Generalplanungsleistungen für das Vorhaben Ersatzneubau Hochbehälter Nonnenholz

ThüWa ThüringenWasser GmbH

Gegenstand dieser Vergabe ist die Generalplanung für das Projekt „Ersatzneubau Hochbehälter Nonnenholz“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-10-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-09-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-09-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2022-09-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: EU-01/2022
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Vergabe ist die Generalplanung für das Projekt „Ersatzneubau Hochbehälter Nonnenholz“.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Erfurt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: ThüWa ThüringenWasser GmbH
Postanschrift: Magdeburger Allee 34
Postleitzahl: 99086
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-erfurt.de 🌏
E-Mail: sara.bieber@stadtwerke-erfurt.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2644110/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-09-28 📅
Einreichungsfrist: 2022-10-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-10-03 📅
Datum des Endes: 2023-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 190-538597
ABl. S-Ausgabe: 190

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1.
Die Vergabestelle ist ein Unternehmen der Stadtwerke Erfurt Gruppe. Sie ist in ihrem Versorgungsgebiet für die öffentliche Wasserversorgung zuständig.
2.
lm Rahmen eines Wasserversorgungskonzeptes wurde die bestehende Trinkwasserversorgung der Stadt Erfurt und des Umlandes untersucht, mögliche technische Strategien erarbeitet und daraus folgend Sanierungs- und lnvestitionsmöglichkeiten bis zum Jahr 2045 aufgezeigt. Damit erstreckt sich der Handlungshorizont über knapp 30 Jahre.
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3.
Gegenstand des Wasserversorgungskonzeptes ist die Anpassung und Optimierung des historisch gewachsenen Wasserversorgungssystems der Vergabestelle mit seiner netzförmig verzweigten Verteilungsstruktur an die veränderten aktuellen und perspektivischen Anforderungen.
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Fördermittel sind dabei nicht vorgesehen.
4.
5.
Nachfolgend werden die im Rahmen einer Generalplanung zu vergebenden Leistungen (diverse Objekt- und Fachplanungen mit einzelnen Grundleistungen und Besonderen Leistungen) im Sinne einer bereits vorliegenden Grundlagenermittlung beschrieben werden.
Der HB Nonnenholz befindet sich in einem mangelhaften baulichen Zustand und entspricht nicht dem Stand der Technik. Für die Schaffung des erforderlichen Speichervolumens ist ein Ersatzneubau der bestehenden Behälteranlage mit zwei Wasserkammern und einer Schieberkammer in unmittelbarer Nachbarschaft geplant. Auf der Grundlage von hydraulischen Berechnungen des städtischen Trinkwassernetzes und der perspektivischen Trinkwasserbilanz wurde unter Berücksichtigung des Bevölkerungszuwachses das erforderliche Behältervolumen mit 2 * 1.000 m³ ermittelt. Den wesentlichen Ausgangspunkt für die Behälterdimensionierung bildet dabei der maximale Tagesbedarf der an den Hochbehälter angeschlossenen Abnehmer.
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Die zu verlegenden Leitungen in die Schieberkammer werden direkt an den anliegenden Bestand am Grundstück eingebunden.
Auf dem vorgesehenen Grundstück zum Ersatzneubau in unmittelbarer Nachbarschaft haben Ausgleichmaßnahmen für einen Bebauungsplan stattgefunden, die wiederum zu verlagern sind. Zu beachten ist die Lage im Landschaftsschutzgebiet. Des Weiteren sind die Angaben und hierbei insbesondere die Auflagen in dem (in den Vergabeunterlagen enthaltenen) Bauvorbescheid aus 2019 zu beachten.
