Kläranlage Dümpelfeld

Verbandsgemeinde Adenau - Abwasserwerk

Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Adenau betreibt zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus fast allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde (VG) die mechanisch-biologische zentrale Kläranlage in Dümpelfeld mit einer aktuellen Ausbaugröße von 20.000 EW. Die 1993 in Betrieb genommene Anlage wurde auf das Verfahrensziel der Abwasserreinigung mit simultaner aerober Schlammstabilisierung ausgelegt.
Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal vom 14./15. Juli 2021 wurde diese Anlage überschwemmt und in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden beziehen sich vorwiegend auf die Anlagen- und EMSR-Technik, während an den jeweiligen Bauwerken der Abwasserbehandlung keine wesentlichen Schäden festgestellt wurden. Ausgenommen hiervon ist das Betriebsgebäude, welches im Erdgeschoss auf einer Höhe von ca. 1,5 bis 2 m überflutet wurde.
Die Kläranlage in Dümpelfeld konnte wenige Wochen nach der Katastrophe mit entsprechender temporärer Überbrückungstechnik (Elektrotechnik, Gebläse, Laborcontainer u.a.) wieder einen provisorischen Betrieb aufnehmen. Die biologische Reinigungsstufe wird dabei in "Handbetrieb" gefahren. Es ist davon auszugehen, dass die Kläranlage durch Ersatz der defekten Maschinen- und Anlagentechnik sowie Erneuerung der Schaltanlagentechnik und Kabelverbindungen vollständig wiederhergestellt werden kann.
Die beiden Kläranlagen "Mittelahr" und "Mayschoß" der Nachbar-VG Altenahr wurden hingegen durch die Flutkatastrophe vollständig zerstört. Ein Wiederaufbau wird insbesondere auch aufgrund der hierfür notwendigen umfangreichen Maßnahmen zur Realisierung der Hochwassersicherheit als nicht sinnvoll erachtet. Deshalb wurde im Sinne einer zukunftsfähige Abwasserbehandlung im Ahrtal beschlossen, die KA Mayschoß an das Abwassersystem zur KA Untere Ahr und die KA Mittelahr an die KA Dümpelfeld anzuschließen.
Die Abwasserreinigung auf der KA Dümpelfeld erfolgt bisher i. W. nach folgendem Verfahrensablauf:
Das anfallende Abwasser wird über ein Schneckenhebewerk auf Kläranlagenniveau gehoben. Die mechanische Vorreinigung erfolgt über eine automatische Rechenanlage sowie einen belüfteten Langsandfang. Das mechanisch vorgereinigte Abwasser wird über ein Verteilerbauwerk auf eine 2-straßig ausgeführte Belebungsbeckenanlage verteilt. Das gereinigte Abwasser wird über ein als Rundbecken mit Schildräumer ausgeführtes Nachklärbecken in den Vorfluter abgeleitet. Anfallender Überschussschlamm wird statisch voreingedickt und dann maschinell entwässert. Der gepresste Schlamm wird auf einer Schlammlagerfläche zwischengestapelt.
Für den Anschluss der KA Mittelahr sowie unter Berücksichtigung zusätzlicher Prognosebelastungen ist die Kläranlage auf eine zukünftige Ausbaugröße von 30000 EW zu erweitern.
