: Pfatter
Postleitzahl: 93102
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Regensburg
Postanschrift: Altmühlstraße 3
Postort: Regensburg
Postleitzahl: 93059
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Pielenhofen
Postanschrift: Judenberger Straße 4
Postort: Wolfsegg
Postleitzahl: 93195
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Regenstauf
Postanschrift: Bahnhofstraße 15
Postort: Regenstauf
Postleitzahl: 93128
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Riekofen
Markt Schierling
Postanschrift: Dieselstraße 13
Postort: Schierling
Postleitzahl: 84069
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Sinzing
Postanschrift: Fährenweg 4
Postort: Sinzing
Postleitzahl: 93161
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Sünching
Gemeinde Tegernheim
Postanschrift: Ringstraße 47
Postort: Tegernheim
Postleitzahl: 93105
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Thalmassing
Postanschrift: Kirchweg 1
Postort: Thalmassing
Postleitzahl: 93107
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Wenzenbach
Postanschrift: Hauptstraße 40
Postort: Wenzenbach
Postleitzahl: 93173
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Wiesent
Postanschrift: Bahnhofstraße 1
Postort: Wiesent
Postleitzahl: 93109
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Wörth a. d. Donau
Gemeinde Wolfsegg
Gemeinde Zeitlarn
Postanschrift: Hauptstraße 30
Postort: Zeitlarn
Postleitzahl: 93197
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Seubersdorf i. d. OPF.
Postanschrift: Schulstraße 4
Postort: Seubersdorf i.d.OPf.
Postleitzahl: 92358
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Breitenbrunn
Postanschrift: Von-Tilly-Straße7
Postort: Breitenbrunn
Postleitzahl: 92363
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Berngau
Postanschrift: Bahnhofstraße 12
Postort: Neumarkt i. d. OPf
Postleitzahl: 92318
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Parsberg i. d. OPf.
Postanschrift: Alte Seer Straße 2
Kontakt
Kontaktperson: Watson Farley & Williams LLP
Internetadresse: https://www.gemeinde-brunn.de/ 🌏
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: https://www.zeitlarn.de/ 🌏
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: https://berngau.de/hp1/Startseite.htm 🌏
: https://www.parsberg.de/ 🌏
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Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen für das gegenständliche Verfahren können unter dem Direktlink der eVergabeplattform abgerufen werden und sind gemäß §§ 41 Abs. 1, 9 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt auf der eVergabeplattform verfügbar.
Ausgenommen hiervon sind solche Bestandteile der Vergabeunterlagen, die aufgrund von der zu errichtenden öffentlichen Infrastruktur von wesentlicher Bedeutung und daher besonders schützenswert sind. Diese Unterlagen werden zur Sicherstellung des erforderlichen Maßes an Vertraulichkeit gemäß § 41 Abs. 3 VgV erst nach Zugang einer unterzeichneten sowie mit Firmenstempel versehenen Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) zugänglich gemacht. Diese Vertraulichkeitserklärung ist zeitgleich mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) form- und fristgerecht einzureichen. Die schützenswerten Bestandteile der Vergabeunterlagen werden dann mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und der Teilnahme an Verhandlungen gesondert an diejenigen Bieter übersandt, bei denen die erforderliche Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs festgestellt wird.
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Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vertraulichkeitserklärung einzureichen. Angaben, Erklärungen und Nachweise, die von einem Bewerber nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmender Nachfrist bei dem Bewerber angefordert werden. Reicht der Bewerber die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb einer vom Auftraggeber verbindlich gesetzten Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu geben. Der Teilnahmeantrag muss alle geforderten Unterlagen und Nachweise enthalten und ist gemäß § 53 Abs. 1 VgV i. V. m. § 126b BGB in Textform elektronisch zu übermitteln. Das heißt, die verbindlichen Erklärungen im Teilnahmeantrag müssen dabei durch Unterschrift, Nachbildung der Unterschrift (Faksimile), eingescannte Unterschrift oder Nennung des Namens des Erklärenden ersichtlich sein. Teilnahmeanträge, die den vorstehenden Anforderungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. Eine Übermittlung des Teilnahmeantrages per Post/Boten, Telefax oder E-Mail ist ausgeschlossen. Für den Fall einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft muss jedes einzelne Mitglied die Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) und das Bewerbungsformular (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben auf der angegebenen eVergabeplattform zusammen mit dem Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in Textform gemäß § 53 Abs. 1 VgV i. V. m. § 126b BGB einreichen, wobei auf die vorstehenden Ausführungen
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zur Einreichung des Teilnahmeantrags verwiesen wird. Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, dort in den Teilen A („Allgemeine Verfahrensbedingungen“), C („Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb“) und E („Vergabebedingungen für Angebots- und Verhandlungsphase“).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff. GWB verwiesen. Hinsichtlich der zu beachten Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten.
Dieser lautet:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 248-719234 (2022-12-19)