Im Rahmen einer Neuberufung an der Fakultät Physik der TU Dortmund sollen Flächen in dem Be-standsgebäude Chemie/Physik der TU Dortmund (Eigentümer BLB NRW) aus den 1970er Jahren zu Laborflächen hergerichtet werden. Es handelt sich um eine ca. 470 m2 große Teilfläche des Bauteils P1-01-Süd. Im Vorfeld zur vertragsgegenständlichen Baumaßnahme wird durch die TU Dortmund eine Schadstoffsanierung veranlasst, bei der die leichten Trennwände, Bodenbeläge, Unterdecken und gebäudetechnischen Installationen zurückgebaut werden, sodass die betroffene Teilfläche im Wesentlichen auf die tragende Stahlbetonkonstruktion und Fassaden zurückgeführt wird. Auf dieser Basis erfolgt die Objektplanung (Innenräume) in enger Abstimmung mit der Fachplanung für technische Gebäudeausrüstung inkl. der Laborplanung, Bauphysik, Tragwerksplanung und Brand-schutz. Besonderes Augenmerk liegt auf den speziellen Nutzeranforderungen hinsichtlich der Raumkonditionierung und -klimatisierung der insgesamt drei Laborräume und den dazugehörigen Neben-und Technikräumen, sowie deren baulicher Umsetzung losgerückt von der bestehenden Gebäudefassade und aufbauend auf der vorhandenen, zentralen Gebäudetechnik. Neben der Koordination des Planungsprozesses und der Integration aller Planungsergebnisse sind Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI bzw. AHO (komplett oder in Teilen) der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Bauphysik (Bauakustik bzw. Schallschutz und Raumakustik) und Brandschutz für die Sanierung und den Umbau von P1-01 Süd an der Otto-Hahn-Straße 4 zu erbringen. Es besteht die Absicht, dass die bauliche Umsetzung der Maßnahme durch eine gewerkeweise Vergabe auf Grundlage, der in LPH 6 erstellten Ausschreibungsunterlagen des Generalplaners erfolgt. Die geschätzten Baukosten (KG 300 bis 400) betragen ca. 2.300.000,00 EUR brutto.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-09-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-08-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-08-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2022/118
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen einer Neuberufung an der Fakultät Physik der TU Dortmund sollen Flächen in dem Be-standsgebäude Chemie/Physik der TU Dortmund (Eigentümer BLB NRW) aus den 1970er Jahren zu Laborflächen hergerichtet werden. Es handelt sich um eine ca. 470 m2 große Teilfläche des Bauteils P1-01-Süd. Im Vorfeld zur vertragsgegenständlichen Baumaßnahme wird durch die TU Dortmund eine Schadstoffsanierung veranlasst, bei der die leichten Trennwände, Bodenbeläge, Unterdecken und gebäudetechnischen Installationen zurückgebaut werden, sodass die betroffene Teilfläche im Wesentlichen auf die tragende Stahlbetonkonstruktion und Fassaden zurückgeführt wird. Auf dieser Basis erfolgt die Objektplanung (Innenräume) in enger Abstimmung mit der Fachplanung für technische Gebäudeausrüstung inkl. der Laborplanung, Bauphysik, Tragwerksplanung und Brand-schutz. Besonderes Augenmerk liegt auf den speziellen Nutzeranforderungen hinsichtlich der Raumkonditionierung und -klimatisierung der insgesamt drei Laborräume und den dazugehörigen Neben-und Technikräumen, sowie deren baulicher Umsetzung losgerückt von der bestehenden Gebäudefassade und aufbauend auf der vorhandenen, zentralen Gebäudetechnik.
Neben der Koordination des Planungsprozesses und der Integration aller Planungsergebnisse sind Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI bzw. AHO (komplett oder in Teilen) der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Bauphysik (Bauakustik bzw. Schallschutz und Raumakustik) und Brandschutz für die Sanierung und den Umbau von P1-01 Süd an der Otto-Hahn-Straße 4 zu erbringen.
Es besteht die Absicht, dass die bauliche Umsetzung der Maßnahme durch eine gewerkeweise Vergabe auf Grundlage, der in LPH 6 erstellten Ausschreibungsunterlagen des Generalplaners erfolgt.
Die geschätzten Baukosten (KG 300 bis 400) betragen ca. 2.300.000,00 EUR brutto.