Aufgrund der energetischen Vorteile bzw. des nachhaltig geringeren Fremdstrombedarfs und der Reduzierung der zu entsorgenden Klärschlammengen soll maßgebend eine Umstellung der Verfahrensführung auf Schlammfaulung erfolgen. Neben den hochwasserbedingten und im laufenden Anlagenbetrieb durchzuführenden Wiederherstellungsmaßnahmen sind hierfür im Wesentlichen folgende Erweiterungen erforderlich:
- Integration eines Vorklärbeckens in den Verfahrensablauf der Abwasserreinigung
- Neubau einer 2-stufigen Kompaktfaulungsanlage mit den zugehörigen Peripherieanlagenstufen (Rohschlamm- und Faulschlammpufferbehälter, maschinelle Überschuss-Schlammeindickung, Gasspeicher, BHKW, Notgasfackel)
- Erneuerung der Schlammentwässerung
In der Kompaktfaulungsanlage sollen die Fremdschlämme der übrigen Kläranlagen der VG Altenahr mitbehandelt werden. Im Sinne der Zukunftsfähigkeit soll konzeptionell die spätere Realisierung einer 4. Reinigungsstufe (Platzbedarf, mögliche Synergieeffekte etc. bis zur LP 2) in die Planung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen mit einbezogen werden. Dabei sollen die verschiedenen Lösungsalternative aufgezeigt werden. Zu berücksichtigen ist zudem, dass der AG großen Wert auf die zu realisierende Hochwassersicherheit der Anlage legt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-08-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-07-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-07-15 Auftragsbekanntmachung
2023-01-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 22-08-19-1200
Kurze Beschreibung:
Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Adenau betreibt zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus fast allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde (VG) die mechanisch-biologische zentrale Kläranlage in Dümpelfeld mit einer aktuellen Ausbaugröße von 20.000 EW. Die 1993 in Betrieb genommene Anlage wurde auf das Verfahrensziel der Abwasserreinigung mit simultaner aerober Schlammstabilisierung ausgelegt. Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal vom 14./15. Juli 2021 wurde diese Anlage überschwemmt und in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden beziehen sich vorwiegend auf die Anlagen- und EMSR-Technik, während an den jeweiligen Bauwerken der Abwasserbehandlung keine wesentlichen Schäden festgestellt wurden. Ausgenommen hiervon ist das Betriebsgebäude, welches im Erdgeschoss auf einer Höhe von ca. 1,5 bis 2 m überflutet wurde. Die Kläranlage in Dümpelfeld konnte wenige Wochen nach der Katastrophe mit entsprechender temporärer Überbrückungstechnik (Elektrotechnik, Gebläse, Laborcontainer u.a.) wieder einen provisorischen Betrieb aufnehmen. Die biologische Reinigungsstufe wird dabei in "Handbetrieb" gefahren. Es ist davon auszugehen, dass die Kläranlage durch Ersatz der defekten Maschinen- und Anlagentechnik sowie Erneuerung der Schaltanlagentechnik und Kabelverbindungen vollständig wiederhergestellt werden kann. Die beiden Kläranlagen "Mittelahr" und "Mayschoß" der Nachbar-VG Altenahr wurden hingegen durch die Flutkatastrophe vollständig zerstört. Ein Wiederaufbau wird insbesondere auch aufgrund der hierfür notwendigen umfangreichen Maßnahmen zur Realisierung der Hochwassersicherheit als nicht sinnvoll erachtet. Deshalb wurde im Sinne einer zukunftsfähige Abwasserbehandlung im Ahrtal beschlossen, die KA Mayschoß an das Abwassersystem zur KA Untere Ahr und die KA Mittelahr an die KA Dümpelfeld anzuschließen. Die Abwasserreinigung auf der KA Dümpelfeld erfolgt bisher i. W. nach folgendem Verfahrensablauf: Das anfallende Abwasser wird über ein Schneckenhebewerk auf Kläranlagenniveau gehoben. Die mechanische Vorreinigung erfolgt über eine automatische Rechenanlage sowie einen belüfteten Langsandfang. Das mechanisch vorgereinigte Abwasser wird über ein Verteilerbauwerk auf eine 2-straßig ausgeführte Belebungsbeckenanlage verteilt. Das gereinigte Abwasser wird über ein als Rundbecken mit Schildräumer ausgeführtes Nachklärbecken in den Vorfluter abgeleitet. Anfallender Überschussschlamm wird statisch voreingedickt und