Die vorgesehene Deichinstandsetzung umfasst im Wesentlichen folgende Teilleistungen: Fällen von Bäumen und Roden von Stubben, Bodenaustausch, Herstellen von Baustraßen, Erdarbeiten Leitungsgraben, Leitungssicherung, Profilieren der Deichkrone bzw. profilgerechter Abtrag des Altdeichs und profilgerechter Aufbau des Stützkörpers unter Berücksichtigung des regelkonformen Aufbaues gemäß DIN 19712 und HQ100 plus 1 m Freibord, Neubau eines Deichkronenweges (DKW) und eines Deichverteidigungsweges (DVW) auf einer landseitigen Berme, welche gleichzeitig den Dränkörper darstellt; Herstellung von Spundwänden als statisch wirksame Innendichtung; Herstellung einer Winkelstützwand (aus Fertigbetonteilen) als Böschungsabfangung und als Verblendung der Spundwand; Neubau von Treppen; Landschaftsbauarbeiten (Rasenansaat, Fertigstellungs- und Entwicklungspflege).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-06-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-05-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-05-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Deichen
Referenznummer: 22/N/0015/SB
Kurze Beschreibung:
Die vorgesehene Deichinstandsetzung umfasst im Wesentlichen folgende Teilleistungen: Fällen von Bäumen und Roden von Stubben, Bodenaustausch, Herstellen von Baustraßen, Erdarbeiten Leitungsgraben, Leitungssicherung, Profilieren der Deichkrone bzw. profilgerechter Abtrag des Altdeichs und profilgerechter Aufbau des Stützkörpers unter Berücksichtigung des regelkonformen Aufbaues gemäß DIN 19712 und HQ100 plus 1 m Freibord, Neubau eines Deichkronenweges (DKW) und eines Deichverteidigungsweges (DVW) auf einer landseitigen Berme, welche gleichzeitig den Dränkörper darstellt; Herstellung von Spundwänden als statisch wirksame Innendichtung; Herstellung einer Winkelstützwand (aus Fertigbetonteilen) als Böschungsabfangung und als Verblendung der Spundwand; Neubau von Treppen; Landschaftsbauarbeiten (Rasenansaat, Fertigstellungs- und Entwicklungspflege).
Die vorgesehene Deichinstandsetzung umfasst im Wesentlichen folgende Teilleistungen: Fällen von Bäumen und Roden von Stubben, Bodenaustausch, Herstellen von Baustraßen, Erdarbeiten Leitungsgraben, Leitungssicherung, Profilieren der Deichkrone bzw. profilgerechter Abtrag des Altdeichs und profilgerechter Aufbau des Stützkörpers unter Berücksichtigung des regelkonformen Aufbaues gemäß DIN 19712 und HQ100 plus 1 m Freibord, Neubau eines Deichkronenweges (DKW) und eines Deichverteidigungsweges (DVW) auf einer landseitigen Berme, welche gleichzeitig den Dränkörper darstellt; Herstellung von Spundwänden als statisch wirksame Innendichtung; Herstellung einer Winkelstützwand (aus Fertigbetonteilen) als Böschungsabfangung und als Verblendung der Spundwand; Neubau von Treppen; Landschaftsbauarbeiten (Rasenansaat, Fertigstellungs- und Entwicklungspflege).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Deichen📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Deichen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Salzlandkreis🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-05-13 📅
Einreichungsfrist: 2022-06-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-05-18 📅
Datum des Beginns: 2022-11-01 📅
Datum des Endes: 2024-02-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 096-264155
ABl. S-Ausgabe: 96
Zusätzliche Informationen
Keine Personen zugelassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die geplanten Maßnahmen, die zur Gewährleistung des Schutzgrades HQ100 dienen, beinhalten im Wesentlichen:
- Neubau einer HWS-Wand mit Spundwand ca 1410 m
- Herstellung Deichverteidigungswege in Asphaltbauweise
- Herstellung einer Öffnung mit Tor in HWS-Wand und beidseitiger Treppenanlage
- Erhöhung der Landesstaße L149
- Erhöhung der Örtlichen Einfahrstraße Alt Tochheim
- Ersatzneubau eines Durchlasses mit Einlaufbauwerk
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: 620121000007
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Barby (Elbe) OL Breitenhagen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Gewerbeanmeldung (gemäß Fb124 / PQ):
- Nachweis Gewerbeanmeldung bzw. Kurzerläuterung zur Nichtanmeldung.
