Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betreibt in Gorleben ein zentrales Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle. Die dafür vorhandene Lagerhalle (BZG) soll im Rahmen baulicher Maßnahmen sicherungstechnisch nachgerüstet werden. Die Nachrüstung beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung einer Stahlbetonwand (Schutzwand) umlaufend um die vorhandene Lagerhalle mit Eingriffen in den Baugrund (Baugruben, Umbau der unterirdischen Wirtschaft und Tiefgründung mittels Bohrpfählen). Zusätzlich sind in direkter Anbindung an die Stahlbetonwand vier Schutzräume und ein Personenvereinzelungsgebäude zu errichten. Im Zwischenraum zwischen neuer Stahlbetonwand und der vorhandenen Lagerhalle BZG (Längsseiten) sind unterirdische Flüssigkeitssammelkanäle herzustellen. Weiterhin beinhaltet der Leistungsumfang den Bau einer unterirdischen Sicherungszentrale (SiZe). Auch für diese Maßnahme sind umfangreiche Tiefbauarbeiten (überschnittene Bohrpfahlwand, rückverankerte Unterwasserbetonsohle) erforderlich.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-06-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-05-19.
Auftragsbekanntmachung (2022-05-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Menge oder Umfang:
Erläuterung des LeistungsumfangsUnterirdische WirtschaftDie vorhandene Ver- und Entsorgung der Medien des BZG liegt teilweise im Gründungsbereich der neu zu erstellenden Stahlbetonwand sowie der Flüssigkeitssammelkanäle. Aus diesem Grund werden Leitungen bzw. Bauwerke verlegt. Im Wesentlichen handelt es sich um:• Regen- und Schmutzwasserkanäle einschließlich der Schachtbauwerke östlich und westlich des BZG• Trinkwasserleitung südöstlich des BZG• Löschwasserleitungen inkl. Hydranten östlich, westlich und nördlich des BZG• Kabeltrassen inkl. SchächtenDie sonstigen Kabelschächte und -trassen bleiben weitgehend bestehen. Für diese Bauwerke werden im Fundamentbereich Durchbrüche und Aussparungen vorgesehen. Stahlbetonwand (Schutzwand)Die Stahlbetonwand wird mit einem Abstand umlaufend um das BZG errichtet. Sie ist mit einer Höhe von ca. XX m und einer Dicke von mindestens XX cm, herzustellen. Für die Herstellung der Schutzwand werden XX m³ Beton benötigt. Die Innen- und Außenseiten sind Sichtbetonflächen. Die Stahlbetonwand erhält auf der Außenseite einen Anstrich. Die Stahlbetonwand wird über eine Pfahlgründung mit Streifenfundament tiefgegründet. Insgesamt ist die Herstellung von XX Pfählen geplant. Für das Streifenfundament sind ca. XX m³ Beton vorgesehen.SchutzräumeIm Zwischenraum zwischen den Außenwänden des BZG und der neuen Stahlbetonwand werden vier Schutzräume in Stahlbetonbauweise hergestellt. PersonenvereinzelungsgebäudeVor der Stahlbetonwand wird ein Anbau als Zugang bzw. Personenvereinzelung errichtet. Der Anbau wird auf einer Bodenplatte als Stahlkonstruktion erstellt und erhält ein Pultdach. FlüssigkeitssammelkanäleIm Zwischenraum zwischen den Außenwänden des BZG und der neuen Stahlbetonwand werden an den Längsseiten unterirdische Flüssigkeitssammelkanäle aus Stahlbetonfertigteilen mit Edelstahlauskleidung errichtet. Erdung und BlitzschutzDie neue Stahlbetonwand sowie die Personenvereinzelung und sonstige großflächige Metallkomponenten (z. B. Türen und Tore) werden in das vorhandene Erdungs- und Blitzschutznetz eingebunden. Sicherungszentrale (SiZe)Die Sicherungszentrale ist in einem eigenen Baufeld zu errichten. Die Baugrube wird durch eine überschnittene Bohrpfahlwand und eine Unterwasserbetonsohle hergestellt. Die Sicherungszentrale wird als massive Stahlbetonkonstruktion hergestellt. Mit Ausnahme des Gebäudezugangs befindet sich die Sicherungszentrale vollständig unterhalb der Tagesoberfläche.Für die Herstellung der SiZe ist der Einbau von XX m³ Beton vorgesehen. Der oberirdische Eingangsbereich wird durch eine Stahlkonstruktion hergestellt. Insgesamt werden für dieses Projekt ca. 8.000 m3 Beton und ca. 350 Bohrpfähle veranschlagt.