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Aus dem Vorstehenden ergeben sich für den Ersatzneubau HB Nonnenholz 2 * 1.000 m³ folgende Objekt- und Fachplanungen im Rahmen der Generalplanung:
Ingenieurbauwerke I Neubau (incl. Rückbau) HB Nonnenholz 2*1.000 m³
Tragwerksplanung Neubau HB Nonnenholz 2*1.000 m³
Technische Anlagen I Neubau HB Nonnenholz – wasserwirtschaftliche Installation (Anlagengruppe 7)
Technische Anlagen II Neubau HB Nonnenholz - Elt/ MSR-Anlage (Anlagengruppe 4)
Technische Anlagen III Neubau HB Nonnenholz - Elt/ MSR-Anlage (Anlagengruppe 8)
Ingenieurbauwerke II Anbindung des Neubaus an das bestehende Leitungsnetz
Freianlagen im Kontext mit Neubau HB Nonnenholz 2*1.000 m³
Landschaftspflegerischer Begleitplan - im Kontext m. Neubau HB Nonnenholz 2*1.000 m³
Die auf dieser Basis zu beauftragenden Grund- und Besonderen Leistungen können wie folgt zusammengefasst werden:
- Grundleistungen für Ingenieurbauwerke in Bezug auf Neubau HB Nonnenholz 2*1.000 m³ (Leistungsphasen 1 bis 9 der Objektplanung Ingenieurbauwerke inklusive Planung und Überwachung des Rückbaus Bestandsgebäude sowie Entwässerungsgesuch)
- Bauvoranfrage in Bezug auf Neubau (incl. Rückbau) HB Nonnenholz 2*1.000 m³ zwecks Erlangung eines neuen Bauvorbescheides als optionale Besondere Leistung
- Grundleistungen Technische Anlagen (Anlagengruppen 4, 7 und 8 der Fachplanung Technische Ausrüstung, jeweils Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 bei Technische Anlagen I und III und Leistungsphasen 1 bis 9 bei Technische Anlagen II) in Bezug auf Ingenieurbauwerke
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- Grundleistungen Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 bis 6 der Fachplanung Tragwerksplanung) in Bezug auf Ingenieurbauwerke,
- Grundleistungen für Ingenieurbauwerke in Bezug auf Anbindung des Neubaus an das bestehende Leitungsnetz (Leistungsphasen 1 bis 9 der Objektplanung Ingenieurbauwerke)
- Grundleistungen Freianlagen (Leistungsphasen 1 bis 9 der Objektplanung Freianlagen)
- Grundleistungen Landschaftspflegerischer Begleitplan (Leistungsphasen 1 bis 4 der Landschaftsplanung Landschaftspflegerischer Begleitplan)
- Bauüberwachung im Hinblick auf die bauliche Umsetzung des landschaftspflegerischen Begleitplans als Besondere Leistung (sog. ökologische Bauüberwachung)
- örtliche Bauüberwachung - Besondere Leistung in Bezug auf Ingenieurbauwerke I und II in der Leistungsphase 8
- Alle zur Erfüllung der Auflage Nr. 3 des Bauvorbescheids (Anhang) erforderliche Planungs- Koordinierungs – und Überwachungsleistungen als optionale Besondere Leistungen
- Alle zur Erfüllung der Auflage Nr. 4 des Bauvorbescheids (Anhang) erforderliche Gutachter-, Planungs- und Koordinierungsleistungen als optionale Besondere Leistungen, wobei bezüglich der Auflage Nr. 4 auch Reptilien neben den bereits erwähnten Artengruppen als weitere Artengruppe zu berücksichtigen sind
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- Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie, insofern Erbringung der Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß Ziffer 1.1 der Anlage 1 zur HOAI als optionale Besondere Leistung
- Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen in Bezug auf Ingenieurbauwerke, Freianlagen, Technische Anlagen – Besondere Leistung jeweils in der Leistungsphase 9
Soweit es jedoch im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für das Hochbehälter-Projekt eines Planfeststellungsverfahrens bedarf, ist die Durchführung/ Betreuung des Planfeststellungsverfahrens Sache der Vergabestelle.
Der genaue Inhalt der hier zu vergebenden Generalplanung ergibt sich aus dem zukünftigen Entwurf des Generalplanungsvertrages.
7.
Weitere Honorar-Grundlagen enthält der zukünftige Vertragsentwurf.
8.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Unmittelbar mit Vertragsschluss erfolgt auf einer ersten Stufe bei den einzelnen Objekt- und Fachplanungen jeweils eine Beauftragung bis zur Leistungsphase 2 „Vorplanung“. Auf einer zweiten Stufe werden bei Bedarf die Leistungsphasen 3 und 4 der einzelnen Objekt- und Fachplanungen beauftragt, wobei die Tragwerksplanung sowie die Technischen Anlagen I und III auf der zweiten Stufe jeweils nur die Leistungsphase 3 „Entwurfsplanung“ enthalten. Auf einer dritten Stufe werden bei Bedarf die Leistungsphasen 5 bis 7 der einzelnen Objekt- und Fachplanungen (Tragwerksplanung: Leistungsphasen 4 bis 6) ganz oder teilweise vergeben werden. Gegenstand der vierten Stufe sind im Bedarfsfalle die Leistungsphasen 8 und 9 der einzelnen Objekt- und Fachplanungen oder auch nur Teile hiervon. Gegenstand der stufenweisen Beauftragung sind in diesem Kontext sowohl Grundleistungen als auch Besondere Leistungen. Ein Rechtsanspruch des zukünftigen Auftragnehmers auf weitere, auch nur teilweise Beauftragung über die erste Leistungsstufe hinaus besteht generell nicht.