B) Berufsregister (gemäß Fb124 / PQ):
- Bescheinigungen zu Eintragungen Berufs-/ Handelsregistereintragung
- bzw. Kurzerläuterung zur Nichteintragung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Umsatzangaben:
Umsatzangabe des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (siehe Fb124).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatzangabe des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (siehe Fb124).
Mindeststandards:
- zu A: Mindestumsatz:
keiner / nicht gefordert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Zusätzliche, auftragsspezifische Einzelnachweise und/oder Referenz-Mindestanforderungen abweichend der Eignungsanforderungen gem. Fb124 / PQ:
- mind. 1 von 3 Referenzen oder PQ im Spundwandbau
- mind. 1 von 3 Referenzen oder PQ im Deichbau,
B) Eignungsanforderungen gemäß Fb124 / PQ:
B1) Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind / Referenzen:
- DREI Referenzen aus den letzten FÜNF Kalenderjahren, davon
- mind. 1 von 3 Referenzen oder PQ im Spundwandbau,
- jeweils mit folgenden Angaben:
- Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten;
- Bei Einzelleistung*: Mit eigenem Personal ausgeführter maßgeblicher Leistungsumfang einschl. ausgeführte Mengen,
bzw. bei Komplettleistung*: Kurzbeschreibung der Baumaßnahme;
- Bei Einzelleistung: Anzahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer,
bzw. bei Komplettleistung: Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden;
- Bei Einzelleistung: Stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen u. gerätespezifischen Anforderungen,
bzw. bei Komplettleistung: Eventuelle Besonderheiten der Ausführung;
- Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
B2) Angabe zu Arbeitskräften:
- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
- gegliedert nach Lohngruppen,
- mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
* Einzelleistung: Einzelnes Gewerk/Leistungsbereich; Komplettleistung: Gewerkebündelung, z.B. erweiterter Rohbau oder Generalunternehmer.
Mindeststandards:
- mind. 1 von 3 Referenzen oder PQ im Spundwandbau
- mind. 1 von 3 Referenzen oder PQ im Deichbau.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Zuverlässigkeit und Nachweise gemäß Fb124 / PQ:
A) Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen. Dazu Nachweise gem. Fb124 / PQ:
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen;
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit das Unternehmen beitragspflichtig ist);
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
B) Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft (BG).
Dazu Nachweis gem. Fb124 / PQ:
- Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG des zuständigen (Unfall-) Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen (bzw. ggf. Kurzerläuterung zur Nichteintragung).
C) Keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB (bzw.§ 6e Absatz 6 VOB/A EU) und zwingende Ausschlussgründe gemäß §124 GWB (bzw. § 6e Absatz 1-4 VOB/A EU). Ausnahmen können gelten bei Selbstreinigung gemäß §125 GWB (bzw. § 6f VOB/A EU).
D) In den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt.
D) In den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-08-12 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-06-14 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: LHW Vergabestelle Nord.
Zusätzliche Informationen: Keine Personen zugelassen.
Sämtliche Kommunikation erfolgt über das Portal der eVergabe (www.evergabe-online.de) über Ihre bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens sicherzustellen. Interessierte die sich nicht (kostenlos) registrieren, werden nicht automatisch informiert (bspw. über Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen). Diese haben sich regelmäßig über den oben benannten Link eigenständig zu informieren (Holpflicht).
Sämtliche Kommunikation erfolgt über das Portal der eVergabe (www.evergabe-online.de) über Ihre bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens sicherzustellen. Interessierte die sich nicht (kostenlos) registrieren, werden nicht automatisch informiert (bspw. über Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen). Diese haben sich regelmäßig über den oben benannten Link eigenständig zu informieren (Holpflicht).