dann maschinell entwässert. Der gepresste Schlamm wird auf einer Schlammlagerfläche zwischengestapelt. Für den Anschluss der KA Mittelahr sowie unter Berücksichtigung zusätzlicher Prognosebelastungen ist die Kläranlage auf eine zukünftige Ausbaugröße von 30000 EW zu erweitern. Aufgrund der energetischen Vorteile bzw. des nachhaltig geringeren Fremdstrombedarfs und der Reduzierung der zu entsorgenden Klärschlammengen soll maßgebend eine Umstellung der Verfahrensführung auf Schlammfaulung erfolgen. Neben den hochwasserbedingten und im laufenden Anlagenbetrieb durchzuführenden Wiederherstellungsmaßnahmen sind hierfür im Wesentlichen folgende Erweiterungen erforderlich: - Integration eines Vorklärbeckens in den Verfahrensablauf der Abwasserreinigung - Neubau einer 2-stufigen Kompaktfaulungsanlage mit den zugehörigen Peripherieanlagenstufen (Rohschlamm- und Faulschlammpufferbehälter, maschinelle Überschuss-Schlammeindickung, Gasspeicher, BHKW, Notgasfackel) - Erneuerung der Schlammentwässerung In der Kompaktfaulungsanlage sollen die Fremdschlämme der übrigen Kläranlagen der VG Altenahr mitbehandelt werden. Im Sinne der Zukunftsfähigkeit soll konzeptionell die spätere Realisierung einer 4. Reinigungsstufe (Platzbedarf, mögliche Synergieeffekte etc. bis zur LP 2) in die Planung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen mit einbezogen werden. Dabei sollen die verschiedenen Lösungsalternative aufgezeigt werden. Zu berücksichtigen ist zudem, dass der AG großen Wert auf die zu realisierende Hochwassersicherheit der Anlage legt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ahrweiler 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verbandsgemeinde Adenau - Abwasserwerk
Postanschrift: Kirchstraße 15
Postleitzahl: 53518
Postort: Adenau
Kontakt
Internetadresse: https://adenau.de 🌏
E-Mail: adenau@bieteranfrage.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJVRWFR/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJVRWFR 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-07-15 📅
Einreichungsfrist: 2022-08-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 138-394981
ABl. S-Ausgabe: 138
Zusätzliche Informationen
Innerhalb der unter II.2.7 genannten Zeitspanne von 12 Monaten nach Auftragserteilung sind die Planungsleistungen so zu erbringen, dass die Vorlage einer genehmigungsfähigen Planung binnen dieser Frist sichergestellt ist. Regelungen zu Zwischenterminen finden sich in den Vergabeunterlagen zur zweiten Verfahrensstufe. Die Termine für weitere Leistungen werden mit der Beauftragung der weiteren Leistungen festgelegt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Adenau betreibt zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus fast allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde (VG) die mechanisch-biologische zentrale Kläranlage in Dümpelfeld mit einer aktuellen Ausbaugröße von 20.000 EW. Die 1993 in Betrieb genommene Anlage wurde auf das Verfahrensziel der Abwasserreinigung mit simultaner aerober Schlammstabilisierung ausgelegt.
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Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal vom 14./15. Juli 2021 wurde diese Anlage überschwemmt und in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden beziehen sich vorwiegend auf die Anlagen- und EMSR-Technik, während an den jeweiligen Bauwerken der Abwasserbehandlung keine wesentlichen Schäden festgestellt wurden. Ausgenommen hiervon ist das Betriebsgebäude, welches im Erdgeschoss auf einer Höhe von ca. 1,5 bis 2 m überflutet wurde.
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Die Kläranlage in Dümpelfeld konnte wenige Wochen nach der Katastrophe mit entsprechender temporärer Überbrückungstechnik (Elektrotechnik, Gebläse, Laborcontainer u.a.) wieder einen provisorischen Betrieb aufnehmen. Die biologische Reinigungsstufe wird dabei in "Handbetrieb" gefahren. Es ist davon auszugehen, dass die Kläranlage durch Ersatz der defekten Maschinen- und Anlagentechnik sowie Erneuerung der Schaltanlagentechnik und Kabelverbindungen vollständig wiederhergestellt werden kann.
