Leistungen Fachplanung Techn. Ausrüstung gem.§ 53 HOAI 2021, i.V. mit Anlage 15. Das denkmalgeschützte Gebäude wird bereits im Rahmen eines 1.BA im 2.OG und DG saniert und brandschutzmäßig ertüchtigt. Der jetzt zu beplanende 2. BA beinhaltet die Sanierung des KG bis 1.OG. Die Planung muss Anforderungen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten und Nutzungsanforderungen Rechnung tragen: Berücksichtigung Anforderungen Denkmalschutz, Arbeitsstättenrecht; Berücksichtigung ggf. Anpassung des best. Brandschutzkonzeptes; Koordination/Abstimmung Architekten/beteiligten Fachplanungen; Koordination Schnittstellen mit weiteren Maßnahmen. Der genaue Umfang wird in Abstimmung mit dem HLT, LBIH und Landesamt für Denkmalpflege Hessen geklärt. Ziel des Vergabeverfahrens: Vergabe der Planungsleistungen Techn.Ausrüstung gem.§ 53 HOAI 2021. Lph 2-8. ALG 4 - ALG5, HZ II. Die voraussichtlichen Baukosten betragen 21.370.000,- €. voraussichtl. Ausführungszeit 06/2022-12/27
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-05-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-04-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-04-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VG-0455-2022-0560
Kurze Beschreibung:
Leistungen Fachplanung Techn. Ausrüstung gem.§ 53 HOAI 2021, i.V. mit Anlage 15. Das denkmalgeschützte Gebäude wird bereits im Rahmen eines 1.BA im 2.OG und DG saniert und brandschutzmäßig ertüchtigt. Der jetzt zu beplanende 2. BA beinhaltet die Sanierung des KG bis 1.OG. Die Planung muss Anforderungen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten und Nutzungsanforderungen Rechnung tragen: Berücksichtigung Anforderungen Denkmalschutz, Arbeitsstättenrecht; Berücksichtigung ggf. Anpassung des best. Brandschutzkonzeptes; Koordination/Abstimmung Architekten/beteiligten Fachplanungen; Koordination Schnittstellen mit weiteren Maßnahmen. Der genaue Umfang wird in Abstimmung mit dem HLT, LBIH und Landesamt für Denkmalpflege Hessen geklärt. Ziel des Vergabeverfahrens: Vergabe der Planungsleistungen Techn.Ausrüstung gem.§ 53 HOAI 2021. Lph 2-8. ALG 4 - ALG5, HZ II. Die voraussichtlichen Baukosten betragen 21.370.000,- €. voraussichtl. Ausführungszeit 06/2022-12/27
Leistungen Fachplanung Techn. Ausrüstung gem.§ 53 HOAI 2021, i.V. mit Anlage 15. Das denkmalgeschützte Gebäude wird bereits im Rahmen eines 1.BA im 2.OG und DG saniert und brandschutzmäßig ertüchtigt. Der jetzt zu beplanende 2. BA beinhaltet die Sanierung des KG bis 1.OG. Die Planung muss Anforderungen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten und Nutzungsanforderungen Rechnung tragen: Berücksichtigung Anforderungen Denkmalschutz, Arbeitsstättenrecht; Berücksichtigung ggf. Anpassung des best. Brandschutzkonzeptes; Koordination/Abstimmung Architekten/beteiligten Fachplanungen; Koordination Schnittstellen mit weiteren Maßnahmen. Der genaue Umfang wird in Abstimmung mit dem HLT, LBIH und Landesamt für Denkmalpflege Hessen geklärt. Ziel des Vergabeverfahrens: Vergabe der Planungsleistungen Techn.Ausrüstung gem.§ 53 HOAI 2021. Lph 2-8. ALG 4 - ALG5, HZ II. Die voraussichtlichen Baukosten betragen 21.370.000,- €. voraussichtl. Ausführungszeit 06/2022-12/27
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-04-25 📅
Einreichungsfrist: 2022-05-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-29 📅
Datum des Beginns: 2022-07-11 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 084-225729
ABl. S-Ausgabe: 84
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über dieVergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur aufAnforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne desGesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über dieVergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur aufAnforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne desGesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 182832.31 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das Stadtschloss Wiesbaden wurde in den Jahren 1837-41 nach Plänen des Architekten Georg Moller (1784-1852) durch Hofbaumeister Richard Görz (1811-1880) erbaut.
Es gliedert sich als Eckgebäude in eine bestehende Straßenfront ein und signalisierte zur Erbauungszeit politisch opportune Bürgernähe. Die entlang der Grundstücksgrenzen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Flügel des klassizistischen Schlosses treffen in einem zylindrischen Baukörper aufeinander. In der Winkelhalbierenden schließt sich an diesen Baukörper der Diagonalbau mit Haupt- und Nebentreppenhäusern an. Dieser verbindet die "kleine Rotunde" am Schlossplatz mit der "großen Rotunde", dem Kuppelsaal im Innenbereich der Liegenschaft. Ein im Bogen verlaufender Wintergarten, errichtet auf den Arkaden über den Kutscherumfahrten des Erdgeschosses, führt die Enden der drei Flügel im 1. Obergeschoss jeweils zusammen. Flügel, Diagonalbau und Wintergärten der fast achsensymmetrischen Anlage umschließen zwei dreieckförmige Innenhöfe.
Es gliedert sich als Eckgebäude in eine bestehende Straßenfront ein und signalisierte zur Erbauungszeit politisch opportune Bürgernähe. Die entlang der Grundstücksgrenzen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Flügel des klassizistischen Schlosses treffen in einem zylindrischen Baukörper aufeinander. In der Winkelhalbierenden schließt sich an diesen Baukörper der Diagonalbau mit Haupt- und Nebentreppenhäusern an. Dieser verbindet die "kleine Rotunde" am Schlossplatz mit der "großen Rotunde", dem Kuppelsaal im Innenbereich der Liegenschaft. Ein im Bogen verlaufender Wintergarten, errichtet auf den Arkaden über den Kutscherumfahrten des Erdgeschosses, führt die Enden der drei Flügel im 1. Obergeschoss jeweils zusammen. Flügel, Diagonalbau und Wintergärten der fast achsensymmetrischen Anlage umschließen zwei dreieckförmige Innenhöfe.
Zur Vorbereitung des 2. Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen herzoglichen Stadtschloss Wiesbaden (Dienstgebäude des Hessischen Landtags, Wiesbaden) finden ab Sommer 2022 bauhistorische Untersuchungen statt.
In einem 1. Bauabschnitt werden bereits das 2. Obergeschoss, das Dachgeschoss und Teile des Kellergeschosses saniert.
Die Endfassung der im 1. Bauabschnitts bearbeiteten Gebäudeteile richten sich wesentlich nach einem Konzept auf Grundlage einer bauhistorischen Untersuchung.
Im Umgang mit der hochwertigen denkmalgeschützten Bausubstanz und Ausstattung wird eine Expertise der Bewerber im Umgang mit historischer denkmalgeschützter Bausubstanz erwartet. Bewerber für die ausgeschriebene Planungsleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen.
Im Umgang mit der hochwertigen denkmalgeschützten Bausubstanz und Ausstattung wird eine Expertise der Bewerber im Umgang mit historischer denkmalgeschützter Bausubstanz erwartet. Bewerber für die ausgeschriebene Planungsleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen.
Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 21.370.000 Euro.