Im Rahmen einer Neuberufung an der Fakultät Physik der TU Dortmund sollen Flächen in dem Be-standsgebäude Chemie/Physik der TU Dortmund (Eigentümer BLB NRW) aus den 1970er Jahren zu Laborflächen hergerichtet werden. Es handelt sich um eine ca. 470 m2 große Teilfläche des Bauteils P1-01-Süd. Im Vorfeld zur vertragsgegenständlichen Baumaßnahme wird durch die TU Dortmund eine Schadstoffsanierung veranlasst, bei der die leichten Trennwände, Bodenbeläge, Unterdecken und gebäudetechnischen Installationen zurückgebaut werden, sodass die betroffene Teilfläche im Wesentlichen auf die tragende Stahlbetonkonstruktion und Fassaden zurückgeführt wird. Auf dieser Basis erfolgt die Objektplanung (Innenräume) in enger Abstimmung mit der Fachplanung für technische Gebäudeausrüstung inkl. der Laborplanung, Bauphysik, Tragwerksplanung und Brand-schutz. Besonderes Augenmerk liegt auf den speziellen Nutzeranforderungen hinsichtlich der Raumkonditionierung und -klimatisierung der insgesamt drei Laborräume und den dazugehörigen Neben-und Technikräumen, sowie deren baulicher Umsetzung losgerückt von der bestehenden Gebäudefassade und aufbauend auf der vorhandenen, zentralen Gebäudetechnik.
Neben der Koordination des Planungsprozesses und der Integration aller Planungsergebnisse sind Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI bzw. AHO (komplett oder in Teilen) der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Bauphysik (Bauakustik bzw. Schallschutz und Raumakustik) und Brandschutz für die Sanierung und den Umbau von P1-01 Süd an der Otto-Hahn-Straße 4 zu erbringen.
Es besteht die Absicht, dass die bauliche Umsetzung der Maßnahme durch eine gewerkeweise Vergabe auf Grundlage, der in LPH 6 erstellten Ausschreibungsunterlagen des Generalplaners erfolgt.
Die geschätzten Baukosten (KG 300 bis 400) betragen ca. 2.300.000,00 EUR brutto.
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-08-12 📅
Einreichungsfrist: 2022-09-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-08-17 📅
Datum des Beginns: 2023-01-31 📅
Datum des Endes: 2025-01-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 157-450360
ABl. S-Ausgabe: 157
Zusätzliche Informationen
Zuschlagskriterien:
Das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen oder der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgeführt sind. Mit dem Angebot ist ein schriftliches Konzept (z.B. in Form von Präsentationsfolien o.ä.) einzureichen. Die Bewertung erfolgt anhand der Präsentation im Verhandlungsgespräch. Die Zuschlagskriterien sind in der Zuschlagsmatrix aufgeführt.
Bitte stellen Sie alle Fragen zum Verfahren oder zur Leistungsbeschreibung ausschließlich über die Kommunikationsmöglichkeit des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de). Die Antworten zu eingehenden Fragen werden ebenfalls über dieses Portal allen Bietern zur Verfügung gestellt. Der Fragesteller bleibt hierbei selbstverständlich anonym.
Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietertool des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de) einzureichen. Angebote, die auf anderen Wegen (per Briefpost, Fax, E-Mail oder den Kommunikationsbereich des Vergabeportals) eingereicht werden, werden vom Verfahren ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes und/oder des Bietertools finden Sie auf den Seiten des Vergabeportals im Bereich Wirtschaft/Einkauf NRW/Vergabemarktplatz und insbesondere unter https://support.cosinex.de/unternehmen/ .
Der Bieter akzeptiert die beigefügten Musterverträge mit Abgabe seines Angebots. Änderungen am Vertrag sind nicht zulässig.
Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 % berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Bekanntmachungs-ID: CXS7YD5YD6G
Das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen oder der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgeführt sind. Mit dem Angebot ist ein schriftliches Konzept (z.B. in Form von Präsentationsfolien o.ä.) einzureichen. Die Bewertung erfolgt anhand der Präsentation im Verhandlungsgespräch. Die Zuschlagskriterien sind in der Zuschlagsmatrix aufgeführt.
