Beschreibung der Beschaffung
Planungsleistungen gemäß § 56 HOAI 2021 für das Gewerk Heizung/Lüftung/Sanitär
Gebäudeüberplanung/Umplanung für den Standort Feuerwehr der Stadt Burgstädt.
Die Anlagen der freiwilligen Feuerwehr befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rathaus der Stadt Burgstädt auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes Burgstädt, der umzubauende Gebäudekomplex wurde ca. 1995 errichtet. Die räumliche Aufteilung entspricht den Anforderungen nach heutigen Maßstäben nicht mehr.
Die Stadt Burgstädt plant deshalb den Umbau der Feuerwache gemäß Raumprogramm nach DIN 14092-1, der laufende Betrieb muss während der Baumaßnahme gewahrt bleiben.
Es wurden in Zusammenarbeit mit den Fachämtern der Stadtverwaltung Burgstädt und dem zuständigen Architekturbüro Planunterlagen erstellt, diese sind den Vergabeunterlagen zur Übersicht beigefügt
Bestandspläne des Gebäudekomplexes sind beigefügt.
Die Feuerwache wird mittels Gasheizungsanlage beheizt, eine Lüftungsanlage
(Fabrikat Nederman) ist in den Fahrzeughallen installiert
Die sanitären Anlagen sind entsprechend der neuen Grundrisslösung anzupassen.
Entsprechend der neu strukturierten Dachlandschaft ist der Einsatz von regenerativen Energien zu berücksichtigen.
Als Grundlagen zur Abgabe eines Angebotes werden folgende Parameter wirksam:
Anrechenbare Kosten nach Kostenschätzung Gruppe 400: 180.000,00 €
Leistungsumfang: LPH 2 - 7
Geforderter Leistungszeitraum für die Planung LPH 2-3: 01-03/2023
Weitere Leistungszeiträume werden nach gesondertem Zeitplan festgelegt und in Anhängigkeit von der erfolgtenFördermittelbeantragung festgelegt, die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise LPH 2-4 und LPH 5-7.
Das Bauvorhaben kann nur unter Maßgabe genehmigter Fördermittel vollumfänglich realisiert werden.
Eine Eigenerklärung ist dem Angebot beizufügen.
Wertung/Wichtung des Angebotes:
Die Vergabeentscheidung der Stadt Burgstädt wird unter Würdigung
- der belegbaren Fach-und Sachkunde 35 %
- der Leistungsfähigkeit (personell-/zeitraumbezogen), der Zuverlässigkeit und der Ausstattung 35 %
- und der Höhe des Angebotshonorars 30 %
der Bieter getroffen werden.
Die Vorlage von mindestens 3, maximal 5 spezifisch vergleichbaren und nachprüfbaren Referenzen (Benennung Auftraggeber, Ansprechpartner ) ist dabei unabdingbar.
Fachübergreifende Kenntnisse tangierender Planungsleistungen wie Brandschutz/Wärmeschutz werden vorausgesetzt und sind, wenn möglich, in Form von Projekt- oder Qualifikationsnachweisen bzw. durch Benennung entsprechender Kooperationspartner zu belegen.