Neben den repräsentativen Sälen des ersten Obergeschosses sind für die Nutzung des Keller- und Erdgeschosses unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen. Neben mehreren Werkstätten und Materiallagern, sind auch Sozialräume und Umkleiden sowie Duschen als Nutzung für das Kellergeschoss geplant. Die Anforderungen an Hausanschlussräume und Technikzentrale wurden zum Teil bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Ein ebenfalls im ersten Bauabschnitt neu eingefügter Aufzugs- und Installationsschacht verbindet vom Kellergeschoss aus alle folgenden Geschosse (EG, 1. OG, 2. OG, DG) miteinander. Unter dem Diagonalbau befindet sich ein Archiv, das auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen ist (Entfeuchtung). Unterhalb der Arkaden der Kutscherumfahrt befindet sich ein Kellergang, der mit Techniktrassen aus unterschiedlichen Bauphasen belegt ist. Auch hier ist eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erforderlich.
Neben den repräsentativen Sälen des ersten Obergeschosses sind für die Nutzung des Keller- und Erdgeschosses unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen. Neben mehreren Werkstätten und Materiallagern, sind auch Sozialräume und Umkleiden sowie Duschen als Nutzung für das Kellergeschoss geplant. Die Anforderungen an Hausanschlussräume und Technikzentrale wurden zum Teil bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Ein ebenfalls im ersten Bauabschnitt neu eingefügter Aufzugs- und Installationsschacht verbindet vom Kellergeschoss aus alle folgenden Geschosse (EG, 1. OG, 2. OG, DG) miteinander. Unter dem Diagonalbau befindet sich ein Archiv, das auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen ist (Entfeuchtung). Unterhalb der Arkaden der Kutscherumfahrt befindet sich ein Kellergang, der mit Techniktrassen aus unterschiedlichen Bauphasen belegt ist. Auch hier ist eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erforderlich.
Im Erdgeschoss ist neben diversen Büros auch eine Bibliotheksnutzung vorgesehen. Die entsprechenden technischen Anforderungen sind mit denen, die auf den Denkmaleigenschaften beruhen, in Einklang zu bringen. Die bereits im ersten Bauabschnitt fertiggestellten WC-Anlagen und eine Teeküche sind stimmig in die Sanierungs- und Restaurierungsplanung zu integrieren. Die Garderobe sowie die Haupttreppe im Diagonalbau sind ebenfalls Bestandteil der Planungen. Auch im Bibliotheksmagazin wie bereits im Archivraum im KG ist die Anpassung der technischen Ausstattung an den aktuellen Stand der Technik in die Maßnahme zu integrieren.
Im Erdgeschoss ist neben diversen Büros auch eine Bibliotheksnutzung vorgesehen. Die entsprechenden technischen Anforderungen sind mit denen, die auf den Denkmaleigenschaften beruhen, in Einklang zu bringen. Die bereits im ersten Bauabschnitt fertiggestellten WC-Anlagen und eine Teeküche sind stimmig in die Sanierungs- und Restaurierungsplanung zu integrieren. Die Garderobe sowie die Haupttreppe im Diagonalbau sind ebenfalls Bestandteil der Planungen. Auch im Bibliotheksmagazin wie bereits im Archivraum im KG ist die Anpassung der technischen Ausstattung an den aktuellen Stand der Technik in die Maßnahme zu integrieren.
Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung unter Berücksichtigung der Anforderungen an Arbeits- und Versammlungsstätten in enger Abstimmung mit den Fachplanern zu klären und zu erarbeiten. Die mit Bauherrn und Nutzer abgestimmten Maßnahmen sind frühzeitig mit den zu beteiligenden Vertretern öffentlicher Belange abzustimmen.
Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung unter Berücksichtigung der Anforderungen an Arbeits- und Versammlungsstätten in enger Abstimmung mit den Fachplanern zu klären und zu erarbeiten. Die mit Bauherrn und Nutzer abgestimmten Maßnahmen sind frühzeitig mit den zu beteiligenden Vertretern öffentlicher Belange abzustimmen.
Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb des Landtags.
Technische Ausrüstung (hier aus Bedarfsmeldung Übergreifende Bedarfsanforderungen und Raumbuch gegenchecken)
Bibliothek Erdgeschoss:
Es sind 8 Büroarbeitsplätze in den Räumen 2, 3, 4, 9, 12, 13/14, 15 u. 16 S einzurichten, im Raum 10 S der Empfang und in 10-11 S die Bücheraufbewahrung. An den Leseplätzen in 11 und 12S der Bibliothek sind jeweils mind. LANPorts + Steckdosen wie beim Standardbüroarbeitsplatz vorzusehen
Es sind 8 Büroarbeitsplätze in den Räumen 2, 3, 4, 9, 12, 13/14, 15 u. 16 S einzurichten, im Raum 10 S der Empfang und in 10-11 S die Bücheraufbewahrung. An den Leseplätzen in 11 und 12S der Bibliothek sind jeweils mind. LANPorts + Steckdosen wie beim Standardbüroarbeitsplatz vorzusehen
Für Bibliotheksbesucher soll in Raum 10 S eine Bedientheke mit Spiegelmonitor (Monitore in back-to-back-Anordnung) eingebaut werden.
Schlossführungen:
Für Besuchergruppen sind neue Bildungsangebote geplant, an verschiedenen Stationen über QR-Codes sollen medial hinterlegte Inhalte abgerufen werden können. Hierzu werden vorauss. mehrere StandaloneGeräte aufgestellt (Stromanschluss). Weiterhin soll eine autarke u. nicht raumgebundene "Personenführungsanlage" eingesetzt werden, die von den Besuchern mitgeführt wird und die Stimme des Gruppe Führenden überträgt. Die Gruppengröße bei Schlossführungen beträgt ca. 30-50 Personen.
Für Besuchergruppen sind neue Bildungsangebote geplant, an verschiedenen Stationen über QR-Codes sollen medial hinterlegte Inhalte abgerufen werden können. Hierzu werden vorauss. mehrere StandaloneGeräte aufgestellt (Stromanschluss). Weiterhin soll eine autarke u. nicht raumgebundene "Personenführungsanlage" eingesetzt werden, die von den Besuchern mitgeführt wird und die Stimme des Gruppe Führenden überträgt. Die Gruppengröße bei Schlossführungen beträgt ca. 30-50 Personen.
Zur Vereinfachung der Lichtsteuerung für Gästeführer soll die bestehende Beleuchtung dahingehend überarbeitet werden, dass die überalterte Beleuchtung mit frei definierbaren Beleuchtungsgruppen einfacher bedient werden kann (über KNXStandard).
Mobile Ausstattungen (Möbel/Technik) etc.:
Es ist angedacht, für die historischen Räume mobile Beschallungsanlagen/ Monitore/Videokonferenztechnik u. Scheinwerfer sowie eine Erweiterung des Hörunterstützungssystems zu beschaffen.
Ausbau der Anrichte 111 S:
Für die neu zu installierenden Großküchengeräte müssen neue Anschlussleitungen installiert werden, ggf. sind eine neue Unterverteilung sowie die notwendigen Zuleitungen erforderlich.
Videoüberwachung Außenhaut:
Ggf. Videoüberwachung der Außenhaut einschl. der Überwachung der Zugänge/Tore. Bei Verwendung von IP-Kameras/Sensoren (IoT) sind entsprechende LAN-PoE/Strom-Ports notwendig. Weiterhin sind die tlw. historischen Fenster-/Türelemente nach Möglichkeit sicherheitstechnisch zu ertüchtigen. Der Bedarf an Sicherheitseinrichtungen zum Schutz des Inventars (insbes. hochwertige Gemälde usw.) wird noch mit dem HLKA erörtert
Ggf. Videoüberwachung der Außenhaut einschl. der Überwachung der Zugänge/Tore. Bei Verwendung von IP-Kameras/Sensoren (IoT) sind entsprechende LAN-PoE/Strom-Ports notwendig. Weiterhin sind die tlw. historischen Fenster-/Türelemente nach Möglichkeit sicherheitstechnisch zu ertüchtigen. Der Bedarf an Sicherheitseinrichtungen zum Schutz des Inventars (insbes. hochwertige Gemälde usw.) wird noch mit dem HLKA erörtert
Vorkehrungen für elektrische Schließanlage vorsehen.