Erläuterung des LeistungsumfangsUnterirdische WirtschaftDie vorhandene Ver- und Entsorgung der Medien des BZG liegt teilweise im Gründungsbereich der neu zu erstellenden Stahlbetonwand sowie der Flüssigkeitssammelkanäle. Aus diesem Grund werden Leitungen bzw. Bauwerke verlegt. Im Wesentlichen handelt es sich um:• Regen- und Schmutzwasserkanäle einschließlich der Schachtbauwerke östlich und westlich des BZG• Trinkwasserleitung südöstlich des BZG• Löschwasserleitungen inkl. Hydranten östlich, westlich und nördlich des BZG• Kabeltrassen inkl. SchächtenDie sonstigen Kabelschächte und -trassen bleiben weitgehend bestehen. Für diese Bauwerke werden im Fundamentbereich Durchbrüche und Aussparungen vorgesehen. Stahlbetonwand (Schutzwand)Die Stahlbetonwand wird mit einem Abstand umlaufend um das BZG errichtet. Sie ist mit einer Höhe von ca. XX m und einer Dicke von mindestens XX cm, herzustellen. Für die Herstellung der Schutzwand werden XX m³ Beton benötigt. Die Innen- und Außenseiten sind Sichtbetonflächen. Die Stahlbetonwand erhält auf der Außenseite einen Anstrich. Die Stahlbetonwand wird über eine Pfahlgründung mit Streifenfundament tiefgegründet. Insgesamt ist die Herstellung von XX Pfählen geplant. Für das Streifenfundament sind ca. XX m³ Beton vorgesehen.SchutzräumeIm Zwischenraum zwischen den Außenwänden des BZG und der neuen Stahlbetonwand werden vier Schutzräume in Stahlbetonbauweise hergestellt. PersonenvereinzelungsgebäudeVor der Stahlbetonwand wird ein Anbau als Zugang bzw. Personenvereinzelung errichtet. Der Anbau wird auf einer Bodenplatte als Stahlkonstruktion erstellt und erhält ein Pultdach. FlüssigkeitssammelkanäleIm Zwischenraum zwischen den Außenwänden des BZG und der neuen Stahlbetonwand werden an den Längsseiten unterirdische Flüssigkeitssammelkanäle aus Stahlbetonfertigteilen mit Edelstahlauskleidung errichtet. Erdung und BlitzschutzDie neue Stahlbetonwand sowie die Personenvereinzelung und sonstige großflächige Metallkomponenten (z. B. Türen und Tore) werden in das vorhandene Erdungs- und Blitzschutznetz eingebunden. Sicherungszentrale (SiZe)Die Sicherungszentrale ist in einem eigenen Baufeld zu errichten. Die Baugrube wird durch eine überschnittene Bohrpfahlwand und eine Unterwasserbetonsohle hergestellt. Die Sicherungszentrale wird als massive Stahlbetonkonstruktion hergestellt. Mit Ausnahme des Gebäudezugangs befindet sich die Sicherungszentrale vollständig unterhalb der Tagesoberfläche.Für die Herstellung der SiZe ist der Einbau von XX m³ Beton vorgesehen. Der oberirdische Eingangsbereich wird durch eine Stahlkonstruktion hergestellt. Insgesamt werden für dieses Projekt ca. 8.000 m3 Beton und ca. 350 Bohrpfähle veranschlagt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Postanschrift: Frohnhauser Str. 67
Postleitzahl: 45127
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: https://bgz.de/🌏
E-Mail: joerg.dinstuhl@bgz.de📧
Telefon: +49 2012796-1674📞
Fax: +49 2012796-21674 📠
Die Vergabeunterlagen zum Teilnahmeantrag werden kostenlos auf der Vergabeplattform des Subreports unter https:// www.subreport.de zum elektronischen Download zur Verfügung gestellt. Unter Angabe der ELVIS-IDNr.: E63628811 gelangen Sie direkt zu den Vergabeunterlagen.