2) Rechtzeitige Anfragen und Anforderung von Informationen:
Interessenten/Bewerber/Teilnehmer/Bieter (Beteiligte) haben sich unmittelbar über die Richtigkeit der Ausschreibungsunterlagen zu vergewissern. Bestehen in den Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler, sind zusätzliche Informationen rechtzeitig und vor Abgabe des Teilnahmeantrags/Angebots anzufordern, um ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Eine Verlängerung der Angebotsfrist ist nicht möglich, wenn die Information oder Änderung der Unterlagen für die Erstellung des Angebots unerheblich ist oder die Information nicht rechtzeitig angefordert wurde. Bei einer Anfrage / Anforderung von Informationen, die spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist von einer rechtzeitigen Anforderung auszugehen.
Interessenten/Bewerber/Teilnehmer/Bieter (Beteiligte) haben sich unmittelbar über die Richtigkeit der Ausschreibungsunterlagen zu vergewissern. Bestehen in den Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler, sind zusätzliche Informationen rechtzeitig und vor Abgabe des Teilnahmeantrags/Angebots anzufordern, um ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Eine Verlängerung der Angebotsfrist ist nicht möglich, wenn die Information oder Änderung der Unterlagen für die Erstellung des Angebots unerheblich ist oder die Information nicht rechtzeitig angefordert wurde. Bei einer Anfrage / Anforderung von Informationen, die spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist von einer rechtzeitigen Anforderung auszugehen.
3) Infokatalog:
Anfragen und Hinweise werden vom AG anonymisiert und die Antwort allen Beteiligten per Infokatalog zur Verfügung gestellt. Der Infokatalog wird fortgeschrieben. Dieser beinhaltet je nach Stand des Verfahrens Fragen von Interessierten/Bewerbern/Teilnehmern/Bietern, Antworten des AG, neue Informationen zum Verfahren sowie zu Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen. Der Inhalt des Infokatalogs und dessen Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Bei der Erstellung des Teilnahmeantrags/Angebots ist dieser zu beachten. Bei Erteilung des Zuschlages auf ein Angebot wird der Inhalt Vertragsbestandteil. Bei Abweichungen zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und dem Infokatalog gelten die Informationen des Infokatalogs.
Anfragen und Hinweise werden vom AG anonymisiert und die Antwort allen Beteiligten per Infokatalog zur Verfügung gestellt. Der Infokatalog wird fortgeschrieben. Dieser beinhaltet je nach Stand des Verfahrens Fragen von Interessierten/Bewerbern/Teilnehmern/Bietern, Antworten des AG, neue Informationen zum Verfahren sowie zu Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen. Der Inhalt des Infokatalogs und dessen Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Bei der Erstellung des Teilnahmeantrags/Angebots ist dieser zu beachten. Bei Erteilung des Zuschlages auf ein Angebot wird der Inhalt Vertragsbestandteil. Bei Abweichungen zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und dem Infokatalog gelten die Informationen des Infokatalogs.
4) Ausschreibungsunterlagen:
Informationen und Ausschreibungsunterlagen zum Verfahren können über den Link unter I.3) kostenfrei und ohne Registrierung abgerufen werden.
5) Form der Nachweise:
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
6) -
7) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden weder im Verfahren noch anderweitig berücksichtigt.
8) Die Arbeitssprache ist deutsch. Bei der Auftragserfüllung sind durch den AN sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache an den AG zu liefern.
Verhandlungsverfahren: Entsprechendes gilt auch für die Präsentation und Verhandlungsgespräche in Verhandlungsverfahren.
9) Für Ausarbeitung der Teilnahme-/Angebotsunterlagen werden Bewerbern/Teilnehmern/Bietern keine Kosten erstattet.
10) Bei verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1.+2. Vergabekammer des Landes Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens ist entsprechend Rechtsbehelfbelehrung gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die rst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2; § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2022/S 096-264155 (2022-05-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5370409.82 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
1) Kommunikationswege:
Sämtliche Kommunikation erfolgt über das Portal der eVergabe (www.evergabe-online.de) über Ihre bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens sicherzustellen. Interessierte die sich nicht (kostenlos) registrieren, werden nicht automatisch informiert (bspw. über Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen). Diese haben sich regelmäßig über den oben benannten Link eigenständig zu informieren (Holpflicht).
.