Erweiterungen oder Erneuerungen der Schließanlage müssen zu der bestehenden Schließanlage des Hauses passen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der HLT an einen örtlichen Vertragspartner und spezifische Schließtechnikprodukte gebunden ist.
Allgemeine IT-Anforderungen:
Für Schülerseminare u.a. soll beispielsweise im Kleinen Saal und im Sitzungssaal 118 S Videokonferenztechnik eingesetzt werden können. Hierfür und für den Betrieb von Smartboards etc. sind entsprechende Datenanschlüsse erforderlich.
Die telefonische Erreichbarkeit in allen Bereichen des Schlosses ist sicherzustellen (einschl. Umsetzung von DECT).
Die flächendeckende W-LAN- und DECT-Versorgung ist auszuweiten.
Hierfür ist im gesamten Arbeitsbereich die erforderliche Verkabelung der Access-Points (AP´s) zu verlegen.
In Bereichen mit größerer anzunehmender Personenzahl, z.B. 200 Personen, sind 3-4 Access-Points vorzusehen.
TK- und Datennetze sind physikalisch zu trennen.
Übertragungstechnik, Live-Mitschnitte (hr etc.):
In den Räumen Präsidentensalon, Kabinettzimmer, Musiksaal, Kuppelsaal, Wintergärten, Kleiner Saal, Gelber Salon, Roter Salon, Balkonzimmer sowie dem Sitzungssaal 118 S sollte die Möglichkeit geschaffen werden, digitale Live-Veranstaltungen durchführen zu können, d.h. es sind Anschlüsse für Übertragungen via Livestream, Internet und ausreichend Stromanschlüsse sowie W-LAN zu schaffen.
In den Räumen Präsidentensalon, Kabinettzimmer, Musiksaal, Kuppelsaal, Wintergärten, Kleiner Saal, Gelber Salon, Roter Salon, Balkonzimmer sowie dem Sitzungssaal 118 S sollte die Möglichkeit geschaffen werden, digitale Live-Veranstaltungen durchführen zu können, d.h. es sind Anschlüsse für Übertragungen via Livestream, Internet und ausreichend Stromanschlüsse sowie W-LAN zu schaffen.
Hierzu wird je Raum ein Glasfaseranschluss wie folgt benötigt:
• 1 x LWL Kabel / Glasfaserkabel mit 12 Fasern, SC-SC, Singlemode OM3
• 2 x LWL Anschluss-box mit 12 LC Duplex OM3 Kupplungen bestückt.
Die Anbindung erfolgt über den Regieraum in P+2 (Plenargebäude).
Es soll zudem möglich sein, sich in laufende Landtagsdebatten einzuschalten bzw. Externe zuschalten zu können (mind. im Musiksaal, Kleiner Saal u. Sitzungssaal 118 S).
Hinweis:
Seitens des Hessischen Rundfunks (hr) existieren zwei Anschlusskästen
(1x Kuppelsaal-Lüftungsrosette Richtung Musiksaal + 1x Musiksaal in Fensterbrüstung gleich links nach Zugang aus Kuppelsaal) mit folgender Ausstattung:
-Glasfaser
-BNC
-weitere Anschlüsse
Sonstiges:
Im Zugangsbereich im Erdgeschoss ist ein Zeiterfassungsterminal vorzusehen. Hierfür ist ein LAN- und Stromanschluss vorzusehen.
Es sind neue IT-Verteilräume zu konzipieren sowie Verteilerschränke mit Lüftung/Kühlung (PoE-Geräteeinbau).
Im Rahmen der Leistungsphasen gemäß HOAI unterstützt der Landesbetrieb Bau und Immobilien die Freiberuflich Tätigen in den Teilleistungstabellen des LBIH entsprechend. Bauherr ist das Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien, Niederlassung West. Nutzer ist der Hessische Landtag. Den Planungsleistungen wird die HOAI 2021 zugrunde gelegt.
Im Rahmen der Leistungsphasen gemäß HOAI unterstützt der Landesbetrieb Bau und Immobilien die Freiberuflich Tätigen in den Teilleistungstabellen des LBIH entsprechend. Bauherr ist das Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien, Niederlassung West. Nutzer ist der Hessische Landtag. Den Planungsleistungen wird die HOAI 2021 zugrunde gelegt.
1. Projektstufe
Erstellen der ES -Bau, umfasst Planungsleistungen der LPH 2-3, gem. Leistungsbild § 53 HOAI 2021 und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes.
Beim Erstellen der digitalen Planunterlagen sind die Vorgaben der CAD-Richtlinie des Landes Hessen/ergänzende Vereinbarungen zum CAD-Datenaustausch zu berücksichtigen.
2. Projektstufe
Planungsleistungen der LPH 5-7,gem. Leistungsbild § 53 HOAI 2021 und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes.
3. Projektstufe
Planungsleistungen der LPH 8-9, § 53 HOAI 2021 RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Ein Rechtsanspruch für die Übertragung aller Projektstufen besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2-3) beauftragt. Die Leistungsstufe 2-3 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2-3) beauftragt. Die Leistungsstufe 2-3 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl. S.338 (HE 736);
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
4) Eigenerklärung zum EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme:
Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summenangehoben werden.
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannterPräqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn diePräqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisenentsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannterPräqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn diePräqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisenentsprechen.
Mindeststandards:
zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3.000.000,00 EUR, für sonstige Schäden 3.000.000,00 EUR jeweils im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3.000.000,00 EUR, für sonstige Schäden 3.000.000,00 EUR jeweils im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung (gem. § 53 HOAI 2021): mind. 150.000,00 € (netto)/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, sowie der vorgesehenen Projektleitung die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen (1 - 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
- Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau)
- Art der Nutzung (Verwaltungsbau, Museum, repräsentativer öffentlicher Bau)
- Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro)
- Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG)
- Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Baukosten KG 300 - KG 600)
- Angabe der BGF
- Projektzeit
- beauftragte Leistungsphasen
- Leistungsstand der Referenz
- Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers
- Aussage und Nachweis über Denkmalschutz
- Aussage über Bauweise (etwa Durchführung im laufenden Betrieb)
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. fünf DIN A4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. fünf DIN A4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:
Mind. 5 Mitarbeiter, davon mind. 3 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure
Zu 3) Mindestanforderungen an Referenzen
Mindestanforderungen an allen Referenzen:
Mindestanforderungen an alle Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren (Leistungserbringung nach 01.01.2014) erbrachte vergleichbare Leistungen, im Bereich museale Nutzung, öffentliches Gebäude, oberste Behörde, Verfassungsorgane.
Mindestanforderungen an alle Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren (Leistungserbringung nach 01.01.2014) erbrachte vergleichbare Leistungen, im Bereich museale Nutzung, öffentliches Gebäude, oberste Behörde, Verfassungsorgane.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten, wertbaren Referenzen erfüllt sein müssen:
- mind. eine Referenz mit Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für einen öffentlichen Auftraggeber gem. §99 GWB
- mind. eine Referenz mit öffentlicher Nutzung oder vergleichbarer Nutzung
- mind. eine Referenz mit der Umsetzung von baulichen Maßnahmen in einem denkmalgeschützten Ensemble/ einer denkmalgeschützten Gesamtanlage
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung zur Überprüfung wird vorausgesetzt.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen.
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen.
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix Stufe 1:
Durchschnittlicher Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre: 6,25 %
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (netto) der letzten drei Jahre: 6,25%;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75 %;
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Kostenkriterium (Name): Grundleistungen incl. Nebenkosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 25,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5,00
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über dieVergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über dieVergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur aufAnforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne desGesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2022/S 084-225729 (2022-04-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-03-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 208627.66 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsschlusses:
Der Tag des Vertragsschlusses ist nicht der 25.10.2022 sondern der 11.10.2022.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Stadtschloss Wiesbaden wurde in den Jahren 1837-41 nach Plänen des Architekten Georg Moller (1784-1852) durch Hofbaumeister Richard Görz (1811-1880) erbaut. Es gliedert sich als Eckgebäude in eine bestehende Straßenfront ein und signalisierte zur Erbauungszeit politisch opportune Bürgernähe. Die entlang der Grundstücksgrenzen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Flügel des klassizistischen Schlosses treffen in einem zylindrischen Baukörper aufeinander. In der Winkelhalbierenden schließt sich an diesen Baukörper der Diagonalbau mit Haupt- und Nebentreppenhäusern an. Dieser verbindet die "kleine Rotunde" am Schlossplatz mit der "großen Rotunde", dem Kuppelsaal im Innenbereich der Liegenschaft. Ein im Bogen verlaufender Wintergarten, errichtet auf den Arkaden über den Kutscherumfahrten des Erdgeschosses, führt die Enden der drei Flügel im 1. Obergeschoss jeweils zusammen. Flügel, Diagonalbau und Wintergärten der fast achsensymmetrischen Anlage umschließen zwei dreieckförmige Innenhöfe. Zur Vorbereitung des 2. Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen herzoglichen Stadtschloss Wiesbaden (Dienstgebäude des Hessischen Landtags, Wiesbaden) finden ab Sommer 2022 bauhistorische Untersuchungen statt. In einem 1. Bauabschnitt werden bereits das 2. Obergeschoss, das Dachgeschoss und Teile des Kellergeschosses saniert. Die Endfassung der im 1. Bauabschnitts bearbeiteten Gebäudeteile richten sich wesentlich nach einem Konzept auf Grundlage einer bauhistorischen Untersuchung. Im Umgang mit der hochwertigen denkmalgeschützten Bausubstanz und Ausstattung wird eine Expertise der Bewerber im Umgang mit historischer denkmalgeschützter Bausubstanz erwartet. Bewerber für die ausgeschriebene Planungsleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 21.370.000 Euro. Neben den repräsentativen Sälen des ersten Obergeschosses sind für die Nutzung des Keller- und Erdgeschosses unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen. Neben mehreren Werkstätten und Materiallagern, sind auch Sozialräume und Umkleiden sowie Duschen als Nutzung für das Kellergeschoss geplant. Die Anforderungen an Hausanschlussräume und Technikzentrale wurden zum Teil bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Ein ebenfalls im ersten Bauabschnitt neu eingefügter Aufzugs- und Installationsschacht verbindet vom Kellergeschoss aus alle folgenden Geschosse (EG, 1. OG, 2. OG, DG) miteinander. Unter dem Diagonalbau befindet sich ein Archiv, das auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen ist (Entfeuchtung). Unterhalb der Arkaden der Kutscherumfahrt befindet sich ein Kellergang, der mit Techniktrassen aus unterschiedlichen Bauphasen belegt ist. Auch hier ist eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erforderlich. Im Erdgeschoss ist neben diversen Büros auch eine Bibliotheksnutzung vorgesehen. Die entsprechenden technischen Anforderungen sind mit denen, die auf den Denkmaleigenschaften beruhen, in Einklang zu bringen. Die bereits im ersten Bauabschnitt fertiggestellten WC-Anlagen und eine Teeküche sind stimmig in die Sanierungs- und Restaurierungsplanung zu integrieren. Die Garderobe sowie die Haupttreppe im Diagonalbau sind ebenfalls Bestandteil der Planungen. Auch im Bibliotheksmagazin wie bereits im Archivraum im KG ist die Anpassung der technischen Ausstattung an den aktuellen Stand der Technik in die Maßnahme zu integrieren. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung unter Berücksichtigung der Anforderungen an Arbeits- und Versammlungsstätten in enger Abstimmung mit den Fachplanern zu klären und zu erarbeiten. Die mit Bauherrn und Nutzer abgestimmten Maßnahmen sind frühzeitig mit den zu beteiligenden Vertretern öffentlicher Belange abzustimmen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb des Landtags. Technische Ausrüstung (hier aus Bedarfsmeldung Übergreifende Bedarfsanforderungen und Raumbuch gegenchecken) Bibliothek Erdgeschoss: Es sind 8 Büroarbeitsplätze in den Räumen 2, 3, 4, 9, 12, 13/14, 15 u. 16 S einzurichten, im Raum 10 S der Empfang und in 10-11 S die Bücheraufbewahrung. An den Leseplätzen in 11 und 12S der Bibliothek sind jeweils mind. LANPorts + Steckdosen wie beim Standardbüroarbeitsplatz vorzusehen Für Bibliotheksbesucher soll in Raum 10 S eine Bedientheke mit Spiegelmonitor (Monitore in back-to-back-Anordnung) eingebaut werden. Schlossführungen: Für Besuchergruppen sind neue Bildungsangebote geplant, an verschiedenen Stationen über QR-Codes sollen medial hinterlegte Inhalte abgerufen werden können. Hierzu werden vorauss. mehrere StandaloneGeräte aufgestellt (Stromanschluss). Weiterhin soll eine autarke u. nicht raumgebundene "Personenführungsanlage" eingesetzt werden, die von den Besuchern mitgeführt wird und die Stimme des Gruppe Führenden überträgt. Die Gruppengröße bei Schlossführungen beträgt ca. 30-50 Personen. Zur Vereinfachung der Lichtsteuerung für Gästeführer soll die bestehende Beleuchtung dahingehend überarbeitet werden, dass die überalterte Beleuchtung mit frei definierbaren Beleuchtungsgruppen einfacher bedient werden kann (über KNXStandard). Mobile Ausstattungen (Möbel/Technik) etc.: Es ist angedacht, für die historischen Räume mobile Beschallungsanlagen/ Monitore/Videokonferenztechnik u. Scheinwerfer sowie eine Erweiterung des Hörunterstützungssystems zu beschaffen. Ausbau der Anrichte 111 S: Für die neu zu installierenden Großküchengeräte müssen neue Anschlussleitungen installiert werden, ggf. sind eine neue Unterverteilung sowie die notwendigen Zuleitungen erforderlich. Videoüberwachung Außenhaut: Ggf. Videoüberwachung der Außenhaut einschl. der Überwachung der Zugänge/Tore. Bei Verwendung von IP-Kameras/Sensoren (IoT) sind entsprechende LAN-PoE/Strom-Ports notwendig. Weiterhin sind die tlw. historischen Fenster-/Türelemente nach