Die Kommunikation verläuft über die Vergabeplattform des Subreports.
Die BGZ empfiehlt eine einmalige Registrierung bei Subreport. Diese ist kostenlos. Erfolgt keine Registrierung, müssen Bewerber eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren durch selbstständige Einsicht in Subreport verfolgen.
Der Teilnahmeantrag, einschließlich aller Nachweise und Referenzen ist elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform des Subreports unter https://www.subreport.de/ über die ELVIS-ID-Nr.: E63628811 einzureichen.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. der Eingang der Angebote erfolgt schriftlich.
Die Vergabeunterlagen zum Teilnahmeantrag werden kostenlos auf der Vergabeplattform des Subreports unter https:// www.subreport.de zum elektronischen Download zur Verfügung gestellt. Unter Angabe der ELVIS-IDNr.: E63628811 gelangen Sie direkt zu den Vergabeunterlagen.
Die Kommunikation verläuft über die Vergabeplattform des Subreports.
Die BGZ empfiehlt eine einmalige Registrierung bei Subreport. Diese ist kostenlos. Erfolgt keine Registrierung, müssen Bewerber eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren durch selbstständige Einsicht in Subreport verfolgen.
Der Teilnahmeantrag, einschließlich aller Nachweise und Referenzen ist elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform des Subreports unter https://www.subreport.de/ über die ELVIS-ID-Nr.: E63628811 einzureichen.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. der Eingang der Angebote erfolgt schriftlich.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betreibt in Gorleben ein zentrales Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle. Die dafür vorhandene Lagerhalle (BZG) soll im Rahmen baulicher Maßnahmen sicherungstechnisch nachgerüstet werden. Die Nachrüstung beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung einer Stahlbetonwand (Schutzwand) umlaufend um die vorhandene Lagerhalle mit Eingriffen in den Baugrund (Baugruben, Umbau der unterirdischen Wirtschaft und Tiefgründung mittels Bohrpfählen).
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betreibt in Gorleben ein zentrales Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle. Die dafür vorhandene Lagerhalle (BZG) soll im Rahmen baulicher Maßnahmen sicherungstechnisch nachgerüstet werden. Die Nachrüstung beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung einer Stahlbetonwand (Schutzwand) umlaufend um die vorhandene Lagerhalle mit Eingriffen in den Baugrund (Baugruben, Umbau der unterirdischen Wirtschaft und Tiefgründung mittels Bohrpfählen).
Zusätzlich sind in direkter Anbindung an die Stahlbetonwand vier Schutzräume und ein Personenvereinzelungsgebäude zu errichten. Im Zwischenraum zwischen neuer Stahlbetonwand und der vorhandenen Lagerhalle BZG (Längsseiten) sind unterirdische Flüssigkeitssammelkanäle herzustellen.
Zusätzlich sind in direkter Anbindung an die Stahlbetonwand vier Schutzräume und ein Personenvereinzelungsgebäude zu errichten. Im Zwischenraum zwischen neuer Stahlbetonwand und der vorhandenen Lagerhalle BZG (Längsseiten) sind unterirdische Flüssigkeitssammelkanäle herzustellen.
