KLV Terminal Baltic Rail Gate (BRG)

Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH

Die LHG plant die Erweiterung des KLV Terminals Baltic Rail Gate (Kombinierter Ladungsverkehr = Gleis, Kran, LKW). Es soll eine maximale Güterzuglänge von 740 m gemäß der „TEN-T Verordnung“ (EU) 1315/2013 abgefertigt werden können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-08-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-06-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-06-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2022-06-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Gleisbauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Die LHG plant die Erweiterung des KLV Terminals Baltic Rail Gate (Kombinierter Ladungsverkehr = Gleis, Kran, LKW). Es soll eine maximale Güterzuglänge von 740 m gemäß der „TEN-T Verordnung“ (EU) 1315/2013 abgefertigt werden können.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Gleisbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Stahlbetonarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lübeck, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: LÜBECKER HAFEN-GESELLSCHAFT mbH
Postanschrift: Zum Hafenplatz 1
Postleitzahl: 23570
Postort: Lübeck-Travemünde
Kontakt
Internetadresse: http://www.lhg.com 🌏
E-Mail: christoph.adam@sg-luebeck.de 📧
Telefon: +49 4502/8075451 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E55417252 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E55417252 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-06-29 📅
Einreichungsfrist: 2022-08-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 126-359711
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf das Erstangebot zu erteilen, ohne in Verhandlung zu treten. Fehlende Unterlagen können nach Eingang der Teilnahmeanträge nachgefordert werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 7 460 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das KLV Terminal Baltic Rail Gate soll um 150 m erweitert werden. Dazu sind die Verlängerungen der Gleisanlage (6 Gleise á 150 m) und der Kranbahnanlage (Beton 360m³, Kranschiene 2x PRI 85RR), einschließlich Tiefgründung (ca. 86 Bohrpfähle), und die daraus resultierenden erforderlichen Maßnahmen, u.a. Abbrüche (Flächen, zwei Gebäude in Containerbauweise, Medien), Anpassung der Terminalfläche (ca. 14.000 m² Abbruch, ca. 9.000 m² Flächenneubau), Umverlegung bzw. Stilllegung von Bestandsleitungen (Löschwasser-, Abwasser-, Regenwasser-, Trinkwasser-, Elektroleitungen), Versetzung eines Beleuchtungsmastes und die Errichtung der Gründung zum Gebäudeneubau in Containerbauweise notwendig.
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Dauer: 13 Monate
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf das Erstangebot zu erteilen, ohne in Verhandlung zu treten. Fehlende Unterlagen können nach Eingang der Teilnahmeanträge nachgefordert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lübeck-Travemünde, Skandinavienkai, auf dem Gelände das Lübecker Hafens

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
2. Aussagekräftige Bankerklärung der Hausbank zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage des Bieters (nicht älter als Mai 2022).
3. Betriebshaftpflichtversicherung.
Mindeststandards:
1. Mindestjahresumsatz von 10 Mio. EUR in den letzten 3 Geschäftsjahren.
2. Positive Bankerklärung der Hausbank zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage des Bieters (nicht älter als Mai 2022).
3. Auftragsbezogene Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und ebenfalls mindestens 3 Mio. EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssumme beträgt. Einen Nachweis über das Bestehen einer entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, die Deckungssumme im Auftragsfall wie gefordert zu erhöhen, ist mit dem Erstangebot einzureichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzen Gleisbau: Umsetzung von vergleichbaren Gleisbauarbeiten (Gleisanlagen) mit Baukosten von mindestens 1 Mio. EUR netto. Der Bau der Referenzprojekte muss abgeschlossen und in den letzten 10 Jahren erfolgt sein.
2. Referenzen Flächenbau: Umsetzung von vergleichbaren Flächenbauleistungen mit Baukosten von mindestens 1 Mio. EUR netto. Der Bau der Referenzprojekte muss abgeschlossen und in den letzten 10 Jahren erfolgt sein.
Mindeststandards:
1. Mindestens 2 Referenzen nach den oben benannten Vorgaben.
2. Mindestens 2 Referenzen nach den oben benannten Vorgaben.
Für den Nachweis der Referenzen sind die bei den Teilnahmeunterlagen befindlichen Formblätter zu verwenden. Beinhaltet eine Referenz Gleisbau und Flächenbau werden beide separat gewertet, sofern sie die Mindestanforderungen erfüllen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
1. Formblatt "Bieter-/Arbeitsgemeinschaft" (soweit erforderlich).
2. Formblatt "Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmer" (soweit erforderlich).
3. Eigenerklärung "EU-Sanktionen Russland".
4. Eigenerklärung "kein Ausschlussgrund gem. §123 GWB bzw. § 124 GWB".
5. Eigenerklärung "kein Ausschlussgrund gem. § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes".
Die Eigenerklärungen sind durch das entsprechende Formblatt der Teilnahmeunterlagen einzureichen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der aktuell gültige Vergabemindestlohn in Schleswig-Holstein (§ 4 VGSH) ist einzuhalten.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in zwei Schritten: Prüfung auf Vollständigkeit und Bewertung der Eignung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 18:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-09-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technischer Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30%
Preis (Gewichtung): 70%

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Christoph Adam
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E55417252 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er zur Finanzierung des Auftrags öffentlicher Fördermittel bedarf, der Fördermittelbescheid aber noch nicht vorliegt. Ferner weist der Auftraggeber darauf hin, dass die zuständige Genehmigungsbehörde für die Baumaßnahme eine Entfallensentscheidung hinsichtlich einer Plangenehmigung in Aussicht gestellt hat und diese Entscheidung beantragt ist, aber noch nicht vorliegt. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren einzustellen (§ 57 SektVO), falls dem Auftraggeber entgegen seiner Erwartungen keine hinreichenden Fördermittel zur Finanzierung des Auftrags gewährt werden oder die zuständige Behörde keine Entfallensentscheidung hinsichtlich einer Plangenehmigung erlässt. Mit der Teilnahme am Wettbewerb verzichtet der Bieter unwiderruflich auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen für den Fall, dass der Auftraggeber aus einem der vorgenannten Gründe das Vergabeverfahren einstellt und keinen Zuschlag erteilt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431-9884640 📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Fax: +49 431-9884702 📠
Internetadresse: http://www.schleswig-holstein.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2022/S 126-359711 (2022-06-29)