Möglichkeit sicherheitstechnisch zu ertüchtigen. Der Bedarf an Sicherheitseinrichtungen zum Schutz des Inventars (insbes. hochwertige Gemälde usw.) wird noch mit dem HLKA erörtert Vorkehrungen für elektrische Schließanlage vorsehen. Erweiterungen oder Erneuerungen der Schließanlage müssen zu der bestehenden Schließanlage des Hauses passen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der HLT an einen örtlichen Vertragspartner und spezifische Schließtechnikprodukte gebunden ist. Allgemeine IT-Anforderungen: Für Schülerseminare u.a. soll beispielsweise im Kleinen Saal und im Sitzungssaal 118 S Videokonferenztechnik eingesetzt werden können. Hierfür und für den Betrieb von Smartboards etc. sind entsprechende Datenanschlüsse erforderlich. Die telefonische Erreichbarkeit in allen Bereichen des Schlosses ist sicherzustellen (einschl. Umsetzung von DECT). Die flächendeckende W-LAN- und DECT-Versorgung ist auszuweiten. Hierfür ist im gesamten Arbeitsbereich die erforderliche Verkabelung der Access-Points (AP´s) zu verlegen. In Bereichen mit größerer anzunehmender Personenzahl, z.B. 200 Personen, sind 3-4 Access-Points vorzusehen. TK- und Datennetze sind physikalisch zu trennen. Übertragungstechnik, Live-Mitschnitte (hr etc.): In den Räumen Präsidentensalon, Kabinettzimmer, Musiksaal, Kuppelsaal, Wintergärten, Kleiner Saal, Gelber Salon, Roter Salon, Balkonzimmer sowie dem Sitzungssaal 118 S sollte die Möglichkeit geschaffen werden, digitale Live-Veranstaltungen durchführen zu können, d.h. es sind Anschlüsse für Übertragungen via Livestream, Internet und ausreichend Stromanschlüsse sowie W-LAN zu schaffen. Hierzu wird je Raum ein Glasfaseranschluss wie folgt benötigt: • 1 x LWL Kabel / Glasfaserkabel mit 12 Fasern, SC-SC, Singlemode OM3 • 2 x Medienkonverter • 1 x LWL Industrie Switch inkl. 2x Mini-GBIC, LC, Singlemode • 2 x LWL Anschluss-box mit 12 LC Duplex OM3 Kupplungen bestückt. Die Anbindung erfolgt über den Regieraum in P+2 (Plenargebäude). Es soll zudem möglich sein, sich in laufende Landtagsdebatten einzuschalten bzw. Externe zuschalten zu können (mind. im Musiksaal, Kleiner Saal u. Sitzungssaal 118 S). Hinweis: Seitens des Hessischen Rundfunks (hr) existieren zwei Anschlusskästen (1x Kuppelsaal-Lüftungsrosette Richtung Musiksaal + 1x Musiksaal in Fensterbrüstung gleich links nach Zugang aus Kuppelsaal) mit folgender Ausstattung: -Glasfaser -BNC -weitere Anschlüsse Sonstiges: Im Zugangsbereich im Erdgeschoss ist ein Zeiterfassungsterminal vorzusehen. Hierfür ist ein LAN- und Stromanschluss vorzusehen. Es sind neue IT-Verteilräume zu konzipieren sowie Verteilerschränke mit Lüftung/Kühlung (PoE-Geräteeinbau). Im Rahmen der Leistungsphasen gemäß HOAI unterstützt der Landesbetrieb Bau und Immobilien die Freiberuflich Tätigen in den Teilleistungstabellen des LBIH entsprechend. Bauherr ist das Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien, Niederlassung West. Nutzer ist der Hessische Landtag. Den Planungsleistungen wird die HOAI 2021 zugrunde gelegt. 1. Projektstufe Erstellen der ES -Bau, umfasst Planungsleistungen der LPH 2-3, gem. Leistungsbild § 53 HOAI 2021 und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes. Beim Erstellen der digitalen Planunterlagen sind die Vorgaben der CAD-Richtlinie des Landes Hessen/ergänzende Vereinbarungen zum CAD-Datenaustausch zu berücksichtigen. 2. Projektstufe Planungsleistungen der LPH 5-7,gem. Leistungsbild § 53 HOAI 2021 und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes. 3. Projektstufe Planungsleistungen der LPH 8-9, § 53 HOAI 2021 RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Ein Rechtsanspruch für die Übertragung aller Projektstufen besteht nicht.
Das Stadtschloss Wiesbaden wurde in den Jahren 1837-41 nach Plänen des Architekten Georg Moller (1784-1852) durch Hofbaumeister Richard Görz (1811-1880) erbaut. Es gliedert sich als Eckgebäude in eine bestehende Straßenfront ein und signalisierte zur Erbauungszeit politisch opportune Bürgernähe. Die entlang der Grundstücksgrenzen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Flügel des klassizistischen Schlosses treffen in einem zylindrischen Baukörper aufeinander. In der Winkelhalbierenden schließt sich an diesen Baukörper der Diagonalbau mit Haupt- und Nebentreppenhäusern an. Dieser verbindet die "kleine Rotunde" am Schlossplatz mit der "großen Rotunde", dem Kuppelsaal im Innenbereich der Liegenschaft. Ein im Bogen verlaufender Wintergarten, errichtet auf den Arkaden über den Kutscherumfahrten des Erdgeschosses, führt die Enden der drei Flügel im 1. Obergeschoss jeweils zusammen. Flügel, Diagonalbau und Wintergärten der fast achsensymmetrischen Anlage umschließen zwei dreieckförmige Innenhöfe. Zur Vorbereitung des 2. Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen herzoglichen Stadtschloss Wiesbaden (Dienstgebäude des Hessischen Landtags, Wiesbaden) finden ab Sommer 2022 bauhistorische Untersuchungen statt. In einem 1. Bauabschnitt werden bereits das 2. Obergeschoss, das Dachgeschoss und Teile des Kellergeschosses saniert. Die Endfassung der im 1. Bauabschnitts bearbeiteten Gebäudeteile richten sich wesentlich nach einem Konzept auf Grundlage einer bauhistorischen Untersuchung. Im Umgang mit der hochwertigen denkmalgeschützten Bausubstanz und Ausstattung wird eine Expertise der Bewerber im Umgang mit historischer denkmalgeschützter Bausubstanz erwartet. Bewerber für die ausgeschriebene Planungsleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 21.370.000 Euro. Neben den repräsentativen Sälen des ersten Obergeschosses sind für die Nutzung des Keller- und Erdgeschosses unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen. Neben mehreren Werkstätten und Materiallagern, sind auch Sozialräume und Umkleiden sowie Duschen als Nutzung für das Kellergeschoss geplant. Die Anforderungen an Hausanschlussräume und Technikzentrale wurden zum Teil bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Ein ebenfalls im ersten Bauabschnitt neu eingefügter Aufzugs- und Installationsschacht verbindet vom Kellergeschoss aus alle folgenden Geschosse (EG, 1. OG, 2. OG, DG) miteinander. Unter dem Diagonalbau befindet sich ein Archiv, das auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen ist (Entfeuchtung). Unterhalb der Arkaden der Kutscherumfahrt befindet sich ein Kellergang, der mit Techniktrassen aus unterschiedlichen Bauphasen belegt ist. Auch hier ist eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erforderlich. Im Erdgeschoss ist neben diversen Büros auch eine Bibliotheksnutzung vorgesehen. Die entsprechenden technischen Anforderungen sind mit denen, die auf den Denkmaleigenschaften beruhen, in Einklang zu bringen. Die bereits im ersten Bauabschnitt fertiggestellten WC-Anlagen und eine Teeküche sind stimmig in die Sanierungs- und Restaurierungsplanung zu integrieren. Die Garderobe sowie die Haupttreppe im Diagonalbau sind ebenfalls Bestandteil der Planungen. Auch im Bibliotheksmagazin wie bereits im Archivraum im KG ist die Anpassung der technischen Ausstattung an den aktuellen Stand der Technik in die Maßnahme zu integrieren. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung unter Berücksichtigung der Anforderungen an Arbeits- und Versammlungsstätten in enger Abstimmung mit den Fachplanern zu klären und zu erarbeiten. Die mit Bauherrn und Nutzer abgestimmten Maßnahmen sind frühzeitig mit den zu beteiligenden Vertretern öffentlicher Belange abzustimmen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb des Landtags. Technische Ausrüstung (hier aus Bedarfsmeldung Übergreifende Bedarfsanforderungen und Raumbuch gegenchecken) Bibliothek Erdgeschoss: Es sind 8 Büroarbeitsplätze in den Räumen 2, 3, 4, 9, 12, 13/14, 15 u. 16 S einzurichten, im Raum 10 S der Empfang und in 10-11 S die Bücheraufbewahrung. An den Leseplätzen in 11 und 12S der Bibliothek sind jeweils mind. LANPorts + Steckdosen wie beim Standardbüroarbeitsplatz vorzusehen Für Bibliotheksbesucher soll in Raum 10 S eine Bedientheke mit Spiegelmonitor (Monitore in back-to-back-Anordnung) eingebaut werden. Schlossführungen: Für Besuchergruppen sind neue Bildungsangebote geplant, an verschiedenen Stationen über QR-Codes sollen medial hinterlegte Inhalte abgerufen werden können. Hierzu werden vorauss. mehrere StandaloneGeräte aufgestellt (Stromanschluss). Weiterhin soll eine autarke u. nicht raumgebundene "Personenführungsanlage" eingesetzt werden, die von den Besuchern mitgeführt wird und die Stimme des Gruppe Führenden überträgt. Die Gruppengröße bei Schlossführungen beträgt ca. 30-50 Personen. Zur Vereinfachung der Lichtsteuerung für Gästeführer soll die bestehende Beleuchtung dahingehend überarbeitet werden, dass die überalterte Beleuchtung mit frei definierbaren Beleuchtungsgruppen einfacher bedient werden kann (über KNXStandard). Mobile Ausstattungen (Möbel/Technik) etc.: Es ist angedacht, für die historischen Räume mobile Beschallungsanlagen/ Monitore/Videokonferenztechnik u. Scheinwerfer sowie eine Erweiterung des Hörunterstützungssystems zu beschaffen. Ausbau der Anrichte 111 S: Für die neu zu installierenden Großküchengeräte müssen neue Anschlussleitungen installiert werden, ggf. sind eine neue Unterverteilung sowie die notwendigen Zuleitungen erforderlich. Videoüberwachung Außenhaut: Ggf. Videoüberwachung der Außenhaut einschl. der Überwachung der Zugänge/Tore. Bei Verwendung von IP-Kameras/Sensoren (IoT) sind entsprechende LAN-PoE/Strom-Ports notwendig. Weiterhin sind die tlw. historischen Fenster-/Türelemente nach Möglichkeit sicherheitstechnisch zu ertüchtigen. Der Bedarf an Sicherheitseinrichtungen zum Schutz des Inventars (insbes. hochwertige Gemälde usw.) wird noch mit dem HLKA erörtert Vorkehrungen für elektrische Schließanlage vorsehen. Erweiterungen oder Erneuerungen der Schließanlage müssen zu der bestehenden Schließanlage des Hauses passen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der HLT an einen örtlichen Vertragspartner und spezifische Schließtechnikprodukte gebunden ist. Allgemeine IT-Anforderungen: Für Schülerseminare u.a. soll beispielsweise im Kleinen Saal und im Sitzungssaal 118 S Videokonferenztechnik eingesetzt werden können. Hierfür und für den Betrieb von Smartboards etc. sind entsprechende Datenanschlüsse erforderlich. Die telefonische Erreichbarkeit in allen Bereichen des Schlosses ist sicherzustellen (einschl. Umsetzung von DECT). Die flächendeckende W-LAN- und DECT-Versorgung ist auszuweiten. Hierfür ist im gesamten Arbeitsbereich die erforderliche Verkabelung der Access-Points (AP´s) zu verlegen. In Bereichen mit größerer anzunehmender Personenzahl, z.B. 200 Personen, sind 3-4 Access-Points vorzusehen. TK- und Datennetze sind physikalisch zu trennen. Übertragungstechnik, Live-Mitschnitte (hr etc.): In den Räumen Präsidentensalon, Kabinettzimmer, Musiksaal, Kuppelsaal, Wintergärten, Kleiner Saal, Gelber Salon, Roter Salon, Balkonzimmer sowie dem Sitzungssaal 118 S sollte die Möglichkeit geschaffen werden, digitale Live-Veranstaltungen durchführen zu können, d.h. es sind Anschlüsse für Übertragungen via Livestream, Internet und ausreichend Stromanschlüsse sowie W-LAN zu schaffen. Hierzu wird je Raum ein Glasfaseranschluss wie folgt benötigt: • 1 x LWL Kabel / Glasfaserkabel mit 12 Fasern, SC-SC, Singlemode OM3 • 2 x Medienkonverter • 1 x LWL Industrie Switch inkl. 2x Mini-GBIC, LC, Singlemode • 2 x LWL Anschluss-box mit 12 LC Duplex OM3 Kupplungen bestückt. Die Anbindung erfolgt über den Regieraum in P+2 (Plenargebäude). Es soll zudem möglich sein, sich in laufende Landtagsdebatten einzuschalten bzw. Externe zuschalten zu können (mind. im Musiksaal, Kleiner Saal u. Sitzungssaal 118 S). Hinweis: Seitens des Hessischen Rundfunks (hr) existieren zwei Anschlusskästen (1x Kuppelsaal-Lüftungsrosette Richtung Musiksaal + 1x Musiksaal in Fensterbrüstung gleich links nach Zugang aus Kuppelsaal) mit folgender Ausstattung: -Glasfaser -BNC -weitere Anschlüsse Sonstiges: Im Zugangsbereich im Erdgeschoss ist ein Zeiterfassungsterminal vorzusehen. Hierfür ist ein LAN- und Stromanschluss vorzusehen. Es sind neue IT-Verteilräume zu konzipieren sowie Verteilerschränke mit Lüftung/Kühlung (PoE-Geräteeinbau). Im Rahmen der Leistungsphasen gemäß HOAI unterstützt der Landesbetrieb Bau und Immobilien die Freiberuflich Tätigen in den Teilleistungstabellen des LBIH entsprechend. Bauherr ist das Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien, Niederlassung West. Nutzer ist der Hessische Landtag. Den Planungsleistungen wird die HOAI 2021 zugrunde gelegt. 1. Projektstufe Erstellen der ES -Bau, umfasst Planungsleistungen der LPH 2-3, gem. Leistungsbild § 53 HOAI 2021 und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes. Beim Erstellen der digitalen Planunterlagen sind die Vorgaben der CAD-Richtlinie des Landes Hessen/ergänzende Vereinbarungen zum CAD-Datenaustausch zu berücksichtigen. 2. Projektstufe Planungsleistungen der LPH 5-7,gem. Leistungsbild § 53 HOAI 2021 und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes. 3. Projektstufe Planungsleistungen der LPH 8-9, § 53 HOAI 2021 RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Ein Rechtsanspruch für die Übertragung aller Projektstufen besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages wurde die Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2-3) beauftragt. Die Leistungsstufe 2-3 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht
Mit Abschluss des Vertrages wurde die Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2-3) beauftragt. Die Leistungsstufe 2-3 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-10-25 📅
Name: IBL Ingenieurbüro Luéger
Postanschrift: Hochwaldstr. 28a
Postort: Bad Nauheim
Postleitzahl: 61231
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6032926780📞
E-Mail: juengermann@ib-lueger.de📧
Land: Wetteraukreis
🏙️
Internetadresse: www.ib-lueger.de🌏
Gesamtwert des Auftrags: 208627.66 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Referenz Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsschlusses:
Der Tag des Vertragsschlusses ist nicht der 25.10.2022 sondern der 11.10.2022.