Weiterhin beinhaltet der Leistungsumfang den Bau einer unterirdischen Sicherungszentrale (SiZe). Auch für diese Maßnahme sind umfangreiche Tiefbauarbeiten (überschnittene Bohrpfahlwand, rückverankerte Unterwasserbetonsohle) erforderlich.
Menge oder Umfang:
Erläuterung des Leistungsumfangs
Unterirdische Wirtschaft
Die vorhandene Ver- und Entsorgung der Medien des BZG liegt teilweise im Gründungsbereich der neu zu erstellenden Stahlbetonwand sowie der Flüssigkeitssammelkanäle. Aus diesem Grund werden Leitungen bzw. Bauwerke verlegt. Im Wesentlichen handelt es sich um:
Die vorhandene Ver- und Entsorgung der Medien des BZG liegt teilweise im Gründungsbereich der neu zu erstellenden Stahlbetonwand sowie der Flüssigkeitssammelkanäle. Aus diesem Grund werden Leitungen bzw. Bauwerke verlegt. Im Wesentlichen handelt es sich um:
• Regen- und Schmutzwasserkanäle einschließlich der Schachtbauwerke östlich und westlich des BZG
• Trinkwasserleitung südöstlich des BZG
• Löschwasserleitungen inkl. Hydranten östlich, westlich und nördlich des BZG
• Kabeltrassen inkl. Schächten
Die sonstigen Kabelschächte und -trassen bleiben weitgehend bestehen. Für diese Bauwerke werden im Fundamentbereich Durchbrüche und Aussparungen vorgesehen.
Stahlbetonwand (Schutzwand)
Die Stahlbetonwand wird mit einem Abstand umlaufend um das BZG errichtet. Sie ist mit einer Höhe von ca. XX m und einer Dicke von mindestens XX cm, herzustellen. Für die Herstellung der Schutzwand werden XX m³ Beton benötigt. Die Innen- und Außenseiten sind Sichtbetonflächen. Die Stahlbetonwand erhält auf der Außenseite einen Anstrich.
Die Stahlbetonwand wird mit einem Abstand umlaufend um das BZG errichtet. Sie ist mit einer Höhe von ca. XX m und einer Dicke von mindestens XX cm, herzustellen. Für die Herstellung der Schutzwand werden XX m³ Beton benötigt. Die Innen- und Außenseiten sind Sichtbetonflächen. Die Stahlbetonwand erhält auf der Außenseite einen Anstrich.
Die Stahlbetonwand wird über eine Pfahlgründung mit Streifenfundament tiefgegründet. Insgesamt ist die Herstellung von XX Pfählen geplant. Für das Streifenfundament sind ca. XX m³ Beton vorgesehen.
Schutzräume
Im Zwischenraum zwischen den Außenwänden des BZG und der neuen Stahlbetonwand werden vier Schutzräume in Stahlbetonbauweise hergestellt.
Personenvereinzelungsgebäude
Vor der Stahlbetonwand wird ein Anbau als Zugang bzw. Personenvereinzelung errichtet. Der Anbau wird auf einer Bodenplatte als Stahlkonstruktion erstellt und erhält ein Pultdach.
Flüssigkeitssammelkanäle
Im Zwischenraum zwischen den Außenwänden des BZG und der neuen Stahlbetonwand werden an den Längsseiten unterirdische Flüssigkeitssammelkanäle aus Stahlbetonfertigteilen mit Edelstahlauskleidung errichtet.
Erdung und Blitzschutz
Die neue Stahlbetonwand sowie die Personenvereinzelung und sonstige großflächige Metallkomponenten (z. B. Türen und Tore) werden in das vorhandene Erdungs- und Blitzschutznetz eingebunden.
Sicherungszentrale (SiZe)
Die Sicherungszentrale ist in einem eigenen Baufeld zu errichten. Die Baugrube wird durch eine überschnittene Bohrpfahlwand und eine Unterwasserbetonsohle hergestellt.
