Kartierung der Zönose aculeater Hymenopteren in ausgewählten Gebieten in Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax
Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016). Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina im südlichen Sachsen-Anhalt und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsgebieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Referenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden. Damit werden die naturschutzfachlichen Grundlagen für die Erstellung des nationalen Berichtes des Landes Sachsen-Anhalt an die Bundesrepublik Deutschland und folgend dieser in Erfüllung der Berichtspflichten der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 zum Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten an die Europäische Union gelegt. Leistungsumfang Untersuchungsgebiet und Untersuchungsmethoden Arten und Monitoringflächen (STPE) Untersuchungsgebiete und Untersuchungsmethoden Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xerotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Stichprobeflächen ausgewählt, welche eine besondere Bedeutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen. Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2023 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Zusätzlich werden Farbschalen (in jedem Untersuchungsgebiet in zwei räumlich sinnvoll getrennten Bereichen je 1x gelb, weiß, blau) vom Termin der ersten Begehung bis zum Termin der letzten Begehung aufgestellt und regelmäßig kontrolliert. Die Gesamtleistung besteht aus zwei Teilleistungen, welche als Lose ausgeschrieben werden: Los 1 - Erfassungen Gebiet FFH Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA) Los 2 - Erfassungen Gebiet FFH Schießplatz Bindfelde östlich Stendal (FFH0032LSA) Die konkreten Untersuchungsgebiete sind der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-11-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-10-11.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-10-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 43.111-03-2021_Vespa velutina
Kurze Beschreibung:
Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016).
Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina im südlichen Sachsen-Anhalt und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsgebieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Referenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden.
Damit werden die naturschutzfachlichen Grundlagen für die Erstellung des nationalen Berichtes des Landes Sachsen-Anhalt an die Bundesrepublik Deutschland und folgend dieser in Erfüllung der Berichtspflichten der Verordnung (EU)
Nr. 1143/2014 zum Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten an die Europäische Union gelegt.
Leistungsumfang
Untersuchungsgebiet und Untersuchungsmethoden Arten und Monitoringflächen (STPE)
Untersuchungsgebiete und Untersuchungsmethoden
Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xerotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Stichprobeflächen ausgewählt, welche eine besondere Bedeutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen.
Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2023 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Zusätzlich werden Farbschalen (in jedem Untersuchungsgebiet in zwei räumlich sinnvoll getrennten Bereichen je 1x gelb, weiß, blau) vom Termin der ersten Begehung bis zum Termin der letzten Begehung aufgestellt und regelmäßig kontrolliert.
Die Gesamtleistung besteht aus zwei Teilleistungen, welche als Lose ausgeschrieben werden:
Los 1 - Erfassungen Gebiet FFH Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA)
Los 2 - Erfassungen Gebiet FFH Schießplatz Bindfelde östlich Stendal (FFH0032LSA)
Die konkreten Untersuchungsgebiete sind der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen.
Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016).
Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina im südlichen Sachsen-Anhalt und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsgebieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Referenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden.
Damit werden die naturschutzfachlichen Grundlagen für die Erstellung des nationalen Berichtes des Landes Sachsen-Anhalt an die Bundesrepublik Deutschland und folgend dieser in Erfüllung der Berichtspflichten der Verordnung (EU)
Nr. 1143/2014 zum Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten an die Europäische Union gelegt.
Leistungsumfang
Untersuchungsgebiet und Untersuchungsmethoden Arten und Monitoringflächen (STPE)
Untersuchungsgebiete und Untersuchungsmethoden
Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xerotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Stichprobeflächen ausgewählt, welche eine besondere Bedeutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen.
Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2023 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Zusätzlich werden Farbschalen (in jedem Untersuchungsgebiet in zwei räumlich sinnvoll getrennten Bereichen je 1x gelb, weiß, blau) vom Termin der ersten Begehung bis zum Termin der letzten Begehung aufgestellt und regelmäßig kontrolliert.
Die Gesamtleistung besteht aus zwei Teilleistungen, welche als Lose ausgeschrieben werden:
Los 1 - Erfassungen Gebiet FFH Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA)
Los 2 - Erfassungen Gebiet FFH Schießplatz Bindfelde östlich Stendal (FFH0032LSA)
Die konkreten Untersuchungsgebiete sind der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen.
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-10-11 📅
Einreichungsfrist: 2022-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-10-14 📅
Datum des Beginns: 2022-12-05 📅
Datum des Endes: 2023-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 199-565183
ABl. S-Ausgabe: 199
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016).
Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016).
Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina im südlichen Sachsen-Anhalt und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsgebieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Referenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden.
Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina im südlichen Sachsen-Anhalt und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsgebieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Referenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden.
Damit werden die naturschutzfachlichen Grundlagen für die Erstellung des nationalen Berichtes des Landes Sachsen-Anhalt an die Bundesrepublik Deutschland und folgend dieser in Erfüllung der Berichtspflichten der Verordnung (EU)
Nr. 1143/2014 zum Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten an die Europäische Union gelegt.
Leistungsumfang
Untersuchungsgebiet und Untersuchungsmethoden Arten und Monitoringflächen (STPE)
Untersuchungsgebiete und Untersuchungsmethoden
Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xerotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Stichprobeflächen ausgewählt, welche eine besondere Bedeutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen.
Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xerotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Stichprobeflächen ausgewählt, welche eine besondere Bedeutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen.
Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2023 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Zusätzlich werden Farbschalen (in jedem Untersuchungsgebiet in zwei räumlich sinnvoll getrennten Bereichen je 1x gelb, weiß, blau) vom Termin der ersten Begehung bis zum Termin der letzten Begehung aufgestellt und regelmäßig kontrolliert.
Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2023 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Zusätzlich werden Farbschalen (in jedem Untersuchungsgebiet in zwei räumlich sinnvoll getrennten Bereichen je 1x gelb, weiß, blau) vom Termin der ersten Begehung bis zum Termin der letzten Begehung aufgestellt und regelmäßig kontrolliert.
Die Gesamtleistung besteht aus zwei Teilleistungen, welche als Lose ausgeschrieben werden:
Los 1 - Erfassungen Gebiet FFH Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA)
Los 2 - Erfassungen Gebiet FFH Schießplatz Bindfelde östlich Stendal (FFH0032LSA)
Die konkreten Untersuchungsgebiete sind der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen.
Bezeichnung des Loses: Erfassungen FFH-Gebiet Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA)
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
2.1.1
LOS 1: Erfassungen FFH-Gebiet Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA)
Die vorhandenen und neu erhobenen Daten sind zu dokumentieren, dies umfasst u.a.:
Eingabe aller im Rahmen der Vertragsleistung getätigten Artnachweise (Urdaten) in eine Datenbank mit punktgenauer Ortsangabe und konkretem Datum;
Eine tabellarische und kartographische Darstellung der Nachweise (Lokalität, Datum, Methoden, Ar-ten) einschließlich erforderlicher Digitalisierungsarbeiten,
Die tabellarische und kartographische Darstellung von Untersuchungsorten und -zeiten,
die fotografische Dokumentation der Untersuchungsgebiete.
2.3 Bericht
Der AN verfasst entsprechend den angebotenen Teilleistungen zu den 2.1.1 - 2.1.2 genannten Untersuchungsgebieten separate schriftliche Berichte, in denen die Untersuchungsergebnisse (s.o.) wissenschaftlich exakt und nachvollziehbar dokumentiert sind.
Der AN verfasst entsprechend den angebotenen Teilleistungen zu den 2.1.1 - 2.1.2 genannten Untersuchungsgebieten separate schriftliche Berichte, in denen die Untersuchungsergebnisse (s.o.) wissenschaftlich exakt und nachvollziehbar dokumentiert sind.
Die Abschlussberichte sind folgendermaßen zu gliedern:
Einleitung
Bisheriger Kenntnisstand und Aufgabenstellung
Darstellung der Erfassungsergebnisse für die Stichprobeflächen:
Kurzcharakteristik der Stichprobeflächen
Karte mit entsprechenden Vermerken
Beifügen der Erfassungsbögen inkl. tabellarischer Auflistung aller Begehungsdaten + angewand-ter Methoden, Auflistung der Nachweise mit quantitativen Angaben
kritische Methodendiskussion
Zusammenfassung der Ergebnisse:
Bewertung der gefundenen Zönose in den Untersuchungsgebieten zum aktuellen Zeitpunkt,
generelle (zusammenfassende) Hinweise zu Beeinträchtigungen,
Darstellung eventuell absehbarer Trends in der Entwicklung der Populationsgrößen
Literatur
Anlagen, bestehend aus:
digitalisierte topographische Daten als GIS-Shapefiles
Artnachweise im Format MultiBaseCS oder in Absprache mit dem AG in Form einer MS Excel-Vorlage, welche vom AG zur Verfügung gestellt wird
Für die Prüfung und Abnahme ist der Abschlussbericht zunächst jeweils in einem PDF-Exemplar zu liefern. Dem Bericht sind sämtliche erhobene Daten und Auswertungsergebnisse sowie der Textteil, die Abbildungen und die Fotos in Dateiform auf Datenträgern beizufügen.
