Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen im Rahmen der Entwicklungsplanung für die Kliniken der Stadt Köln gGmbH (im Folgenden: "Kliniken Köln") am Standort Merheim. Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung des Standorts Holweide und die Verlagerung aller Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung an den Standort Merheim. Die Leistungen des Generalplaners werden in Anlehnung an die HOAI ausschließlich für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und LPH 2 (Vorplanung inklusive Erstellung Förderantrag auf Basis der Vorplanung) abgefragt. Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-03-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-02-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-02-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: Ia2/11/22
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen im Rahmen der Entwicklungsplanung für die Kliniken
der Stadt Köln gGmbH (im Folgenden: "Kliniken Köln") am Standort Merheim. Hintergrund ist die beabsichtigte
Schließung des Standorts Holweide und die Verlagerung aller Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung an
den Standort Merheim. Die Leistungen des Generalplaners werden in Anlehnung an die HOAI ausschließlich
für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und LPH 2 (Vorplanung inklusive Erstellung Förderantrag auf Basis der
Vorplanung) abgefragt. Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen im Rahmen der Entwicklungsplanung für die Kliniken
der Stadt Köln gGmbH (im Folgenden: "Kliniken Köln") am Standort Merheim. Hintergrund ist die beabsichtigte
Schließung des Standorts Holweide und die Verlagerung aller Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung an
den Standort Merheim. Die Leistungen des Generalplaners werden in Anlehnung an die HOAI ausschließlich
für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und LPH 2 (Vorplanung inklusive Erstellung Förderantrag auf Basis der
Vorplanung) abgefragt. Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Der Auftraggeber wird sich spätestens nach Zuschlagserteilung auf eine der unter II.2.4) genannten Alternativen festlegen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bieter ein Angebot für beide Alternativen abgeben müssen. Es handelt sich nicht um Alternativ- bzw. Nebenangebote i.S.d. Vergaberechts. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die beiden Alternativen kostenmäßig identisch sind.
Der Auftraggeber wird sich spätestens nach Zuschlagserteilung auf eine der unter II.2.4) genannten Alternativen festlegen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bieter ein Angebot für beide Alternativen abgeben müssen. Es handelt sich nicht um Alternativ- bzw. Nebenangebote i.S.d. Vergaberechts. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die beiden Alternativen kostenmäßig identisch sind.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen im Rahmen der Entwicklungsplanung für die Kliniken
der Stadt Köln gGmbH (im Folgenden: "Kliniken Köln") am Standort Merheim. Hintergrund ist die beabsichtigte
Schließung des Standorts Holweide und die Verlagerung aller Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung an
den Standort Merheim. Die Leistungen des Generalplaners werden in Anlehnung an die HOAI ausschließlich
für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und LPH 2 (Vorplanung inklusive Erstellung Förderantrag auf Basis der
Vorplanung) abgefragt. Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Vorplanung) abgefragt. Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Die Kliniken Köln bieten eine bedarfsbezogene und qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung. Mit rd. 1.400 Betten in den drei Kliniken Holweide, Merheim und Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße sind die Kliniken Köln eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland.
Die Kliniken Köln bieten eine bedarfsbezogene und qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung. Mit rd. 1.400 Betten in den drei Kliniken Holweide, Merheim und Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße sind die Kliniken Köln eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland.
Das Städtische Krankenhaus Holweide soll geschlossen und alle Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung sollen an das Städt. Krankenhaus Merheim verlagert werden. Dabei werden bei Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser insgesamt 224 Betten aus dem Krankenhausplan NRW (Stand Oktober 2021) gestrichen.
Das Städtische Krankenhaus Holweide soll geschlossen und alle Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung sollen an das Städt. Krankenhaus Merheim verlagert werden. Dabei werden bei Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser insgesamt 224 Betten aus dem Krankenhausplan NRW (Stand Oktober 2021) gestrichen.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Generalplanung im Rahmen der Entwicklungsplanung für die Kliniken der Stadt Köln gGmbH (im Folgenden: "Kliniken Köln") am Standort Merheim. Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung des Standorts Holweide und die Verlagerung aller Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung an den Standort Merheim. Die Leistungen des Generalplaners werden in Anlehnung an die HOAI ausschließlich für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und LPH 2 (Vorplanung inklusive Erstellung Förderantrag auf Basis der Vorplanung) abgefragt.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Generalplanung im Rahmen der Entwicklungsplanung für die Kliniken der Stadt Köln gGmbH (im Folgenden: "Kliniken Köln") am Standort Merheim. Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung des Standorts Holweide und die Verlagerung aller Fachrichtungen inkl. der Notfallversorgung an den Standort Merheim. Die Leistungen des Generalplaners werden in Anlehnung an die HOAI ausschließlich für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und LPH 2 (Vorplanung inklusive Erstellung Förderantrag auf Basis der Vorplanung) abgefragt.
Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Für die LPH 1 + 2 werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen), der Tragwerksplanung, der Fachplanung der technischen Ausrüstung und Medizintechnik sowie Beratungsleistungen zu Bauphysik und Brandschutzplanung beauftragt.
Aufgrund intern noch zu klärender Aspekte bezüglich der Bestandsgebäude am Standort Merheim werden zwei Alternativen ausgeschrieben. Die Entscheidung über die auszuarbeitende Alternative kann erst getroffen werden, wenn eine abschließende Klärung auf Seiten des Auftraggebers erfolgt ist und wird allen Teilnehmern des Vergabeverfahrens schnellstmöglich mitgeteilt. Da eine Entscheidung über die Alternativen womöglich auch erst nach Zuschlagserteilung getroffen werden kann, müssen die Bewerber / Bieter zwingend ein Angebot auf beide Alternativen abgeben. Die Entscheidung für eine Alternative hat im Übrigen weder Einfluss auf das Raumprogramm noch auf das umzusetzende Gebäudevolumen.
Aufgrund intern noch zu klärender Aspekte bezüglich der Bestandsgebäude am Standort Merheim werden zwei Alternativen ausgeschrieben. Die Entscheidung über die auszuarbeitende Alternative kann erst getroffen werden, wenn eine abschließende Klärung auf Seiten des Auftraggebers erfolgt ist und wird allen Teilnehmern des Vergabeverfahrens schnellstmöglich mitgeteilt. Da eine Entscheidung über die Alternativen womöglich auch erst nach Zuschlagserteilung getroffen werden kann, müssen die Bewerber / Bieter zwingend ein Angebot auf beide Alternativen abgeben. Die Entscheidung für eine Alternative hat im Übrigen weder Einfluss auf das Raumprogramm noch auf das umzusetzende Gebäudevolumen.
Alternative 1:
Die Alternative 1 nutzt die Bestandsgebäude, die modernisiert und funktional optimiert werden, und sieht im Norden der Bestandsgebäude 20a, 20 und 20b zwei neue Gebäudekomplexe vor, die durch eine Magistrale miteinander sowie mit dem Bestand verbunden sind. Die Neubauten 20c und 20d beinhalten überwiegend Räume für Ambulanzen, Funktionsdiagnostik, Elektive Aufnahme und Dienstzimmer, aber auch den Zentral-OP (teilweise) sowie das Mutter-Kind-Zentrum.
Die Alternative 1 nutzt die Bestandsgebäude, die modernisiert und funktional optimiert werden, und sieht im Norden der Bestandsgebäude 20a, 20 und 20b zwei neue Gebäudekomplexe vor, die durch eine Magistrale miteinander sowie mit dem Bestand verbunden sind. Die Neubauten 20c und 20d beinhalten überwiegend Räume für Ambulanzen, Funktionsdiagnostik, Elektive Aufnahme und Dienstzimmer, aber auch den Zentral-OP (teilweise) sowie das Mutter-Kind-Zentrum.
Alternative 2:
Die Alternative 2 sieht eine räumlich verdichtete Erweiterung im Süden der Bestandsgebäude vor, die über eine Magistrale miteinander verbunden sind. Auch bei dieser Alternative werden die Bestandgebäude modernisiert und funktional optimiert. Der Zentral-OP soll ausschließlich im Neubau angeordnet werden mit räumlich angebundenen Intensivstationen (short cut). Im Norden soll noch ein Empfangsgebäude mit Nutzungen im Zusammenhang mit dem neuen Haupteingang erstellt werden.
Die Alternative 2 sieht eine räumlich verdichtete Erweiterung im Süden der Bestandsgebäude vor, die über eine Magistrale miteinander verbunden sind. Auch bei dieser Alternative werden die Bestandgebäude modernisiert und funktional optimiert. Der Zentral-OP soll ausschließlich im Neubau angeordnet werden mit räumlich angebundenen Intensivstationen (short cut). Im Norden soll noch ein Empfangsgebäude mit Nutzungen im Zusammenhang mit dem neuen Haupteingang erstellt werden.
Nähere Details zu den Alternativen, einschließlich graphischer Darstellungen, finden sich in den Auftragsunterlagen.