Die Sicherungszentrale wird als massive Stahlbetonkonstruktion hergestellt. Mit Ausnahme des Gebäudezugangs befindet sich die Sicherungszentrale vollständig unterhalb der Tagesoberfläche.
Für die Herstellung der SiZe ist der Einbau von XX m³ Beton vorgesehen. Der oberirdische Eingangsbereich wird durch eine Stahlkonstruktion hergestellt.
Insgesamt werden für dieses Projekt ca. 8.000 m3 Beton und ca. 350 Bohrpfähle veranschlagt.
Referenznummer: 007/10138251
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gorleben / Niedersachsen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister oder vergleichbare Bescheinigung nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist in Kopie, nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6a VS VOB/A. Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 5.000.000 EUR für Personenschäden, 5.000.000 EUR für Sachschäden und 5.000.000 EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 5.000.000 EUR für Personenschäden, 5.000.000 EUR für Sachschäden und 5.000.000 EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird.
Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ zu verwenden.
Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EURO jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2019, 2020, 2021), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EURO jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2019, 2020, 2021), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
Mindeststandards:
Der jeweilige Jahresumsatz muss mindestens 15.000.000,00 EUR (netto) betragen (Mindeststandard). Bei Bietergemeinschaften muss der vorgenannte Mindestumsatz von maximal drei Mitgliedern kumulativ nachgewiesen werden können. Bei Nichterfüllung der Vorgaben zum Mindestumsatz erfolgt der Ausschluss.
Der jeweilige Jahresumsatz muss mindestens 15.000.000,00 EUR (netto) betragen (Mindeststandard). Bei Bietergemeinschaften muss der vorgenannte Mindestumsatz von maximal drei Mitgliedern kumulativ nachgewiesen werden können. Bei Nichterfüllung der Vorgaben zum Mindestumsatz erfolgt der Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Darstellung (Vordruck) von mindestens drei (3) mit dem ausgeschriebenen Auftragsgegenstand vergleichbaren Referenzprojekten oder Projekten mit gleichem Schwierigkeitsgrad aus den letzten fünf (5) Jahren mit Angabe der ausgeführten Leistung, des Leistungszeitraums, der Auftragssumme sowie der Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners auf Seiten des Auftraggebers (Mindestbedingung).
Darstellung (Vordruck) von mindestens drei (3) mit dem ausgeschriebenen Auftragsgegenstand vergleichbaren Referenzprojekten oder Projekten mit gleichem Schwierigkeitsgrad aus den letzten fünf (5) Jahren mit Angabe der ausgeführten Leistung, des Leistungszeitraums, der Auftragssumme sowie der Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners auf Seiten des Auftraggebers (Mindestbedingung).
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft muss zudem angeben, welche Leistungsbestandteile er selbst ausgeführt hat. Die vorgelegten Referenzen müssen eindeutig demjenigen Unternehmen zugeordnet werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung auf sie beruft. Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck zu verwenden.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft muss zudem angeben, welche Leistungsbestandteile er selbst ausgeführt hat. Die vorgelegten Referenzen müssen eindeutig demjenigen Unternehmen zugeordnet werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung auf sie beruft. Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck zu verwenden.
Erklärung (Vordruck), dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen (auf Verlangen des Auftraggebers: Angabe der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte)
Erklärung (Vordruck), dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen (auf Verlangen des Auftraggebers: Angabe der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte)
Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ zu verwenden.
Bei Bietergemeinschaft müssen die Angaben eindeutig demjenigen Unternehmen zugeordnet werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung auf sie beruft
Mindeststandards:
Die Referenzprojekte müssen kumulativ folgende Mindestanforderungen erfüllen:
(M.1) Das Referenzprojekt beinhaltet den Bau von massiven Stahlbetonwänden, Stahlbetonfundamenten und Stahlbetondecken unter Berücksichtigung von Vorschriften zum Massenbeton.
