Beschreibung der Beschaffung
Kreis Herford, Neubau einer Mensa am Berufskollegzentrum Herford - Sanitärinstallationen:
Beschreibung Sanitär
Für die Erschließung der Mensa mit Trinkwasser, wird an die vorhandene Kaltwasserzuleitung für die Sporthalle, innerhalb der Tiefgarage angeschlossen. Die Kaltwasserzuleitung wird auf der Südseite des Neubaus, in einem Graben, bis zum südwestlichen Treppenhaus geführt und unterhalb des ersten Treppenpodestes an Achse A/5 ins Gebäude eingeführt. Das Kaltwasser wird mittels Enthärtungsanlage auf etwa 8 - 10 °dH eingestellt. Die Zuleitungen bis zu den UP-Ventilen werden in Kupferrohr hergestellt. Innerhalb der Vorwände der WC-Anlagen wird mit Metall-Verbundrohr weiter gearbeitet. Leitungen im Fußbodenaufbau werden ebenfalls mit Metall-Verbundrohr, ohne Verbindungen im Estrich, hergestellt.
Die Kücheneinrichtung erfolgt durch den Kücheneinrichter. Hier werden nur Anschlüsse seitens des AN geliefert.
Die Waschtische in den WC-Bereichen im Erdgeschoss, erhalten eine dezentrale Warmwasserbereitung über Elektro-Durchlauferhitzer. Für den Betrieb der Küche werden ebenfalls dezentrale Elektro-Durchlauferhitzer vorgesehen. Objekte sind schallentkoppelt mit Sanitärsilikon anzusetzen.
Für die Küche der Mensa, wird ein Fettabscheider, mit nachgeschalteter Hebeanlage (Rückstauschutz), vorgesehen. Die Druckleitung der Hebeanlage, schließt an eine bestehende DN 200, westlich des geplanten Mensagebäudes, an. Die Grundleitungen für die Küche werden fettdicht, mit einem Mindestgefälle von 2%, ausgeführt. Die Verlegung sämtlicher Grundleitungen, erfolgt durch das Gewerk Rohbau. Die Druckleitung für die nachgeschaltete Hebeanlage wird durch den AN geliefert.
Das Regenwasser des Hauptdaches wird in zwei Kehlen oberhalb der Flurzonen des OG gesammelt und innerhalb der abgehängten Decke des Flures in Richtung Nordwesten geführt. Die Kehlen verlaufen parallel zu den Achsen C und D. Die Regenentwässerung wird als Druckentwässerung ausgeführt. Die Notentwässerung ebenfalls.
Das Regenwasser soll über ein, baulich notwendiges, etwa 50 m³ großes Löschbecken geleitet werden, um das darin enthaltene Wasser kühl zu halten. Dieses lässt sich dann als regenerativer Anteil zur Kühlung mit nutzen.
LV-MASSEN Sanitärinstallationen:
Dachentwässerung PE-Rohr ca. 150 m
Entwässerungsleitungen ca. 300 m
Edelstahlabläufe 4 St
Sanitärbausteine 40 St
Fettabscheider NS 10 1 St
Pumpstation 47 m³/h 1 St
Bewässerungsleitungen VA + techn. Wärmedämmung ca. 250 m
Mehrschichtverbundrohr ca. 230 m
Weichwasseranlage 5 m³/h 1 St
Objekte und Armaturen 40 St
Behinderten-WC-Anlage 1 St
Durchlauferhitzer ca. 12 St