Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI 2021 §51 und der Bauphysik gem. HOAI 2021 Anlage 1.2 (im Einzelnen s. II.2.4) - Neubau Kommunikationszentrum FORUM, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Friedrich-Schiller-Universität Jena KdöR

Die Friedrich-Schiller-Universität beabsichtigt die Entwicklung des Kommunikationszentrums FORUM im Innenstadtbereich von Jena, zwischen dem historischen Stadtzentrum und dem entstehenden Inselplatz-Campus. Der Neubau muss als fester Ort der informellen Begegnung zwischen Stadtbevölkerung und wissenschaftlicher Community sowie durch Verankerung des Welcome Services der FSU Jena als zentrale Anlaufstelle für internationale Gäste der Universität und ihrer wissenschaftlichen Partner dienen.
Im Rahmen der Maßnahme soll das "Griesbachsche Auditorium" denkmalgerecht umgebaut und mit dem Neubau verbunden werden. Das Raumprogramm umfasst eine Nutzungsfläche von rund 1.450 qm und gliedert sich neben Büro- und Kommunikationsflächen auch in Flächen für ein gastronomisches Angebot sowie Wohnflächen auf.
Das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs, dessen Ergebnis Ende Mai 2022 vorliegen wird, liefert die Grundlage der baulichen Entwicklung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-04-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-03-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-03-29 Auftragsbekanntmachung
2022-04-08 Ergänzende Angaben
2022-12-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: FORUM VgV 04/2022
Kurze Beschreibung:
Die Friedrich-Schiller-Universität beabsichtigt die Entwicklung des Kommunikationszentrums FORUM im Innenstadtbereich von Jena, zwischen dem historischen Stadtzentrum und dem entstehenden Inselplatz-Campus. Der Neubau muss als fester Ort der informellen Begegnung zwischen Stadtbevölkerung und wissenschaftlicher Community sowie durch Verankerung des Welcome Services der FSU Jena als zentrale Anlaufstelle für internationale Gäste der Universität und ihrer wissenschaftlichen Partner dienen. Im Rahmen der Maßnahme soll das "Griesbachsche Auditorium" denkmalgerecht umgebaut und mit dem Neubau verbunden werden. Das Raumprogramm umfasst eine Nutzungsfläche von rund 1.450 qm und gliedert sich neben Büro- und Kommunikationsflächen auch in Flächen für ein gastronomisches Angebot sowie Wohnflächen auf. Das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs, dessen Ergebnis Ende Mai 2022 vorliegen wird, liefert die Grundlage der baulichen Entwicklung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Jena, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Friedrich-Schiller-Universität Jena KdöR
Postanschrift: c/o Universität Jena Servicegesellschaft mbH, Hans-Knöll-Str. 1
Postleitzahl: 07745
Postort: Jena
Kontakt
Internetadresse: http://www.uni-jena.de 🌏
E-Mail: forum@uni-jena.de 📧
Telefon: +49 36419400470 📞
Fax: +49 36419400472 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYDD/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYDD 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-03-29 📅
Einreichungsfrist: 2022-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 065-170969
ABl. S-Ausgabe: 65
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Name des Unternehmens ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (2) Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er/sie sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. (3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s.o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen. (4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform (siehe Ziff. I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet. (5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien (Stufe 2): Die Angebotsinhalte zu nichtpreislichen bewertungsrelevanten Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nichtpreisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind einmalig mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation bewertet (s.a. Hinweise in der Bewertungsmatrix); eine erneute Vorlage dieser Angebotsbestandteile mit nachfolgenden Angeboten, insbesondere dem finalen Angebot, ist nicht vorgesehen. Bewertung der qualitativen (nichtpreislichen) Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 295 Punkte erreicht werden. Bewertung Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 - niedrigster Preis). (6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung die Frist für die Einreichung der finalen Honorarangebote auf 15 Tage festzulegen. (7) Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen. Bekanntmachungs-ID: Bekanntmachungs-ID: CXS0YHJYYDD
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Friedrich-Schiller-Universität beabsichtigt die Entwicklung des Kommunikationszentrums FORUM im Innenstadtbereich von Jena, zwischen dem historischen Stadtzentrum und dem entstehenden Inselplatz-Campus. Der Neubau muss als fester Ort der informellen Begegnung zwischen Stadtbevölkerung und wissenschaftlicher Community sowie durch Verankerung des Welcome Services der FSU Jena als zentrale Anlaufstelle für internationale Gäste der Universität und ihrer wissenschaftlichen Partner dienen.
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Im Rahmen der Maßnahme soll das "Griesbachsche Auditorium" denkmalgerecht umgebaut und mit dem Neubau verbunden werden. Das Raumprogramm umfasst eine Nutzungsfläche von rund 1.450 qm und gliedert sich neben Büro- und Kommunikationsflächen auch in Flächen für ein gastronomisches Angebot sowie Wohnflächen auf.
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Das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs, dessen Ergebnis Ende Mai 2022 vorliegen wird, liefert die Grundlage der baulichen Entwicklung.
Die geplante Baumaßnahme umfasst im Einzelnen folgende Maßnahmen:
1. Neubau eines Kommunikationszentrums - Im Neubau sind neben Räumen für den Veranstaltungs-/ Konferenzbereich (Empfangsbereich, Mehrzweck-/Seminarräume) auch Räume für die Gastronomie (Zubereitungsküche mit andienenden Räumen wie Lager-, Abstell-, Müll- und Sozialräumen sowie einem Gastraum), Appartements mit einem gemeinschaftlichen Raum mit Küche und Büroräumen angeordnet; Erschließungstreppenhaus mit Personenaufzug.
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2. Denkmalgerechter Umbau des "Griesbachschen Auditoriums" als Teil des neuen Kommunikationszentrums und Verbindung mit dem Neubau - Nutzung: Foyer-, Büro-, Lager- und Sanitärflächen. Das "Griesbachsche Auditorium" besteht aus einem Erd-, einem Obergeschoss und einem nicht ausgebauten Dachgeschoss. Das 3-geschosssige Gebäude wurde in Mauerwerksbauweise mit Holzbalkendecken errichtet (ca. 400 qm BGF). Das Dach ist als Schrägdach mit hölzernem Dachstuhl, Ziegeleindeckung und ohne Dachgauben ausgeführt. Für die Umnutzung sind nach mehrjährigem Leerstand nun Sanierungs-/ Umbauarbeiten geplant; Umbau/ Herrichtung der Flächen für eine Nutzung entsprechend des Architektenentwurfs. Zudem soll eine Anbindung an den Neubau erfolgen;
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Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültigem GEG 2020 erfolgen. Die Wärmeversorgung soll entsprechend der Fernwärmesatzung der Stadt Jena über die anliegende Fernwärme erfolgen.
Im Ergebnis sollen architektonisch ansprechende Gebäude sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb ermöglichen.
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude für wissenschaftliche Lehre und Forschung (Hörsaal, Institutsgebäude); 2. Art der Baumaßnahme: Neubau / denkmalgerechter Umbau; 3. Größenordnungen: rd. 2.620 qm BGF insgesamt (davon ca. 390 qm Bestandsgebäude); 4. Geschätzte Baukosten (Summe Kostengruppen 300 bis 400 nach DIN 276): ca. 6,95 Mio. EUR brutto.
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Die beabsichtigte Beauftragung umfasst folgende Leistungsbereiche:
A. Tragwerksplanung gemäß HOAI 2021 §51, Grundleistungen Leistungsphase 1-6, sowie ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, hier: Leistungsbild).
B. Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanz, Bauakustik, Raumakustik) gemäß HOAI 2021 Anlage 1.2: Grundleistungen Leistungsphasen 1-7, sowie ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, hier: Leistungsbild).
Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind nur Angaben/Nachweise für das Leistungsbild der Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 §51 (Leistungsbereich A) zu erbringen. Die Fachplaner für den Leistungsbereich B sind erst in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens (im Falle der Einladung zur Verhandlung) zu benennen. Bestandteil der Honorarabfrage in der 2. Stufe werden die Leistungsbereiche A bis B.
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Das Projekt wird teilweise mit Spendengeldern der Carl-Zeiss-Stiftung finanziert. Die entsprechenden Finanzierungsbedingen sind zu beachten.
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Folgende Unterlagen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): Machbarkeitsstudie; im Falle der Angebotsaufforderung/ Einladung zur Verhandlung unterzeichnet vorzulegen: Verpflichtung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (sofern zutreffend auch für NU) / Verpflichtung Tariftreue, Mindestentgelt und Entgeltgleichheit (sofern zutreffend auch für NU) nach dem Thüringer Vergabegesetz [ThürVgG].
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Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 08/2022; 2. Fertigstellung rohbaurelevanter Maßnahmen bis 10/2024; Realisierung bis 4. Quartal 2025; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Dauer: 32 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus können keinerlei Ansprüche abgeleitet werden.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.
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(2) Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphase 1-4 gemäß HOAI §51 (1.Stufe) zu beauftragen (Leistungsbereich B analog), soweit nach Ziff. II.2.4 Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung.
(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen sowie die Genehmigungsfähigkeit.
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(4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (hierfür wird ein Formblatt herausgegeben) u.a. folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen: Verpflichtung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (auch für NU, sofern zutreffend) / Verpflichtung Tariftreue, Mindestentgelt und Entgeltgleichheit (auch für NU, sofern zutreffend) nach dem Thüringer Vergabegesetz [ThürVgG].
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Es werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen (s. Ziff. II.2.4) hinaus insbesondere folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebote, Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (u.a. Leistungsbild).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 07743 Jena

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:
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(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
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b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2), dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen.
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2), dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1.
f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Pkt. 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV und die Erklärungen bzgl. wirtschaftlicher Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gem. §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblatt). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
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(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
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- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters / einer Bietergemeinschaft, führen - wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt - unter Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher zu machen; fehlen Angaben oder sind unvollständig - ggf. auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
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(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Nettojahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2019, 2020, 2021 [ggf. Prognose]) sowie zum Netto-Jahresumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2021 §51 (Teilnahmeantrag Punkt 4.1).
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Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
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(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten: Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
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Für eine Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2021 §51 im Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2019, 2020, 2021 [ggf. Prognose]): Mindestanforderung: mindestens 140.000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt - unter Berücksichtigung der relevanten Angaben ev. Eignungsverleiher zu machen; fehlen Angaben oder sind unvollständig - ggf. auf Nachforderung gem. VgV §56 (2) - wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
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(1) Darstellung (Teilnahmeantrag 4.2) der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2019, 2020, 2021) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2021 §51 aufgeschlüsselt in (anzugeben ist das Vollzeitäquivalent):
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a. Ingenieure (inklusive Führungskräfte) im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2021 §51 insgesamt;
b. Ingenieure (inklusive Führungskräfte) im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2021 §51 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Pkt. 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Für das in Ziffer II.1.4 und II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) mindestens 2 und maximal 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden (sofern im Teilnahmeantrag abgefragt):
- Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land/Auftraggeber;
- Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103;
- bei Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmern: Auftragnehmer (Name des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmers);
- Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen);
- Datum Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten;
- Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300 und 400 nach DIN 276) in Euro netto;
- Bruttogrundfläche BGF;
- Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2021 §52);
- Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2021 §51
- Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2021 §2 (Neubau-/Erweiterungsbaumaßnahme / Bauen im Bestand [Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme] / Andere [Instandhaltung, Instandsetzung, Wiederaufbau u.ä.]).
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem zusätzliche Angaben (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2) zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend, nicht zwingend für die Wertungsfähigkeit der Referenzen). Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.
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Die Referenzprojekte müssen auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1. Anzahl (anzugeben ist das Vollzeitäquivalent) der festangestellten Architekten und Ingenieure (inklusive Führungskräfte) im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2021 §51 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: mindestens 3 pro Jahr im Durchschnitt, davon mindestens 2 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
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2. Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mindestens 2 oder maximal 3 Referenzprojekte), die folgende Bedingungen erfüllen:
1. Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten in den letzten 6 Jahren (im Zeitraum 03/2016 bis 02/2022);
2. Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) größer/gleich 2,0 Mio. Euro netto.
Für die mindestens 2 oder maximal 3 Referenzprojekte, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung "Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103";
b) mindestens 1 Referenzprojekt mit der Zuordnung Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme i.S. HOAI §2;
c) mindestens 1 Referenzprojekt mit der Zuordnung Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme i.S. HOAI §2;
d) mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) größer/gleich 4,0 Mio. Euro netto;
e) mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone im Sinne HOAI 2021 §52 größer/gleich 3;
f.) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 im Sinne HOAI 2021 §51 durchgängig erbracht wurden;
Alle Mindestanforderungen müssen in einem oder mehreren Referenzprojekten (maximal 3) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure (VgV §75 [1-3] in Verbindung mit VgV §44):
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche und/oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehenden Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (s. Pkt. 6).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Die örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis und nach Bedarf des Auftraggebers sicher zu stellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
(2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Bundes und des Freistaats Thüringen.
(3) Erfüllung der im Vertrag/in den Anlagen zum Vertrag beschriebenen Vorgaben.
(4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.11.
(5) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gem. §1 Verpflichtungsgesetz abgeben.
(6) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziffer III.1.2.
(7) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2021). Einschätzung AG bzgl. Honorarzone gem. §52: HZ III.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3 einschließlich geforderter Anlagen.
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt: 565 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 115 Punkte; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 450 Punkte).
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Wertung im Einzelnen (max. Punktzahl bei):
1.1 Nettojahresgesamtumsatz: größer 320.000 EUR netto;
1.2 Nettojahresumsatz für vgl. Dienstleistungen: größer 240.000 EUR netto;
2.1.1 Anzahl (Vollzeitäquivalent) der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Tragwerksplanung gem. HOAI 2021 §51 im Mittel der letzten 3 Jahre (2021, 2020, 2019): größer 6;
2.2.1-2.2.5 Referenzprojekte übergeordnet (Referenzprojekte 5.2.1-5.2.3):
2.2.1 öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103;
2.2.2: Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) in EURO netto: größer 4,0 Mio. EUR; 2.2.3 Bruttogrundfläche BGF: größer/gleich 2.000 qm;
2.2.4 Honorarzone(n) im Sinne HOAI 2021 §52: größer/gleich HZ 3;
2.2.5 Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2021 §51: größer/gleich 6 LPh;
2.2.6-2.2.14 Zusätzliche Angaben (je Leistung/Projektmerkmal geht max. ein Referenzprojekt positiv in die Wertung ein):
2.2.6 Neubau- bzw. Erweiterungsbau in Massivbauweise;
2.2.7 Prüfung und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz;
2.2.8 Mauerwerksinstandsetzung (Instandsetzung/ Umbau/ Sanierung eines denkmalgeschützten Objektes);
2.2.9 Nachweise zum konstruktiven Brandschutz;
2.2.10 Statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörende Konstruktionen (hier: Fassaden);
2.2.11 Statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörende Konstruktionen (hier: Traggerüst);
2.2.12 Mitwirken bei der Prüfung und Wertung von Nebenangeboten;
2.2.13 Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen;
2.2.14 Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen.
Detaillierte Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden (Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], Dokument "Teilnahmeantrag" [Ordner "Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente"]).
(3) Eine Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden erfolgt nur, wenn mehr als fünf Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen. In diesem Fall ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los. (§75 [6] VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-05-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Universität Jena Servicegesellschaft mbH
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYDD/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Fiebig Schönwälder Zimmer | Architektur + Stadtplanung
Postanschrift: Bülowstraße 66
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10783
Telefon: +49 3021751920 📞
E-Mail: info@planungskultur.de 📧
Fax: +49 3021751859 📠
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: https://planungskultur.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
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Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Name des Unternehmens ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
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Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
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Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er/sie sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
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(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s.o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
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(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform (siehe Ziff. I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet.
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(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien (Stufe 2): Die Angebotsinhalte zu nichtpreislichen bewertungsrelevanten Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nichtpreisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind einmalig mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation bewertet (s.a. Hinweise in der Bewertungsmatrix); eine erneute Vorlage dieser Angebotsbestandteile mit nachfolgenden Angeboten, insbesondere dem finalen Angebot, ist nicht vorgesehen.
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Bewertung der qualitativen (nichtpreislichen) Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 295 Punkte erreicht werden.
Bewertung Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 - niedrigster Preis).
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(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung die Frist für die Einreichung der finalen Honorarangebote auf 15 Tage festzulegen.
(7) Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
Bekanntmachungs-ID:
Bekanntmachungs-ID: CXS0YHJYYDD

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 361573321276 📞
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de 📧
Fax: +49 361573321059 📠
Internetadresse: https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen.
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Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß §160 (3) GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 (2) GWB bleibt unberührt.
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß §134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10 Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bewerber/Bieter kommt es nicht an.
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Die Unwirksamkeit gem. § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der Bewerber und Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 065-170969 (2022-03-29)
Ergänzende Angaben (2022-04-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-04-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 073-196501
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 065-170969
ABl. S-Ausgabe: 73
Quelle: OJS 2022/S 073-196501 (2022-04-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-12-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 235-676490
ABl. S-Ausgabe: 235
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Ziff. II.1.7 und Ziff. V.2.4: Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen. Bekanntmachungs-ID: CXS0YHJYW71THF2D
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument "Zuschlagskriterien" im Ordner "Sonstiges" [Zuschlagskr-Forum-VgV-TWP])
Qualitätskriterium (Gewichtung): 32
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strukturelle Herangehensweise / Konzept für konkrete Projektabwicklung (s.o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen [mit Reflektion auf den zu vergebenden Auftrag] (s.o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 27
Preis (Gewichtung): 20.34

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-10-05 📅
Name: R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Oedenberger Straße 55-59
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90491
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 91156924280 📞
E-Mail: info.nuernberg@ruffert-ingenieure.de 📧
Land: Nürnberg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://ruffert-ingenieure.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Ziff. II.1.7 und Ziff. V.2.4: Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
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Bekanntmachungs-ID: CXS0YHJYW71THF2D
Quelle: OJS 2022/S 235-676490 (2022-12-01)