Neubau der St. Katharinengemeinde mit Kindertagesstätte, Wohnungen und Tiefgarage - Tragwerksplanung

Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach

Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI für den Neubau der St. Katharinengemeinde mit Kindertagesstätte, Wohnungen und Tiefgarage.
Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 1-6 Tragwerksplanung vorgesehen. Zusätzlich soll als Besondere Leistung der LPH 8 - Objektüberwachung, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - beauftragt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-07-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-06-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-06-07 Auftragsbekanntmachung
2022-06-10 Ergänzende Angaben
2023-05-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-06-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: L-001
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI für den Neubau der St. Katharinengemeinde mit Kindertagesstätte, Wohnungen und Tiefgarage. Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 1-6 Tragwerksplanung vorgesehen. Zusätzlich soll als Besondere Leistung der LPH 8 - Objektüberwachung, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - beauftragt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Straße 23
Postleitzahl: 60311
Postort: Frankfurt a.M.
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: jens.rojahn@ek-ffm-of.de 📧
Telefon: +49 692165-1276 📞
Fax: +49 692165-2276 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/183293A5-383F-4932-9A5E-1BAE71DEF6C3 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/183293A5-383F-4932-9A5E-1BAE71DEF6C3 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-06-07 📅
Einreichungsfrist: 2022-07-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 111-312415
ABl. S-Ausgabe: 111

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI für den Neubau der St. Katharinengemeinde mit Kindertagesstätte, Wohnungen und Tiefgarage.
Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 1-6 Tragwerksplanung vorgesehen. Zusätzlich soll als Besondere Leistung der LPH 8 -
Objektüberwachung, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - beauftragt werden.
Objektüberwachung, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - beauftragt werden.
An dem Standort der St. Katharinengemeinde in Frankfurt wurde in den vergangenen Jahren ein Neubauprojekt eines Gemeindehauses, einer vierzügigen Kindertagesstätte und 12 Wohnungen mit Tiefgarage als Ersatz für das bestehende Gemeindehaus mit Kita aus dem Jahr 1954 entwickelt.
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Das 1.738 m² große Grundstück liegt an der Leerbachstraße in zentraler Innenstadtlage. Ein positiver Baubescheid (BVB) liegt vor.
Aktuelle Überlegungen der Ev. Kirche in Frankfurt erwägen im Zuge der Zusammenlegung mehrerer angrenzender Gemeinden zu einer gemeinsamen „Innenstadtgemeinde“ die Aufgabe dieses Standortes als Gemeindehaus. Dies hätte eine Anpassung der inneren Gebäudestruktur und des Nutzungsmixes gegenüber des BVB zur Folge.
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Allgemeine Beschreibung der Neuplanung:
Der Neubau orientiert sich in seiner Breite entlang der Leerbachstraße an den vorhandenen Bestandskörpern. Die teil-öffentlichen Nutzungen Kita im EG und 1. OG bilden einen Sockel, auf den der Wohnungsbau mit einer kleineren Grundfläche folgt. Die Flächen der ursprünglich geplanten Gemeindehausnutzung werden aller Voraussicht nach der Kita für eine weitere Betreuungsgruppe zugeschlagen.
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Der geplante Gebäudekomplex hat fünf Vollgeschosse zuzüglich eines Staffelgeschosses. Die zweigeschossige Sockelzone hat eine größere Gebäudetiefe als der aufgehende Wohnungstrakt.
Gebäudeklasse und Sonderbau
Das Gebäude hat eine Höhe von ca. 17 m (Höhe gem. HBO § 2.3 Satz 3).
Die Kita erstreckt sich über zwei Geschosse (EG und 1. OG, Gebäudeklasse 5 – Sonderbau)
Nutzungsbeschreibung:
Das ursprünglich geplante Gemeindezentrum entfällt voraussichtlich.
Die angegliederte Kita soll zukünftig aus 4-5 Ü3-Gruppen bestehen, in denen jeweils ca. 20 Kinder/Gruppe betreut werden. Daneben gibt es einen gemeinsam nutzbaren Bewegungsraum, Neben- und Personalräume, ein Büro sowie eine Küche.
Die im 2.-5. Obergeschossen liegenden Wohneinheiten besitzen einen Wohnungsmix aus 2- bis 4-Zimmerwohnungen von insgesamt rund 815 m² Wohnfläche.