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Die beiden Kläranlagen "Mittelahr" und "Mayschoß" der Nachbar-VG Altenahr wurden hingegen durch die Flutkatastrophe vollständig zerstört. Ein Wiederaufbau wird insbesondere auch aufgrund der hierfür notwendigen umfangreichen Maßnahmen zur Realisierung der Hochwassersicherheit als nicht sinnvoll erachtet. Deshalb wurde im Sinne einer zukunftsfähige Abwasserbehandlung im Ahrtal beschlossen, die KA Mayschoß an das Abwassersystem zur KA Untere Ahr und die KA Mittelahr an die KA Dümpelfeld anzuschließen.
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Die Abwasserreinigung auf der KA Dümpelfeld erfolgt bisher i. W. nach folgendem Verfahrensablauf:
Das anfallende Abwasser wird über ein Schneckenhebewerk auf Kläranlagenniveau gehoben. Die mechanische Vorreinigung erfolgt über eine automatische Rechenanlage sowie einen belüfteten Langsandfang. Das mechanisch vorgereinigte Abwasser wird über ein Verteilerbauwerk auf eine 2-straßig ausgeführte Belebungsbeckenanlage verteilt. Das gereinigte Abwasser wird über ein als Rundbecken mit Schildräumer ausgeführtes Nachklärbecken in den Vorfluter abgeleitet. Anfallender Überschussschlamm wird statisch voreingedickt und dann maschinell entwässert. Der gepresste Schlamm wird auf einer Schlammlagerfläche zwischengestapelt.
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Für den Anschluss der KA Mittelahr sowie unter Berücksichtigung zusätzlicher Prognosebelastungen ist die Kläranlage auf eine zukünftige Ausbaugröße von 30000 EW zu erweitern.
Aufgrund der energetischen Vorteile bzw. des nachhaltig geringeren Fremdstrombedarfs und der Reduzierung der zu entsorgenden Klärschlammengen soll maßgebend eine Umstellung der Verfahrensführung auf Schlammfaulung erfolgen. Neben den hochwasserbedingten und im laufenden Anlagenbetrieb durchzuführenden Wiederherstellungsmaßnahmen sind hierfür im Wesentlichen folgende Erweiterungen erforderlich:
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- Integration eines Vorklärbeckens in den Verfahrensablauf der Abwasserreinigung
- Neubau einer 2-stufigen Kompaktfaulungsanlage mit den zugehörigen Peripherieanlagenstufen (Rohschlamm- und Faulschlammpufferbehälter, maschinelle Überschuss-Schlammeindickung, Gasspeicher, BHKW, Notgasfackel)
- Erneuerung der Schlammentwässerung
In der Kompaktfaulungsanlage sollen die Fremdschlämme der übrigen Kläranlagen der VG Altenahr mitbehandelt werden. Im Sinne der Zukunftsfähigkeit soll konzeptionell die spätere Realisierung einer 4. Reinigungsstufe (Platzbedarf, mögliche Synergieeffekte etc. bis zur LP 2) in die Planung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen mit einbezogen werden. Dabei sollen die verschiedenen Lösungsalternative aufgezeigt werden. Zu berücksichtigen ist zudem, dass der AG großen Wert auf die zu realisierende Hochwassersicherheit der Anlage legt.
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Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen
- für Freianlagen (§ 39 HOAI, Lph 1-9),
- für Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI, Lph 1-9),
- für Verkehrsanlagen (§ 47 HOAI, Lph 1-9) sowie
- Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI, Lph 1-9).
sowie Besondere Leistungen.
Für alle Planungsbereiche gilt:
In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen bis Lph 4 nach HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt die Auftraggeberin für die genehmigte Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besondere Leistungen.
Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen sind optional ausgeschrieben.
Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Dauer: 12 Monate
Beschreibung der Optionen:
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen
- für Freianlagen (§ 39 HOAI, Lph 1-9),
- für Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI, Lph 1-9),
- für Verkehrsanlagen (§ 47 HOAI, Lph 1-9) sowie
- Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI, Lph 1-9).
sowie Besondere Leistungen.
Für alle Planungsbereiche gilt:
In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen bis Lph 4 nach HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt die Auftraggeberin für die genehmigte Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besondere Leistungen.
Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen sind optional ausgeschrieben.
Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Zusätzliche Informationen:
Innerhalb der unter II.2.7 genannten Zeitspanne von 12 Monaten nach Auftragserteilung sind die Planungsleistungen so zu erbringen, dass die Vorlage einer genehmigungsfähigen Planung binnen dieser Frist sichergestellt ist. Regelungen zu Zwischenterminen finden sich in den Vergabeunterlagen zur zweiten Verfahrensstufe.
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Die Termine für weitere Leistungen werden mit der Beauftragung der weiteren Leistungen festgelegt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dümpelfeld - Kläranlage in Dümpelfeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 123 GWB begründet sind.
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2. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 124 GWB begründet sind.
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3. Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
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4. Erklärung des Bewerbers, dass bei der Ausführung der vertraglichen Leistung im Auftragsfall nicht die von der Scientology-Organisation verbreitete "Technologie von L. Ron Hubbard" angewendet, gelehrt oder in sonstiger Weise verbreitet wird.
5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch vom Dritten abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben.
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Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme
- für Personenschäden mindestens 3.000.000 EUR und
- für Sach-, Vermögensschäden mindestens 3.000.000 EUR und
und Umweltschäden mindestens 2.000.000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Diese Mindestdeckungssummen müssen mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen.
Dies kann durch eine Bescheinigung der Versicherung nachgewiesen werden, dass die vorgenannten Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Auflistung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen unter Angabe der Namen und der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (Qualifikation). Die Qualifikation ist durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
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2. Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
3. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären.
Mindeststandards:
I. Mindestanforderung an die Bürogröße:
Objektplaner Ingenieurbau und dessen Stellvertretung:
Der Bewerber muss hinsichtlich der Person des Planers für den Bereich Ingenieurbau über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren im Planungsbereich von Kläranlagen nachweisen.
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Der Bewerber muss darüber hinaus über einen Vertreter von gleicher Qualifikation verfügen, wobei eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren im vorstehend benannten Planungsbereich für die Vertreter nachzuweisen ist.
Bauüberwachung Ingenieurbau und dessen Stellvertretung
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Bauüberwachers für den Bereich Ingenieurbau über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Projekte nachweisen.
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Der Bewerber muss darüber hinaus über einen Vertreter von gleicher Qualifikation verfügen, wobei eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Projekte für die Vertreter nachzuweisen ist.
Fachplaner Technische Ausrüstung und dessen Stellvertretung:
Der Bewerber muss hinsichtlich der Person des Planers für den Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in diesem Planungsbereich der technischen Ausrüstung von Kläranlagen nachweisen. Aufgrund der Zielsetzung im vorliegenden Projekt wird besonderer Wert auf die Erfahrungen bei der Planung von Schlammbehandlungsanlagen (Faulung und Entwässerung) gelegt.
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Bauüberwachung Technische Ausrüstung und dessen Stellvertretung
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Bauüberwachers für den Bereich Technische Ausrüstung über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Projekte nachweisen.
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Die jeweils geforderten Qualifikationen müssen zum Einreichungstermin für die Teilnahmeanträge vorliegen und sind mit dem Teilnahmeantrag durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen.
II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung vergleichbarer Projekte durch geeignete Referenzen nachzuweisen.
Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Es sind mindestens 3 Referenzobjekte für den Neubau oder die Erweiterung / Umbau von Kläranlagen mit Schlammfaulung bzw. mit Umstellung der Verfahrensführung auf Schlammfaulung nachzuweisen.
