1. Notwendigkeit der Baumaßnahme Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden. 2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen. Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171). Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB. Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-08-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-07-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-07-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Deichen
Referenznummer: 22/N/0171/SB
Kurze Beschreibung:
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen.
Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171).
Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB.
Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen.
Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171).
Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB.
Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Deichen📦
Zusätzlicher CPV-Code: Fällen von Bäumen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Börde
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-07-06 📅
Einreichungsfrist: 2022-08-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-11 📅
Datum des Beginns: 2022-09-26 📅
Datum des Endes: 2027-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 131-372423
ABl. S-Ausgabe: 131
Zusätzliche Informationen
Bieter und ihre Bevollmächtigten sind zur Angebotsöffnung NICHT zugelassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen.
Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171).
Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171).
Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB.
Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB.
Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3,
3 Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen
30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig)
2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im neuen Deich anordnen,
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Eler hws
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wolmirstedt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot
- Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise
- Oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Kapazitäten anderer Unternehmen (Unteraufträge, Eignungsleihe)) sind entgegen der Teilnahmebedingungen MIT dem Angebot die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Kapazitäten anderer Unternehmen (Unteraufträge, Eignungsleihe)) sind entgegen der Teilnahmebedingungen MIT dem Angebot die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
s. Vergabeunterlagen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: siehe Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung
Mindeststandards: siehe Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung
Technische und berufliche Fähigkeiten: siehe Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der erfolgreiche Bieter muss den Vertragsbedingungen § 10 Abs. 1 und 3, § 12 und §13 Abs. 2 und 4 LVG LSA zustimmen.
Für den erfolgreichen Bieter dürfen keine schwerwiegenden Vergehen gegen die §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
Der erfolgreiche Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russland auf die Ukraine vorliegen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-09-19 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-08-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Vergabestelle Nord
Otto-von-Guericke-Straße 5
39104 Magdeburg
Zusätzliche Informationen: Bieter und ihre Bevollmächtigten sind zur Angebotsöffnung NICHT zugelassen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. + 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Land Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens ist entsprechend Rechtsbehelfbelehrung gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2; § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2022/S 131-372423 (2022-07-06)
Ergänzende Angaben (2022-10-04) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Aufgrund der Vielzahl an Bieteranfragen, welche sich teils auch auf in der Ausschreibung vorgegebene Mengen, Technologien und einzusetzende Materialien beziehen, hat die Vergabestelle die Vergabeunterlagen erneut überprüft. Dies führte zum Ergebnis, dass die Vergabeunterlagen die zu vergebenden Leistungen nicht eindeutig und erschöpfend beschreiben.
Insofern wurden die Vergabeunterlagen korrigiert, die korrigierte Fassung der Vergabeunterlagen wurde auf der Vergabeplattform hochgeladen.
Angebotsöffnung neu: 08.11.2022 10:00 Uhr
Aufgrund der Vielzahl an Bieteranfragen, welche sich teils auch auf in der Ausschreibung vorgegebene Mengen, Technologien und einzusetzende Materialien beziehen, hat die Vergabestelle die Vergabeunterlagen erneut überprüft. Dies führte zum Ergebnis, dass die Vergabeunterlagen die zu vergebenden Leistungen nicht eindeutig und erschöpfend beschreiben.
Insofern wurden die Vergabeunterlagen korrigiert, die korrigierte Fassung der Vergabeunterlagen wurde auf der Vergabeplattform hochgeladen.
Angebotsöffnung neu: 08.11.2022 10:00 Uhr
Quelle: OJS 2022/S 194-546345 (2022-10-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2943825.25 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-20 📅
Name: Umwelttechnik und Wasserbau Spezialtiefbau GmbH
Postanschrift: Meisdorfer Straße 3a
Postort: Falkenstein/Harz OT Ermsleben
Postleitzahl: 06463
Land: Deutschland 🇩🇪 Harz
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 2943825.25 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2022/S 248-719741 (2022-12-21)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-10-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 22/N/0171/SB-NT1
Gesamtwert des Auftrags: 2943825.25 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Verfahren Vergabekriterien
Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Otto-von-Guericke-Straße 5
Kontakt
Internetadresse: http://www.lhw.sachsen-anhalt.de🌏
Fax: +49 391-581226 📠
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-10-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-10-10 📅
Datum des Beginns: 2022-12-30 📅
Datum des Endes: 2024-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 195-611191
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 248-719741
ABl. S-Ausgabe: 195
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle Nord
Quelle: OJS 2023/S 195-611191 (2023-10-05)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-12-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 22/N/0171/SB-NT2
Gesamtwert des Auftrags: 2943825.25 EUR 💰
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Land Sachsen-Anhalt
Quelle: OJS 2023/S 237-743845 (2023-12-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-05-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt (Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen, Sielbauwerke)
Referenznummer: 22/N/0171/SB-NT3
Kurze Beschreibung:
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen.
Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171).
Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB.
Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen.
Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171).
Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB.
Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Produkte/Dienstleistungen: Bau von Deichen📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 3589906.09 EUR 💰
Kennung der EU-Mittel: ELER HWS
Beschreibung
Interne Kennung: 22/N/0171/SB
Beschreibung der Beschaffung:
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3,
3 Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen
30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig)
2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im neuen Deich anordnen,
inkl. Absperrarmaturen (je Spindelschieber, Rückschlagklappe) DN 1000
55m Abwasserdruckrohrleitung Medienrohr DN 250 Schutzrohr DN 350 liefern und verlegen
600m Deichsanierung (vorhandener Ohredeich)
4950 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
2600m Deichkronenweg (Asphalt)
2600m Deichverteidigungsweg (Asphalt)
52 St Bäume fällen und roden
div. Ausgleichsmaßnahmen, Erdarbeiten, Pflanzungen,
Oberboden und Rasensaat
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3,
3 Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen
30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig)
2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im neuen Deich anordnen,
inkl. Absperrarmaturen (je Spindelschieber, Rückschlagklappe) DN 1000
55m Abwasserdruckrohrleitung Medienrohr DN 250 Schutzrohr DN 350 liefern und verlegen
600m Deichsanierung (vorhandener Ohredeich)
4950 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
2600m Deichkronenweg (Asphalt)
2600m Deichverteidigungsweg (Asphalt)
52 St Bäume fällen und roden
div. Ausgleichsmaßnahmen, Erdarbeiten, Pflanzungen,
Oberboden und Rasensaat
Art des Vertrags: Bauleistung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Fällen von Bäumen📦
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel
Stadt: Wolmirstedt
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Börde
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2022-12-30 📅
Datum des Endes: 2027-11-30 📅
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 22/N/0171/SB
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-20 📅
Titel: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt (Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen, Sielbauwerke)
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 3589906.09 EUR 💰
Rang in der Liste der Gewinner: 1
Kennung des Angebots: 2
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Umwelttechnik und Wasserbau Spezialtiefbau GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Umwelttechnik und Wasserbau Spezialtiefbau GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE317670017
Postanschrift: Meisdorfer Straße 3a
Postleitzahl: 06463
Postort: Falkenstein/Harz
Region: Harz
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: spezialtiefbau@uw.de📧
Telefon: 000📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt,
Nationale Registrierungsnummer: 15-1809-86
Postanschrift: Otto-von-Guericke-Str. 5
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Region: Magdeburg, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabestelle.nord@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: 000📞 Objekt
Art des Vertrags: Bauleistung
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: t:03455141529
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
🏙️
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: 000📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Land Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Land: Deutschland 🇩🇪 Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-05-31+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Geänderte und zusätzliche Leistungen:
- für den Leistungsbereich der Landschaftsbauarbeiten,
- für den Leistungsbereich Sielausstattung
- zum Titel Pflanzenlieferung
- für den Leistungsbereich Verkehrssicherung
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: CON-0000
Neuer Wert
Text:
Die ursprünglich ausgeschriebene Saatgutmischungwurde von der UNB nicht freigegeben, es musste eine gesonderte Saatgutmischung verwendet werden. Die Ansaat erfolgt auf Böschung, Deichvorland und Bankett. Weiterhin kam es durch bauzeitliche Verzögerung durch die verspätete Saatgutfreigabe und die dadurch einhergehende Verschiebung des Ansaattermins im Baufeld zu ungewolltem Aufwuchs, welcher vor der Anssat beseitigt werden musste.
Es wurde festgelegt, dass die Sielbauwerke zusätzlichmit Pegellatten und Geländer auszustatten sind.
Die Deichwege sollen nach Möglichkeit immer eine Doppelnutzung erhalten. Aus diesem Grund werden diese generell für Fußgänger und Radfahrer frei gegeben. Die Freigabe erfolgt auch für den Handwerkerring. Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sind dafür ebenfalls zu beachten.