Baukonstruktion:
Die tragenden Außenwände sollen in Massivbauweise, das Untergeschoss als wasserundurchlässiges Bauwerk aus Beton ausgeführt werden. Tragende Innenwände sind aus Stahlbeton und Mauerwerk vorgesehen. Die nichttragende Trennwände sind in Mauerwerk bzw. als Leichtbauwand / Trockenbauwand geplant. Deckenplatten werden in Stahlbeton nach statischen Erfordernissen ausgeführt. Alle Gebäudeteile sind mit Flachdach geplant und sollen (bis auf die den Wohnungen zugeordneten Dachterrassen) extensiv begrünt werden.
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Projektziele:
A. Projektziele Tragwerksplanung:
- Umsetzung des vorliegenden Entwurfs Objektplanung bzw. der geänderten Planung ohne Gemeindehausnutzung
- Anpassungsfähigkeit an zukünftigen Bedarf
B. Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten:
Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist neben den gestalterischen und funktionalen Anforderungen von besonderer Bedeutung. Ziel der Gebäudeplanung muss es sein, die vorgegebenen Investitionskosten einzuhalten und die Lebenszykluskosten zu minimieren. Dies beinhaltet für die Planungs- und Bauphase die Schaffung optimierter Flächenwerte sowie eine hochqualitative Konstruktions- und Materialwahl. Die Verwendung von als nachhaltig bewerteten Materialien wird gewünscht. Mit geeigneten Baustoffen soll ein angenehmes Raumklima erreicht werden. Die gewählten Konstruktionen sollen im Hinblick auf Sanierung und Modernisierung optimiert werden.
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Rahmentermine
Der Planungsbeginn soll unmittelbar nach Beauftragung im dritten Quartal 2022 erfolgen. Baubeginn: 07/2023
Fertigstellung: 05/2025
Baukosten nach derzeitigem Kenntnisstand:
KG 200 ca. 360.000,00 EUR (brutto)
KG 300 ca. 5.162.106,00 EUR (brutto)
KG 400 ca. 1.810.346,40 EUR (brutto)
Fläche und Volumen:
Brutto-Grundfläche (BGF) gesamt: ca. 3.700 m²
Brutto-Rauminhalt (BRI) gesamt: ca. 12.900 m³
Weitere Angaben s. VI.3
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen worden sind oder vorliegen, die die Eignung oder Zuverlässigkeit gem. § 42 VGV i.V.m. § 123, 124 GWB in Frage stellen.
Erklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen (§ 73 Abs. 3 VgV 2016) erfolgt.
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus ist durch eine verbindliche Erklärung nachzuweisen.
Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV akzeptiert.
Im Falle der Vorlage einer EEE haben Bewerbergemeinschaften für alle Mitglieder eine separate EEE abzugeben. Von Nachunternehmern und Unternehmen, deren Kapazitäten sich der Bewerber bedienen will (Eignungsleihe), ist ebenfalls eine separate EEE einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung § 45 (3) VgV:
Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass er im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. € bei Personenschäden und mindestens 2,0 Mio. € bei sonstigen Schäden abschließen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Zum Nachweis des Versicherungsschutzes ist der AN verpflichtet, vor Unterzeichnung des Vertrages eine entsprechende aktuelle Bestätigung seines Haftpflichtversicherers mit der Versicherungsnummer und den mit dem AG vereinbarten Deckungssummen zu überreichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie die Projektleitung (PL), sind gemäß § 46 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
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Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen. Weitere Angaben siehe III.2.1
Die Projektleitung muss eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Die Referenzprojekte müssen für das Büro und PL die Leistungsphasen 2-6 umfassen.
Bei den Referenzen darf der Zeitraum der Leistungserbringung nachweislich nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, das heißt:
Die Referenzen von Büro/Unternehmen und Projektleitung dürfen mit der Leistungserbringung der LPH 2 nicht vor 2017 begonnen haben; die Erbringung der LPH 6 muss spätestens 2022 begonnen haben.
Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:
Für das Büro/Unternehmen und für die Projektleitung ist je Wertungskriterium mindestens 1 Referenz – mit vergleichbarem Leistungsgegenstand wie unter II.2.9 beschrieben – vorzulegen.
Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter*innen / Büroinhaber*innen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 2 betragen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Berufsbezeichnung „Ingenieur” und/oder „Beratender Ingenieur” und/oder „M.Sc.” und/oder „M.Eng.” und/oder „B.Eng.” oder vergleichbar (dies gilt für den/die Projektleiter(in) (PL)). Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
- Der Auftragnehmer hat für den gesamten Leistungszeitraum eine/n qualifizierte/n Projektleiter*in zu benennen, welche gegenüber Auftraggeber und den sonstigen Planungsbeteiligten eigenverantwortlich als Ansprechpartner*innen zur Verfügung stehen.