Quelle: OJS 2023/S 055-159720 (2023-03-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-12-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Hessischer Landtag, Sanierung Stadtschloss, 2. BA, Fachplanungsleistung Technische Anlagen ELT, VgV
Referenznummer: VG-0455-2022-0560
Kurze Beschreibung: Fachplanungsleistung Technische Anlagen ELT;
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦 Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Beschreibung der Beschaffung:
Das Stadtschloss Wiesbaden wurde in den Jahren 1837-41 nach Plänen des Architekten Georg Moller (1784-1852) durch Hofbaumeister Richard Görz (1811-1880) erbaut. Es gliedert sich als Eckgebäude in eine bestehende Straßenfront ein und signalisierte zur Erbauungszeit politisch opportune Bürgernähe. Die entlang der Grundstücksgrenzen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Flügel des klassizistischen Schlosses treffen in einem zylindrischen Baukörper aufeinander. In der Winkelhalbierenden schließt sich an diesen Baukörper der Diagonalbau mit Haupt- und Nebentreppenhäusern an. Dieser verbindet die "kleine Rotunde" am Schlossplatz mit der "großen Rotunde", dem Kuppelsaal im Innenbereich der Liegenschaft. Ein im Bogen verlaufender Wintergarten, errichtet auf den Arkaden über den Kutscherumfahrten des Erdgeschosses, führt die Enden der drei Flügel im 1. Obergeschoss jeweils zusammen. Flügel, Diagonalbau und Wintergärten der fast achsensymmetrischen Anlage umschließen zwei dreieckförmige Innenhöfe. Zur Vorbereitung des 2. Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen herzoglichen Stadtschloss Wiesbaden (Dienstgebäude des Hessischen Landtags, Wiesbaden) finden ab Sommer 2022 bauhistorische Untersuchungen statt. In einem 1. Bauabschnitt werden bereits das 2. Obergeschoss, das Dachgeschoss und Teile des Kellergeschosses saniert. Die Endfassung der im 1. Bauabschnitts bearbeiteten Gebäudeteile richten sich wesentlich nach einem Konzept auf Grundlage einer bauhistorischen Untersuchung. Im Umgang mit der hochwertigen denkmalgeschützten Bausubstanz und Ausstattung wird eine Expertise der Bewerber im Umgang mit historischer denkmalgeschützter Bausubstanz erwartet. Bewerber für die ausgeschriebene Planungsleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 21.370.000 Euro. Neben den repräsentativen Sälen des ersten Obergeschosses sind für die Nutzung des Keller- und Erdgeschosses unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen. Neben mehreren Werkstätten und Materiallagern, sind auch Sozialräume und Umkleiden sowie Duschen als Nutzung für das Kellergeschoss geplant. Die Anforderungen an Hausanschlussräume und Technikzentrale wurden zum Teil bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Ein ebenfalls im ersten Bauabschnitt neu eingefügter Aufzugs- und Installationsschacht verbindet vom Kellergeschoss aus alle folgenden Geschosse (EG, 1. OG, 2. OG, DG) miteinander. Unter dem Diagonalbau befindet sich ein Archiv, das auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen ist (Entfeuchtung). Unterhalb der Arkaden der Kutscherumfahrt befindet sich ein Kellergang, der mit Techniktrassen aus unterschiedlichen Bauphasen belegt ist. Auch hier ist eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erforderlich. Im Erdgeschoss ist neben diversen Büros auch eine Bibliotheksnutzung vorgesehen. Die entsprechenden technischen Anforderungen sind mit denen, die auf den Denkmaleigenschaften beruhen, in Einklang zu bringen. Die bereits im ersten Bauabschnitt fertiggestellten WC-Anlagen und eine Teeküche sind stimmig in die Sanierungs- und Restaurierungsplanung zu integrieren. Die Garderobe sowie die Haupttreppe im Diagonalbau sind ebenfalls Bestandteil der Planungen. Auch im Bibliotheksmagazin wie bereits im Archivraum im KG ist die Anpassung der technischen Ausstattung an den aktuellen Stand der Technik in die Maßnahme zu integrieren. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung unter Berücksichtigung der Anforderungen an Arbeits- und Versammlungsstätten in enger Abstimmung mit den Fachplanern zu klären und zu erarbeiten. Die mit Bauherrn und Nutzer abgestimmten Maßnahmen sind frühzeitig mit den zu beteiligenden Vertretern öffentlicher Belange abzustimmen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb des Landtags. Technische Ausrüstung (hier aus Bedarfsmeldung Übergreifende Bedarfsanforderungen und Raumbuch gegenchecken) Bibliothek Erdgeschoss: Es sind 8 Büroarbeitsplätze in den Räumen 2, 3, 4, 9, 12, 13/14, 15 u. 16 S einzurichten, im Raum 10 S der Empfang und in 10-11 S die Bücheraufbewahrung. An den Leseplätzen in 11 und 12S der Bibliothek sind jeweils mind. LANPorts + Steckdosen wie beim Standardbüroarbeitsplatz vorzusehen Für Bibliotheksbesucher soll in Raum 10 S eine Bedientheke mit Spiegelmonitor (Monitore in back-to-back-Anordnung) eingebaut werden. Schlossführungen: Für Besuchergruppen sind neue Bildungsangebote geplant, an verschiedenen Stationen über QR-Codes sollen medial hinterlegte Inhalte abgerufen werden können. Hierzu werden vorauss. mehrere StandaloneGeräte aufgestellt (Stromanschluss). Weiterhin soll eine autarke u. nicht raumgebundene "Personenführungsanlage" eingesetzt werden, die von den Besuchern mitgeführt wird und die Stimme des Gruppe Führenden überträgt. Die Gruppengröße bei Schlossführungen beträgt ca. 30-50 Personen. Zur Vereinfachung der Lichtsteuerung für Gästeführer soll die bestehende Beleuchtung dahingehend überarbeitet werden, dass die überalterte Beleuchtung mit frei definierbaren Beleuchtungsgruppen einfacher bedient werden kann (über KNXStandard). Mobile Ausstattungen (Möbel/Technik) etc.: Es ist angedacht, für die historischen Räume mobile Beschallungsanlagen/ Monitore/Videokonferenztechnik u. Scheinwerfer sowie eine Erweiterung des Hörunterstützungssystems zu beschaffen. Ausbau der Anrichte 111 S: Für die neu zu installierenden Großküchengeräte müssen neue Anschlussleitungen installiert werden, ggf. sind eine neue Unterverteilung sowie die notwendigen Zuleitungen erforderlich. Videoüberwachung Außenhaut: Ggf. Videoüberwachung der Außenhaut einschl. der Überwachung der Zugänge/Tore. Bei Verwendung von IP-Kameras/Sensoren (IoT) sind entsprechende LAN-PoE/Strom-Ports notwendig. Weiterhin sind die tlw. historischen Fenster-/Türelem
Das Stadtschloss Wiesbaden wurde in den Jahren 1837-41 nach Plänen des Architekten Georg Moller (1784-1852) durch Hofbaumeister Richard Görz (1811-1880) erbaut. Es gliedert sich als Eckgebäude in eine bestehende Straßenfront ein und signalisierte zur Erbauungszeit politisch opportune Bürgernähe. Die entlang der Grundstücksgrenzen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Flügel des klassizistischen Schlosses treffen in einem zylindrischen Baukörper aufeinander. In der Winkelhalbierenden schließt sich an diesen Baukörper der Diagonalbau mit Haupt- und Nebentreppenhäusern an. Dieser verbindet die "kleine Rotunde" am Schlossplatz mit der "großen Rotunde", dem Kuppelsaal im Innenbereich der Liegenschaft. Ein im Bogen verlaufender Wintergarten, errichtet auf den Arkaden über den Kutscherumfahrten des Erdgeschosses, führt die Enden der drei Flügel im 1. Obergeschoss jeweils zusammen. Flügel, Diagonalbau und Wintergärten der fast achsensymmetrischen Anlage umschließen zwei dreieckförmige Innenhöfe. Zur Vorbereitung des 2. Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen herzoglichen Stadtschloss Wiesbaden (Dienstgebäude des Hessischen Landtags, Wiesbaden) finden ab Sommer 2022 bauhistorische Untersuchungen statt. In einem 1. Bauabschnitt werden bereits das 2. Obergeschoss, das Dachgeschoss und Teile des Kellergeschosses saniert. Die Endfassung der im 1. Bauabschnitts bearbeiteten Gebäudeteile richten sich wesentlich nach einem Konzept auf Grundlage einer bauhistorischen Untersuchung. Im Umgang mit der hochwertigen denkmalgeschützten Bausubstanz und Ausstattung wird eine Expertise der Bewerber im Umgang mit historischer denkmalgeschützter Bausubstanz erwartet. Bewerber für die ausgeschriebene Planungsleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 21.370.000 Euro. Neben den repräsentativen Sälen des ersten Obergeschosses sind für die Nutzung des Keller- und Erdgeschosses unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen. Neben mehreren Werkstätten und Materiallagern, sind auch Sozialräume und Umkleiden sowie Duschen als Nutzung für das Kellergeschoss geplant. Die Anforderungen an Hausanschlussräume und Technikzentrale wurden zum Teil bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts umgesetzt. Ein ebenfalls im ersten Bauabschnitt neu eingefügter Aufzugs- und Installationsschacht verbindet vom Kellergeschoss aus alle folgenden Geschosse (EG, 1. OG, 2. OG, DG) miteinander. Unter dem Diagonalbau befindet sich ein Archiv, das auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen ist (Entfeuchtung). Unterhalb der Arkaden der Kutscherumfahrt befindet sich ein Kellergang, der mit Techniktrassen aus unterschiedlichen Bauphasen belegt ist. Auch hier ist eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik erforderlich. Im Erdgeschoss ist neben diversen Büros auch eine Bibliotheksnutzung vorgesehen. Die entsprechenden technischen Anforderungen sind mit denen, die auf den Denkmaleigenschaften beruhen, in Einklang zu bringen. Die bereits im ersten Bauabschnitt fertiggestellten WC-Anlagen und eine Teeküche sind stimmig in die Sanierungs- und Restaurierungsplanung zu integrieren. Die Garderobe sowie die Haupttreppe im Diagonalbau sind ebenfalls Bestandteil der Planungen. Auch im Bibliotheksmagazin wie bereits im Archivraum im KG ist die Anpassung der technischen Ausstattung an den aktuellen Stand der Technik in die Maßnahme zu integrieren. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung unter Berücksichtigung der Anforderungen an Arbeits- und Versammlungsstätten in enger Abstimmung mit den Fachplanern zu klären und zu erarbeiten. Die mit Bauherrn und Nutzer abgestimmten Maßnahmen sind frühzeitig mit den zu beteiligenden Vertretern öffentlicher Belange abzustimmen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb des Landtags. Technische Ausrüstung (hier aus Bedarfsmeldung Übergreifende Bedarfsanforderungen und Raumbuch gegenchecken) Bibliothek Erdgeschoss: Es sind 8 Büroarbeitsplätze in den Räumen 2, 3, 4, 9, 12, 13/14, 15 u. 16 S einzurichten, im Raum 10 S der Empfang und in 10-11 S die Bücheraufbewahrung. An den Leseplätzen in 11 und 12S der Bibliothek sind jeweils mind. LANPorts + Steckdosen wie beim Standardbüroarbeitsplatz vorzusehen Für Bibliotheksbesucher soll in Raum 10 S eine Bedientheke mit Spiegelmonitor (Monitore in back-to-back-Anordnung) eingebaut werden. Schlossführungen: Für Besuchergruppen sind neue Bildungsangebote geplant, an verschiedenen Stationen über QR-Codes sollen medial hinterlegte Inhalte abgerufen werden können. Hierzu werden vorauss. mehrere StandaloneGeräte aufgestellt (Stromanschluss). Weiterhin soll eine autarke u. nicht raumgebundene "Personenführungsanlage" eingesetzt werden, die von den Besuchern mitgeführt wird und die Stimme des Gruppe Führenden überträgt. Die Gruppengröße bei Schlossführungen beträgt ca. 30-50 Personen. Zur Vereinfachung der Lichtsteuerung für Gästeführer soll die bestehende Beleuchtung dahingehend überarbeitet werden, dass die überalterte Beleuchtung mit frei definierbaren Beleuchtungsgruppen einfacher bedient werden kann (über KNXStandard). Mobile Ausstattungen (Möbel/Technik) etc.: Es ist angedacht, für die historischen Räume mobile Beschallungsanlagen/ Monitore/Videokonferenztechnik u. Scheinwerfer sowie eine Erweiterung des Hörunterstützungssystems zu beschaffen. Ausbau der Anrichte 111 S: Für die neu zu installierenden Großküchengeräte müssen neue Anschlussleitungen installiert werden, ggf. sind eine neue Unterverteilung sowie die notwendigen Zuleitungen erforderlich. Videoüberwachung Außenhaut: Ggf. Videoüberwachung der Außenhaut einschl. der Überwachung der Zugänge/Tore. Bei Verwendung von IP-Kameras/Sensoren (IoT) sind entsprechende LAN-PoE/Strom-Ports notwendig. Weiterhin sind die tlw. historischen Fenster-/Türelem
Postleitzahl: 65183
Stadt: Wiesbaden
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2022-08-23 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 4
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2-3) beauftragt. Die Leistungsstufe 2-3 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2-3) beauftragt. Die Leistungsstufe 2-3 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: CON-0001
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-08-23 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: -1 EUR 💰
Kennung des Angebots: TEN-0001
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: IBL Ingenieurbüro Luéger
Nationale Registrierungsnummer: DE 192411644
Postanschrift: Hochwaldstr. 28a
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Region: Wetteraukreis
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: juengermann@ib-lueger.de📧
Telefon: +49 6032926780📞
Fax: +49 60329267829 📠
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung zur Überprüfung wird vorausgesetzt.
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung zur Überprüfung wird vorausgesetzt.
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe
Nationale Registrierungsnummer: wird bei Auftragserteilung mitgeteilt
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Region: Wetteraukreis
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de📧
Telefon: 0000📞
Fax: +49 6032-8862-111 📠
URL: https://vergabe.hessen.de🌏 Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben ✅
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über dieVergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur aufAnforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne desGesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über dieVergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur aufAnforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne desGesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: Ust-Identifikationsnummer: DE 812 056 745
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt
🏙️ Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-12-09+01:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
s handelt sich um zusätzlich erforderlich gewordene Dienstleistungen, welche in den ursprünglichen Vergabeunterlagen nicht vorgesehen war.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Leistungen zur Gewährleistung des
Baufortschritts
Quelle: OJS 2025/S 238-820437 (2025-12-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-12-19) Auftragsvergabe Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: -1 EUR 💰
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-12-19+01:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
s handelt sich um zusätzlich erforderlich gewordene Dienstleistungen, welche in den ursprünglichen Vergabeunterlagen nicht vorgesehen war.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Leistungen zur Gewährleistung des
Baufortschritts