Beschreibung der Beschaffung
Die Uniklinik Köln beabsichtigt den Neubau eines Hybrid-OP mit Nebenräumen als Aufstockung auf das bestehende Gebäude der Strahlenklinik zu errichten.
Der Neubau Hybrid-OP erfolgt auf dem Dach der vorhandenen Strahlentherapie mit Anbindung an
den neuen Zentral-OP im Diagnostik- und Therapiezentrum West. Die Anbindung erfolgt über die
neu zu errichtende Brücke.
Die Tragkonstruktion der Aufstockung besteht aus einer Stahlträgerkonstruktion, die mit F90 A-Ummantelung
zu versehen ist. Die Stahlkonstruktion des Daches wird mit Porenbetondeckenelementen
abgedeckt.
Die Aufstockung des Treppenhauses sowie die Aufstockungen der Technikschächte werden in KSMauerwerk
erstellt.
Die Aufstockung, Anbindung und der Ausbau erfolgt im laufenden Betrieb der nicht von der Baumaßnahme
betroffenen Räume. Die gemeinsamen Flure und sonstigen Flächen in den betroffenen
Bereichen werden durch entsprechende Abtrennungen vom Baustellenbereich abgeschottet.
Die Med.-Gasversorgungsleitungen (Hier: Druckluft 5 bar, Druckluft 8 bar, Sauerstoff, Vakuum, CO2, AGFS) werden teils an vorhandene Anlagensysteme angeschlossen.
Die Anlage ist gemäß DIN EN ISI 7396-1 auszuführen wenn nicht im Einzelfall mit dem AG andere Regelungen getroffen sind.
Im Detail:
1. Druckluft 5 bar wird im 2. UG in der Technikzentrale an den Bestand angeschlossen
2. Druckluft 8 bar wie Druckluft 5 bar.
3. Der O2-Anschluss kann ebenfalls wie Druckluft an den Bestand angeschlossen werden.
4. Für das Vakuum kann an die bestehende Anlage im Nachbargebäude über die Brücke angeschlossen werden, analog der Anbindung an das Sprinklernetz
5. Für die CO2-Anlage wird ein Flaschenschrank, Sicherheitsschrank nach DIN EN 14470-2 Typ G30 vorgesehen, der Schrank kommt in der neuen Technikzentrale zur Aufstellung.
Die Narkosegasabsaugung wird neu installiert und an den Fortluftkanal der Neuanlage im Geschoss der neuen Technikzentrale angeschlossen.
Neuinstallation Flaschenzentralen für Sauerstoff, Lachgas (N2O), und Kohlenstoffdioxid mit Verteilung.
insgesamt ca. 750 m Kupferrohr DIN EN 13348 DN 10 - 25
insgesamt ca. 51 Entnahmestellen für Med.Gase und AGFS
insgesamt ca. 6 Bereichskontrolleinheiten