Bitte stellen Sie alle Fragen zum Verfahren oder zur Leistungsbeschreibung ausschließlich über die Kommunikationsmöglichkeit des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de). Die Antworten zu eingehenden Fragen werden ebenfalls über dieses Portal allen Bietern zur Verfügung gestellt. Der Fragesteller bleibt hierbei selbstverständlich anonym.
Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietertool des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de) einzureichen. Angebote, die auf anderen Wegen (per Briefpost, Fax, E-Mail oder den Kommunikationsbereich des Vergabeportals) eingereicht werden, werden vom Verfahren ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes und/oder des Bietertools finden Sie auf den Seiten des Vergabeportals im Bereich Wirtschaft/Einkauf NRW/Vergabemarktplatz und insbesondere unter https://support.cosinex.de/unternehmen/ .
Der Bieter akzeptiert die beigefügten Musterverträge mit Abgabe seines Angebots. Änderungen am Vertrag sind nicht zulässig.
Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 % berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Bekanntmachungs-ID: CXS7YD5YD6G
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen einer Neuberufung an der Fakultät Physik der TU Dortmund sollen Flächen in dem Be-standsgebäude Chemie/Physik der TU Dortmund (Eigentümer BLB NRW) aus den 1970er Jahren zu Laborflächen hergerichtet werden. Es handelt sich um eine ca. 470 m2 große Teilfläche des Bauteils P1-01-Süd. Im Vorfeld zur vertragsgegenständlichen Baumaßnahme wird durch die TU Dortmund eine Schadstoffsanierung veranlasst, bei der die leichten Trennwände, Bodenbeläge, Unterdecken und gebäudetechnischen Installationen zurückgebaut werden, sodass die betroffene Teilfläche im Wesentlichen auf die tragende Stahlbetonkonstruktion und Fassaden zurückgeführt wird. Auf dieser Basis erfolgt die Objektplanung (Innenräume) in enger Abstimmung mit der Fachplanung für technische Gebäudeausrüstung inkl. der Laborplanung, Bauphysik, Tragwerksplanung und Brand-schutz. Besonderes Augenmerk liegt auf den speziellen Nutzeranforderungen hinsichtlich der Raumkonditionierung und -klimatisierung der insgesamt drei Laborräume und den dazugehörigen Neben-und Technikräumen, sowie deren baulicher Umsetzung losgerückt von der bestehenden Gebäudefassade und aufbauend auf der vorhandenen, zentralen Gebäudetechnik.
Im Rahmen einer Neuberufung an der Fakultät Physik der TU Dortmund sollen Flächen in dem Be-standsgebäude Chemie/Physik der TU Dortmund (Eigentümer BLB NRW) aus den 1970er Jahren zu Laborflächen hergerichtet werden. Es handelt sich um eine ca. 470 m2 große Teilfläche des Bauteils P1-01-Süd. Im Vorfeld zur vertragsgegenständlichen Baumaßnahme wird durch die TU Dortmund eine Schadstoffsanierung veranlasst, bei der die leichten Trennwände, Bodenbeläge, Unterdecken und gebäudetechnischen Installationen zurückgebaut werden, sodass die betroffene Teilfläche im Wesentlichen auf die tragende Stahlbetonkonstruktion und Fassaden zurückgeführt wird. Auf dieser Basis erfolgt die Objektplanung (Innenräume) in enger Abstimmung mit der Fachplanung für technische Gebäudeausrüstung inkl. der Laborplanung, Bauphysik, Tragwerksplanung und Brand-schutz. Besonderes Augenmerk liegt auf den speziellen Nutzeranforderungen hinsichtlich der Raumkonditionierung und -klimatisierung der insgesamt drei Laborräume und den dazugehörigen Neben-und Technikräumen, sowie deren baulicher Umsetzung losgerückt von der bestehenden Gebäudefassade und aufbauend auf der vorhandenen, zentralen Gebäudetechnik.
Neben der Koordination des Planungsprozesses und der Integration aller Planungsergebnisse sind Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI bzw. AHO (komplett oder in Teilen) der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Bauphysik (Bauakustik bzw. Schallschutz und Raumakustik) und Brandschutz für die Sanierung und den Umbau von P1-01 Süd an der Otto-Hahn-Straße 4 zu erbringen.
Neben der Koordination des Planungsprozesses und der Integration aller Planungsergebnisse sind Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI bzw. AHO (komplett oder in Teilen) der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Bauphysik (Bauakustik bzw. Schallschutz und Raumakustik) und Brandschutz für die Sanierung und den Umbau von P1-01 Süd an der Otto-Hahn-Straße 4 zu erbringen.
