Ingenieurleistungen der TGA für den Neubau eines Mehrzweckgebäudes in der Karl-Marx-Allee, Berlin

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

Der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. (hbs) plant die Errichtung eines zweigeschossigen Mehrzweckgebäudes mit Teilunterkellerung an der Karl-Marx-Allee.
Das geplante Gebäude ist Bestandteil eines durch den Bezirk Berlin-Mitte in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) durchgeführten städtebaulichen Werkstattverfahrens zur Errichtung von „Sechs Pavillons an der Karl-Marx-Allee“. Die hbs hat sich verpflichtet, die Ergebnisse des Werkstattverfahrens bei der Realisierung umzusetzen.
Angesichts des vorschreitenden Klimawandels und der Ressourcenverknappung soll das Gebäude ein beispielhafter, nachhaltiger, ressourcen-positiver Neubau im Sinne des Bauens in planetaren Grenzen sein. Dazu hat die Heinrich-Böll-Stiftung Entwicklungsziele und Leitlinien für den weiteren Planungs- und Bauprozess formuliert. Von der Haustechnik werden hier innovative Lösungen und integrierte Planung erwartet, die diese Leitlinien umsetzen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-10-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-09-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-09-23 Auftragsbekanntmachung
2023-06-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-09-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: Kma_tga
Kurze Beschreibung:
Der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. (hbs) plant die Errichtung eines zweigeschossigen Mehrzweckgebäudes mit Teilunterkellerung an der Karl-Marx-Allee. Das geplante Gebäude ist Bestandteil eines durch den Bezirk Berlin-Mitte in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) durchgeführten städtebaulichen Werkstattverfahrens zur Errichtung von „Sechs Pavillons an der Karl-Marx-Allee“. Die hbs hat sich verpflichtet, die Ergebnisse des Werkstattverfahrens bei der Realisierung umzusetzen. Angesichts des vorschreitenden Klimawandels und der Ressourcenverknappung soll das Gebäude ein beispielhafter, nachhaltiger, ressourcen-positiver Neubau im Sinne des Bauens in planetaren Grenzen sein. Dazu hat die Heinrich-Böll-Stiftung Entwicklungsziele und Leitlinien für den weiteren Planungs- und Bauprozess formuliert. Von der Haustechnik werden hier innovative Lösungen und integrierte Planung erwartet, die diese Leitlinien umsetzen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Postanschrift: Schumannstraße 8
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: vergabe@szsp.de 📧
Telefon: +49 308647390 📞
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/9AAAADA0-8FB2-459E-9DBB-B4B205A64777 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/9AAAADA0-8FB2-459E-9DBB-B4B205A64777 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-09-23 📅
Einreichungsfrist: 2022-10-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-09-28 📅
Datum des Beginns: 2023-03-03 📅
Datum des Endes: 2026-10-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 187-529950
ABl. S-Ausgabe: 187

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. (hbs) plant die Errichtung eines zweigeschossigen Mehrzweckgebäudes mit Teilunterkellerung an der Karl-Marx-Allee.
Das geplante Gebäude ist Bestandteil eines durch den Bezirk Berlin-Mitte in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) durchgeführten städtebaulichen Werkstattverfahrens zur Errichtung von „Sechs Pavillons an der Karl-Marx-Allee“. Die hbs hat sich verpflichtet, die Ergebnisse des Werkstattverfahrens bei der Realisierung umzusetzen.
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Angesichts des vorschreitenden Klimawandels und der Ressourcenverknappung soll das Gebäude ein beispielhafter, nachhaltiger, ressourcen-positiver Neubau im Sinne des Bauens in planetaren Grenzen sein. Dazu hat die Heinrich-Böll-Stiftung Entwicklungsziele und Leitlinien für den weiteren Planungs- und Bauprozess formuliert. Von der Haustechnik werden hier innovative Lösungen und integrierte Planung erwartet, die diese Leitlinien umsetzen.