- Projekt- und Planbesprechungen finden in Frankfurt a.M. statt.
- Die Präsenz in Frankfurt a.M. ist in engen Intervallen gemäß den Planungserfordernissen sicherzustellen.
- Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
- Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig.
- Eine Erklärung zur Verpflichtung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen ist bei Auftragsvergabe vorzulegen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden, erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise nach folgenden objektiven Kriterien.
1. Personalstruktur:
Die Angaben werden wie folgt bewertet: mit vergleichbaren Leistungen betraute festangestellte Mitarbeiter*innen und Büroinhaber*innen im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, Wichtung 10 v.H.,
≥ 3 Personen = 3 Punkte;
2 Personen = 1 Punkt.
2. Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit:
Referenzen: Angaben zu in den vergangenen 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen.
2.1 Unterkriterium Anzahl (Quantität) der Referenzen:
Wertungskriterium Büro/Unternehmen 22,5 v.H.
Wertungskriterium Projektleitung 22,5 v.H.
Bewertung der Anzahl (Quantität) der eingereichten Referenzen von Büro/Unternehmen und Projektleitung, welche die Mindestkriterien je Wertungskriterium erfüllen:
≥ 3 Referenzen je Wertungskriterium (WK) = 3 Punkte
= 2 Ref. je WK = 2 P.
= 1 Ref. je WK = 1 P.
2.2 Unterkriterium Qualität der Referenzen:
Für das Büro/Unternehmen sowie die Projektleitung jeweils:
Wertungskriterium:
Erfahrungen in Planung und Realisierung (Büro/Unternehmen/Projektleitung) der Planung eines Gebäudes mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität, mit mindestens 1.000.000 EUR Baukosten (KG300/400 brutto).
A)
Gebäude mit Aufenthaltsräumen, Gebäudeklasse 5 = 3 Punkte
Gebäude mit Aufenthaltsräumen = 2 Punkte
Sonstige Gebäude = 1 Punkt
B)
≥ 3.000.000 EUR Baukosten brutto = 3 Punkte
≥ 2.000.000 EUR und < 3.000.000 EUR Baukosten brutto = 2 Punkte
≥ 1.000.000 EUR und < 2.000.000 EUR Baukosten brutto = 1 Punkt.
Die Punktwerte zu A. und B. werden je Referenz addiert und gemittelt
Allgemein gilt für das Ergebnis der Überprüfung (Qualität):
Das Gesamtergebnis der Überprüfung (Qualität) der Referenzen wird jeweils je Wertungskriterium
arithmetisch aus den Einzelergebnissen gemittelt.
Bei Vorlage mehrerer Referenzen werden die Punktzahlen je Wertungskriterium gemittelt.
Insgesamt max. 300 Punkte.
Sofern mehr als 5 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern / Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 5 Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los. Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, während eines Verhandlungsgesprächs ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt.
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Weitere Angaben zu Wertung/Modalitäten und der Einreichung der Teilnahmeanträge s. VI.3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-07-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-07-17 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise an die konkrete Maßnahme
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium (Name): Honorare
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/183293A5-383F-4932-9A5E-1BAE71DEF6C3 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.9:
Bitte fassen Sie die Bewerbungsunterlagen in möglichst wenige Einzeldokumente (PDF, ZIP o. ä.) zusammen.
