Kurze Beschreibung
Die Leibniz Universität Hannover (LUH) beabsichtigt die
Grundsanierung des Institutsgebäudes 4113 für "Radioökologie
und Strahlenschutz" (IRS), welches sich u.a. mit intensiver
Forschungsarbeit (Analyse von Radionukliden in der Umwelt,
Endlagerproblematik) beschäftigt und Studierende im Bereich
Radioökologie, Physik und Chemie der Radionuklide und
Strahlenschutz ausbildet.
Ferner wird die Aus- und Weiterbildungsstätte für technische
Strahlungsschutzbeauftragte (u.a. aus den
Anwendungsbereichen Medizin, Forschung, Industrie) jährlich
von ca. 1.200 Teilnehmern besucht.
Die Lage der Baustelle befindet sich auf dem Gelände des
Campus Herrenhausen
Gebäude 4113
Institut für "Radioökologie und Strahlenschutz" (IRS)
Herrenhäuser Str. 2
30419 Hannover
Das Bestandsgebäude stammt aus den 1960er Jahren und
wurde in Massivbauweise errichtet. Der Baukörper gliedert sich
in einen Büro- / Verbindungstrakt und einen Laborflügel:
- Bürotrakt (D1, D2), 1-geschossig, nördlicher Querriegel
- Verbindungstrakt (C), 1-geschossig, zw. Büro-/ Labortrakt
- Laborgebäude (A), 2-geschossig, südlicher Gebäudetrakt
Die stark sanierungsbedürftige Gebäudesubstanz wird unter
Berücksichtigung der nachfolgenden Gesichtspunkte umfassend
ertüchtigt, u.a.:
- Tragwerkstechnische Maßnahmen zur Gebäudeaussteifung
(Laborgebäude)
- Brandschutzvorgaben (u.a. Herstellung / Verbesserung
notwendiger Flucht- / Rettungswege)
- Energetische Ertüchtigungsmaßnahmen (u.a. Fenster /
Fassaden gem. GEG)
- Schadstoffsanierung (im Wesentlichen KMF, PAK; geringe
Mengen asbesthaltiger Stoffe vorgefunden),
- Neustrukturierung der Nutzungsflächen (u.a. aufgrund
vorgenannter Erstellung von Rettungswegen, erhöhter
Technikflächenbedarf)
- Maßnahmen zur Barrierefreiheit (WC-Anlagen, Aufzugsanlage)
- Kompletterneuerung der Technischen Gebäudeausstattung
(u.a. Raumlufttechnik mit WRG, Laborausstattung, Leitungsnetze, Gebäudebeheizung, Beleuchtung)
- Neugestaltung der Außenanlagen
An dem nördlichen Bürotrakt erfolgt an der östlichen Flanke der
Seminarraum-Anbau (S), welcher ebenfalls in Massivbauweise
errichtet wird.
Die angrenzenden Gebäudeteile "Geb. 4132 Holzwerkstatt"
sowie "Geb. 4134 Bestrahlungsblock" bleiben von der
Maßnahme unbetroffen.