Gemäß Pflanzplan waren zusätzliche Pflanzarbeiten erforderlich.
Zusätzliche Wegebauarbeiten im Zufahrtsbereich des Sanierungsabschnittes der K1171 wurden notwendig.Es handelt sich um Geh- und Radwegsperrung und eine halbseitige Fahrbahnsperrung zum Bau der provisorischen Überfahrten für Radweg und den Rückbau der EDSP in diesem Bereich. Dazu ist die vorhandene Leitplanke an der Stelle temporär zu öffnen und ein provisorischer Umleitungsradweg anzulegen. Nach Beendigung der Maßnahme ist der Ursprungszustand wieder herzustellen.
Die ursprünglich ausgeschriebene Saatgutmischungwurde von der UNB nicht freigegeben, es musste eine gesonderte Saatgutmischung verwendet werden. Die Ansaat erfolgt auf Böschung, Deichvorland und Bankett. Weiterhin kam es durch bauzeitliche Verzögerung durch die verspätete Saatgutfreigabe und die dadurch einhergehende Verschiebung des Ansaattermins im Baufeld zu ungewolltem Aufwuchs, welcher vor der Anssat beseitigt werden musste.
Es wurde festgelegt, dass die Sielbauwerke zusätzlichmit Pegellatten und Geländer auszustatten sind.
Die Deichwege sollen nach Möglichkeit immer eine Doppelnutzung erhalten. Aus diesem Grund werden diese generell für Fußgänger und Radfahrer frei gegeben. Die Freigabe erfolgt auch für den Handwerkerring. Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sind dafür ebenfalls zu beachten.
Gemäß Pflanzplan waren zusätzliche Pflanzarbeiten erforderlich.
Zusätzliche Wegebauarbeiten im Zufahrtsbereich des Sanierungsabschnittes der K1171 wurden notwendig.Es handelt sich um Geh- und Radwegsperrung und eine halbseitige Fahrbahnsperrung zum Bau der provisorischen Überfahrten für Radweg und den Rückbau der EDSP in diesem Bereich. Dazu ist die vorhandene Leitplanke an der Stelle temporär zu öffnen und ein provisorischer Umleitungsradweg anzulegen. Nach Beendigung der Maßnahme ist der Ursprungszustand wieder herzustellen.
Quelle: OJS 2024/S 106-324721 (2024-05-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-07-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt
(Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen, Sielbauwerke)
Referenznummer: 22/N/0171/SB-NT4
Kurze Beschreibung:
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme:
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens:
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen. Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171). Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB. Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme:
Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden.
2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens:
Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen. Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171). Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB. Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 2943825.25 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 22/N/0171/SB-NT4
Beschreibung der Beschaffung:
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3, 3
Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen 30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig) 2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im
neuen Deich anordnen, inkl. Absperrarmaturen (je Spindelschieber, Rückschlagklappe) DN
1000 55m Abwasserdruckrohrleitung Medienrohr DN 250 Schutzrohr DN 350 liefern und
verlegen 600m Deichsanierung (vorhandener Ohredeich) 4950 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen 2600m Deichkronenweg (Asphalt) 2600m Deichverteidigungsweg (Asphalt) 52 St Bäume fällen und roden div. Ausgleichsmaßnahmen, Erdarbeiten, Pflanzungen, Oberboden und Rasensaat
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3, 3
Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen 30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig) 2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im
neuen Deich anordnen, inkl. Absperrarmaturen (je Spindelschieber, Rückschlagklappe) DN
1000 55m Abwasserdruckrohrleitung Medienrohr DN 250 Schutzrohr DN 350 liefern und
verlegen 600m Deichsanierung (vorhandener Ohredeich) 4950 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen 2600m Deichkronenweg (Asphalt) 2600m Deichverteidigungsweg (Asphalt) 52 St Bäume fällen und roden div. Ausgleichsmaßnahmen, Erdarbeiten, Pflanzungen, Oberboden und Rasensaat
Verfahren Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Auftragsvergabe Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 3724139.2 EUR 💰
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-07-15+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Der beim Voraushub der Baugruben für die Ein- und Auslaufbauwerkeam Siel 2 aufgefundene Baugrund mit Siedlungsabfällen aller Art (Hausmüll, Bauschutt, Asbest etc.) konnte nicht wieder eingebaut werden, wurde gesondert gelagert und nach LAGA TR Boden, DepV sowie Prüfung auf den Parameter Chrom untersucht. Die Ergebnisse ergaben, dass das Aushubmaterial auf eine DK1-Deponie zu entsorgen ist.