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Der Auftrag beinhaltet Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1 – 8) in den Leistungsphasen (LPH) 2 bis 9 gemäß HOAI § 53 ff ganz oder teilweise sowie optional besondere Leistungen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die Stufen 1 und 2 vergeben. (LPH 2-4).
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Die Baukosten (KG 200 – 600) betragen ca. 11,1 Mio. € brutto. Das Gebäude ist mit einer BGF von ca. 3.600 m² zu planen.
Im Ergebnis des Werkstattverfahrens des Bezirksamts Mitte in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Mitte mbH (WBM) sind die städtebauliche Einordnung, die Kubatur und die grundlegenden Prinzipien der Fassadengestaltung der sechs Pavillons festgelegt worden.
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Der Pavillon am Kino International soll ein beispielhafter, nachhaltiger, ressourcen-positiver Neubau werden. Dazu hat die Heinrich-Böll-Stiftung Leitlinien erarbeitet, die diesen Anspruch skizzieren. Sie sind als Leitfaden für den weiteren Prozess der Planung und Umsetzung zu verstehen.
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- Der Pavillon soll mit hohem Vorfertigungsgrad, rückbaubar und flexibel in Holzbauweise (Holzskelettbau) oder Hybridbauweise unter Beachtung der denkmalschutzrechtlichen und städtebaulichen Anforderungen errichtet werden.
- Der Pavillon wird aus lokalen, kreislaufgerechten Ressourcen errichtet.
- Der Pavillon ist LowTech.
- Der Pavillon ist über Gebäudebegrünung klimaangepasst.
- Der Pavillon ist Teil von Wasserkreisläufen.
- Der Pavillon hinterfragt Standards, Komfort und Ausstattung.
Die im Gebäude zu schaffenden Komfortbedingungen sollen möglichst auf natürlichem Weg ohne aktive Steuerung erreicht werden. Erst wenn dieses nicht möglich ist, sollen technische Lösungen oder Anlagen zum Einsatz kommen. Im Sinne der Robustheit soll ein komponentenarmes Gebäude entwickelt werden. Aktuell geltende hohe Komfortanforderungen werden vor dem Hintergrund des „einfachen Bauens“ hinterfragt und der Aspekt der Suffizienz bei der Konzeption und Umsetzung berücksichtigt.
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Folgende Regeln sind in der Konzeption zu beachten:
1. Hinterfragen der Anforderungen an die Auslegungstemperaturen Winter und Sommer
2. „LowTech nicht NoTech“ = Einsatz von einfach zu steuernden Systemen
3. Nutzung von einem System zum Heizen und Kühlen statt mehrerer Systeme zur optimalen Konditionierung, Minimierung der Heizlast in Abwägung mit Minimierung der Flächeneffizienz durch Konstruktionsdicken der Außenwände und Materialeinsatz
4. Grundsätzlich natürliche Lüftung als Vorzugslösung (Grundrissgestaltung entsprechend der funktionalen Anforderungen)
5. Low-Tech Temperaturnutzung - Einsatz eines Konditionierungssystems mit niedrigen Systemtemperaturen zum Heizen und hohen Systemtemperaturen im Kühlfall; gleiches gilt für die Register der RLT Anlagen
6. Implementierung nur eines Systems, welches neben der Heizfunktion mit niedrigen Systemtemperaturen auch effizient zur Kühlung mit hohen Vorlauftemperaturen im Kühlfall eingesetzt werden kann
7. Implementierung von Speichermassen in leichte Bauweisen z.B. aus Lehm
8. Der Einsatz von Mess-, Steuer und Regelungssystemen sollte nur dort erfolgen, wo dieser unbedingt für den Betrieb und die Nutzungsfähigkeit des Gebäudes erforderlich ist. Grundsätzlich sind robuste und konstante Regelstrategien zu implementieren
9. Es soll ein automatisiertes Monitoring mit minimierter Komplexität soll erfolgen
Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt zu 100 % aus Zuwendungsmitteln des Bundes. Demzufolge sind die Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) sowie die Vorgaben des Vergabe- und Vertragshandbuches für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) in der jeweiligen aktuellen Fassung anzuwenden. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) als zuständige Bauverwaltung fungiert bei dem Bauvorhaben als Fachaufsicht führende Ebene.
