Beschreibung der Beschaffung
Holzbau-, Fenster- und Fassadenarbeiten
mit folgenden Titeln:
- Zimmer- und Holzbauarbeiten inkl. Planungsleistungen
- Fassadenbekleidung Holz und HPL inkl. Planungsleistungen
- PR-Verglasung, Fenster, Außentüren inkl. Planungsleistungen
- Sonnenschutzarbeiten
Gebäude: ca. 4675m² BGF
Geschosse: 3
Planungsstart: 30.05.2022
Montagebeginn: 17.10.2022
Fertigstellung: 17.02.2023
Endmontage Türen, Beschläge: 28. KW 2023
ca. 2200 m² Holzrahmenaußenwände
ca. 2000 m² Fassadenbekleidung Holz
ca. 200 m² Fassadenbekleidung HPL
ca. 130 m² Sockelabdichtung, -dämmung und -bekleidung mit Faserzementplatten
ca. 415 St. Dauergerüstanker
ca. 132 m² Holz-Alu-Pfosten-Riegel-Fassade mit
20 Stck. Einsatzflügel Kipp, mit mechanischem Antrieb
1 St. RWA-Zentrale für vorgenannte Antriebe
75 Stück Fensterelemente Holz-Alu 2,1 x 2,1 m²
16 Stück Fensterelemente Holz-Alu 1,3 x 1,3 m²
6 Stück Fensterelemente Aluminium im Küchenbereich
ca. 900 lfm Metallfensterbänke, -laibungsbekleidungen
ca. 500 m² Außenraffstores, schienengeführt
Die Sonnenblumenschule in Lagen soll aufgrund der steigenden Schülerzahlen zu einer ganztagsfähigen fünfzügigen Grundschule von derzeit ca. 300 auf 500 Schüler erweitert werden.
Der Kreis Offenbach beabsichtigt daher, auf dem Grundstück Flurstück-Nr. 787/2 einen Erweiterungsneubau der bestehenden Grundschule zu errichten. Das Grundstück befindet sich Ecke Zinkeysenstraße /Hans-Kreilling-Allee.
Der Erweiterungsneubau soll dem energetischen Standard KfW 55 entsprechen, hieraus resultiert, auf Grund der Fördermittel, eine Nachweispflicht für die eingesetzten Baustoffe.
Gebäudeabmessungen
Länge: ca. 75,35 m
Breite: ca. 33,35 m
Attikahöhe: Ostcluster 12,85 m
Westcluster 12,85 m
Halle 12,65 m
Geländehöhe Haupteingangsseite: - 0,02 m
Geländehöhe Seiteneingang (Ost): - 0,22 m
Geländehöhe Seiteneingang (West): - 0,70 m
Grundstück und Städtebau
Der 3-geschossige Neubau wird im südöstlichen Grundstücksbereich positioniert, um einen geschützten, straßenabgewandten Schulhofbereich zu erhalten.
Die Funktionsflächen des zurück zu bauenden Familienzentrums werden im Zuge der Erweiterung in Bestandsgebäude und Neubau untergebracht.
Der Neubau besteht aus zwei polygonalen Baukörpern (Cluster), die von einem zentralen Erschließungsbereich zugänglich sind.
Durch die Gebäudeform und die Nähe zum Bestandsbau entsteht ein neues Gesamt-Ensemble, das sich gut in das Grundstück und die vorhandenen Strukturen einfügt, und in dem alle Funktionen schnell erreichbar sind.
Des Weiteren wird die separate Erschließung der unterschiedlichen Funktionsbereiche gewährleistet.
Der Zugang zum Neubau erfolgt über den Pausenhof, die Anlieferung für die Mensa und die Technik vom westlichen Parkplatz am Sportzentrum.
Der Parkplatz des angrenzenden Sportzentrum Nord kann durch die Lage des Neubaus weitestgehend erhalten werden. Um ausreichend Pausen-/ Freifläche zu gewährleisten, wird ein Teil des Parkplatzes und das Eingangsrondell als Erweiterung der Pausenfläche genutzt. Das Bestandsgebäude kann mit geringen Umbauten in das Gesamtkonzept eingebunden werden. Hier werden die notwendigen, jedoch aufgrund der Nutzung nicht den Clustern zuzuordnenden
Funktionsbereiche untergebracht.
Angestrebt wird, neben der Integration des zukünftigen pädagogischen Konzepts, die Berücksichtigung eines bestmöglichen energetischen Standards, die Verwendung nachhaltiger Baustoffe und die barrierefreie Erschließung aller Neubaunutzflächen. Eine barrierefreie Verbindung zum Altbau besteht jeweils über den Hauptzugang und rückseitig zwischen dem Ostcluster Neubau und dem Seiteneingang Altbau.