Die Planungsleistungen sind innerhalb von vier Monaten nach Zuschlagserteilung zu erbringen. Hintergrund ist die angestrebte Förderung des Vorhabens durch öffentliche Mittel. Soweit die Entscheidung des Auftraggebers für eine Alternative erst nach Zuschlagserteilung erfolgen sollte, ist die Mitteilung des Auftraggebers an den ausgewählten Bieter / Auftragnehmer bezüglich der gewählten Alternative anstatt des Zeitpunkts der Zuschlagserteilung als Anknüpfungszeitpunkt für die Berechnung des Zeitraums der vier Monate maßgeblich.
Die Planungsleistungen sind innerhalb von vier Monaten nach Zuschlagserteilung zu erbringen. Hintergrund ist die angestrebte Förderung des Vorhabens durch öffentliche Mittel. Soweit die Entscheidung des Auftraggebers für eine Alternative erst nach Zuschlagserteilung erfolgen sollte, ist die Mitteilung des Auftraggebers an den ausgewählten Bieter / Auftragnehmer bezüglich der gewählten Alternative anstatt des Zeitpunkts der Zuschlagserteilung als Anknüpfungszeitpunkt für die Berechnung des Zeitraums der vier Monate maßgeblich.
Dauer: 4 Monate
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber wird sich spätestens nach Zuschlagserteilung auf eine der unter II.2.4) genannten Alternativen festlegen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bieter ein Angebot für beide Alternativen abgeben müssen. Es handelt sich nicht um Alternativ- bzw. Nebenangebote i.S.d. Vergaberechts. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die beiden Alternativen kostenmäßig identisch sind.
Der Auftraggeber wird sich spätestens nach Zuschlagserteilung auf eine der unter II.2.4) genannten Alternativen festlegen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bieter ein Angebot für beide Alternativen abgeben müssen. Es handelt sich nicht um Alternativ- bzw. Nebenangebote i.S.d. Vergaberechts. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die beiden Alternativen kostenmäßig identisch sind.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
- Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen"); im Falle der Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Erklärung vorzulegen.
- Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen"); im Falle der Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Erklärung vorzulegen.
- Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsstaates durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Eintragung Berufs- oder Handelsregister und Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur"); im Falle der Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Erklärung vorzulegen.
- Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsstaates durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Eintragung Berufs- oder Handelsregister und Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur"); im Falle der Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Erklärung vorzulegen.
- Nachweis der Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur im Unternehmen des Bewerbers durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Eintragung Berufs- oder Handelsregister und Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur"); im Falle der Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Erklärung vorzulegen.
- Nachweis der Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur im Unternehmen des Bewerbers durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Eintragung Berufs- oder Handelsregister und Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur"); im Falle der Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Erklärung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Es gelten die nachfolgenden Anforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Bewerber; diese sind mittels der aufgeführten Dokumente nachzuweisen.
- Nachweis über Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) mit mindestens den nachfolgenden Deckungssummen je Schadensereignis (Personenschäden mind. 5 Mio. EUR, sonstige Schäden [insb. Sach- und Vermögensschäden] mind. 5 Mio. EUR) durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung"); soweit der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist, umfasst die Versicherung auch deren Einsatz zur Leistungserbringung, gleiches gilt für die Beteiligung als Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Nachweis über Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) mit mindestens den nachfolgenden Deckungssummen je Schadensereignis (Personenschäden mind. 5 Mio. EUR, sonstige Schäden [insb. Sach- und Vermögensschäden] mind. 5 Mio. EUR) durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung"); soweit der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist, umfasst die Versicherung auch deren Einsatz zur Leistungserbringung, gleiches gilt für die Beteiligung als Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft
- Nachweis über den durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in den Bereichen Architektur / Objektplanung, technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung (jeweils einzeln ausgewiesen) durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Umsatz")
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Nachweis über den durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in den Bereichen Architektur / Objektplanung, technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung (jeweils einzeln ausgewiesen) durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Umsatz")
Mindeststandards:
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag die nachfolgenden Mindestjahresumsätze (jeweils durchschnittlich pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren) in den einzelnen Bereichen nachzuweisen:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Es gelten die nachfolgenden Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bewerber; diese sind mittels der aufgeführten Dokumente nachzuweisen.