Gemäß Ausführungsplanung sind in den Ein- und Auslaufbereichen der Sielbauwerke entsprechende Gerinne zu modellieren, bevor eine Auspflasterung erfolgen kann. Im Leistungsverzeichnis waren diese Leistungen nicht enthalten.
Während der Bauausführung wurde zur gewährleistung der Frostsicherheit die Verwendung von Profilbeton abgestimmt.
Im Zuge der Erstellung der Siele wurde vom Baugrundgutachter eine Grundwasserabsenkung vorgesehen.Die Durchlässigkeit der Sande wurde mit 1-5 x 10E-4m/s angegeben, wobei die Durchlässigkeit aus Sieblinien ermittelt wurden. Im LVwurde für die Siele eine geschlossene Grundwasserabsenkung ausgeschrieben. Die ausgeschriebene Wasserhaltung für die Montage der Siele wurde mit einer leistung von ca. 50 m³/h veranschlagt. Beim Pumpversuch des AN mit einer installierten Anlage von ca. 70 m³/h wurde nur eine von insgesamt 2 Baugruben ausreichend entwässert, so dass eine Absenkung des Wasserspiegels zur Herstellung des gesamten Bauwerks mit der ausgeschriebenen Wasserhaltung nicht möglich war, da die Sande stärker durchlässig waren als ursprünglich angenommen.
Aus diesem Grund wurde die ausgeschriebene geschlossene Wasserhaltung als Vakuumanlage durch die Installation einer Gravitationsanlage ersetzt.
Auf der grundlage der abschließenden Kontrollvermessungwurden diverse mehr- und Mindermengen festgestellt, die noch nicht erfasst, jedoch nachweislich angefallen und zu begleichen sind.
Die Überprüfung der Asphaltschichten ergab Über- und Unterschreitungen festgelegter Grenzwerte (Bindemittelgehalt, Verdichtungsgrad) nach ZTV Asphalt-StB 07/13 sowie Differenzen in der geforderten Deichkronenbreite. Für die festgestellten Mängel wurden Abzüge ermittelt, verhandelt und gegengerechnet.
Der beim Voraushub der Baugruben für die Ein- und Auslaufbauwerkeam Siel 2 aufgefundene Baugrund mit Siedlungsabfällen aller Art (Hausmüll, Bauschutt, Asbest etc.) konnte nicht wieder eingebaut werden, wurde gesondert gelagert und nach LAGA TR Boden, DepV sowie Prüfung auf den Parameter Chrom untersucht. Die Ergebnisse ergaben, dass das Aushubmaterial auf eine DK1-Deponie zu entsorgen ist.
Gemäß Ausführungsplanung sind in den Ein- und Auslaufbereichen der Sielbauwerke entsprechende Gerinne zu modellieren, bevor eine Auspflasterung erfolgen kann. Im Leistungsverzeichnis waren diese Leistungen nicht enthalten.
Während der Bauausführung wurde zur gewährleistung der Frostsicherheit die Verwendung von Profilbeton abgestimmt.
Im Zuge der Erstellung der Siele wurde vom Baugrundgutachter eine Grundwasserabsenkung vorgesehen.Die Durchlässigkeit der Sande wurde mit 1-5 x 10E-4m/s angegeben, wobei die Durchlässigkeit aus Sieblinien ermittelt wurden. Im LVwurde für die Siele eine geschlossene Grundwasserabsenkung ausgeschrieben. Die ausgeschriebene Wasserhaltung für die Montage der Siele wurde mit einer leistung von ca. 50 m³/h veranschlagt. Beim Pumpversuch des AN mit einer installierten Anlage von ca. 70 m³/h wurde nur eine von insgesamt 2 Baugruben ausreichend entwässert, so dass eine Absenkung des Wasserspiegels zur Herstellung des gesamten Bauwerks mit der ausgeschriebenen Wasserhaltung nicht möglich war, da die Sande stärker durchlässig waren als ursprünglich angenommen.
Aus diesem Grund wurde die ausgeschriebene geschlossene Wasserhaltung als Vakuumanlage durch die Installation einer Gravitationsanlage ersetzt.
Auf der grundlage der abschließenden Kontrollvermessungwurden diverse mehr- und Mindermengen festgestellt, die noch nicht erfasst, jedoch nachweislich angefallen und zu begleichen sind.