2) Rechtzeitige Anfragen und Anforderung von Informationen:
Interessenten/Bewerber/Teilnehmer/Bieter (Beteiligte) haben sich unmittelbar über die Richtigkeit der Ausschreibungsunterlagen zu vergewissern. Bestehen in den Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler, sind zusätzliche Informationen rechtzeitig und vor Abgabe des Teilnahmeantrags/Angebots anzufordern, um ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Eine Verlängerung der Angebotsfrist ist nicht möglich, wenn die Information oder Änderung der Unterlagen für die Erstellung des Angebots unerheblich ist oder die Information nicht rechtzeitig angefordert wurde. Bei einer Anfrage / Anforderung von Informationen, die spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist von einer rechtzeitigen Anforderung auszugehen.
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3) Infokatalog:
Anfragen und Hinweise werden vom AG anonymisiert und die Antwort allen Beteiligten per Infokatalog zur Verfügung gestellt. Der Infokatalog wird fortgeschrieben. Dieser beinhaltet je nach Stand des Verfahrens Fragen von Interessierten/Bewerbern/Teilnehmern/Bietern, Antworten des AG, neue Informationen zum Verfahren sowie zu Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen. Der Inhalt des Infokatalogs und dessen Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Bei der Erstellung des Teilnahmeantrags/Angebots ist dieser zu beachten. Bei Erteilung des Zuschlages auf ein Angebot wird der Inhalt Vertragsbestandteil. Bei Abweichungen zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und dem Infokatalog gelten die Informationen des Infokatalogs.
.
4) Ausschreibungsunterlagen:
Informationen und Ausschreibungsunterlagen zum Verfahren können über den Link unter I.3) kostenfrei und ohne Registrierung abgerufen werden.
.
5) Form der Nachweise:
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
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6) -
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7) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden weder im Verfahren noch anderweitig berücksichtigt.
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8) Die Arbeitssprache ist deutsch. Bei der Auftragserfüllung sind durch den AN sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache an den AG zu liefern.
Verhandlungsverfahren: Entsprechendes gilt auch für die Präsentation und Verhandlungsgespräche in Verhandlungsverfahren.
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9) Für Ausarbeitung der Teilnahme-/Angebotsunterlagen werden Bewerbern/Teilnehmern/Bietern keine Kosten erstattet.
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10) Bei verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.
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11) Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie Ihren hierzu bestehenden Rechten erhalten Sie Informationen unter https://lhw.sachsen-anhalt.de/datenschutzerklaerung
Sämtliche Kommunikation erfolgt über das Portal der eVergabe (www.evergabe-online.de) über Ihre bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens sicherzustellen. Interessierte die sich nicht (kostenlos) registrieren, werden nicht automatisch informiert (bspw. über Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen). Diese haben sich regelmäßig über den oben benannten Link eigenständig zu informieren (Holpflicht).
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2) Rechtzeitige Anfragen und Anforderung von Informationen:
Interessenten/Bewerber/Teilnehmer/Bieter (Beteiligte) haben sich unmittelbar über die Richtigkeit der Ausschreibungsunterlagen zu vergewissern. Bestehen in den Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler, sind zusätzliche Informationen rechtzeitig und vor Abgabe des Teilnahmeantrags/Angebots anzufordern, um ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Eine Verlängerung der Angebotsfrist ist nicht möglich, wenn die Information oder Änderung der Unterlagen für die Erstellung des Angebots unerheblich ist oder die Information nicht rechtzeitig angefordert wurde. Bei einer Anfrage / Anforderung von Informationen, die spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist von einer rechtzeitigen Anforderung auszugehen.
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3) Infokatalog:
Anfragen und Hinweise werden vom AG anonymisiert und die Antwort allen Beteiligten per Infokatalog zur Verfügung gestellt. Der Infokatalog wird fortgeschrieben. Dieser beinhaltet je nach Stand des Verfahrens Fragen von Interessierten/Bewerbern/Teilnehmern/Bietern, Antworten des AG, neue Informationen zum Verfahren sowie zu Änderungen und Ergänzungen von Ausschreibungsunterlagen. Der Inhalt des Infokatalogs und dessen Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Bei der Erstellung des Teilnahmeantrags/Angebots ist dieser zu beachten. Bei Erteilung des Zuschlages auf ein Angebot wird der Inhalt Vertragsbestandteil. Bei Abweichungen zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und dem Infokatalog gelten die Informationen des Infokatalogs.