- Nachweis über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Anzahl Führungskräfte (Ingenieure und technische Zeichner) im Unternehmen des Bewerbers in den Bereichen Architektur / Objektplanung, technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung (jeweils einzeln ausgewiesen für die letzten drei Jahre) durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Beschäftigtenzahl und Anzahl Führungskräfte")
- Nachweis über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Anzahl Führungskräfte (Ingenieure und technische Zeichner) im Unternehmen des Bewerbers in den Bereichen Architektur / Objektplanung, technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung (jeweils einzeln ausgewiesen für die letzten drei Jahre) durch Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Beschäftigtenzahl und Anzahl Führungskräfte")
- Nachweis der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (unabhängig davon, ob diese dem Bewerber oder bspw. einem Nachunternehmer angehören) durch Angabe von Name, Berufsqualifikation, voraussichtlicher Projektposition und Arbeitgeber in Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Angabe der technischen Fachkräfte")
- Nachweis der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (unabhängig davon, ob diese dem Bewerber oder bspw. einem Nachunternehmer angehören) durch Angabe von Name, Berufsqualifikation, voraussichtlicher Projektposition und Arbeitgeber in Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Angabe der technischen Fachkräfte")
- Nachweis von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume")
- Nachweis von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume")
- Nachweis von mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Objektplanung Freianlagen durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Objektplanung Freianlagen")
- Nachweis von mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Objektplanung Freianlagen durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Objektplanung Freianlagen")
- Nachweis von mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Tragwerksplanung durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Tragwerksplanung")
- Nachweis von mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Tragwerksplanung durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Tragwerksplanung")
- Nachweis von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Fachplanung Technische Ausrüstung")
- Nachweis von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Fachplanung Technische Ausrüstung")
- Nachweis von mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der…
… medizintechnischen Fachplanung durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen medizintechnische Fachplanung")
… Brandschutzplanung und -beratung durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Brandschutzplanung und -beratung")
- Nachweis von mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Beratungsleistungen Bauphysik durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Beratungsleistungen Bauphysik")
- Nachweis von mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen zu der mit diesem Auftrag ausgeschriebenen Leistung im Bereich der Beratungsleistungen Bauphysik durch Vorlage entsprechender Referenzliste als Eigenerklärung (unter Verwendung der Anlage "Referenzen Beratungsleistungen Bauphysik")
Mindeststandards:
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag mindestens die nachfolgende Beschäftigtenzahl in den einzelnen Bereichen nachzuweisen:
… und LPH 2 für Anlagengruppen 1 - 5 und 7 vollständig erbracht
… bis einschließlich LPH 5 für Anlagengruppen 1 - 5 und 7 vollständig erbracht (mind. eine von drei Referenzen)
- anrechenbare Herstellkosten für die Fachplanung Technische Ausrüstung: mind. 20 Mio. EUR
5) Referenzen medizintechnische Fachplanung
- Fachplanung Medizintechnik (§ 55 HOAI): LPH 1…
… und LPH 2 vollständig erbracht
… bis einschließlich LPH 5 vollständig erbracht (mind. eine von zwei Referenzen)
- anrechenbare Herstellkosten für die Fachplanung Medizintechnik KG 474 und KG 612: mind. 10 Mio. EUR
6) Referenzen Brandschutzplanung und -beratung
- insgesamt mind. zwei Referenzprojekt
- Brandschutzplanung gemäß AHO oder HOAI
7) Beratungsleistungen Bauphysik
- Leistungen der Bauphysik gem. Ziff. 1.2 Anlage 1 HOAI
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure (§ 75 Abs. 1 - 3 i.V.m. § 44 VgV):
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt und/oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt bzw. Ingenieur tätig zu werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt und/oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt bzw. Ingenieur tätig zu werden.
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen, der als Gesellschafter, Geschäftsführer oder leitender Angestellter für den Bewerber tätig ist.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen, der als Gesellschafter, Geschäftsführer oder leitender Angestellter für den Bewerber tätig ist.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die gemäß Absatz (1) benannten Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß der vorstehenden Festlegungen wird mit dem Teilnahmeantrag abgefragt (siehe Ziff. III.1.1), Anlage "Eigenerklärung Eintragung Berufs- oder Handelsregister und Berufsqualifikation Architekt bzw. Ingenieur").
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 10
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-04-01 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-06-30 📅
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe oben Ziff. VI.4.1)
Quelle: OJS 2022/S 041-106752 (2022-02-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-07-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-06-28 📅
Name: PL Architekten GmbH
Postanschrift: Am Viadukt 3-5
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52066
Land: Deutschland 🇩🇪 Städteregion Aachen🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Referenz Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.1.7 und Ziffer V.2.4 dieser Bekanntmachung: Der genaue Auftragswert wird aus Gründen des Wettbewerbs nicht veröffentlicht. Der maßgebliche Schwellenwert in Höhe von EUR 215.000,- wurde in dieser Ausschreibung erreicht.