Die Überprüfung der Asphaltschichten ergab Über- und Unterschreitungen festgelegter Grenzwerte (Bindemittelgehalt, Verdichtungsgrad) nach ZTV Asphalt-StB 07/13 sowie Differenzen in der geforderten Deichkronenbreite. Für die festgestellten Mängel wurden Abzüge ermittelt, verhandelt und gegengerechnet.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: CON-0000
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Leistung für die Entsorgung von Siedlungsabfällen aller Art (Hausmüll, Bauschutt, Asbest etc.), zusätzliche Leistungen für Leistungsbereich Sielausstattung inc. geänderte Leistungen Wasserhaltung, Mehr- und Mindermengenerfassung vor Bauabschluss sowie Mängelanzug im leistungsbereich Asphalt nach ZTV Aspahlat-StB 07/13
Zusätzliche Leistung für die Entsorgung von Siedlungsabfällen aller Art (Hausmüll, Bauschutt, Asbest etc.), zusätzliche Leistungen für Leistungsbereich Sielausstattung inc. geänderte Leistungen Wasserhaltung, Mehr- und Mindermengenerfassung vor Bauabschluss sowie Mängelanzug im leistungsbereich Asphalt nach ZTV Aspahlat-StB 07/13
Quelle: OJS 2024/S 138-427333 (2024-07-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-11-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt (Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen,
Sielbauwerke)
Referenznummer: 22/N/0171/SB-NT5
Kurze Beschreibung:
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme: Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet
Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K1171 gegen Hochwasser gesichert werden. 2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens: Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen. Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171). Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des
Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den
Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB. Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des
linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
1. Notwendigkeit der Baumaßnahme: Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet
Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K1171 gegen Hochwasser gesichert werden. 2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens: Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen. Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171). Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des
Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den
Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB. Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des
linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Art des Vertrags: Bauleistung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 3737515.4 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 22/N/0171/SB-NT5
Beschreibung der Beschaffung:
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3, 3
Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen 30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig) 2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im
neuen Deich anordnen, inkl. Absperrarmaturen (je Spindelschieber, Rückschlagklappe) DN
1000 55m Abwasserdruckrohrleitung Medienrohr DN 250 Schutzrohr DN 350 liefern und
verlegen 600m Deichsanierung (vorhandener Ohredeich) 4950 m³ Stützkörpermaterial 0/8
liefern und einbauen 2600m Deichkronenweg (Asphalt) 2600m Deichverteidigungsweg
(Asphalt) 52 St Bäume fällen und roden div. Ausgleichsmaßnahmen, Erdarbeiten,
Pflanzungen, Oberboden und Rasensaat
2000 m Deichneubau, inkl. wasserseitiger Dichtung, h=1,80m, Bn 1:3, 3
Deichüberfahrten, 2 Siele, herstellen 30.050 m³ Stützkörpermaterial 0/8 liefern und einbauen
6.000 m³ Tondichtung liefern und einbauen (wasserseitig) 2 St Siel - aus Stahlbeton-/Beton im
neuen Deich anordnen, inkl. Absperrarmaturen (je Spindelschieber, Rückschlagklappe) DN
1000 55m Abwasserdruckrohrleitung Medienrohr DN 250 Schutzrohr DN 350 liefern und
verlegen 600m Deichsanierung (vorhandener Ohredeich) 4950 m³ Stützkörpermaterial 0/8
liefern und einbauen 2600m Deichkronenweg (Asphalt) 2600m Deichverteidigungsweg
(Asphalt) 52 St Bäume fällen und roden div. Ausgleichsmaßnahmen, Erdarbeiten,
Pflanzungen, Oberboden und Rasensaat
Hochwasserschutz
Auftragsvergabe
Titel: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt (Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen,
Sielbauwerke)
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 13376.2 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Umwelttechnik und Spezialtiefbau GmbH
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-11-20+01:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Während der Begehung zur Grenzfeststellung wurde am neuen Deichkörper ein Wühltierschadn festgestellt. Zur Sicherung des Hochwasserschutzes, hier Gefahr im Verzug, ist die unvorgesehene Schadstelle schnellstmöglich zu sanieren.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Neuer Wert
Text: Zusätzliche Leistungen Asphalt/Unterbau incl. Rasenansaat
Quelle: OJS 2024/S 227-711000 (2024-11-20)