Es besteht die Absicht, dass die bauliche Umsetzung der Maßnahme durch eine gewerkeweise Vergabe auf Grundlage, der in LPH 6 erstellten Ausschreibungsunterlagen des Generalplaners erfolgt.
Die geschätzten Baukosten (KG 300 bis 400) betragen ca. 2.300.000,00 EUR brutto.
Leistungsbild nach HOAI bzw. AHO für die unter II.1.5 genannte Baumaßnahme mit folgenden Leistungen (komplett oder in Teilen, siehe Anlage 03 Leistungsbeschreibungen für Leistungen des Generalplaners):
- Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 1 bis 9 nach HOAI
- Fachplanung Tragwerksplanung, LPH 1 bis 8 nach HOAI
- Fachplanung Technische Ausrüstung, LPH 1 bis 9 nach HOAI
- Bauphysik (Bauakustik bzw. Schallschutz und Raumakustik), LPH 1 bis 7 nach HOAI
- Brandschutz, LPH 1 bis 8 nach AHO
Regelungen zur stufenweisen Beauftragung
Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer mit dem Abschluss des Vertrages die Leistungen nach 4.1.2 (Vertrag).
Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere
Leistungen nach § 4 Nummern 4.2 bis 4.3 abzurufen. Der Abruf erfolgt in Textform
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer mit dem Abschluss des Vertrages die Leistungen nach 4.1.2 (Vertrag).
Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen nach § 4 Nummern 4.2 bis 4.3 abzurufen. Der Abruf erfolgt in Textform.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen gem. 4.2 (Vertrag) besteht nicht.
Aufgrund einer stufenweisen Beauftragung gemäß den Regelungen in diesem Vertrag kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Technische Universität Dortmund Otto-Hahn-Straße 4 44227 Dortmund
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
Wenn der Auftraggeber - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder Nachweise nachfordert, sind diese nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Die Nachweise und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der Reihenfolge der beigefügten Strukturierung einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Folgende Nachweise sind unter Verwendung des beigefügten Bewerberbogens mit der Bewerbung einzureichen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise sind unter Verwendung des beigefügten Bewerberbogens mit der Bewerbung einzureichen:
Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für die ausgeschriebenen Leistungen in Höhe von mindestens 5.000.000 Euro für Personen- und 5.000.000 Euro für sonstige Schäden. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für die ausgeschriebenen Leistungen in Höhe von mindestens 5.000.000 Euro für Personen- und 5.000.000 Euro für sonstige Schäden. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe
Anlage 2: Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für die entsprechenden
Dienstleistungen in Euro netto in den letzten 3 Geschäftsjahren (Zeitraum siehe Bewerberbogen).
Mindeststandards:
Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise sind unter Verwendung des beigefügten Bewerberbogens mit der Bewerbung einzureichen:
Anlage 3: Referenzen
Die Referenzen sind mindestens durch eine Eigenerklärung (Anlage 3) zu bestätigen. Auf gesonderte Anforderung ist innerhalb von 6 Kalendertagen eine Bestätigung zur Richtigkeit der Angaben durch den Auftraggeber nachzureichen.
Anlage 4: Angaben zum jährlichen Mittel der vom Bewerber festangestellten Beschäftigten in den letzten 3 Geschäftsjahren (Zeitraum siehe Bewerberbogen).
Anlage 5: Erklärung Nachunternehmer
Im Falle einer etwaigen Weitergabe von Teilen des Auftrags ist eine Erklärung des Nachunternehmers abzugeben.
Mindeststandards:
Anlage 3: Mindestanforderungen an Unternehmensreferenzen, damit die Eignung zuerkannt werden kann:
1. Mindestens zwei Referenzen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume, davon mindestens eine Referenz aus dem Bereich Lehre und Forschung, Laborgebäude oder mit vergleichbarer technischer Komplexität (z.B. Krankenhausbau) und mindestens eine Referenz, mit einer Nutzfläche (NUF1-6) von über 300 m2. Durch die Summe der eingereichten Referenzen für die Objektplanung Gebäude muss der Bewerber nachweisen, dass er die vorgenannten Anforderungen einmal vollständig abgedeckt hat. Bei beiden Referenzen müssen die Baukosten der KG 300 und 400 über 2 Mio. Euro brutto liegen.