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
IV.2.6) Bindefrist des Angebots 60 Kalendertage nach Abgabe jedes Angebotes.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Hessen
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603 📞
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 (3) GWB
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2022/S 111-312415 (2022-06-07)
Ergänzende Angaben (2022-06-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-06-10 📅
Einreichungsfrist: 2022-07-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-06-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 114-322407
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 111-312415
ABl. S-Ausgabe: 114

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Quelle: OJS 2022/S 114-322407 (2022-06-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-05-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 150366.24 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 088-267995
ABl. S-Ausgabe: 88

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI für den Neubau der St. Katharinengemeinde mit Kindertagesstätte, Wohnungen und Tiefgarage.Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 1-6 Tragwerksplanung vorgesehen. Zusätzlich soll als Besondere Leistung der LPH 8 - Objektüberwachung, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - beauftragt werden. An dem Standort der St. Katharinengemeinde in Frankfurt wurde in den vergangenen Jahren ein Neubauprojekt eines Gemeindehauses, einer vierzügigen Kindertagesstätte und 12 Wohnungen mit Tiefgarage als Ersatz für das bestehende Gemeindehaus mit Kita aus dem Jahr 1954 entwickelt.Das 1.738 m² große Grundstück liegt an der Leerbachstraße in zentraler Innenstadtlage. Ein positiver Baubescheid (BVB) liegt vor. Aktuelle Überlegungen der Ev. Kirche in Frankfurt erwägen im Zuge der Zusammenlegung mehrerer angrenzender Gemeinden zu einer gemeinsamen „Innenstadtgemeinde“ die Aufgabe dieses Standortes als Gemeindehaus. Dies hätte eine Anpassung der inneren Gebäudestruktur und des Nutzungsmixes gegenüber des BVB zur Folge. .Allgemeine Beschreibung der Neuplanung: Der Neubau orientiert sich in seiner Breite entlang der Leerbachstraße an den vorhandenen Bestandskörpern. Die teil-öffentlichen Nutzungen Kita im EG und 1. OG bilden einen Sockel, auf den der Wohnungsbau mit einer kleineren Grundfläche folgt. Die Flächen der ursprünglich geplanten Gemeindehausnutzung werden aller Voraussicht nach der Kita für eine weitere Betreuungsgruppe zugeschlagen. Der geplante Gebäudekomplex hat fünf Vollgeschosse zuzüglich eines Staffelgeschosses. Die zweigeschossige Sockelzone hat eine größere Gebäudetiefe als der aufgehende Wohnungstrakt. Gebäudeklasse und Sonderbau Das Gebäude hat eine Höhe von ca. 17 m (Höhe gem. HBO § 2.3 Satz 3). Die Kita erstreckt sich über zwei Geschosse (EG und 1. OG, Gebäudeklasse 5 – Sonderbau) .Nutzungsbeschreibung: Das ursprünglich geplante Gemeindezentrum entfällt voraussichtlich. Die angegliederte Kita soll zukünftig aus 4-5 Ü3-Gruppen bestehen, in denen jeweils ca. 20 Kinder/Gruppe betreut werden. Daneben gibt es einen gemeinsam nutzbaren Bewegungsraum, Neben- und Personalräume, ein Büro sowie eine Küche. Die im 2.-5. Obergeschossen liegenden Wohneinheiten besitzen einen Wohnungsmix aus 2- bis 4-Zimmerwohnungen von insgesamt rund 815 m² Wohnfläche. .Baukonstruktion: Die tragenden Außenwände sollen in Massivbauweise, das Untergeschoss als wasserundurchlässiges Bauwerk aus Beton ausgeführt werden. Tragende Innenwände sind aus Stahlbeton und Mauerwerk vorgesehen. Die nichttragende Trennwände sind in Mauerwerk bzw. als Leichtbauwand / Trockenbauwand geplant. Deckenplatten werden in Stahlbeton nach statischen Erfordernissen ausgeführt. Alle Gebäudeteile sind mit Flachdach geplant und sollen (bis auf die den Wohnungen zugeordneten Dachterrassen) extensiv begrünt werden. Projektziele: A. Projektziele Tragwerksplanung:- Umsetzung des vorliegenden Entwurfs Objektplanung bzw. der geänderten Planung ohne Gemeindehausnutzung- Anpassungsfähigkeit an zukünftigen Bedarf B. Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten:Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist neben den gestalterischen und funktionalen Anforderungen von besonderer Bedeutung. Ziel der Gebäudeplanung muss es sein, die vorgegebenen Investitionskosten einzuhalten und die Lebenszykluskosten zu minimieren. Dies beinhaltet für die Planungs- und Bauphase die Schaffung optimierter Flächenwerte sowie eine hochqualitative Konstruktions- und Materialwahl. Die Verwendung von als nachhaltig bewerteten Materialien wird gewünscht. Mit geeigneten Baustoffen soll ein angenehmes Raumklima erreicht werden. Die gewählten Konstruktionen sollen im Hinblick auf Sanierung und Modernisierung optimiert werden. RahmentermineDer Planungsbeginn soll unmittelbar nach Beauftragung im dritten Quartal 2022 erfolgen. Baubeginn: 07/2023Fertigstellung: 05/2025 Baukosten nach derzeitigem Kenntnisstand:KG 200 ca. 360.000,00 EUR (brutto)KG 300 ca. 5.162.106,00 EUR (brutto)KG 400 ca. 1.810.346,40 EUR (brutto) Fläche und Volumen:Brutto-Grundfläche (BGF) gesamt: ca. 3.700 m²Brutto-Rauminhalt (BRI) gesamt: ca. 12.900 m³.Weitere Angaben s. VI.3
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-12-21 📅
Name: R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH
Postort: Limburg
Postleitzahl: 65549
Land: Deutschland 🇩🇪
Limburg-Weilburg 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 150366.24 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 14
Quelle: OJS 2023/S 088-267995 (2023-05-02)