Alle Referenzen müssen die Sanierung oder die Erweiterung von Kläranlagen (Summe der Kosten der Kostengruppe 300 + 400 mindestens 2,5 Mio. EUR netto) zum Inhalt haben.
Bei diesen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 - 6 und 8 erbracht worden sein, wobei der Abschluss der Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2016 erfolgt sein muss. Davon
- darf max. eine Referenz (sowohl für Ingenieurbau als auch für Fachplanung TA) noch in der baulichen Umsetzung sein,
- müssen mind. 2 Referenzen die Objektplanung Ingenieurbau für Kläranlagen mit einer vglb. Ausbaugröße von max. 40.000 EW zum Inhalt haben,
- müssen mind. 2 Referenzen die Fachplanung Technische Ausrüstung für Kläranlagen mit einer vglb. Ausbaugröße von max. 40.000 EW zum Inhalt haben,
- müssen mind. 2 Referenzen die Vergabe der Bauleistungen nach VOB/A zum Inhalt haben.
Durch die Vorlage weiterer Referenzen, die ebenfalls den Mindestanforderungen entsprechen müssen, kann eine bessere Bewertung erzielt werden.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich Ergebnisse der LP 3, LP 7 und nach Abschluss der LP 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
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Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Für die Referenzangaben können die vorbereiteten Listen (siehe Referenzbögen) genutzt werden. Die Referenzangaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieure benennen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für den Neubau, die Sanierung oder Erweiterung von Kläranlagen mit Schlammbehandlungsanlagen (Faulung und Entwässerung), die die Mindestanforderungen an die Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (60 %)
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2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (10 %)
3. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (15 %).
4. Einhaltung der geplanten Bauzeit und der geplanten Baukosten, wie sie sich aus den Referenzen ergeben (15 %).
Durch die Einreichung von zusätzlichen Referenzen (über die Mindestanzahl hinaus) kann eine bessere Bewertung erzielt werden.
Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an die Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen.
Dies gilt auch für die Berücksichtigung von zusätzlichen Referenzen.
Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der bekanntgemachten Mindestzahl von 3 Bewerbern liegt, kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren nach § 51 Abs. 3 S. 2 VgV fortführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen. Alternativ kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren wegen Unterschreitung der Mindestzahl von drei geeigneten Bewerbern, aber auch gemäß § 63 VgV aufheben und gegebenenfalls ein neues Vergabeverfahren durchführen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-09-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJVRWFR/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH
Postanschrift: Auf dem Kalk 5
Postort: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Telefon: +49 26029973890 📞
Fax: +49 32121239232 📠
Land: Westerwaldkreis 🏙️
Internetadresse: www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeantrags- und Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Bieterinformationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Teilnahmeantrags- oder Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bewerbers/Bieters.
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2. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Teilnahmeantrag als Formularvordruck zur Verfügung, den die Bewerber verwenden sollen. Die Verwendung des Formularvordrucks wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
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3. Anfragen von Bewerbern/Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform, per E-Mail oder Fax von der unter I.3) genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge bzw. Angebote gestellt werden.
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4. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform, die Vergabestelle behält sich eine Versendung per Fax vor. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
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5. Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die Vergabeplattform.
6. Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform einzureichen.
7. Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen und/oder Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVRWFR

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zustellen.
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Quelle: OJS 2022/S 138-394981 (2022-07-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-01-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 528 027 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-01-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-01-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 017-047827
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 138-394981
ABl. S-Ausgabe: 17

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungsorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70 %
Preis (Gewichtung): 30 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-21 📅
Name: Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH
Postanschrift: Segbachstraße 9
Postort: Thür
Postleitzahl: 56743
Land: Deutschland 🇩🇪
Mayen-Koblenz 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 528 027 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJV608Y

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt § 135 Abs. 2 S. 2 GWB, wonach die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung endet.
Quelle: OJS 2023/S 017-047827 (2023-01-19)