Beschreibung der Beschaffung
Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI für den Neubau der Kindertagesstätte Winden.
Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 1-6 Tragwerksplanung vorgesehen. Zusätzlich soll als Besondere Leistung der LPH 8 - Objektüberwachung, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - beauftragt werden.
Geplant ist die Errichtung einer viergruppigen Kindertagesstätte mit Erweiterungsmöglichkeiten auf insgesamt 5 oder 6 Gruppen. Als Option soll in einem zweiten Abschnitt stufenweise die Planung der Erweiterung auf 5-6 Gruppen beauftragt werden.
Der Neubau des Kindergartens soll auf dem Grundstück Im Glockenzehnten 5 (Flurstück-Nr. 301) errichtet werden. Die Gesamtfäche des Grundstücks beträgt ca. 2.720 m²,
Projektziele:
A. Projektziele Gestaltung, Funktionalität und Flexibilität, u.a.:
- Vielfalt der möglichen Angebote, differenzierte Betätigungs, Begegnungs- und Rückzugsmöglichkeiten
- möglichst viele Flächen bespielbar
- Verbindung von Innen und Außen
- Grundsatz der Barrierefreiheit konsequent beachtet
- alle Gruppen sollen für U3-Kinder geeignet sein
- Anpassungsfähigkeit an zukünftigen Bedarf
B. Projektziele Planung entsprechend den Förderrichtlinen des Landes Rheinland-Pfalz und den Auflagen weiterer Förderprogramme.
Einhaltung der Orientierungskennwerte gemäß den aktuellen Verwaltungsvorschriften des Landes Rheinland-Pfalz, Gewährung von Zuwendungen zu den Baukosten von Kindertagesstätten.
Erreichen der Baugeometrischen Kennwerte:
- Bruttorauminhalt / Bruttogrundfläche (3,6 bis 3,9 cbm/qm);
- Bruttogrundfläche pro Betreuungsplatz (bis 13 qm / Betreuungsplatz);
- Nutzungsfläche 1-6 / Bruttogrundfläche (≥ 55 %); jeweils zuzüglich möglicher Zuschläge.
Erreichen geforderter Kostenkennwerte. Planung mit dem Ziel optimaler Förderung unter Berücksichtigung anderer möglicher Förderprogramme wie z.B. energetischer Förderung.
C. Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist neben den gestalterischen und funktionalen Anforderungen von besonderer Bedeutung. Ziel der Gebäudeplanung muss es sein, die vorgegebenen Investitionskosten einzuhalten und die Lebenszykluskosten zu minimieren. Dies beinhaltet für die Planungs- und Bauphase die Schaffung optimierter Flächenwerte sowie eine hochqualitative Konstruktions- und Materialwahl. Die Verwendung von als nachhaltig bewerteten Materialien wird gewünscht. Mit geeigneten Baustoffen soll ein angenehmes Raumklima erreicht werden. Die gewählten Konstruktionen sollen im Hinblick auf Sanierung und Modernisierung optimiert werden.
D. Projektziel angemessene Haustechnik Bei minimiertem Einsatz von Haustechnik soll u.a. erreicht werden:
- eine gute Belichtung durch Tageslicht und durch künstliches Licht
- eine ausreichende Belüftung unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse
- ausreichende Verschattungsmöglichkeiten
- sinnvolle Steuerungsmöglichkeiten der Raumtemperatur in den einzelnen Räumen
Großer Wert wird auf die einfache Bedienung, Zugänglichkeit und einfache Wartung durch das vorhandene Personal gelegt. Investitionskosten für die Haustechnik sind in eine angemessene Relation zu ihrem Einsparpotential zu prüfen.
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Rahmentermine:
Erstellung Bauantrag bis Ende 2022 Baubeginn Mitte 2023 Fertigstellung Mitte 2024 .
Die Baukosten werden nach derzeitigem Kenntnisstand mit ca. 2.500.000 EUR für KG 300 und 1.450.000 EUR für KG 400 (jeweils brutto) veranschlagt.
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Weitere Angaben s. VI.3