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4) Ausschreibungsunterlagen:
Informationen und Ausschreibungsunterlagen zum Verfahren können über den Link unter I.3) kostenfrei und ohne Registrierung abgerufen werden.
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5) Form der Nachweise:
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
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6) -
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7) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden weder im Verfahren noch anderweitig berücksichtigt.
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8) Die Arbeitssprache ist deutsch. Bei der Auftragserfüllung sind durch den AN sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache an den AG zu liefern.
Verhandlungsverfahren: Entsprechendes gilt auch für die Präsentation und Verhandlungsgespräche in Verhandlungsverfahren.
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9) Für Ausarbeitung der Teilnahme-/Angebotsunterlagen werden Bewerbern/Teilnehmern/Bietern keine Kosten erstattet.
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10) Bei verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-08-02 📅
Name: Umwelttechnik und Wasserbau Spezialtiefbau GmbH
Postanschrift: Meisdorfer Str. 3a
Postort: Falkenstein/Harz OT Ermsleben
Postleitzahl: 06463
Land: Deutschland 🇩🇪 Harz🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 5370409.82 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
Quelle: OJS 2022/S 161-458083 (2022-08-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 4512949.43 EUR 💰
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-11-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSB Elbdeich li. km 10,415 - 11,825 - Deichbau - AUFTRAGSÄNDERUNG/NACHTRAG
Referenznummer: 22/N/0015/SB-N1
Kurze Beschreibung:
Die vorgesehene Deichinstandsetzung umfasst im Wesentlichen folgende Teilleistungen: Fällen von Bäumen und Roden von Stubben, Bodenaustausch, Herstellen von Baustraßen, Erdarbeiten Leitungsgraben, Leitungssicherung, Profilieren der Deichkrone bzw. profilgerechter Abtrag des Altdeichs und profilgerechter Aufbau des Stützkörpers unter Berücksichtigung des regelkonformen Aufbaues gemäß DIN 19712 und HQ100 plus 1 m Freibord, Neubau eines Deichkronenweges (DKW) und eines Deichverteidigungsweges (DVW) auf einer landseitigen Berme, welche gleichzeitig den Dränkörper darstellt; Herstellung von Spundwänden als statisch wirksame Innendichtung; Herstellung einer Winkelstützwand (aus Fertigbetonteilen) als Böschungsabfangung und als Verblendung der Spundwand; Neubau von Treppen; Landschaftsbauarbeiten (Rasenansaat, Fertigstellungs- und Entwicklungspflege).
Die geplanten Maßnahmen, die zur Gewährleistung des Schutzgrades HQ100 dienen, beinhalten im Wesentlichen:
- Neubau einer HWS-Wand mit Spundwand ca 1410 m
- Herstellung Deichverteidigungswege in Asphaltbauweise
- Herstellung einer Öffnung mit Tor in HWS-Wand und beidseitiger Treppenanlage
- Erhöhung der Landesstaße L149
- Erhöhung der Örtlichen Einfahrstraße Alt Tochheim
- Ersatzneubau eines Durchlasses mit Einlaufbauwerk
Die vorgesehene Deichinstandsetzung umfasst im Wesentlichen folgende Teilleistungen: Fällen von Bäumen und Roden von Stubben, Bodenaustausch, Herstellen von Baustraßen, Erdarbeiten Leitungsgraben, Leitungssicherung, Profilieren der Deichkrone bzw. profilgerechter Abtrag des Altdeichs und profilgerechter Aufbau des Stützkörpers unter Berücksichtigung des regelkonformen Aufbaues gemäß DIN 19712 und HQ100 plus 1 m Freibord, Neubau eines Deichkronenweges (DKW) und eines Deichverteidigungsweges (DVW) auf einer landseitigen Berme, welche gleichzeitig den Dränkörper darstellt; Herstellung von Spundwänden als statisch wirksame Innendichtung; Herstellung einer Winkelstützwand (aus Fertigbetonteilen) als Böschungsabfangung und als Verblendung der Spundwand; Neubau von Treppen; Landschaftsbauarbeiten (Rasenansaat, Fertigstellungs- und Entwicklungspflege).