(M.2) Das Referenzprojekt beinhaltet die Herstellung und Einbindung in vorhandene Ver- und Entsorgungsnetze und Einrichtungen (z.B. Regenwasser, Schmutz-wasser, Löschwasser, Trinkwasser, Erdung, Blitzschutz)
(M.3) Das Referenzprojekt beinhaltet Bohrpfahlgründungen aus Stahlbetongroß-bohrpfählen
(M.4) Das Referenzprojekt beinhaltet überschnittene Bohrpfahlwände (Baugrubensicherung)
(M.5) Das Referenzprojekt beinhaltet eine Unterwasserbetonsohle mit Rückverankerung
(M.6) Das Referenzprojekt beinhaltet verschiedene Stahlkonstruktionen für Nebengebäude
(M.7) Das Referenzprojekt beinhaltet Stahlbetonfertigteile
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es ist für jeden Nachunternehmer das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheitsleistung für Vertragserfüllung in Höhe von 5% der Bruttoauftragsumme
Sicherheitsleistung für Mängelanschrüche in Höhe von 3% der Bruttoschlussrechnungssumme
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: VOB/B
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmachtigtem Vertreter
Sonstige besondere Bedingungen:
Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD)
Für Tätigkeiten innerhalb des Kontrollbereiches nach § 6 AtG (Atomgesetz) im BZG ist eine Genehmigung zur Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen gemäß § 25 StrlSchG erforderlich. Es ist ein Abgrenzungsvertrag mit der BGZ hinsichtlich Strahlenschutz abzuschließen. Es ist beruflich exponiertes Personal mit gültigem Strahlenpass einzusetzen. Ein alleiniges Arbeiten ist im Kontrollbereich nicht möglich (es gilt die 2-Personen-Regel). Beim Betreten und Verlassen des Kontrollbereichs können betriebsübliche Wartezeiten entstehen. Der AN hat diese Wartezeiten in seine Zeitplanung einzubeziehen. Aus strahlenschutzrechtlichen Gründen sind die Aufenthaltszeiten im Kontrollbereich zu minimieren. Sämtliche Arbeiten, die außerhalb des BZG auszuführen sind, befinden sich außerhalb des Kontrollbereichs. Trotzdem ist auch hier der Einsatz von beruflich exponiertem Personal (Kategorie B) gemäß § 71 StrlSchV mit gültigem Strahlenpass erforderlich. Ab dem Betreten der Baustelle ist das Mitführen von Dosimetern (amtliches und betriebliches Dosimeter) vorgeschrieben. Beim Verlassen der Baustelle sind sie wieder abzulegen.
Für Tätigkeiten innerhalb des Kontrollbereiches nach § 6 AtG (Atomgesetz) im BZG ist eine Genehmigung zur Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen gemäß § 25 StrlSchG erforderlich. Es ist ein Abgrenzungsvertrag mit der BGZ hinsichtlich Strahlenschutz abzuschließen. Es ist beruflich exponiertes Personal mit gültigem Strahlenpass einzusetzen. Ein alleiniges Arbeiten ist im Kontrollbereich nicht möglich (es gilt die 2-Personen-Regel). Beim Betreten und Verlassen des Kontrollbereichs können betriebsübliche Wartezeiten entstehen. Der AN hat diese Wartezeiten in seine Zeitplanung einzubeziehen. Aus strahlenschutzrechtlichen Gründen sind die Aufenthaltszeiten im Kontrollbereich zu minimieren. Sämtliche Arbeiten, die außerhalb des BZG auszuführen sind, befinden sich außerhalb des Kontrollbereichs. Trotzdem ist auch hier der Einsatz von beruflich exponiertem Personal (Kategorie B) gemäß § 71 StrlSchV mit gültigem Strahlenpass erforderlich. Ab dem Betreten der Baustelle ist das Mitführen von Dosimetern (amtliches und betriebliches Dosimeter) vorgeschrieben. Beim Verlassen der Baustelle sind sie wieder abzulegen.