1. Mindestens zwei Referenzen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume, davon mindestens eine Referenz aus dem Bereich Lehre und Forschung, Laborgebäude oder mit vergleichbarer technischer Komplexität (z.B. Krankenhausbau) und mindestens eine Referenz, mit einer Nutzfläche (NUF1-6) von über 300 m2. Durch die Summe der eingereichten Referenzen für die Objektplanung Gebäude muss der Bewerber nachweisen, dass er die vorgenannten Anforderungen einmal vollständig abgedeckt hat. Bei beiden Referenzen müssen die Baukosten der KG 300 und 400 über 2 Mio. Euro brutto liegen.
2. Mindestens zwei Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung, davon mindestens eine Referenz aus dem Bereich Lehre und Forschung, Laborgebäude oder mit vergleichbarer technischer Komplexität (z.B. Krankenhausbau) und mindestens eine Referenz, bei der zumindest die Anlagengruppen 1 - 5 sowie 7 (Medizin- oder labortechnische Anlagen) und 8 bearbeitet worden sind. Durch die Summe der eingereichten Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung muss der Bewerber nachweisen, dass er die vorgenannten Anforderungen einmal vollständig abgedeckt hat. Bei beiden Referenzen müssen die Baukosten der KG 400 über 1 Mio. Euro brutto liegen.
2. Mindestens zwei Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung, davon mindestens eine Referenz aus dem Bereich Lehre und Forschung, Laborgebäude oder mit vergleichbarer technischer Komplexität (z.B. Krankenhausbau) und mindestens eine Referenz, bei der zumindest die Anlagengruppen 1 - 5 sowie 7 (Medizin- oder labortechnische Anlagen) und 8 bearbeitet worden sind. Durch die Summe der eingereichten Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung muss der Bewerber nachweisen, dass er die vorgenannten Anforderungen einmal vollständig abgedeckt hat. Bei beiden Referenzen müssen die Baukosten der KG 400 über 1 Mio. Euro brutto liegen.
3. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 5 im Zeitraum 01.01.2016 - 01.01.2022 abschließend erbracht worden sein. Die Referenzaufgaben müssen jeweils vergleichbare Leistungen sein
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden.
Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufspraxis - in der Regel mindestens fünf Jahre - verfügen.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/ Ingenieur benennen.
Anlage 6 - Nachweis der Eignung - Fachliche Eignung
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW nach Tariftreue- und Vergabegesetz sind zu beachten.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
(1) Umsatz (Honorare) netto in EUR im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre:
Generalplanung (Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung etc.) 16 %
(2) Berufserfahrung Projektleitung: Berufserfahrung - Anzahl Projekte 5 %, in Jahren 5 %
und stellvertretende Projektleitung: Berufserfahrung - Anzahl Projekte 5 %, in Jahren 5 %
(3) Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume insgesamt 27 %:
Gebäudeart 5%
Nutzer 5%
Komplexität des Auftrags 5%
Erbrachte Leistung 5%
Projektgröße Nutzungsfläche (NUF 1-6) in m2 (tatsächlich beplante Fläche) 3%
Baukosten nach DIN 276 (KG 300-400) in EUR brutto 4%
(4) Referenzen Fachplanung Technische Ausrüstung insgesamt 27%:
Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die Auswahl der Bewerber verwendet. Bei allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen, werden bis zu drei Referenzen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume und bis zu drei Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung gewertet. Der Bewerber kann weitere Referenzen benennen. Werden mehr als drei Referenzen benannt, dann soll der Bewerber kenntlich machen, welche Referenzen gewertet werden sollen. Unterbleibt das, so werden jeweils die ersten drei Referenzen in der Reihenfolge ihrer Erwähnung im Teilnahmeantrag unabhängig davon, ob sie die höchste Wertung erhalten, gewertet. Der Verzicht auf das Einreichen einer dritten Referenz wird nicht nachteilig bewertet.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die Auswahl der Bewerber verwendet. Bei allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen, werden bis zu drei Referenzen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume und bis zu drei Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung gewertet. Der Bewerber kann weitere Referenzen benennen. Werden mehr als drei Referenzen benannt, dann soll der Bewerber kenntlich machen, welche Referenzen gewertet werden sollen. Unterbleibt das, so werden jeweils die ersten drei Referenzen in der Reihenfolge ihrer Erwähnung im Teilnahmeantrag unabhängig davon, ob sie die höchste Wertung erhalten, gewertet. Der Verzicht auf das Einreichen einer dritten Referenz wird nicht nachteilig bewertet.