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Fachplaner und ggf. Gutachter werden separat beauftragt.
Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Beschreibung der Optionen:
Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß HOAI § 53 ff ganz oder teilweise zu vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Nach Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 werden die Leistungsphasen 5 bis 9 optional ganz oder teilweise beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
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Es sind weitere besondere und zusätzliche Leistungen optional zu übernehmen, unter anderem:
- Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches
- Nachweise, insbesondere technischer, konstruktiver und bauphysikalischer Art für die Erlangung behördlicher Zustimmungen im Einzelfall
- Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung, Leerrohrplanung mit besonderem Aufwand (zum Beispiel bei Sichtbeton oder Fertigteilen)
- Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungspflicht
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ (124 LD) sind vollständig ausgefüllt einzureichen, ebenso wie die Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß EU-VO 2022/576 (Russland-Sanktionen).
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Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, sind Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen.
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Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der im Bewerbungsbogen verlangten Angaben. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten einen separaten Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ vorlegen.
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Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe sind pro Unternehmen ein separater Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen; von den eignungsleihenden Nachunternehmern jedoch nur beschränkt auf diejenigen Angaben, auf die sich die Eignungsleihe bezieht sowie das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.
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Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will, sind Angaben zum Nachunternehmereinsatz und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen bei dem Nachunternehmer erst mit dem Angebot im Rahmen der Angebots- und Verhandlungsphase vorzulegen.
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Bewerbungsbogen: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien/
Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR für Personen- und 3.000.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
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Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer mit Eignungsleihe eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
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[2.] Angaben zum Jahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
[3.] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
[4.] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit zwei Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis e) erfüllt sind:
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
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b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein oder es kann oder von einem leitenden Mitarbeiter des bewerbenden Büros in leitender Funktion bei einem anderen Büro bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen mit Ausnahme der Regelung für leitende Mitarbeiter in Bst. b) nicht angegeben werden.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre zurückliegen, d. h. die Übergabe an den Bauherrn (Abschluss LPH 8 gem. § 34 HOAI) muss bereits erfolgt sein und darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung). Der Beginn der Bearbeitung kann vor dem 5-Jahreszeitraum gelegen haben.
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e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 gem. § 55 HOAI in den Anlagengruppen 1 bis 8 erfüllt worden sein.
Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten Kriterien/Unterkriterien.
Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter, max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei.
Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten Eigenerklärung und des Bewerbungsbogens gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
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- Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers
- Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des im Bewerbungsbogen genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.
Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung sind die Vorgaben des Vergabe- und Vertragshandbuches für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) sowie die Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 88 Pkt vergeben:
1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (bis zu 7 Pkt)
1.1 (7 Pkt) – Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Technische Gebäudeausrüstung im Neubau) der letzten 3 Jahre (2019/2020/2021) in Höhe von mindestens 250.000 EUR (netto)
1 Punkt bei Umsatz >= 150.000 € bis 249.999 €, 3 Punkte bei Umsatz >= 250.000 bis 399.999 €, 5 Punkte bei Umsatz >= 400.000 bis 599.999 € €, 7 Punkte bei Umsatz >= 600.000
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (bis zu 7 Pkt)
2.1 (7 Pkt) – In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Ingenieure nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Ingenieure nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Ingenieure sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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2-3 Ingenieure = 1 Punkt, 4-5 Ingenieure = 3 Punkte, 6-9 Ingenieure = 5 Punkte, >= 10 Ingenieure = 7 Punkte
3. Angaben zu den Referenzprojekten (max. 74 Pkt)
Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 37 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind.
3.1 (4 Pkt) – Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600 betragen mindestens 7 Mio. EUR.