Für die Prüfung und Abnahme ist der Abschlussbericht zunächst jeweils in einem PDF-Exemplar zu liefern. Dem Bericht sind sämtliche erhobene Daten und Auswertungsergebnisse sowie der Textteil, die Abbildungen und die Fotos in Dateiform auf Datenträgern beizufügen.
Erst nach erfolgter Prüfung und fachlicher Abnahme ist der Abschlussbericht unter Einarbeitung ev. erforder-licher Korrekturen/Ergänzungen in einfacher Ausfertigung zu liefern. Dem Abschlussbericht sind sämtliche erhobene Daten und Auswertungsergebnisse sowie der Textteil, die Abbildungen und die Fotos in Dateiform auf Datenträgern beizufügen (Texte: MS Word) - s. Ziffer 2.3 der Leistungsbeschreibung. Zzgl. Ist der Abschlussbericht als PDF zu liefern.
Erst nach erfolgter Prüfung und fachlicher Abnahme ist der Abschlussbericht unter Einarbeitung ev. erforder-licher Korrekturen/Ergänzungen in einfacher Ausfertigung zu liefern. Dem Abschlussbericht sind sämtliche erhobene Daten und Auswertungsergebnisse sowie der Textteil, die Abbildungen und die Fotos in Dateiform auf Datenträgern beizufügen (Texte: MS Word) - s. Ziffer 2.3 der Leistungsbeschreibung. Zzgl. Ist der Abschlussbericht als PDF zu liefern.
3 Teilleistungen und Termine
Jede Teilleistung kann auch als separates Los angeboten werden. Die Kalkulation soll den Aufwand der Bearbeitung je Teilfläche erkennen lassen.
Für die Teilleistung 1 gelten folgende Termine: 31.10.2023 (Prüffrist 09.11.2023).
Zahlungen
Das Gesamthonorar für die Leistung wird in Teilzahlungen nach Abnahme der zugehörigen Teilleistungen ausgezahlt.
4 Sonstige Festlegungen
Der AN erstattet nach der ersten und dritten Begehung Bericht über den Stand der Arbeiten. Somit wird si-chergestellt, dass auf eventuell auftretende Probleme sofort konstruktiv reagiert werden kann. Die Bereitschaft zur Kooperation des AN mit anderen Auftragnehmern des LAU wird vorausgesetzt. Dies gilt insbesondere, wenn bei unterschiedlichen laufenden Werkverträgen inhaltliche Überschneidungen unvermeidlich sind.
Der AN erstattet nach der ersten und dritten Begehung Bericht über den Stand der Arbeiten. Somit wird si-chergestellt, dass auf eventuell auftretende Probleme sofort konstruktiv reagiert werden kann. Die Bereitschaft zur Kooperation des AN mit anderen Auftragnehmern des LAU wird vorausgesetzt. Dies gilt insbesondere, wenn bei unterschiedlichen laufenden Werkverträgen inhaltliche Überschneidungen unvermeidlich sind.
5 Durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellte Unterlagen
GIS-Daten (Schutzgebietsgrenzen, digitale Luftbilder etc.) auf Nachfrage
Bezeichnung des Loses: LOS 2: Erfassungen FFH-Gebiet Schießplatz Bindfelde östlich Stendal (FFH0032LSA)
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Für die Teilleistung 2 gelten folgende Termine: 31.10.2023 (Prüffrist 09.11.2023).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gebiet Kellerberge nordöstlich Gardelegen in Sachsen-Anhalt
Gebiet Schießplatz Bindfelde östlich Stendal - Sachsen-Anhalt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage des Nachweises zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einschließlich, sofern vorhanden, Eintragung in ein Berufs-, Vereins- oder Handelsregister
Gewerbeanmeldung (sofern vorhanden)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit bestätigt der Bieter wie folgt:
Vorlage der APQV oder ULV-Eintragung Sachsen-Anhalt
oder Eigenerklärung zur Eignung Anlage 8 (wenn nicht EEE gewählt)
oder EEE (falls keine APQV oder ULV und keine Wahl der Anlage 8)
Hiermit bestätigt der Bieter, dass er u. a. über eine Betriebs/Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden in angemessener Höhe (branchenüblich) verfügt. Für Nachunternehmer gelten die
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-12-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-11-14 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:30
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 21 840 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge