Beschreibung der Beschaffung
Bei dem Projekt handelt es sich um den Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit 1-Feld-Sporthalle. Ausschreibungsgegenstand sind Sanitäranlagen gemäß Leistungsverzeichnis. Die Schule weist eine Bruttogeschoßfläche (BGF) von ca. 6.700 m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 30.000 m³ auf. Zum Raumprogramm gehören auch eine Mensa und Ganztagsbereiche. Zur Baukonstruktion: Das Untergeschoss der Sporthalle (Sohle und Wände) sowie die Sohlplatten der nicht unterkellerten Gebäudeteile werden als wasserundurchlässige (WU-) Stahlbetonbauteile ausgeführt. Bereichsweise erhöhte Lasten werden in Form aufgedickter Vouten in den Baugrund geleitet. Die nicht unterkellerten
Sohlplatten erhalten umlaufend eine Frostschürze. Die Außen- und Innenwände sowie die Stützen im EG bestehen wie die Geschossdecke über EG aus Stahlbeton, z.T. in Sichtbetonoberfläche. Einige Unterzüge werden teilweise in Stahl-Beton-Verbundbauweise ausgebildet. Im OG bestehen die gebäudeteilenden Brandwände sowie die Treppenraumwände aus
Stahlbeton. Alle Außenwände im OG werden in Holzrahmenbauweise erstellt, die Innenwände im OG zum größten Teil in Holztafelbauweise. Bei der Dachdecke über OG handelt es sich um eine Rippendecke in Holzbauweise mit umlaufender Attika, das Dachtragwerk der Sporthalle besteht aus Bindern in Holzbauweise mit einem Trapezblechdach. Die genaue Lage der Bohrungen und Befestigungen in Holzbauteilen sind im Vorfeld mit der Objektüberwachung und mit dem für Holzbau zuständigen Unternehmen abzustimmen. Zur Gebäudehülle: Alle Fassaden werden als hinterlüftete Fassaden in Holzbauweise mit einer Verschalung aus Lärche ausgeführt. Türen und Fenster sind Aluminium- und Holz-Aluminium-Konstruktionen, z.T. auch Stahlkonstruktionen mit Türantrieben. Die Fensterelemente erhalten außenliegende Senkrechtmarkisen als Sonnenschutz. Das Dach wird als Flachdach (Warmdach) mit Attikaentwässerung und einer Dachbegrünung sowie begehbaren Dachflächen aus Betonsteinbelag im Bereich der Dachterrassen umgesetzt. Die Wärmedämmebene wird unter dem Baukörper als druckfeste Wärmedämmung weitergeführt. Zum Innenausbau: Nichttragende Innenwände sind als beplankte Metallständerwände und Installationswände bzw.
WC-Trennwandanlagen vorgesehen. Alle Wandflächen, bis auf die Sichtetonflächen, werden innenseitig gespachtelt und farbbehandelt, in den WC- und Küchenbereichen sind Wandfliesen geplant. Die massiven Holztrennwände im OG erhalten eine Lasur.
Aufenthaltsbereiche und Flure werden mit akustisch wirksamen Unterdecken aus Gipskartonlochplatten und Holzwolleleichtbauplatten ausgestattet. In Nass- und Küchenbereichen kommen Rasterdecken zum Einsatz.
Alle Böden werden mit schwimmenden Estrichen, z.T. als Heizestriche und im Bereich der Verkehrsflächen mit nachbearbeiteten Sichtoberflächen, aufgebaut. Unterrichtsräume erhalten einen Oberbodenbelag aus
Linoleum, zudem sind in Teilbereichen Bodenfliesen sowie Teppich vorgesehen. Bei den flurteilenden Innentüren handelt es sich um Stahl-Rahmentüren, z.T. mit Brandschutzanforderungen
und mit Feststellanlagen oder Freilaufschließern, bei den Türen zu Klassen-, Gruppen- und sonstigen Schulräumen um Holzblockzargen mit Glaselementen und Türflügeln mit Schichtstoffoberfläche, bei den
sonstigen Innentüren um Stahlzargen mit Türflügeln mit Schichtstoffoberfläche. Die Möblierung erfolgt zu großen Teilen in Form fest eingebauter Schränke und raumbildender Ausbauten. In
den Klassenräumen ist die Lüftungsanlage in die Schrankfronten integriert.