3.2 (4 Pkt) – Es wurden die Anlagengruppen 1-8 in den Leistungsphasen 2-8 erbracht (je Anlagengruppe mit vollständig erbrachten Leistungsphasen 0,5 Punkte).
3.3 (5 Pkt) – Es wurde ein gemeinsames System für Heizung und Kühlung entwickelt und eingebaut.
3.4 (5 Pkt) – Es wurde die RZBau sowie die VHB oder ein vergleichbares Regelwerk angewendet.
3.5 (5 Pkt) – Das Referenzprojekt wurde mit innovativer klimaangepasster und wasserkreislaufgerechter Bauweise errichtet.
3.6 (5 Pkt) – Bei dem Referenzprojekt stand nachhaltiges Bauen im Fokus und wurde dokumentiert (z.B. in Anlehnung an DGNB, BNB).
3.7 (4 Pkt) – Der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende Bearbeiter, der als vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war maßgeblich, d.h. als Hauptbearbeiter oder stellvertretende Bearbeiter am Referenzprojekt tätig.
3.8 (5 Pkt) – Es handelt sich um ein Gebäude mit multifunktionaler Nutzung (Büro-, Besprechung-Veranstaltungs-, Bibliotheks-, Medienräume o.ä.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-11-22 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-03-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation, Organisation der Zusammenarbeit mit den fachlich Beteiligten und dem AG, Präsenz vor Ort während der Leistungserbringung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam, Qualifikation und Erfahrung des mit der Auftragsausführung betrauten Personals bezogen auf das konkrete Projekt
Darst. Herangehensweise Projektumsetzung unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen (z.B. nachhaltiges Bauen, Low Tech, Innovation) anhand vergleichbarer Projekte ähnlicher Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darst. der Maßnahmen zur Qualitätssicherung, Vorgesehene Instrumente zur Einhaltung Kosten, Qualitäten, Termine, Darstellung Änderungs- und Nachtragsmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodenkompetenz der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Angebot für die Gesamtleistung der Ingenieurleistungen einschl. Zuschläge, besonderer Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Pauschalangebot / Preisstabilität

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/9AAAADA0-8FB2-459E-9DBB-B4B205A64777 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dr. Szamatolski Schrickel Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Gustav-Meyer-Allee 25 (Haus 26A)
Postleitzahl: 13355
Fax: +49 00000000 📠
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Eigenerklärung (124 LD) sind vollständig ausgefüllt einzureichen.
2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: https://www.deutsche-evergabe.de/Dashboards/Dashboard_off (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren „Karl-Marx-Allee“ öffnen).
3. Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen.
4. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch in Textform über die dafür vorgesehene Funktion auf der Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z.B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen.
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5. Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall gemeinsam mit dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Umfang der Eignungsleihe haften wird.
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6. Änderungen in den zur Verfügung gestellten Unterlagen sind unzulässig.
7. Der Bewerbungsbogen und die Eigenerklärung müssen auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
8. Die Frist für Rückfragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gemäß § 20 (3) Nr. 1 VgV ist in der Terminschiene auf der Vergabeplattform angegeben.
9. Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister des Bundes haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Für die Abfrage beim Wettbewerbsregister gemäß § 6, 7 Abs. 2 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) i.V.m. § 123, 124 GWB sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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10. Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
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11. Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Der Antrag ist unzulässig, sofern eine der vorgenannten Fristen nicht eingehalten wird.