Die geplanten Maßnahmen, die zur Gewährleistung des Schutzgrades HQ100 dienen, beinhalten im Wesentlichen:
- Neubau einer HWS-Wand mit Spundwand ca 1410 m
- Herstellung Deichverteidigungswege in Asphaltbauweise
- Herstellung einer Öffnung mit Tor in HWS-Wand und beidseitiger Treppenanlage
- Erhöhung der Landesstaße L149
- Erhöhung der Örtlichen Einfahrstraße Alt Tochheim
- Ersatzneubau eines Durchlasses mit Einlaufbauwerk
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Bau von Deichen📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 5235215.99 EUR 💰
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) (2014/2020)
Kennung der EU-Mittel: 620121000007
Beschreibung
Interne Kennung: 22/N/0015/SB-N1
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel
Stadt: Barby (Elbe) OL Breitenhagen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Salzlandkreis🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2022-11-01 📅
Datum des Endes: 2024-10-28 📅
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: Auftrag
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-08-28 📅
Titel: Nachtragsvereinbarung
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 62812.57 EUR 💰
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet
Kennung des Angebots: Nachtragsangebot
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Umwelttechnik und Wasserbau Spezialtiefbau GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Umwelttechnik und Wasserbau Spezialtiefbau GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE317 670 017
Postanschrift: Meisdorfer Str. 3a
Postleitzahl: 06463
Postort: Falkenstein/Harz OT Ermsleben
Region: Harz🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: spezialtiefbau@uw.de📧
Telefon: 000📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Nationale Registrierungsnummer: 15-1809-86
Postanschrift: Otto-von-Guericke-Straße 5
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Region: Magdeburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabestelle Nord
E-Mail: vergabestelle.nord@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: +49 391-5810📞
Fax: +49 391-5811226 📠
URL: http://www.lhw.sachsen-anhalt.de🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Nationale Registrierungsnummer: 000
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt🏙️
Kontaktperson: Vergabekammer
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: 000📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-11-07+01:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Die wasserseitige Böschung ist geprägt von Unebenheiten und einer uneinheitlichen Böschungsneigung. Ungeachtet dieses Zustandes konnte seitens des Betreibers der Anlage die Böschung bisher maschinell unterhalten werden, so dass im Zuge der grundhaften Instandsetzung keine, ausgenommen eine Anpassung von max. 2 m im oberen Bereich, Eingriffe in die wasserseitige Böschung nicht vorgesehen waren.
Die Herstellung der HWS-Wand und des wasserseitig anschließenden ca. 60 cm breiten Kontrollweges bedingte eine Verschiebung der Böschungsschulter, was zu einer grundsätzlich steileren Böschung führt. Die Umsetzung der vorgesehenen Anpassung führt in Verbindung mit den geometrischen Gegebenheiten (Neigung, Unebenheiten) zu einem Wechsel von ausgeprägten konkaven und konvexen Bereichen. Diese Situation ist besonders für die oberen Böschungsbereiche kennzeichnend und führt dazu, dass mit der vorhandenen Mahdtechnik eine maschinelle Unterhaltung erschwert bzw. ausgeschlossen ist, womit sich der Anteil an manueller Arbeit erhöht. Zur Unterbindung einer Erhöhung von Folgekosten bei der Pflege wurde eine Anpassung der Böschung als notwendig erachtet.
Ein Wechsel des AN hätte einen Baustillstand zur Folge, da diese zusätzliche Leistung nur über den noch nicht fertiggestellten Deichkronenweg erbracht werden kann. Ein nachträgliches Andienen der Baustelle über den fertigestellten Deichkronenweg würde die Gewährleistungspflicht der bereits erstellten Leistung des jetzigen AN in Frage stellen, da der Deichkronenweg für diese Belastung nicht ausgelegt ist.