Für Arbeiten auf dem Betriebsgelände des BZG ist vom AN ausschließlich zuverlässigkeitsüberprüftes Personal gemäß § 12 b AtG einzusetzen. Der AG stellt dem AN die hierfür erforderlichen Formulare und Informationen zur Verfügung. Der AN stellt dem AG die ausgefüllten Formulare unverzüglich nach Beauftragung zur Weiterleitung an die zuständige Behörde zur Verfügung. Personen ohne gültigen Nachweis der Zuverlässigkeit sind grundsätzlich nicht zugelassen. In Fällen begründeter Zugangsverweigerung hat der AN Abhilfe zu schaffen. Beim Betreten und Verlassen des Werksgeländes werden Fahrzeug-, Personen- und Gepäckkontrollen durchgeführt. Der AN hat sicherzustellen, dass zum Betreten des Werkgeländes alle AN-Mitarbeiter täglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass zwingend mit sich führen. Alle Personen, die auf dem Betriebsgelände des BZG tätig werden, müssen einen Sicherheitspass bei sich tragen.
Für Arbeiten auf dem Betriebsgelände des BZG ist vom AN ausschließlich zuverlässigkeitsüberprüftes Personal gemäß § 12 b AtG einzusetzen. Der AG stellt dem AN die hierfür erforderlichen Formulare und Informationen zur Verfügung. Der AN stellt dem AG die ausgefüllten Formulare unverzüglich nach Beauftragung zur Weiterleitung an die zuständige Behörde zur Verfügung. Personen ohne gültigen Nachweis der Zuverlässigkeit sind grundsätzlich nicht zugelassen. In Fällen begründeter Zugangsverweigerung hat der AN Abhilfe zu schaffen. Beim Betreten und Verlassen des Werksgeländes werden Fahrzeug-, Personen- und Gepäckkontrollen durchgeführt. Der AN hat sicherzustellen, dass zum Betreten des Werkgeländes alle AN-Mitarbeiter täglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass zwingend mit sich führen. Alle Personen, die auf dem Betriebsgelände des BZG tätig werden, müssen einen Sicherheitspass bei sich tragen.
Die aktuell gültigen Corona-Regeln sind einzuhalten.
Verfahren
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden alle geeigneten Bewerber im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Brennelementlager Gorleben GmbH
Postanschrift: Lüchower Str. 8
Postort: Gorleben
Postleitzahl: 29457
Kontakt
Kontaktperson: Bgz kre
Jörg Dinstuhl
Adresse des Käuferprofils: https://bgz.de/ausschreibungen/🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E63628811🌏
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E63628811🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2023-02-01 📅
Datum des Endes: 2025-07-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen zum Teilnahmeantrag werden kostenlos auf der Vergabeplattform des Subreports unter https:// www.subreport.de zum elektronischen Download zur Verfügung gestellt. Unter Angabe der ELVIS-IDNr.: E63628811 gelangen Sie direkt zu den Vergabeunterlagen.
Die Vergabeunterlagen zum Teilnahmeantrag werden kostenlos auf der Vergabeplattform des Subreports unter https:// www.subreport.de zum elektronischen Download zur Verfügung gestellt. Unter Angabe der ELVIS-IDNr.: E63628811 gelangen Sie direkt zu den Vergabeunterlagen.
Die Kommunikation verläuft über die Vergabeplattform des Subreports.
Die BGZ empfiehlt eine einmalige Registrierung bei Subreport. Diese ist kostenlos. Erfolgt keine Registrierung, müssen Bewerber eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren durch selbstständige Einsicht in Subreport verfolgen.
Der Teilnahmeantrag, einschließlich aller Nachweise und Referenzen ist elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform des Subreports unter https://www.subreport.de/ über die ELVIS-ID-Nr.: E63628811 einzureichen.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. der Eingang der Angebote erfolgt schriftlich.
Es gilt insoweit die am 18.04.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
- § 134 GWB
Demnach darf eine Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
- § 160 GWB: Einleitung, Antrag
„(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“