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Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Quelle: OJS 2022/S 187-529950 (2022-09-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-06-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 587219.32 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-06-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 115-356939
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 187-529950
ABl. S-Ausgabe: 115

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag beinhaltet Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1 – 8) in den Leistungsphasen (LPH) 2 bis 9 gemäß HOAI § 53 ff ganz oder teilweise sowie optional besondere Leistungen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die Stufen 1 und 2 vergeben. (LPH 2-4). Die Baukosten (KG 200 – 600) betragen ca. 11,1 Mio. € brutto. Das Gebäude ist mit einer BGF von ca. 3.600 m² zu planen. Im Ergebnis des Werkstattverfahrens des Bezirksamts Mitte in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Mitte mbH (WBM) sind die städtebauliche Einordnung, die Kubatur und die grundlegenden Prinzipien der Fassadengestaltung der sechs Pavillons festgelegt worden.  Der Pavillon am Kino International soll ein beispielhafter, nachhaltiger, ressourcen-positiver Neubau werden. Dazu hat die Heinrich-Böll-Stiftung Leitlinien erarbeitet, die diesen Anspruch skizzieren. Sie sind als Leitfaden für den weiteren Prozess der Planung und Umsetzung zu verstehen. - Der Pavillon soll mit hohem Vorfertigungsgrad, rückbaubar und flexibel in Holzbauweise (Holzskelettbau) oder Hybridbauweise unter Beachtung der denkmalschutzrechtlichen und städtebaulichen Anforderungen errichtet werden. - Der Pavillon wird aus lokalen, kreislaufgerechten Ressourcen errichtet.- Der Pavillon ist LowTech.- Der Pavillon ist über Gebäudebegrünung klimaangepasst.- Der Pavillon ist Teil von Wasserkreisläufen. - Der Pavillon hinterfragt Standards, Komfort und Ausstattung. Die im Gebäude zu schaffenden Komfortbedingungen sollen möglichst auf natürlichem Weg ohne aktive Steuerung erreicht werden. Erst wenn dieses nicht möglich ist, sollen technische Lösungen oder Anlagen zum Einsatz kommen. Im Sinne der Robustheit soll ein komponentenarmes Gebäude entwickelt werden. Aktuell geltende hohe Komfortanforderungen werden vor dem Hintergrund des „einfachen Bauens“ hinterfragt und der Aspekt der Suffizienz bei der Konzeption und Umsetzung berücksichtigt.  Folgende Regeln sind in der Konzeption zu beachten: 1. Hinterfragen der Anforderungen an die Auslegungstemperaturen Winter und Sommer2. „LowTech nicht NoTech“ = Einsatz von einfach zu steuernden Systemen 3. Nutzung von einem System zum Heizen und Kühlen statt mehrerer Systeme zur optimalen Konditionierung, Minimierung der Heizlast in Abwägung mit Minimierung der Flächeneffizienz durch Konstruktionsdicken der Außenwände und Materialeinsatz4. Grundsätzlich natürliche Lüftung als Vorzugslösung (Grundrissgestaltung entsprechend der funktionalen Anforderungen)5. Low-Tech Temperaturnutzung - Einsatz eines Konditionierungssystems mit niedrigen Systemtemperaturen zum Heizen und hohen Systemtemperaturen im Kühlfall; gleiches gilt für die Register der RLT Anlagen6. Implementierung nur eines Systems, welches neben der Heizfunktion mit niedrigen Systemtemperaturen auch effizient zur Kühlung mit hohen Vorlauftemperaturen im Kühlfall eingesetzt werden kann 7. Implementierung von Speichermassen in leichte Bauweisen z.B. aus Lehm8. Der Einsatz von Mess-, Steuer und Regelungssystemen sollte nur dort erfolgen, wo dieser unbedingt für den Betrieb und die Nutzungsfähigkeit des Gebäudes erforderlich ist. Grundsätzlich sind robuste und konstante Regelstrategien zu implementieren9. Es soll ein automatisiertes Monitoring mit minimierter Komplexität soll erfolgen Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt zu 100 % aus Zuwendungsmitteln des Bundes. Demzufolge sind die Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) sowie die Vorgaben des Vergabe- und Vertragshandbuches für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) in der jeweiligen aktuellen Fassung anzuwenden. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) als zuständige Bauverwaltung fungiert bei dem Bauvorhaben als Fachaufsicht führende Ebene.  Fachplaner und ggf. Gutachter werden separat beauftragt. Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-05-16 📅
Name: GTB - Berlin Gesellschaft für Technik am Bau mbH
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12683
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 587219.32 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2023/S 115-356939 (2023-06-12)