Die wasserseitige Böschung ist geprägt von Unebenheiten und einer uneinheitlichen Böschungsneigung. Ungeachtet dieses Zustandes konnte seitens des Betreibers der Anlage die Böschung bisher maschinell unterhalten werden, so dass im Zuge der grundhaften Instandsetzung keine, ausgenommen eine Anpassung von max. 2 m im oberen Bereich, Eingriffe in die wasserseitige Böschung nicht vorgesehen waren.
Die Herstellung der HWS-Wand und des wasserseitig anschließenden ca. 60 cm breiten Kontrollweges bedingte eine Verschiebung der Böschungsschulter, was zu einer grundsätzlich steileren Böschung führt. Die Umsetzung der vorgesehenen Anpassung führt in Verbindung mit den geometrischen Gegebenheiten (Neigung, Unebenheiten) zu einem Wechsel von ausgeprägten konkaven und konvexen Bereichen. Diese Situation ist besonders für die oberen Böschungsbereiche kennzeichnend und führt dazu, dass mit der vorhandenen Mahdtechnik eine maschinelle Unterhaltung erschwert bzw. ausgeschlossen ist, womit sich der Anteil an manueller Arbeit erhöht. Zur Unterbindung einer Erhöhung von Folgekosten bei der Pflege wurde eine Anpassung der Böschung als notwendig erachtet.
Ein Wechsel des AN hätte einen Baustillstand zur Folge, da diese zusätzliche Leistung nur über den noch nicht fertiggestellten Deichkronenweg erbracht werden kann. Ein nachträgliches Andienen der Baustelle über den fertigestellten Deichkronenweg würde die Gewährleistungspflicht der bereits erstellten Leistung des jetzigen AN in Frage stellen, da der Deichkronenweg für diese Belastung nicht ausgelegt ist.
Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: ORG-0000
Neuer Wert
Text:
Folgende Leistungen sollen durchgeführt werden:
Oberboden abtragen und lagern 2.000m³, Bindigen Boden vom Lagerplatz aufnehmen, einbauen 1.900m³, Planum für Unterhaltungsweg herstellen 1.250m², Schotterrasen für Unterhaltungsweg herstellen und einbauen 834m², Oberboden des AG andecken 2.000m³, WS-Böschung Rasenansaat herstellen 12.000m².
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[A] Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter
Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und Preisanpassungen) - ohne
MWSt.: 5.172.403,42 EUR.
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[B] Gesamtauftragswert nach den Änderungen - ohne MwSt.:
5.235.215,99 EUR.
Folgende Leistungen sollen durchgeführt werden:
Oberboden abtragen und lagern 2.000m³, Bindigen Boden vom Lagerplatz aufnehmen, einbauen 1.900m³, Planum für Unterhaltungsweg herstellen 1.250m², Schotterrasen für Unterhaltungsweg herstellen und einbauen 834m², Oberboden des AG andecken 2.000m³, WS-Böschung Rasenansaat herstellen 12.000m².
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[A] Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter
Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und Preisanpassungen) - ohne
MWSt.: 5.172.403,42 EUR.
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[B] Gesamtauftragswert nach den Änderungen - ohne MwSt.:
5.235.215,99 EUR.
Quelle: OJS 2024/S 218-682366 (2024-11-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-08-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSB Elbdeich li. km 10,415 - 11,825 - Deichbau (22/N/0015/SB-N2)
Referenznummer: 22/N/0015/SB-N2
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 5276387.03 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 22/N/0015/SB-N2
Auftragsvergabe
Vertragsnummer: Nachtragsvereinbarung
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-11-04 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 41171.05 EUR 💰
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-08-11+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Die Mehr- oder Mindermengen ergeben sich aus den tatsächlich angetroffenen Verhältnissen. Die Aufnahme der FFS und die anschließende Bodenverbesserung wurden aufgrund nicht nachgewiesener Planvorgaben bzgl. Tragfähigkeit und Verdichtungsfähigkeit erforderlich. Gemäß Baugrundgutachten hätten die vorgefundenen Materialien die Werte bzgl. Verdichtung und Tragfähigkeit erreichen müssen. Aufgrund starker Regenereignisse und Hochwasser musste aber nachgebessert werden.Die Änderung der ursprünglich angedachten Bauausführung war trotz umfangreich durchgeführten Baugrunduntersuchungen nicht vorhersehbar. Der ursprünglich angedachte Querrigel aus Beton wurde aufgrund wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen in Abstimmung mit dem Planer funktional gleichwertig mit Asphalt hergestellt. Dies hatte eine Kostenersparnis zur Folge. Die Dimensionierung der Zaunanlage wurde aufgrund von Herstellerrichtlinien angepasst, da die Höhe des Zaunes aufgrund der Nähe zur Deichböschung teilweise im Gelände erhöht werden musste. Dies machte stärker dimensionierte Zaunpfosten erforderlich. Dies Richtlinien waren dem Planer im Vorfeld nicht bekannt.