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9.
Mit der Planung auf der ersten Stufe ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Der zukünftige Auftragnehmer hat auf der ersten Stufe die vollständige Vorplanung (Leistungsphase 2) bis zum 30.06.2023 zu erbringen (erster Vertragstermin).
Der zukünftige Auftragnehmer hat auf der zweiten Stufe die vollständige Genehmigungsplanung - das schließt alle Teilprojekte und alle diesbezüglichen übertragen Objekt- und Fachplanungen bis zur Leistungsphase 4 mit allen Grund- und Besonderen Leistungen ein - bis um 31.07.2023 zu erbringen (zweiter Vertragstermin).
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Ausführungszeiten auf den weiteren Leistungsstufen werden noch abgestimmt werden, vorausgesetzt, sie werden überhaupt (ganz oder teilweise) übertragen.
10.
Es gilt ein Gesamt-Kostenrahmen (ohne KG 700) in Höhe von (netto) 2,5 Mio. €.
Beschreibung der Verlängerungen: stufenweise Beauftragung gemäß Erläuterungen unter Ziffer II.2.4)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfurt, DE

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine einschlägige Berufshaftpflicht mit zusätzlicher hinreichender Versicherung aller General- und Fachplanungsrisiken und den nachfolgend folgenden genannten Mindest-Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen. Die Mindest-Deckungssummen betragen:
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für Personenschäden mindestens 1,5 Mio. € für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. € für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 3 Mio. € für alle Versicherungsfälle von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. € für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr)
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Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber muss über hinreichende Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen und insofern geeignete Referenzen im Sinne von § 46 Abs. 1 Nr. 3 VgV vorweisen. Zugerechnet werden dabei auch alle einschlägige Referenzen von einzelnen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft oder eines Nachunternehmers und auch einschlägige Referenzen, die Mitarbeiter des Bewerbers, eines Mitgliedes einer Bietergemeinschaft oder eines Nachunternehmers im Rahmen von früheren Dienst- oder Arbeitsverhältnissen oder von früherer selbstständiger Arbeit erbracht haben.
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Der Bewerber muss ein Referenzprojekt 1 vorweisen, das folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen muss:
- Das Referenzprojekt 1 muss zunächst die Leistungsphasen 2 bis 8 der Objektplanung „Ingenieurbauwerke“ und die örtliche Bauüberwachung beinhalten; das erforderliche Ingenieurbauwerk muss sich dabei auf den Ersatzbau eines Trinkwasserbehälters mit einem Mindestvolumen in Höhe von 1.500 m³ beziehen.
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- Auch muss mit der Planung (Leistungsphase 2) des Referenzprojekts 1 frühestens am 01.01.2015 begonnen worden sein.
- Die bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts 1 - maßgeblich ist der Zeitpunkt der baulichen Abnahme - muss vor dem 15.09.2022 erfolgt sein.
Entsprechende Angaben werden im Bewerberformular (Teil B) abgefragt.
Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt 1 vorweisen können. Die Bewerber sind aufgefordert, alle bezüglich des Referenzprojektes 1 verfügbaren Referenzen anzugeben. Derartige weitere Referenzen werden von der Vergabestelle dann auch für die Auswahl unter mehreren geeigneten Bewerbern herangezogen. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen bezüglich des Referenzprojektes 1 angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (Bestandteil der entsprechenden Datei) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.
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Der Bewerber muss zudem ein Referenzprojekt 2 vorweisen, das folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen muss:
- Das Referenzprojekt 2 muss zunächst die Leistungsphasen 2 bis 8 der Fachplanung „Technische Ausrüstung“ mindestens in den Anlagengruppen 4, 7 und 8 beinhalten; die erforderliche Fachplanung muss sich dabei auf eine komplexe wasserwirtschaftliche Anlage, wie zum Beispiel ein Wasserwerk oder einen Trinkwasserbehälter oder eine Kläranlage mit einem integrierten Pumpwerk beziehen.
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- Auch muss mit der Planung (Leistungsphase 2) des Referenzprojekts 2 frühestens am 01.01.2015 begonnen worden sein.
- Die bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts 2 - maßgeblich ist der Zeitpunkt der baulichen Abnahme - muss vor dem 15.09.2022 erfolgt sein.
Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt 2 vorweisen können. Die Bewerber sind aufgefordert, alle bezüglich des Referenzprojektes 2 verfügbaren Referenzen anzugeben. Derartige weitere Referenzen werden von der Vergabestelle dann auch für die Auswahl unter mehreren geeigneten Bewerbern herangezogen. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen bezüglich des Referenzprojektes 3 angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (Bestandteil der entsprechenden Datei) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.
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Der Bewerber muss ein Referenzprojekt 3 vorweisen, das folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen muss:
- Das Referenzprojekt 3 muss die Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans in einem Landschaftsschutzgebiet beinhalten.
- Mit der Erstellung muss frühestens am 01.01.2015 begonnen worden sein.
- Die Fertigstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplans muss vor dem 15.09.2022 erfolgt sein.
Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt 3 vorweisen können. Die Bewerber sind aufgefordert, alle bezüglich des Referenzprojektes 3 verfügbaren Referenzen anzugeben. Derartige weitere Referenzen werden von der Vergabestelle dann auch für die Auswahl unter mehreren geeigneten Bewerbern herangezogen. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen bezüglich des Referenzprojektes 1 angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (Bestandteil der entsprechenden Datei) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.
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Achtung:
- Der Bewerber muss zum Nachweis seiner Eignung zu den Referenzprojekten 1 bis 3 mindestens jeweils eine Referenz vorweisen, die den für Referenzprojekte 1 bis 3 jeweils statuierten Mindestvoraussetzungen genügt.
- Bezüglich der Referenzprojekte 1 bis 3 gilt jeweils der bezüglich des Vorranges der Eigenerklärungen statuierte Vorbehalt. Die Vergabestelle behält sich also vor, die einzelnen Angaben zu den Referenzprojekten 1 bis 3 in Zweifelsfällen genau zu überprüfen und dabei auch Auftraggeber-Bescheinigungen (unter Fristsetzung) zu fordern.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Sollten mehr als drei Bewerber ihre Eignung nachweisen, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren wie folgt:
Für jede angegebene Referenz > 1, die den angegebenen Mindestanforderungen im Referenzprojekt 1 genügt, erhält der geeignete Bewerber 1 Punkt. Sofern die beim Referenzprojekt 1 angegebene Referenzen zusätzlich als Komponenten auch einen landschaftspflegerischen Begleitplan, eine sog. ökologische Bauüberwachung (= Bauüberwachung in Bezug auf die bauliche Umsetzung des landschaftspflegerischen Begleitplans) und/ oder eine Bauausführung im laufenden Betrieb enthalten, erhält der Bewerber jeweils einen halben Zusatzpunkt. Dabei werden von der Vergabestelle alle im Teilnahmeantrag und in einem etwaigen Beiblatt zum Teilnahmeantrag (Bestandteil der entsprechenden Datei) eventuell zusätzlich angeführte Referenzen in den Referenzprojekten 2 geprüft.
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Sofern sich eine für das Referenzprojekt 1 angeführte taugliche Referenz und eine für das Referenzprojekt 2 angeführte taugliche Referenz auf ein identisches Vorhaben beziehen, erhält der Bewerber einen vollen Zusatzpunkt.
Für jede angegebene Referenz > 1, die den angegebenen Mindestanforderungen im Referenzprojekt 2 genügt, erhält der geeignete Bewerber 1 Punkt.
Dabei werden von der Vergabestelle alle im Teilnahmeantrag und in einem etwaigen Beiblatt zum Teilnahmeantrag (Bestandteil der entsprechenden Datei) eventuell zusätzlich angeführte Referenzen in den Referenzprojekten 2 geprüft.
Die einzelnen Bewertungen werden hinreichend dokumentiert. Ergibt sich nach Durchführung des entsprechenden Auswahlverfahrens noch keine hinreichende Differenzierung, so erfolgt die Auswahl zwischen punktgleichen Bewerbern anhand folgender Kriterien (in der angegebenen Rangfolge bzw. Priorität):
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1. Zahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren 2019 bis 2021 (2. Rangstelle)
2. Zahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2019 bis 2021 (3. Rangstelle)
Sollten sich anhand der vorgenannten, auch hilfsweise eingeführten Auswahlkriterien und trotz der gebildeten Rangfolge immer noch mehr als drei in die engere Auswahl zu nehmende Bewerber ergeben, dann wird in erforderlichem Umfang gelost.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Unternehmen in kommunaler Trägerschaft
Kontakt
Internetadresse: www.stadtwerke-erfurt.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2644110/zustellweg-auswaehlen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Schicker Thies Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Postanschrift: Dalbergsweg 3
Postleitzahl: 99084
Kontaktperson: RA Dr. Martin Thies
Telefon: +49 361659240 📞
E-Mail: post@schickerthies.de 📧
Fax: +49 3616592499 📠
Land: Erfurt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.schickerthies.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Jorge-Semprun-Platz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 361573321254 📞
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de 📧
Fax: +49 361573321059 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein Bieter durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2022/S 190-538597 (2022-09-28)