(5) Anzahl festangestellte Beschäftigte im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre:
Architekten, Ingenieure oder vergleichbar in der Generalplanung (Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung etc.) 10%
Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600.
Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o.g. Zahl der Bewerber mit den höchsten Bewertungssummen aufgefordert, ein Angebot einzureichen, und zum Verhandlungstermin eingeladen. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o.g. Zahl der Bewerber mit den höchsten Bewertungssummen aufgefordert, ein Angebot einzureichen, und zum Verhandlungstermin eingeladen. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-10-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen oder der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgeführt sind. Mit dem Angebot ist ein schriftliches Konzept (z.B. in Form von Präsentationsfolien o.ä.) einzureichen. Die Bewertung erfolgt anhand der Präsentation im Verhandlungsgespräch. Die Zuschlagskriterien sind in der Zuschlagsmatrix aufgeführt.
Das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen oder der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgeführt sind. Mit dem Angebot ist ein schriftliches Konzept (z.B. in Form von Präsentationsfolien o.ä.) einzureichen. Die Bewertung erfolgt anhand der Präsentation im Verhandlungsgespräch. Die Zuschlagskriterien sind in der Zuschlagsmatrix aufgeführt.
Bitte stellen Sie alle Fragen zum Verfahren oder zur Leistungsbeschreibung ausschließlich über die Kommunikationsmöglichkeit des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de). Die Antworten zu eingehenden Fragen werden ebenfalls über dieses Portal allen Bietern zur Verfügung gestellt. Der Fragesteller bleibt hierbei selbstverständlich anonym.
Bitte stellen Sie alle Fragen zum Verfahren oder zur Leistungsbeschreibung ausschließlich über die Kommunikationsmöglichkeit des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de). Die Antworten zu eingehenden Fragen werden ebenfalls über dieses Portal allen Bietern zur Verfügung gestellt. Der Fragesteller bleibt hierbei selbstverständlich anonym.
Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietertool des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de) einzureichen. Angebote, die auf anderen Wegen (per Briefpost, Fax, E-Mail oder den Kommunikationsbereich des Vergabeportals) eingereicht werden, werden vom Verfahren ausgeschlossen.
Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietertool des Vergabeportal NRW (www.evergabe.nrw.de) einzureichen. Angebote, die auf anderen Wegen (per Briefpost, Fax, E-Mail oder den Kommunikationsbereich des Vergabeportals) eingereicht werden, werden vom Verfahren ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes und/oder des Bietertools finden Sie auf den Seiten des Vergabeportals im Bereich Wirtschaft/Einkauf NRW/Vergabemarktplatz und insbesondere unter https://support.cosinex.de/unternehmen/ .
Der Bieter akzeptiert die beigefügten Musterverträge mit Abgabe seines Angebots. Änderungen am Vertrag sind nicht zulässig.
Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 % berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 % berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB.
Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Die Bewerbungsfrist endet in diesem Verfahren am 28.09.2022, so dass erkannte oder erkennbare Vergaberechtsverstöße gegenüber dem Auftraggeber bis dahin gerügt worden sein müssen; eine spätere Geltendmachung ist grundsätzlich aus Rechtsgründen nicht mehr möglich (Präklusion)."
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Bewerbungsfrist endet in diesem Verfahren am 28.09.2022, so dass erkannte oder erkennbare Vergaberechtsverstöße gegenüber dem Auftraggeber bis dahin gerügt worden sein müssen; eine spätere Geltendmachung ist grundsätzlich aus Rechtsgründen nicht mehr möglich (Präklusion)."
Weitere Auskünfte kann die unter Ziffer VI.4.1) genannte Stelle erteilen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 157-450360 (2022-08-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-01-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 728932.84 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-01-13 📅
Name: W+P Gesellschaft für Projektrealisierung mbH
Postanschrift: Lindenalle 6
Postort: Essen
Postleitzahl: 45127
Land: Deutschland 🇩🇪 Essen, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 728932.84 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2023/S 017-046462 (2023-01-19)