Die Mehr- oder Mindermengen ergeben sich aus den tatsächlich angetroffenen Verhältnissen. Die Aufnahme der FFS und die anschließende Bodenverbesserung wurden aufgrund nicht nachgewiesener Planvorgaben bzgl. Tragfähigkeit und Verdichtungsfähigkeit erforderlich. Gemäß Baugrundgutachten hätten die vorgefundenen Materialien die Werte bzgl. Verdichtung und Tragfähigkeit erreichen müssen. Aufgrund starker Regenereignisse und Hochwasser musste aber nachgebessert werden.Die Änderung der ursprünglich angedachten Bauausführung war trotz umfangreich durchgeführten Baugrunduntersuchungen nicht vorhersehbar. Der ursprünglich angedachte Querrigel aus Beton wurde aufgrund wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen in Abstimmung mit dem Planer funktional gleichwertig mit Asphalt hergestellt. Dies hatte eine Kostenersparnis zur Folge. Die Dimensionierung der Zaunanlage wurde aufgrund von Herstellerrichtlinien angepasst, da die Höhe des Zaunes aufgrund der Nähe zur Deichböschung teilweise im Gelände erhöht werden musste. Dies machte stärker dimensionierte Zaunpfosten erforderlich. Dies Richtlinien waren dem Planer im Vorfeld nicht bekannt.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: RES-0000
Neuer Wert
Text:
Mengenmehrungen bzw. -minderungen: Bedingt durch die Tatsache, dass teilweise die Tragfähigkeits und Verdichtungswerte für den Deichverteidigungsweg nicht nachgewiesen werden konnten, wurden gemäß Vorgabe aus dem Baugrundgutachten erweiterte Maßnahmen, wie die Aufnahme der für die Baustraße vorherig hergestellten Frotsschutzschicht (FFS) inkl. der Wiederherstellung mit entsprechender Bodenverbesserung, erforderlich. Weitere Leistungenänderungen z.b. Herstellung eines Querriegels aus Asphalt anstelle aus Beton, Mehrmenge bei den Schwingungsmessungen zur Dokumentation evtl. Schadensersatzansprüche Dritter, Anpassung der Dimensionierung der ausgeschriebenen Zaunanlage an die bestehenden Verhältnisse (Vergrößerung der Pfostendimensionierung von 42 auf 48 mm) sind Bestandteil dieses Nachtrages. Diese erforderlichen Leistungsänderungen waren im Vorfeld nicht vorhersehbar.
Mengenmehrungen bzw. -minderungen: Bedingt durch die Tatsache, dass teilweise die Tragfähigkeits und Verdichtungswerte für den Deichverteidigungsweg nicht nachgewiesen werden konnten, wurden gemäß Vorgabe aus dem Baugrundgutachten erweiterte Maßnahmen, wie die Aufnahme der für die Baustraße vorherig hergestellten Frotsschutzschicht (FFS) inkl. der Wiederherstellung mit entsprechender Bodenverbesserung, erforderlich. Weitere Leistungenänderungen z.b. Herstellung eines Querriegels aus Asphalt anstelle aus Beton, Mehrmenge bei den Schwingungsmessungen zur Dokumentation evtl. Schadensersatzansprüche Dritter, Anpassung der Dimensionierung der ausgeschriebenen Zaunanlage an die bestehenden Verhältnisse (Vergrößerung der Pfostendimensionierung von 42 auf 48 mm) sind Bestandteil dieses Nachtrages. Diese erforderlichen Leistungsänderungen waren im Vorfeld nicht vorhersehbar.